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 *Lovestory
Slash*
*Drama
Trilogie*
*Kurzstory

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Wanna Be Yours

Autor: Leo
Rating: 16
Hauptpersonen: Nici, Tom und Bill
Nebenpersonen: Georg, Gustav, Susie und Sandra
Claimer: Reale Personen gehören mir nicht
Disclaimer: Die Idee gehört mir.

Summary: Die Frage ist: was passiert, wenn du dich plötzlich in einen sehr guten Freund verliebst? Würde dieser deine Gefühle erwidern? Nici ist die kleine Schwester von Gustav und kennt die vier Jungs von Tokio Hotel schon ewig! Jetzt, wo sie berühmt sind, hat sich alles verändert - Nici vermisst die Jungs schrecklich und freut sich dann natürlich riesig, wenn diese mal wieder zu Besuch sind. Nici mag Bill.. sie mag ihn sehr. Doch da ist auch noch Tom und der benimmt sich in letzter zeit mehr als seltsam.




Prolog


„GUSTAV!!!“, schrie ich wie wild drauflos und fiel meinem Bruder stürmisch um den Hals. „Hey! Ich wusste gar nicht, dass du heute nach Hause kommst?! Habt ihr jetzt endlich mal frei?! Man ist das geil!“, ich bekam mich gar nicht mehr richtig ein.
Na ja aber ich denke mal jeder hätte sich gefreut, wenn man seinen Bruder nach 2 Monaten endlich mal wieder sieht! Ja seit es Tokio Hotel gab, sah ich Gustav nur noch sehr selten und das tat mir echt weh!
Auch wenn er über 2 Jahre älter war als ich verstanden wir uns immer echt super! Wir waren so zu sagen ein Herz und eine Seele! Echte Geschwister eben. Uns bekam niemand so leicht auseinander.
„Hey Kleine! Ja ich freu mich auch dich endlich wieder zu sehen!“, lachte er und erwiderte meine Umarmung stürmisch. Ich strahlte übers ganze Gesicht.
„Wie lange bleibst du denn??“
„Also wir haben jetzt die nächsten 5 Wochen „Urlaub““, gab er zurück und strahlte mich nicht weniger glücklich an. Ich stieß einen Freudenschrei aus und meine Augen leuchteten gänzlich auf. Wow!! Endlich hatte ich ihn mal wieder für mich.
„Wie geil!!! Dann können wir ganz viel zusammen unternehmen!!!“, rief ich aus und fing schon mal an eifrig Pläne zu machen, was wir alles unternehmen könnten. Ob 5 Wochen überhaupt reichen würden?
„Ja, ja klar können wir machen!! Aber ab und zu muss ich auch mal mit den Jungs in unseren alten Proberaum gehen! Wir wollen ja schließlich nicht einrosten oder?!“, fragte er und zwinkerte mir zu.
Ich grinste. „Kein Problem! Ich kann doch dann aber mit in den Proberaum kommen oder?!“, fragte ich mit einer Engelsmiene.
Er lachte kurz und nickte dann. „Klar! Du doch immer!“
Ich konnte nicht anders, als die ganze Zeit nur zu strahlen. Meine Mundwinkel begannen von dem Dauergrinsen schon zu ziehen.
Gustav ging nun an mir vorbei und fing an, unsere Eltern zu begrüßen, die sich nicht minder freuten als ich.
Ich lies mich nun erst mal völlig erschöpft von der ganzen Freude nach hinten in den Sessel fallen. Endlich war Gustav mal wieder zu Hause! Er war ja fast ständig nur unterwegs...auf Tour und so mit Tokio Hotel! Für die Fans Konzerte spielen, Autogramme schreiben. Es war wirklich selten, dass er da mal Zeit fand, anzurufen.
So geil, dass ich ihn nun auch endlich mal wieder für mich hatte!
Aber darf ich mich erst mal vorstellen? Ich heiße Nicole Schäfer werde von allen aber nur Nici genannt und bin 14 Jahre alt. Ich habe langes Honigblondes Haar und stechend grüne Augen. Schon etwas seltsam, weil Gustav ja so Haselnuss braune Augen hat aber na ja nur weil wir Geschwister sind müssen wir ja auch nicht gleich haargenau aussehen.
Aber ich war echt verdammt stolz auf meinen Bruder! Es war immer sein Traum gewesen Musik zu machen! Auch wenn er jetzt immer sehr viel im Stress war…obwohl ich als seine Schwester hatte es auch nicht immer leicht!
In der Schule wurde ich ständig angequatscht, ob ich ihnen nicht mal ein Autogramm von Gustav mitbringen könnte etc…..aber das ist ein anderes Thema!!
Na ja auf jeden fall freute ich mich auch immer riesig, mit den Jungs dann im Proberaum ab zu hängen! Das war immer verdammt witzig!! Ja...mit dem Rest der Band sprich Tom, Bill und Georg verstand ich mich auch super….aber halt nur so Kumpel mäßig…wobei ich leider zugeben muss, dass ich eine gewisse Schwäche für Bill hegte!!
Und seit er sich dann die neue Frisur hat machen lassen fand ich ihn grad noch viel unwiderstehlicher!! Allein schon seine dunklen, mandelförmigen Augen.
Ja, ja aber natürlich wusste davon keiner! Nicht einmal Gustav! Man das wäre ja nur endpeinlich gewesen!! Ich machte mir auch keine Hoffnungen bei Bill!! Hey der könnte doch an jedem Finger zehn Mädels haben! Dem liegt doch halb Deutschland zu Füßen. Was kann ich da also schon machen? Die kleine Schwester von Gustav…
Außerdem kannte ich ihn jetzt auch schon ziemlich lange und ich denk mal, dass er mich auch nur als gute Freundin mag! Also sollte ich mir den mal lieber abschminken. Verdrängung ist die beste Methode.
„Na Nici? Bock noch en bisschen an der Play Stadion zu zocken?!“, riss Gustav mich dann aus meine Gedanken.
„Klar!!!“, strahlte ich und es war wieder wie früher.
Ja, ja jetzt hatten wir wieder ganze 5 Wochen für uns!!! Die werden bestimmt der Hammer!!!!
..dachte ich…



Kapitel 1

Wiedersehen macht....Freude?

„Hey Schwesterherz! Komm schon aufstehen!!“, riss mich dann mein ach so lieber Bruder am nächsten morgen auch schon grad ganz früh aus meinen angenehmen Träumen.
Grummelnd wälzte ich mich auf die andere Seite.
„Wieso denn schon so früh?!“, fragte ich und schaute verschlafen auf meine Uhr. HALB SIEBEN??
Ich spürte wie Gustav mir die Decke wegzog. „Boa geht’s noch? Was willst du denn bitte so früh schon machen?!“, fragte ich etwas angenervt und versuchte die Decke wieder zurück in meinen Besitz zu erlangen.
„Ach komm schon!! Ich war doch so lange weg! Und ich bin nur noch 5 Wochen hier! Da müssen wir die Zeit doch nutzen oder?!“, frage er quietsch vergnügt.
Hallo? Wie konnte man denn bitte so früh am Morgen schon so gut drauf sein?
„Ja und? Aber ich denk mal in den Ferien sollte man die Zeit auch nutzen, um mal aus zu schlafen!“
Wir hatten nämlich vor 1 Woche auch erst Sommerferien bekommen und in den Ferien schläft man doch wohl aus oder? Ebenso am Wochenende.
In dieser Sache war ich ganz wie die Twins. So lange schlafen wie es geht. Ich verstand echt nicht, wie mein Bruder so ein Frühaufsteher sein konnte. Bin ich echt mit dem Verwandt?
„Ja schlafen kannst du immer noch! Aber jetzt komm endlich!“
Genervt rollte ich die Augen. „Wo willst du denn bitte hin?!“ „Ja Georg und die Twins holen und dann in den Proberaum und vielleicht noch Magdeburg etwas unsicher machen!“
Ich schaute ihn ungläubig an. „Das ist jetzt nicht dein ernst oder?!“
Er zuckte die Schultern. „Doch wieso?!“
Ich seufzte genervt. „Als ob du Bill und Tom so früh schon ausm Bett kriegen würdest! Ich wette die sind genauso begeistert wie ich, wenn du gleich vor den ihrer Tür antanzt!“
Er zuckte wieder die Schultern doch jetzt hatte er eine trotzige Miene noch dabei aufgesetzt.
„Du musst ja nicht mitkommen!“, gab er beleidigt von sich.
„Toll jetzt hast du mich eh schon geweckt da kann ich auch mitkommen! Aber glaub mir ich bin mir nicht sicher ob wir die Twins dann ausm Bett kriegen!!“
Ich stand auf und fischte mir Klamotten aus dem Schrank dann watschelte ich ins Bad um mich fertig zu machen.
Manchmal war Gustav echt unmöglich. Bin mal gespannt, wie er das gleich anstellen will. Das kann ja heiter werden. Die Zwillinge wecken…
Und gleich werde ich ja auch Bill wieder sehen… na ja falls wir den ausm Bett kriegen! Trotzdem verspürte ich ein angenehmes Prickeln in der Brust. Ein aufgeregtes Flattern machte sich in mir breit doch ich versuchte es zu ignorieren.
Vergiss es Nici!
Nach einer halben Stunde verließ ich das Bad auch schon wieder und ging nach unten in den Flur und zog mir meine Schuhe an. Gustav trat neben mich und wartete ungeduldig darauf, dass ich fertig war. Als ich dann zu ihm aufblickte glaubte ich erst, mich im falschen Film zu befinden.
Man der sah ja aus! Na ja aber vor den Fans muss man sich ja etwas tarnen. Wobei ich weiß nicht ob er jetzt mit normalem Aussehen oder diesen Klamotten mehr aufsehen erregen würde.
Erst mal hatte er sich eine riesige Sonnenbrille aufgesetzt, womit er schon fast wie ein übergroßes Insekt aussah, dann hatte er sich einen falschen Schnurbart angeklebt! Das sah ja erst mal zum schießen aus…dann noch so en geilen Hut wo aber seine Blonden Haare noch etwas zur Seite raus schauten…na ja und der Schnurrbart war schwarz…aha blonde Haare schwarzer Schnauzer…alles klar!
Dann hatte er so seltsame Schuhe mit einem riesigen Absatz an womit der kleine Gusti grad etwas größer aussah und dann noch einen langen schwarzen Mantel…bei der Hitze draußen! Es war ja nur gerade Hochsommer! Man er war echt unauffällig!!!
„So willst du doch nicht echt auf die Straße gehen oder?!“, fragte ich unter lachen. Er sah mich ratlos an. „Doch! Wieso denn nicht?!“
Ich winkte ab. „Ach egal!“ Ich schaute noch mal auf die Uhr und sah, dass es jetzt halb acht war.
„Also wollen wir los?!“, fragte ich und Gustav nickte zustimmend.
Ich riss die Haustür auf und ging raus. Dafür, dass es noch relativ früh war, war es schon ziemlich sommerlich. Genießerisch schloss ich die Augen und atmete kurz die wärmende Morgenluft ein. Ich fragte mich wie lange Gustav es wohl unter dem langen Mantel aushalten würde…
„Also komm wir gehen jetzt erst mal Georg holen! Dann müssen wir mim Bus nach Loitsche fahren und die Twins holen!“
„Du meinst wohl die Twins wecken!“, gab ich trocken zurück.
„Ne! Ich hab denen doch gesagt, dass wir um 9 rum kommen!“
Ich rollte mit den Augen. Wenn die schon wach sind wenn wir da ankommen gesteh ich Bill, dass ich in ihn verliebt bin, dachte ich mir ironisch.
Na ja ich hoffte mal, dass Georg sich etwas eleganter als Gustav verkleidet hatte!!
Aber wir hatten bis jetzt noch Glück, auf dem weg zu Georg war uns keine Menschenseele über den weg gelaufen! Boah bin mal gespannt wie die alle gucken wenn die Gustav sehen!
Wir klingelten bei Georg und ich fragte mich, ob der wohl auch schon wach war….na ja so verschlafen wie die Twins war er ja nicht….
Die Tür ging auf und ein verkleideter Georg stand vor uns. Ah…okay…
Er hatte sich um seine Haare ein Kopftuch geschlungen…sah schon fast aus wie bei ner Türkin dann eine Sonnenbrille allerdings eine etwas kleinere als Gustav sie hatte und ganz normale Klamotten an.
„GEORG!“, kreischte ich sofort und fiel ihm auch erst mal um den Hals.
„Hey Nici!! Na?? Toll dich mal wieder zu sehen!“, grinste er mich an und musterte mich erst mal von oben bis unten.
„Boa du hast dich ja ganz schön verändert!“, meinte er mit großen Augen und pfiff kurz anerkennend.
Okay ich war etwas größer geworden und begann jetzt auch mich etwas mehr zu schminken…na ja aber so sehr hatte ich mich in den 2 Monaten auch nicht verändert oder? Na ja und meine Zahnspange war ich endlich losgeworden!
„Danke!“, sagte ich und wurde ein wenig rot. Verlegen schaute ich zu Boden.
„Also können wir?!“, fragte Gustav und wir drei gingen zur Busse. Nach 5 Minuten kam der Bus auch schon und wir stiegen ein. Wir pflanzten uns nach hinten auf die Bridge und laberten nur irgendeinen Müll bis wir in Loitsche ankamen.
Die paar Leute, die vor uns saßen, drehten sich schon nach uns um aber ich denke nicht, dass das an unserem Gelaber lag sondern eher an Gustavs Aussehen. Grins!
Zum Glück hielt der Bus fast direkt vor dem Haus der Twins, sodass wir nicht so weit laufen mussten….
„Na Georg denkste die sind schon wach?!“, fragte ich und schaute skeptisch zum Haus auf wo noch alles dunkel und die meisten Rollläden nach unten gezogen waren.
„Ne ich denk mal die pennen noch!“, gab er zurück und runzelte die Stirn.
Gustav schüttelte verärgert den Kopf. „Ich hab ihnen doch gesagt, dass wir sie abholen!“
„Tja Bruderherz! Da hastest mal wieder!“
„Hoffentlich ist Siemone schon wach sonst haben wir en kleines Problemchen!“, sagte Georg dann.
„Ach die ham doch unter der Fußmatte immer einen Ersatzschlüssel!“ Auf Gustavs Gesicht breitete sich jetzt ein Grinsen aus.
„Was hast du vor?!“, fragte ich, als ich seine leicht boshafte Miene entdeckte.
„Wir gehen die beiden jetzt wecken!“, antwortete er nur.
Ich hob die Fußmatte hoch, nahm mir den Schlüssel und schloss die Tür auf.
Leise traten wir ein und schlichen uns die Treppe herauf. Unter uns knarrten die Diehlen verräterisch.
„Okay Nici du weckst Tom und wir beide Bill ja?!“ Ich nickte zustimmend und wandte mich nach rechts um, während die anderen beiden nach links gingen.
Leise öffnete ich die Tür und schlich in Toms Zimmer.
Och wie süß der da im Bett lag und noch schlief. Ich musste mich mächtig zusammenreißen nicht gleich auf ihn zu stürzen und ihn zu umarmen, weil ich mich so freute ihn mal wieder zu sehen. Wie ich ihn doch auch vermisst hatte. Meinen besten Freund.
Okay wie wecke ich ihn denn jetzt am besten aus seinen süßen träumen?
Ich blickte mich in seinem Zimmer um und entdeckte einen MP3Player. Ah! Ein grinsen trat auf mein Gesicht und ich schnappte mir das Teil.
Vorsichtig stopfte ich Tom die Ohrstecker ins Ohr, machte die volle Lautstärke auf dem MP3Player an und drückte auf Play.
Ruckartig saß Tom kerzengrade im Bett und schaute sich gehetzt um. Seine Augen waren panisch aufgerissen und mit seinen Händen begann er maßlos in der Luft herum zu wedeln.
Ich lag derweil schon am Boden und kugelte mich vor lachen. Zu schön dieser Anblick.
Tom riss sich die Stecker aus den Ohren und schaute mich wie den heiligen Geist Persönlich an.
„Na Tom?! Gut geschlafen?!“, fragte ich und brach wieder in Gelächter aus.
Erleichtert atmete er aus. „Man erschreck mich nie wieder so!“, tadelte er mich sofort und atmete hörbar aus…
Ich streckte ihm die Zunge raus. „Mal sehen!“
Er verdrehte die Augen. Kopfschüttelnd nahm er sich die Stöpsel aus den Ohren und ließ sich wieder nach hinten ins Bett fallen. Doch plötzlich richtete er sich wieder auf.
„Nici!!!“, rief er jäh aus und umarmte mich auch schon.
Ich grinste. „Schön dich mal wieder zu sehen! Man du siehst echt gut aus!“, redete er auch grad schon drauf los.
„Danke!“, grinste ich breiter.
Plötzlich hörten wir aus dem Nebenzimmer einen lauten schrei und ich wusste, dass Bill nun auch wach war!


Kapitel 2

Oh my God

„Hey was stellen die denn da drüben mit meinem Bruder an?!“
„Keine Ahnung!“, antwortete ich und versuchte angestrengt ein Lachen zu unterdrücken.
Bill schrie echt wie ein Mädchen! Und doch irgendwie süß…
„Komm wir gucken mal!“, meinte Tom, nahm mich an der Hand und zog mich mit rüber in Bills Zimmer.
Dieser saß grad triefnass in seinem Bett und schaute total erschreckt von einem zum anderen.
„Also wirklich Jungs! Das kann man auch auf eine sanftere Art machen!“, tadelte ich gespielt ernst.
„Ja! Da hatte ich ja noch mal glück gehabt!“, sagte Tom und schaute kopfschüttelnd zu Gustav und Georg rüber welche beide eine Engelsmiene aufgesetzt hatten.
„Womit hab ich das denn jetzt bitte verdient?!“, fragte Bill dann und schien sich langsam von seinem schock wieder zu erholen. Angewidert schaute er an sich hinunter.
„Ah ja anders ham wir dich halt nicht wach bekommen!“, verteidigte Georg sich jetzt.
„Genau! Du schläfst wie so en Kamel!“, gab Gustav jetzt von sich und ich prustete los.
Bill schaute uns alle der Reihe nach beleidigt an doch als sein Blick an mir kleben blieb hellte sich seine Miene auf.
„Nici?!“, fragte er ungläubig. Ich lächelte ihn an und er kam auf mich zu, um mich zu umarmen aber ich wisch vor ihm zurück.
„Bill hör auf! Du bist ganz nass!“, gab ich als Erklärung ab. Ein fieses Grinsen umspielte seine Lippen.
„Ach meine kleine Nici komm doch mal her und lass dich erst mal schön knuddeln!“ Bevor ich es dann verhindern konnte schlang er die Arme um mich und drückte mich ganz fest an sich.
Na ja unter normal Umständen fände ich das natürlich ganz toll aber da er ja so nass war, war das nur kalt! Ich stieß einen spitzen schrei hervor. „Ah Bill hör auf! Geh weg!“
Er rückte etwas von mir ab, hielt mich aber immer noch im Arm und meinte, mit gespielt trauriger Stimme, : „Warum?? Hast du mich denn gar nicht lieb?!“
Ich musste lachen. „Doch schon aber du bist nass!“
„Ach so!!!“, tat er dann als würde ihm jetzt erst ein Licht aufgehen. Er drückte mich noch mal kurz ganz feste und lies mich dann los. Irgendwie schade…
„Na herzlichen dank!“, meinte ich und war jetzt fast schon genauso triefnass wie Bill selbst.
Gustav und Georg lachten sich derweil kaputt über mich. Nett. Die waren ja an dem ganzen Schuld!
„Ach mein lieber Bruder was lachst du denn so?!“, fragte ich und fiel ihm nun auch um den Hals. „Ah geh weg!!“, sagte er und sprang schnell zur Seite.
Wir alle mussten lachen. „Na toll jetzt können wir noch mal nach Magdeburg fahren damit ich mich umziehen kann….!“ Ich blickte an mir hinunter.
Meine Hose und mein T-Shirt waren vollstes nass…mein weißes Tshirt….Moment…Geschockt blickte ich noch mal an mir hinunter und sah das mein weißes T-shirt wirklich ziemlich durchnässt war und man jetzt meinen BH hindurch sehen konnte.
„Ah!“. Stieß ich kurz hervor und kreuzte schnell meine Arme vor der Brust.
„Wow Nici aus dir ist ja ne echt Frau geworden!“, grölte Tom los und brach in bellendes Gelächter aus.
Ich fixierte ihn böse mit meinen Augen aber Bill meinte daraufhin: „ Hey Nici ich geb dir mal ein T-Shirt und ne Hose von mir…geht doch klar oder?!“
Ich nickte. „Klar dann müssen wir nicht noch mal zu uns nach Hause fahren!“
Ich nahm die Hose und das T-shirt von Bill entgegen und verschwand schnell im Bad.
Man das war ja echt mal wieder ne tolle Aktion. Überhaupt nicht peinlich… Und grad noch vor Bill….ach was mach ich mir denn darüber Gedanken? Über Bill…
Bei dem brauchst du dir eh keine Hoffnungen zu machen…ihr seid nur so gut befreundet….er ist schon fast dein Bruder!
Seufzend zog ich mir die Klamotten an. Wobei ich die Hose ein paar Mal umkrempeln musste, weil die mir um einiges zu lang war. Kein Wunder bei Bills Größe…
Ich schaute mich kurz noch mal im Spiegel an richtete meine Haare wieder richtig und ging dann zurück zu den anderen.
„Sag mal Gusti wie siehst du eigentlich aus?!“, fragte Tom gerade.
Ich prustete los, womit ich mir sofort wieder die Aufmerksamkeit der anderen einfing. Tom grinste leicht schief zurück und wendete sich dann wieder neugierig an meinen Bruder.
„Ah ja ich will doch nicht, dass mich einer erkennt!“
„Aaaaaachso!“, meinte Tom als wäre ihm jetzt alles klar.
„Na ja ich würd sagen wenn wir heute noch mal zum Proberaum wollen solltet ihr euch langsam mal fertig machen!“, meinte ich zu Bill und Tom, die immer noch in Boxer und T-Shirt vor uns standen.
„Ehm…stimmt!“
Gustav, Georg und ich gingen also runter ins Wohnzimmer und warteten, bis die Twins oben fertig waren. Ich hätte ja jetzt eigentlich gedacht, dass das jetzt noch Stunden dauern würde, da Bill ja immer so lange im Bad brauchte, aber nach ca. einer halben stunde standen sie schon wieder vor uns.
Bill hatte sich extra nicht geschminkt und seine langen schwarzen Haare hinten zum Pferdeschwanz zusammengebunden….sah echt ungewohnt aus. Na ja dann ebenso noch eine schwarze Sonnenbrille und eine weite Hose von Tom und ein enges, schwarzes T-Shirt.
Tom hingegen hatte diesmal eine enge Hose an und ein enges T-Shirt was noch ungewohnter aussah…. eine Sonnebrille und dann hatte er es ebenso wie Georg versucht, seine Dreadlocks unter einem Tuch zu verstecken…sah zwar etwas ausgebeult aus aber egal!
„Okay können wir dann?!“, unterbrach ich dann irgendwann die Stille, die entstanden war, wo Georg Gustav und ich die Twins erst mal nur mit offenem Mund angeschaut hatten.
„Jap! Dann mal los!“
Mittlerweile war es schon gleich 10 Uhr und dementsprechend war auch schon einiges mehr auf der Straße los. Musste schon etwas seltsam aussehen, wie wir 5 hier rum liefen…ich war die einzige normal gekleidete Person und ohne Sonnenbrille…
Na ja obwohl so ganz normal sah ich ja auch nicht aus, da ich Klamotten von Bill an hatte…aber egal…
Man war das ein tolles Gefühl mal wieder mit meinen 4 besten Freunden durch Loitsche zu laufen…mhhh…sah der Proberaum eigentlich immer noch so dreckig aus? Klar! Wer hatte sich denn groß Mühe gemacht ihn auf zu räumen, wo die Jungs auf Tour waren? Also ich nicht!
So gut befreundet waren wir dann ja auch nicht… man 2 Monate ist schon eine ganze Zeit. Wie ich sie doch alle vermisst hatte!
Im Proberaum angekommen begaben sie sich auch grad alle schon hinter ihre Instrumente und spielten mir ihre neuen Lieder vor. Die waren echt der Hammer!!
Gegen Mittag gingen wir dann erst mal zu McDonalds und aßen dort etwas zu Mittag.
Natürlich fingen wir uns auch wieder schiefe Blicke von den anderen Leuten dort ein. Es war einfach nur ein geiler Tag!
Danach gingen wir wieder zum Proberaum und unterhielten uns etwas. Sofern man das so nennen konnte.
„Hey wollen wir heute Abend ins unsern Club gehen?!“, fragte Bill dann so gegen Abend rum.
Allgemeines Schulter zucken.
„Mir egal!“
„Ja okay dann ist das abgemacht! Ich hab euch nämlich was zu verkünden!“, sagte Bill und setzte eine bedeutungsvolle Miene auf. Ein kleines Grinsen breitete sich auf seinen schönen Lippen aus.
„Uh was denn?!“, fragte ich sofort neugierig nach.
„Sag ich dir heute Abend!“, meinte er nur mit einem zwinkern.
Wenn er mich so ansah lief mir sofort wieder eine Gänsehaut den Rücken hinunter…
„Ah jo, dann können wir uns doch um 8 da treffen oder?!“
Wir stimmten alle zu und Georg Gustav und ich fuhren mit dem Bus wieder zurück nach Magdeburg.
Ach die Klamotten von Bill hatte ich ja noch an…und er hatte meinen noch bei sich rum liegen….ach egal bring ich ihm dann morgen vorbei!
Zum Glück war der Club in Magdeburg, sodass wir nicht noch mal nach Loitsche tuckern mussten. Die Jungs verkleideten sich diesmal nicht, da wir im Club im VIP Bereich sitzen durften. Das fand ich immer besonders toll daran bei den Jungs zu sitzen….hehe….
Pünktlich um 8 standen wir vor dem Club und warteten mal wieder auf die Twins.
Wahrscheinlich brauchte Bill mal wieder Stunden im Bad….man aber ich wollte doch unbedingt wissen, was er so zu verkünden hatte!



Kapitel 3

Herz brennt

Ungeduldig wippte ich auf und ab.
„Naja eigentlich war das ja vorraussehbar! Warum sind wir nicht auch gleich ne halbe Stunde später gekommen?!“
Ich zuckte ratlos die Schultern
„Kein Plan aber jetzt wissen wir ja was wir zu tun haben wenn wir das nächste mal mit den Twins verabredet sind!“
Genervt schaute ich auf meine Uhr. Wo blieben die denn nur? Das war ja jetzt sogar für Bill schon ein Rekord...für wen oder was der sich wohl so hübsch machte? Und vorallem was hatte er so wichtiges zu verkünden?
Gelangweilt lies ich mich nach hinten gegen die Wand fallen und begann irgendetwas vor mich hin zu summen. Nach einiger Zeit fing ich dann aber leise an zu singen.
„Ich würde dir gern sagen wie sehr ich dich mag warum ich nur noch an dich denken kann! Ich fühl mich wie verhext und in Gefangenschaft und du allein trägst Schuld daran!“
„Uh Nici wer ist denn der Glückliche?!“, hörte ich es aufeinmal hinter mir grölen.
Erstaunt drehte ich mich um und stand direkt Tom gegenüber.
Ich verdrehte die Augen. „Man was du immer grad denkst! Das ist ein Lied von den Toten Hosen!“
Naja aber so ganz ohne Hintergedanken hatte ich es ja wirklich nicht gesungen….
„Jaja das sagste jetzt!“, zwinkerte er mir zu.
Ich stöhnte nur genervt nur genervt auf. „Ach egal…trotzdem hallo!“, meinte ich dann und umarmte ihn kurz.
Er grinste mich noch schelmisch an aber ich beachtete ihn einfach nicht weiter und wandte mich nun an Bill, den ich auch kurz umarmte.
„Also können wir dann jetzt endlich auch mal rein gehen?!“, meldete Georg sich nun zu Wort und wir anderen nickten nur alle wortlos.
Dauerte dann aber eine ganze weile bis wir alle wohlbehalten im VIP bereich auf der Coach saßen, da die Jungs draußen von hyperaktiven Fans angefallen wurden.
Ich hatte mich auf der Coach dann zwischen Bill und Tom plaziert und rutschte als ungeduldig hin und her.
Wollte Bill nich etwas verkünden?? Naja aber irgendwie hatte ich so ein seltsames Gefühl in der magengegend, dass die Nachricht nichts gutes verheißen würde.
Man wann rückte er denn mal mit der Sprache raus? Aber ihn jetzt mal darauf an zu sprechen traute ich mich nicht also alberte ich einfach weiter mit den anderen rum.
Aus den Augenwinkeln nahm ich aber wahr, wie Bill als suchende Blicke durch den Raum warf…hielt er nach jemandem Ausschau??
Irgendwann sprang er dann plötzlich auf und verschwand dann in der Menge.
„Was hat den denn jetzt gebissen?!“, fragte Georg verwirrt. „Ka aber ist mir auch egal..hehe jetzt haben wir hier endlich mal mehr Platz!“, sagte Tom und streckte sich auch schon gemütlich aus, wobei er mich fast auf den Boden schmiss.
„Ey mach dich mal nicht so breit!“, sagte ich und stieß ihm in die Rippen.
„Oh arme Nici!!! Wird die hier ganz platt gedrückt von dem bösen Tom?!“, fragte er als ob er gerade mit einem Babysprechen würde.
Ich verdrehte genervt die Augen und gab ihm noch einen Stoß in die Rippen. Dann packte er aber meine Arme und hielt sie fest, damit ich ihn nicht wieder schlagen konnte aber ich versuchte mich wieder zu befreien und begann unter einigen verrenckungen ihn zu tretten.
Da er ja jetzt auch keine Hand mehr frei hatte, weil er mich ja fest hielt versuchte er ebenfalls mit seinen Füßen mich wieder „zu beruhigen“.
Naja irgendwann endete das dann so, dass wir beide von der Coach flogen und er grad auf mich drauf.
Ach du scheisse wie viel wog der Junge denn bitte. Ich wollte gerade meiner Entrüsung Luft machen als eine bekannte Stimme über uns sich plötzlich räusperte und fragte: „ Was zum Teufel macht ihr beiden da unten?!“
Verwirt blickte ich auf und schaute direkt in die Augen von Bill die verwirrt zusammengekniffen waren.
„Ach wir kuscheln nur ein bisschen!“, meinte Tom und fing an mich heftigst zu knuddeln.
Ich musste lachen. „Ja Tom ich hab dich auch lieb!“
„Ja okay dann macht das bitte später weiter ich muss euch jetzt erst mal jemanden vorstellen!“, sagte Bill.
Widerwillig erhob sich Tom wieder von mir und pflanzte sich wieder auf die Coach und ich mich direkt daneber.
Jetzt erst bemerkte ich, dass neber Bill noch ein Mädchen stand, welches wie ich langes Honigblondes Haar hatte aber im gegensatz zu mir blaue Augen hatte. Ah, wieso hielt sie denn mit Bill händchen?
Mir schwarnte übles…
„Also darf ich vorstellen? Das ist Susie meine neue Freundin!“, verkündete Bill auch schon ganz stolz und strahlte uns der Reihe nach an.
Wir andern rissen alle erstaunt unsre Münder auf. Anscheinend wusste nicht mal Tom was davon.
„Du hast ne Freundin?!“, fragte er auch grad schon ungläubig. Bill nickte stolz. „Ja aber erst seit en paar Tagen! Ich weiß das wird jetzt bestimmt schwer wegen Tokio Hotel und so aber ich glaube das mit uns beiden wird wirklich was ernstes werden!“, er strahlte zu Susie runter, die ihm auch grad schon einen Kuss gab.
Ich senkte den Blick. Bill hatte also eine Feundin….in mir machte sich ein ganz Pflaues Gefühl breit.
„Man die Überraschung ist dir jetzt aber ganz schön gelungen!“, sagte Georg. Tom und ich nickten resigniert, da wir es immernoch nicht so ganz fassen konnten.
„Kommt dafür schmeiß ich ne Runde!“, rief Gustav fröhlich und alle machten sich auf zur Bar.
„Man das war ja jetzt ein schock!“, sagte Tom der genauso wie ich noch sitzen geblieben war. Ich nickte. „Ich glaubs nicht, dass er mir vorher nichts gesgat hat!“ Er schüttelte den Kopf.
„Egal dafür gönne ich es ihm jetzt!“ Er stand auf und blickte mich auffordernd an.
„Kommst du kleine?!“
Ich nickte und stand auf. Tom nahm mich dann an derHand und wir folgten den anderen zur Bar. Gustav drückte jedem ein Bier in die Hand und wir gingen wieder zurück zu unserer Coach.
Da es mit Susie sonst etwas zu eng geworden wäre setzte sie sich bereitwillig auf Bills schoß. Man war das jetzt ein schock.
Erschöpft lies ich meinen Kopf auf Toms Schulter gleiten, welcher auch grad schon einen Arm um mich legte. Man Tom war eigentlich auch schon ein Bruder für mich…er war genau wie Gustav auch immer für mich da und wir vertsanden uns super. Gut das ich ihn hatte!
So verweilten wir dann eine ganze weile und ich beobachtete, wie Susie Bill zum tanzen aufforderte und er dann auch sogar zustimmte…dabei hasste er tanzen!
Auch Gustav wurde einige Zeit später zum tanzen aufgefordert und verließ das Sofa.
„Na wollen wir zwei hübschen auch ein wenig das Tanzbein schwingen?!“, fragte Tom mich dann irgendwann. Verwirrt blickte ich auf. Häh? Tom hasste tanzen doch auch oder?
„Klar!“, stimmte ich immernoch verdutzt zu.
Mir kam es vor, als würde ich mich wie mechanisch bewegen.
Irgendwann wurde dann eine schnulze gespielt und ich legte meine Hände um Toms Hals und postierte meinen Kopf wieder auf seine schulter.
Ganz in der Nähe von uns waren Bill und Susie die ganz eng aneinander klebten.
Ich vergrub meinen Kopf an Toms schulter um dieses Bild nicht weiter ertragen zu müssen. Das war so scheisse….aber Mädel was hast du erwartet? Du wusstest doch schon vornedrein, dass es Bill nichts für dich ist.
Man ich kann das nicht mehr..ich muss mit irgendjemandem darüber reden…ja vllt werde ich es Tom sagen.
Ja natürlich könnte ich auch mit Gustav reden, weil er ja mein Bruder ist aber ich denke Tom kennt sich besser damit aus…außerdem war er auch so gut wie mein Bruder.
Ja Tom konnte ich vertrauen.
Ich klammerte mich etwas fester an ihn und beschloss, es ihm gleich morgenfrüh zu erzählen….

Kapitel 4

Helle Sonnenstrahlen fielen mir ins Gesicht und ich öffnete vorsichtig die Augen.
Ich gähnte einmal kurz und drehte mich auf die andere Seite.
Ein Blick auf die Uhr sagte mir, dass es gleich schon 11 Uhr war. Ich richtete mich noch etwas schlaftrunken auf und fragte mich kurz warum ich mich so deprimiert fühlte.
Dann fiel mir der gestrige Abend wieder ein und hatte plötzlich wieder dieses seltsam pflaue Gefühl im Magen.
Man war das alles scheisse…
Ich hatte irgendwie das Gefühl, dass ich in der nächsten Zeit nicht mehr so viel Zeit mit den Jungs im Proberaum verbringen würde! Das wäre doch nur ne Qual Bill und Susie als turteln zu sehen!
Ich stand auf und ging ins Bad um mich fertig zu machen.
Danach ging ich in Gustavs Zimmer um ihn zu wecken oder guten Morgen zu wünschen aber leider war er da nicht.
Unten in der Küche war er auch nicht aber ich machte mir jetzt erst mal zum Frühstück eine Schüssel Müsli. Wo war mein lieber Bruder denn schon wieder? War der etwa ohne mich einfach auf Tour gegangen?
Enttäuscht ging ich ins Wohnzimmer und schaltete den Fernseher ein.
Naja obwohl das war gar nicht so schlimm…ich wollte doch jetzt sowieso etwas abstand halten!
Aber das war auch etwas scheisse, weil die Jungs nur 5 Wochen hier waren und ich ja meine Zeit auch etwas mit meinem Bruder und Tom und Georg verbringen wollte!
Was hatte ich denn jetzt groß für eine Wahl? Ich werde das liebesgeturtel einfach so gut es geht nicht beachten!
Toll aber anscheinend wollten die mich ja alle gar nicht dabei haben denn Gustav war einfach ohne mich weg!
Den ganzen Tag über hatte ich eine traurige Miene drauf und machte nicht viel. Ich hing nur kurz am Pc und schrieb im icq mit ein paar Freunden von mir.
Gegen 8 rum kam Gustav dann wieder nach Hause.
„Na auch mal wieder zu Hause?!“, giftete ich ihn zickig an. Ich meine das war doch echt unfair von ihm oder? Ich dachte jetzt wo er mal zu Hause ist wollte er auch mal Zeit mit mir verbringen!
„Ja bin ich…was ist denn los mit dir?!“, fragte er etwas verdutzt da es sonst nicht meine Art war so zickig zu sein.
„Ach nix weißte? Wo warst du denn den ganzen Tag über?!“ Er zog eine Augenbraue hoch. „Tom,Bill, Georg und ich mussten heute was mit unsern Managern oder so regeln wegen der Ferien…sorry ich hätte dich ja mitgenommen aber ich dachte mir, dass das eh nur langweilig für dich gewesen wäre und außerdem musste ich deshalb schon um 6 aufstehen!“, verteidigte er sich dann, da ihm allen anschein nach ein Licht aufgegangen war, weshalb ich so „freundlich“ war.
„Achso!“, sagte ich und setzte eine entschuldigende Miene auf. „Tut mir leid!“, sagte ich noch aber Gustav winkte nur ab.

Die nächsten 4 Tage verbrachten Gustav und ich dann zusammen aber ohne die anderen Jungs…wir wollten einfach mal wieder etwas Zeit für uns beide haben, da wir uns so lange ja nicht gesehen hatten.
Ja die anderen Jungs hatte ich auch lange nicht mehr gesehen aber da ging mir mein Bruder schon erst mal etwas vor…außerdem meinte Bill eh, dass er etwas Zeit mit Susie verbringen wollte! Was Georg und Tom in derweil machten wusste ich nicht.
Irgendwann fiel mir dann aufjedenfall ein, dass ich ja noch meine Klamotten bei den Twins liegen hatte und die von Bill hatte ich ja auch noch hier.
Erst wollte ich ja Gustav bitten die Sachen vorbei zu bringen aber das hätte dann sicher nur zu peinlichen Fragen geführt.
Also entschied ich mich dann das doch selber in die Hand zu nehmen.
„Hey Gustav ich muss mal kurz zu Bill und Tom fahren! Kommst du mit?!“, fragte ich in der Hoffnung nicht alleine dahin zu müssen.
Gustav welcher gerade vor der Play Stadion hockte schüttelte den Kopf. „Ne keine Lust! Heute bleibe ich mal zu Hause und gammel ein wenig!“
„Okay!“, enttäuscht verließ ich das Zimer wieder und ging dann alleine aus dem Haus. In der rechten Hand hielt ich eine Tüte mit Bills frisch gewaschenen Klamotten.
Ich fuhr mit dem Bus rüber nach Loitsche und klingelte dann mit pochendem Herzen an der Tür der Twins.
Nach ein paar Sekunden öffnete Tom diese auch schon.
„Hey kleine!“, meinte dieser auch grad schon strahlend und umarmte mich kurz.
„Hi Großer!“, gab ich grinsend zurück. „Na was verschafft mir die Ehre? Echt gut das du mal wieder kommst…die letzten Tage waren echt langweilig!“, er gähnte demonstrativ und ich folgte ihm rauf in sein Zimmer. Ich musste lachen.
„Naja ich habe noch Bills Klamotten hier und meine müssten auch noch bei euch rumfliegen!“
„Ah stimmt warte kurz!“ er nahm mir die Tüte aus der Hand und trug sie wahrscheinlich in Bills Zimmer und ich hörte wie er nach meinen Klamotten irgendwo kramte.
Ob Bill wohl auch da war?
Nach ein paar Minuten kam Tom wieder ins zimmer und reichte mir meine Sachen, sicher in einer Tüte aufbewahrt. „Danke!“, sagte ich und er schmiss sich grinsend zu mir aufs Bett.
„Bill ist leider grad nicht da! Er ist mit Susie irgendwo unterwegs!“, meinte er dann als ob er Gedanken lesen könnte.
Ich nickte nur. „Die beiden scheints echt erwischt zu haben!“
Wir verfielen beide kurz in Nachdenkliches schweigen. Ich überlegte gerade, ob ich es Tom jetzt erzählen sollte…aber irgendwie hatte ich angst…was wenn es ihm aus versehen vor Bill rausrutschen würde? Könnte ich das riskieren?
„Und wie siehts bei dir grad in der Liebe aus?!“, fragte ich erst mal nur…vllt ergab es sich ja gleich bei einer guten Gelegenheit es ihm dann doch zu sagen..
Er zuckte ertappt zusammen. „Ehm..naja ich weiß nicht so recht!“, er fing an etwas zu stottern.
Ich grinste schelmisch. „Oh ist der kleine Tommy etwa zum ersten mal verliebt?!“
Er schluckte stark und schaute verlegen auf den Boden. „Ja das könnte sein!“ Ich umarmte ihn kurz.
„Wow das freut mich echt für dich…weiß sie denn von ihrem Glück?!“ Ich schuate ihn erwartungsvoll an. Er erwiderte den Blick kurz senkte ihn aber nach ein paar sekunden grad wieder.
„Ne ich glaube nicht..!“, meinte er mit einem traurigen Unterton. „Warum denn nicht?!“
„Naja ich weiß nicht, ob sie das gleiche empfindet und ich habe angst vor einer Abfuhr!“, brach es auch gleich schon aus ihm raus.
Ich tätschelte ihm aufmunternt den Oberarm. „Ach komm! Sags ihr einfach! Dich muss man doch einfach lieben!“
Sein Gesicht hellte sich etwas auf. „Meinst du?!“ Ich nickte wie wild. „Klar!“
Also los Nici jetzt erzähl im von deinem Problem immerhin vertraut er dir ja acuh seine an!
„Ehm Tom ich muss dir da mal etwas sagen..!“
Ich sah in seinen Augen plötzlich einen merkwürdigen Glanz. Oh man….los jetzt spucks aus!
„Also weißt du…ich ehm…also..ich..!“, ich stotterte einfach nur was vor mir rum.
„Du..?!“, fragte er freundlich nach.
Oh man nein ich kanns nicht sagen..wenn ich es sage dann steht es fest…dann ist es unwiderruflich! „Ach nix!“, meinte ich dann nur und senkte meinen Blick.
Auch Tom zog jetzt eine entäuschte Miene…man jetzt dachte er sicher dass ich ihm nicht vertraue oder so.
„Tut mir leid aber ich muss jetz los!“, sagte ich umarmte ihn kurz flüsterte ihm noch ein: „Bis bald!“, ins Ohr und rannte aus dem Haus.
Man das war ja ein toller Besuch! Na hoffentlich hat er wenigstens einer sache genützt und Tom gesteht seiner Flamme seine Liebe, wer auch immer sie ist!

Kapitel 5

„Hey Leute wie wärs wenn wir heute Abend mal ne Party feiern?!“, fragte Georg plötzlich und wir andern stimmten alle begeistert zu.
Es waren mittlerweile wieder 2 Wochen vergangen und die Jungs blieben jetzt noch 3 Wochen hier bis sie wieder auf Tour gehen würden. Fand ich echt schade.
Bill und Susie waren immernoch das Traumpaar in Person aber ich hatte es geschafft sie einigermaßen gut zu ignorieren, da ich immer wie wild mit Tom herumgealbert hatte.
Wir hingen gerade mal wieder im Proberaum ab und blödeten nur rum.
Naja eine Party zur abwechslung zu feiern wäre gar nicht so schlimm.
„Müssen wir denn selbst eine feiern? Können wir nicht einfach in einen Club gehen?!“, fragte Susie.
Ich rollte mit den Augen. Diese Susie nervte mich echt sowas von!
„Ne im Club machts nicht so viel Spaß! Außerdem bei ner Party laden wir dann nur Leute ein die wir kenenn und im Club laufen auch so viele Assos rum!“, gab ich zurück.
Tom blickte mich grinsend an.
„Oh hast du etwa angst im Club vergewaltigt zu werden oder was?!“
Ich stieß im spielerisch in die Seite. „Sei mal nicht so frech!“
Kopfschüttelnd wandte ich mich von ihm ab. Man der Typ änderte sich wohl nie…was war jetzt eigentlich mit diesem Mädchen geworden in das er sich verknallt hatte? Hatte er es ihr eigentlich mal gesagt? Naja ich werde ihn morgen mal darauf ansprechen!
„Ja ich denke auch Party ist besser!“, stimmte Bill mir zu und Susie hatte keine Einwände mehr. Man diese Tussi könnte ich echt an die Wand klatschen.
„Okay und bei wem feiern wir?!“
„Wir können bei uns feiern! Wir haben bis übermorgen Sturmfrei also dann auch noch genug zeit um aufzuräumen!“, meinte Tom und alle nickten zustimmend.
„Na dann los wir müssen ja noch alles vorbereiten!“, sagte Gustav und wir machten uns auf den weg zu den Twins.
Tom hatte unterwegs einen Arm um mich gelegt wo ich nichts gegen einzuwenden hatte…wir liefen öfters so rum aber natürlich nur rein freundschaftlich. Früher hatten Bill und ich das auch immer gemacht aber jetzt hatte er ja Susie..und ich denke mal die wäre da auch nicht so begeistert drüber!
„Okay! Dann wollen wir mal die Arbeiten einteilen!“, fing Georg auch schon, kaum angekommen an und rieb sich die Hände. Wir andern stöhnten genervt.
„Also Tom und Nici ihr zwei mischt die Bowle….Susie und Bill ihr ruft alle Leute an und ladet sie ein....und Gustav und ich verschieben die Möbel, damit genug platz ist!“
Sprichs also gingen Bill und Susie in Bills Zimmer und in Ruhe zu telefonieren, Tom und ich gingen in die Küche und Georg und Gustav blieben im wohzimmer.
„So was mischen wir denn mal feines?!“, fragte Tom und holte eine riesen Schüssel aus dem Schrank hervor. „Also ich hab davon keine ahnung!“, sagte ich vorsichtshalber schon mal und räumte einfach mal alle möglichen Zutaten aus den Schränken und dem Kühlschrank.
„Ach wir zwei schaffen das schon!“, sagte Tom und grinste mich an. Ich nickte. „Wenn du meinst!“
Nach knapp einer halben Stunde hatten wir auch etwas einigermaßen trinkbares zusammen gemixt und ich war echt stolz auf uns..hätte nicht gedacht, dass wir das hinkriegen!
„Siehste kleine!“, meinte Tom stolz und wuschelte mir über die Haare. „Ey!“ Man der sollte mich nicht wie ein Kleinkind behandeln!
“Naja aber ich lass später erst mal die anderen davon trinken und wenn die nicht Tod umfallen dann können wir uns loben!“, sagte ich noch etwas skeptisch.
„Du meinst wenn sie Tod umfallen können wir uns loben!“, grinste Tom und ich lachte.
„Stimmt!“, vorallem wenn Susie Tod umfällt, fügte ich noch in Gedanken hinzu.
Ich drehte mich um und wollte gerade den Lachs zurück in den Kühlschrank stellen, den ich einfach auch mal genommen hatte, wir aber natürlich nicht gebraucht hatten, als ich gegen die ungenutzte Essigflasche stieß welche dann sogleich in die Bowle flog.
„Ups!“, meinte ich auch gleich und schaute erschrocken.
„Oh scheisse!“, äußerte Tom sich jetzt auch. Wir schauten uns an.
„Was jetzt?!“, fragte ich ängstlich. „Naja für ne neue Bowle ham wir keine Zutaten mehr!“, sagte Tom und ich fluchte laut los.
Tom fischte währenddessen die leere Essigflasche raus, deren gesammter Inhalt jetzt in der Bowle verschüttet war.
„Ach egal…die können das Zeugs ja auch trinken…hehe das ham die eigentlich auch mal verdient!“, lachte Tom jetzt.
Ich prustete auch los. „Ja das wär ein geiler streich!“
„Aber pass auf das du dann ausversehen nichts davon trinkst!“, warnte Tom mich und ich machte würge geräusche.
Plötzlich kippte Tom noch eine ganze Packung Salz darein. „Ey!“
„Ach wenn schon denn schon!“, meinte der nur grinsen und tat auch grad noch etwas Curry rein. „Oh Gott die bringen uns um!“, stieß ich vor.
„Ne nicht wenn wir schnell genug abhauen!“ Er grinste.
„Wir schauen uns erst noch die Gesichter an, die sie machen wenn sie davon trinken und dann hauen wir schnell ab!“
„Ja genau gute Idee!“, stimmte ich zu und wir klatschen uns ab. „Man das wird geil!“
„Ja aber pscht!“ Tom legte einen Finger auf die Lippen. Ich nickte grinsend.
Dann klingelte es auch schon und die ersten Leute trudelten ein.
Tom und ich nahmen die große Glasschüssel und trugen sie auf den Wohnzimmertisch. Dann verkrümmelten wir uns schnell in eine Ecke und beobachteten genau, bis sich einer ein Glas holte. Zu meinem Glück gingen Bill und Susie als erstets hin und nahmen sich jeder ein Glas und füllten es randvoll mit unsere „Geheimmischung“.
Ich mühte mich sehr ab nicht los zu prusten und ich spürte wie Tom das gleiche neben mir tat.
Susie nahm einen großen schluck spuckte ihn aber grad wieder aus und zwar direkt in Bills Gesicht. Dann fing sie wie wild an zu Husten. Bill schaute sie mit hochgezogenen Augenbrauen an. Dann nahm er auch gaaaanz vorsichtig einen Schluck aber Spuckte ihn auch gleich wieder aus.
„Also kleine ich glaube das wäre jetzt der richtige Zeitpunkt um abzuhauen!“, sagte Tom neben mir und ich stimmte zu.
Bill blickte sich suchend im Raum um aber bevor er uns entdeckt hatte rasten wir schon zur Haustür und liefen so schnell wir konnten die Straße entlang.
Irgendwann blieben wir dann stehen und japsten erst mal nach luft. Ich musste dann so derbe lachen, dass ich mir den bauch hielt und schon Bauchschmerzen hatte…
Erschöpft ließen wir uns auf eine Bank nieder.
„Meinst du die folgen uns?!“, fragte ich immernoch lachend. „Ich weiß nicht!“, antwortete Tom und wischte sich shcon eine Lachträne von der Wange. Wir bekamen uns gar nicht mehr ein…
Dann irgendwann aber verstummten wir beide wieder und verfielen in schweigen. Ich weiß auch nicht aber ich musste grad voll an das lied Bonny und Clyde denken. Wie als könnte Tom gedanken lesen fing er aufeinmal ganz leise vor sich hinzu singen:
„ Mit dir will ich die Pferde stehln die uns im Wege sind ich geh mit dir durch dick und dünn bis an das Ende dieser Welt!“ Ich musste grinsen. Er verstummte und ich sang weiter:
„Leg deinen Kopf an meine Schulter es ist schön ihn da zu spürn und wir spielen Bonny und Clyde“ „ Komm wir klauen uns ein Auto ich fahr dich damit rum und wir spielen Bonny und Clyde“ „ Was wir zum Leben brauchen werden wir uns schon irgendwie holen wir rauben ein paar Banken aus oder einen Geldtransport“ „Wir schießen zwei drei vier fünf Bullen um wenn es nicht mehr anders geht jeder weiß genau was er da tut wenn er uns aufhalten will“ „ Leg deinen kopf an meine Schulter es ist schön ihn da zu spürn und wir spielen Bonny und Clyde“ „Auch wenn uns die ganze welt verfolgt wir kümmern uns nicht drum denn wir sind Bonny und Clyde“ „Wenn uns der Boden unter den Füßen brennt machen wir uns aus dem Staub in den Bergen hängen wir alle ab die etwas von uns wolln“ „ Lebendig kriegen die uns nie egal wie viel es sind ´Tod oder Freiheit´soll auf unserm Grabstein stehn“ „Leg deinen Kopf an meine schulter es ist schön ihn da zu spürn und wir spielen Bonny und Clyde“ „ Du bist Bonny und ich bin Clyde“, sang Tom den letzten Ton und wir mussten wieder anfangen wie die wilden zu lachen. In dem Lie ging es ja acuh um zwei Personen auf der Flucht….man ´Tod oder Freiheit´sol lauf unserm Grabstein stehn… man ich hoffte mla das es bei uns jetzt nicht so wiet kommen würde…
Das war einfach zu geil. Es war auch echt selten, das Tom mal sang aber vor mir tat er das öfters mal und das war mir echt ne Ehre!
„Und Bonny wo gehen wir jetzt hin?!“,fragte Tom mich scherzhaft. „Ja komm Clyde wir fahren zu mir du kannst dann bei mir pennen!“
Arm in arm gingen wir dann zu mir nach Hause und schliefen dort dann acuh schon beide schnell ein. Seelig bereitete ich mich shcon mal auf die tracht prügel morgen vor…..

Kapitel 6

Ich schlug die Augen auf und blickte mich schlaftrunken um.
Nanu warum hob und senkte sich denn alles? Verwirrt schaute ich unter mich und bemerkte, dass mein Kopf auf Toms Brust lag. Achso deshalb….
Plötzlich fiel mir der gestrige Tag wieder ein und ich grinste mir einen ab. Man das war ja mal geil gewesen!
Bin mal gespannt, was die anderen nachher mit uns anstellen -.-
„Hey Großer! Aufstehen!“, flüsterte ich Tom ins Ohr aber der drehte sich nur auf die andere Seite. Ich verdrehte die Augen.
„AUFSTEHEN!!!“, brüllte ich ihm jetz ins Ohr und ruckartig saß er gerade im Bett. Er schaute mich verwirrt an. „Oh ehm..morgen Kleine!“, sagte er noch ewtas verpennt und gähnte einmal kräftig.
Ich schüttelte seufzend den Kopf.
Plötzlich pochte es an der Tür. „Hey Schwesterherz!!!“, rief Gustav von draussen.
Ich schluckte stark. Ohoh
„Was meinst du machen die jetzt mit uns?!“, fragte ich Tom ängstlich. Dieser zuckte die Achseln.
„Ich weiß nicht! Aber keine Angst! Ich beschütze dich schon!“ und er baute sich vor mir auf.
Ich grinste….dann fiel ich ihm von hinten um den Hals.
„Ach mein Retter!“, hauchte ich ihm ins Ohr.
Er grinste schelmisch und dann ging auch schon die Tür auf und Gustav stand vor uns.
Ich machte mich schnell klein hinter Tom und hörte aber wie Gustav nur sagte: „So Tom wir fahren jetzt zu euch nach Hause!“
Verwirrt luckte ich hinter Tom hervor aber sah nur noch wie Gustav wieder raus stapfte.
Tom sah mich mit hochgezogenen Augenbrauen an. „Ah meinst du das war jetzt alles?!“
Ich zuckte die Schultern.
„Ne da kommt sicher noch was!“
Und ich hatte recht, kaum bei den Twins angekommen wurden Tom und ich auch schon dazu verdonnert das komplette Wohnzimmer nach der Party wieder auf zu räumen.
„Man Leute ihr seit echt fies!“, sagte ich mit Schmollmund aber Susie meinte nur schnippisch zu mir: „ Ihr habts nicht anders verdient!“
Ich zog eine Grimasse und äffte sie nach. Sie schnaubte nur mal kurz und schmiegte sich dann an Bill der mich tadelnt an sah so nach dem Thema: Nici sei gefälligst nett zu meiner Freundin!
Pah der Typ schnallte auch nichts mehr…wegen dieser ach so tollen Susie vernachlässigte er uns andern alle...er ging lieber mit Susie ins Kino als in den Proberaum…ich wette die bekam ihn auch noch dazu, aus Tokio Hotel aus zu steigen!
Ich sah Bill kurz mit zornig funkelnden Augen an und wandte ihm dann demonstrativ den Rücken zu.
Sollte er doch sehen wie er selber klar kommt!
„Also wir andern gehen jetzt mal ins Schwimmbad! Viel Spaß noch an euch!“, sagte Georg und die 4 verließen das Haus.
Frustriert schaute ich Tom an der wütend zurück guckte.
„Man diese Susie geht mir sowas von auf den Keks!“, sagte ich. Tom zuckte nur die schultern.
„Naja man kann mit ihr Leben und solange Bil mit ihr glücklich ist….ich finds nur doof, dass wir jetzt alles aufräumen müssen!“
Ich schaute ihn gespielt fröhlich an.
„Ach Tom hast du nicht gesagt, du willst mich beschützen? Naja okay ich bin gegen Hausarbeit allergisch! Viel Spaß!“
Tom lachte. „Ja klar!“, meinte er.
Ich setzte mich aber demonstrativ aufs Sofa und blickte ihn auffordernd an.
Er grinste aber nur und kam dann auf mich zu.
Dann fing er an mich wie wild durchzukitzeln
„Gnade!!“, flehte ich schon unter Tränen da ich extrem kitzelig war.
Nach einer Ewigkeit lies er auch von mir ab und grinste mich nur schelmisch an.
Plötzlich schaute er mir so intensiv in die Augen wie noch nie. Ich schaute zurück und war von diesen schokobraunen Augen ganz hypnotisiert.
„Ehm wir sollten langsam mal anfangen auf zu räumen!“, sagte ich dann irgendwann und Tom nickte genervt.
„Leider!“
Stöhnend standen wir auf und begannen all den Müll, der auf dem Boden zerstreut war, in einen Müllsack zu packen. Dann nahmen wir unsere Geheimmischung sprich die Bowle und kippten sie draussen im Garten aus.
„Würde mich nicht wundern wenn hier jetzt nichts mehr wächst!“, meinte ich und Tom nickte grinsend.
Dann schoben wir die Möbel wieder richtig und liesen uns anschließen erschöpft aufs Sofa fallen. Ich postierte meinen Kopf wieder auf Toms Schulter und schloss müde die Augen.
Man war das alles scheisse!
Jetzt dachte ich das erste mal seit den letzten Wochen wieder über meine Gefühle für Bill nach.
Diese Susie war echt sowas von scheisse!! Aber er liebte sie! Da konnte ich echt nichts machen...
Bill war eigentlich so der einzig normale Typ, den ich mir als Freund vorstellen könnte! Georg und Tom waren auch so zu sagen mein Brüder! Und die Jungs auf meiner Schule waren alle nur so picklig, pubertierende, unreife Kinder!
Tom streichelte mir vorsichtig über den Arm.
„An was denkst du gerade?!“, fragte er mich.
Ich schluckte. Nein ich werde es Tom nicht erzählen! Er würde es garantiert Bill sagen oder mich nerven, dass ich es ihm sagen sollte, weil sonst die Freundschaft im Arsch wäre oder so…aber durch diese Susie war sie das jetzt ohnehin…
„An so einen Jungen!“, sagte ich nur knapp.
„Aha!“
„Ja!“
„Verliebt?!“
„Kann sein!“
Tom schaute zu mir runter. Ich erwiderte den Blick.
„Weiß er es?!“
Ich schüttelte den Kopf.
„Ich glaube es ist ungefähr so wie bei dir!“
Er nickte wissend. „Na dann kann ich dir nur den gleichen Rat geben wie du mir!“
„Aber ich weiß nicht, wie er dann darauf reagiert!“, sagte ich ängstlich.
„Ach was..dich kann man doch auch nur lieben!“
„Danke Tom!“
„Bitte kleine!“
„Hast du es ihr denn schon gesagt?!“
Er zögerte kurz.
„Ja hab ich!“, gestand er dann. Ich horchte auf.
„Und?!“
„Naja sie hat gesgat, sie mag mich ja auch und so..aber da wären halt keine richtigen Gefühle!“
Ich sah in mitfühlend an. „Das tut mir leid!“, sagte ich.
Er winkte ab.
„Ach ich glaube es ist besser so!“, sagte er mit einem traurigen Unterton. Ich nahm ihn wieder mitfühlend in den arm.
„Steh auf, wenn du am Boden bist! Steh auf!“, sang ich ihm leise ins Ohr.
Er grinste.
„Auch wenn du unten liegst Steh auf! Es wird schon irgendwie weitergehn!“, sang er dann auch.
Grinsend hielten wir uns wieterhin im Arm. Dann schüttelte Tom plötzlich den Kopf.
„Man wir sollten mal mit dieser ständigen singerei aufhören! Ich mutiere langsam schon zu einem Bill über!“
Ich musste lachen. „Ach komm macht doch Spaß!“
„Naja!“
„Hey wir können auch das ganze Lied singen!“, sagte ich jetzt aber er schüttelte nur den Kopf.
„Wenn du mit dir am Ende bist und du dich nur noch fragst warum und wozu und was dein Leben noch bringen soll. Halt durch..!“
Tom schob mir seine Hand vor den Mund. „Ja okay wir wissens!“
Ich grinste nur. „Okay!“
„Morgen können wir wieder singen!“
„Okay! Ich nehm dich beim Wort!“
„Jaja..hey willst du heute bei mir pennen?!“
Er schaute mich mit seinen Augen intensiv an. Ich lächelte: „ Klar!“
Plötzlich ging die Haustür auf und die anderen kamen rein.
„Na fertig mit aufräumen?!“, fragte Susie.
Wir ignorierten sie einfach und spazierten demonstrativ in eine andere Richtung schauend an ihr vorbei. Naja ich zumindest….
„Ach Gustav ich schlaf heute bei Tom ne? Also bis morgen oder so!“, dann verschwanden wir beide nach oben.

Kapitel 7

Ich knallte die Tür hinter mir zu und schmiss mich zu Tom aufs Bett.
Wir sahen uns beide kurz an und dann lachten wir plötzlich los. Die hatten echt geile Gesichter gemacht!
Die wurden wohl noch nie ignoriert!
„Hoffentlich schläft Bill heute Abend bei Susie!“, sagte ich und rollte mit den Augen.
„Wieso?!“
„Ja weil ich keinen Bock hab die hier zu haben und dauernt turteln zu hören!“
„Stimmt….dann können wir heute Nacht sicher nicht schlafen so laut sind die immer dadrüben!“, meinte Tom dann mit einem grinsen.
Lachend schüttelte ich über ihn den Kopf.
„Du bist auch einmalig!“
„Ach ne!“
„Ach doch!“
Dann brachen wir beide wieder in Gelächter aus.
Mit Tom wars einfach immer geil! Ich glaube ihn und Gustav würde ich am meisten vermissen, wenn sie bald wieder auf Tour gehen, dachte ich so bei mir.
Plötzlich klopfte es an der Tür.
„Pscht!“, ich hielt Tom meine Hand vor den Mund, da er immernoch lachte.
„Hey! Nici, Tom seit ihr dadrin?!“, hörten wir von Bill.
Wir beide schauten uns mit hochgezogenen Augenbrauen an so nach dem Thema: Was willn der jetzt von uns?
„Wer weiß vllt sind die ja beschäftigt!“. Kicherte Susie und ich konnte mir gut vorstellen wie die anderen ihr jetzt schiefe Blicke zu warfen. Es wussten ja alle, dass Tom und ich wie Bruder und Schwester waren.
Tom grinste sich jetzt neben mir plötzlich einen ab und fing dann plötzlich an zu stöhnen:
„Ah ja Nici komm schon!“
Ich bekam einen Lachkrampf stopfte mir aber grad meine Faust in den Mund damit die anderen es nicht hörten.
Vor der Tür war es plötzlich verdächtig ruhig geworden.
„Oh Tom du bist so geil!“, kam es jetzt von mir und Tom mühte sich ab nicht zu lachen.
Dann fingen wir beide an auf dem Bett herum zu hüpfen.
Vor der Tür hörte ich die anderen aufgeregt herum flüstern. Man war das geil…die glaubten uns das jetzt doch wohl nicht etwa wirklich oder?
„Die treibens ja ganz schön wild!“, hörte ich Susie noch sagen bevor dann alle wieder nach unten gingen.
Tom und ich konten dann nicht mehr an uns halten und kugelten uns vor lachen auf dem Boden.
Wie geil! Hach ja mit Tom macht man halt nur scheisse!
„Hey komm wir gehen jetzt mal runter!“, sagte Tom. „Ja ok!“, bevor er dann aber die Treppe runter ging, ging er nochmal kurz ins Bad und befeuchtete sich kurz das Gesicht.
„Man bist du fies!“, grinste ich.
Dann spritzte er mir ebenfalls was ins Gesicht und es sah jetz aus als würden wir sehr stark schwitzen.
Wir gingen runter und bertraten dann die Küche wo alle saßen und sich allem anschein nach gerade eine Piza machten.
„Na?“, sagte Tom und lies sich auf einem Stuhl nieder. Ich grinste alle kurz an und lies mich dann auf Toms schoß nieder.
Man die Gesichter von den anderen waren zum brüllen! Ich riss mich stark zusammen und zwang mich an irgendwas anderes zu denken.
„Also kleine warum musst du dich denn jetzt an Tom ranmachen? Du willst doch nur mit ihm was anfangen weil er von Tokio Hotel ist oder?!“, meinte Susie plötzlich und schaute mich abschätzend an.
Ich schenkte ihr einen meiner giftigsten Blicke und dann warf ich Bill noch einen zu so nach dem Thema: Tolle Freundin haste da!
„ICH hab das nicht nötig mich an ihn ran zu machen, weil er von Tokio Hotel ist! Immerhin ist mein eigener Bruder da! Das selbe könnte ich jetzt aber auch zu dir sagen!“
Sie zog eine Augenbraue hoch und sah mich böse an.
„Willst du jetzt etwa behaupten, dass ich nur mit Bill zusammen bin, weil er von Tokio Hotel ist?!“
Ich nickte.
„Nein es ist umgekehrt! Du kennst Tom doch schon viele Jahre und erst jetzt wo er mit Tokio Hotel berühmt ist, machst du dich an ihn ran! Schon etwas seltsam oder?!“
Sie sah mich überlegen an und mir klappte der Mund auf.
Wie konnte sie nur so etwas behaupten?
Bill sah mich nun auch etwas misstrauisch an.
Empört riss ich den Mund auf.
„Du glaubst ihr doch nicht etwa oder?!“
Plötzlich kam mir ein Lied in den Sinn. „Die Behauptung“ :
„Eine Behauptung steht im Raum, wie kriegt man sie jetzt wieder raus, wie kam sie hier herein wir sind überrascht sie macht sich breit und drückt uns an die Wand sie ist unangenehm und wir zweifeln sie an. Doch sie wärt sich in der Geschwind aller Kraft.
Ein Verdacht ist in diesem Raum wie kriegen wir ihn wieder raus? Er lächelt gemein und primitiv als er durch unsre Ohrn in unsre Herzen kriecht.
Wie kriegen wir diese Behauptung raus? Wer hat sie hier eiegntlich aufgestellt? War es zufall oder Absicht oder kam sie von selbst, darf man sowas noch fragen ist das noch legal
Sicher ist sie gelogen doch jetzt ist sie da
Eine Behauptung ist im Raum sie raubt uns den Atem wir ringen nach Luft unerbittlich drückt sie uns die Kehle zu
Eine Beschuldigung ist im Raum wer wird ihr schon glauben ich glaub ihr nicht ich muss von ihr kotzen weil mir übel ist es ist die Möglichkeit die mich so trifft
Eine Beschuldigung ist im Raum sie kam aus dem Dunkeln jetz ist sie im Licht wir stehen da und sind mit Blut bespritzt diese VERLEUGNUNG diese TÄUSCHUNG diese LÜGE hier im Raum
Sie zerstört uns alle schritt für schritt sie ist Gift für mich sie ist Gift dür dich sie ist GIFT!“
Ja genau das war sie…sie war gift!
Das stimte doch alles nicht! Wie konnte diese Schlampe das hier einfach so dreist behaupten?
„Also ich weiß nicht..!“, antwortete Bill jetzt auf meine Frage von vorhin.
„Ist schon etwas merkwürdig, dass du jetzt so plötzlich was mit Tom anfängst!“
Ich riss die Augen auf und dann schrie ich los: „ Du Arsch wie kannst du sowas von mir denken? Ich hab doch überhaupt nichts mit Tom! Scheisse ey und ich hab gedacht du wärst mein Freund!“
Heiße tränen rannen mir plötzlich die Wange hinunter und ich wischte sie schnell weg.
Das tat jetzt so weh!
Wieso dachte Bill so etwas von mir? Man Liebe macht doch tatsächlich blind!
Susie stand da und lächelte schadenfreudig vor sich hin.
Ich drehte mich plötzlich auf dem Absatz um und stürtze Hals über Kopf aus dem Haus raus.
Ich rannte den ganzen Weg zurück nach Magdeburg uns lief dann völlig fertig in mein Zimmer wo ich sogleich die Tür verschloss.
Bill war so gemein! Wieso liebte ich so ein Schwein auch noch?
Diese scheiss Susie hate ihm das alles eingeredet! Ich könnte ihr grad mal die Gurgel rum drehen!
Aber wie konnten die denn sowas von mir denken? Wenn ich ins Rampenlicht wöllte bräuchte ich Tom doch gar nicht!
Immerhin war Gustav mein Bruder!
Ich bring diese Susie um! Ich schwör!
Ach ich wollte heute ja eigentlich bei Tom schalfen…tz ich wette der denkt jetzt auch, dass ich mich nur wegen Tokio Hotel an ihn ran mache, obwohl er genau weiß, das wir nichts miteinander haben!
Diese Susie will denen doch allen den Kopf verdrehn!
Plötzlich klopfte es an der Tür.
Wer nervt denn jetzt schon wieder?
„Hey kleine! Mach auf! Ich bins Tom!“
Tom?? Gaubte er den scheiss etwa nicht? Hielt er zu mir?
Ich riss die Tür auf und fiel Tom schlurchzend in die Arme.
„Ach Tom!“, rief ich unter schluchzem.
„Alles ist gut kleine!“, tröstete er mich und strich mir sachte mit einer Hand über den Rücken…

Kapitel 8

Wir sagten nichts. Saßen nur schweigend in meinem Bett. Jeder schwieg für sich…aber wir verstanden uns trotzdem.
Tom hatte mich im Arm und mein Kopf lag auf seiner Brust.
Ich schniefte immernoch ein wenig.
Wieso war Bill auch so fies?
Warum glaubte er grad so einen scheiss, den Susie einfach mal behauptete?
Ich dachte ich wäre seine Freundin!
Auch wenn Tom und ich nichts sagten, ich wusste, dass er zu mir hielt.
Es war mittlerweile schon sehr spät geworden und irgendwann schliefen wir dann beide Arm in Arm ein.

„Nici! Hey aufstehen!! Bitte ich will mal mit dir reden!“
Müde schlug ich die Augen auf und blickte direkt in die von Gustav. Ich blickte neben mich und bemerkte, dass Tom immernoch tief und fest schlief.
Ich nickte nur schlaftrunken und tapste Gustav dann in sein Zimmer hinterher.
„Was gibt’s denn?!“
„Also ich wollte dir nur sagen, dass ich auf gar keinen Fall glaube, dass du dich an Tom ranmachst, weil er bei Tokio Hotel ist!“
Ich nickte nur.
„Ja , danke! Aber du musst auch noch wissen, dass da gar nichts zwischen uns ist! Das ham wir doch nur gemacht, um euch zu verarschen!“
Er schlug sich mit der Faust in die Flache Hand.
„Hah wusst ichs doch!!“
Ich grinste ihn an.
„Ach und Georg glaubt das natürlich auch nicht!“
Ich nickte wieder erleichtert. Dann stoppte ich allerdings und schaute geknickt nach unten.
„Aber Bill glaubt das!“, murmelte ich vor mich hin.
„Ach Nici!“
Gustav nahm mich tröstend in den Arm.
„Also ich denke mal, dass er es auch nicht wirklich glaubt!“
„Wie meinst du das denn jetzt?!“
„Ahja ich denke, er tut nur so, das er das glaubt, weil es ja Susies Idee war und er sich ja nicht mit ihr streiten will..!“, während dem reden gestikulierte er mit den Händen und hatte einen sachlichen Tonfall auf gesetzt.
Ich zuckte ratlos die schultern. „Toll also ist er lieber mit mir verkracht als mit Susie, dass zeigt mir ja jetzt wie lieb er mich hat!“, murmelte ich nur wieder.
„Ach nein!“, sagte Gustav jetzt und nahm mich wieder ganz fest tröstend in den Arm.
„Liebe mach halt blind! Warte nur ich sag dir das hält nicht lange mit dieser Tussie!“, baute er mich auf.
„Toll, wenn sie nicht mehr da ist hab ich aber auch keinen Bock dann den Lückenbüßer zu spielen!“, meinte ich und ein Hauch von Wut lag in meiner Stimme.
„Ach komm süße! Jetzt lass dir von Bill nicht die Laune verderben! Wir sind nur noch 2 einhalb Wochen hier! Die Zeit müssen wir noch nutzen!“, sagte er.
Toll das sagte er jetzt so einfach…aber er wusste ja auch nichts von meinen Gefühlen. Trotzdem, Gustav hatte Recht!
Die Jungs waren noch 2 einhalb Wochen hier! Die Zeit sollte ich noch mit ihnen nutzen!
„Danke Gustav!“ Ich gab ihm einen kleinen Kuss auf die Wange.
„Ach nichts zu danken kleine!“, winkte er nur bescheiden ab.
„Hey und was ist mit mir?!“
Verdutzt blickte ich auf und sah einen noch sehr müden Tom im Türrahmen stehen.
Ich musste lachen gab dann aber auch ihm einen Kuss auf die Wange.
„Ich bin so froh das ich euch hab Jungs!“
Sie grinsten beide übers ganze Gesicht. Ich musste lachen und schlug dann irgendwann mal vor, mal runter Frühstücken zu gehen.
Wir setzten uns unten an den Tisch und jeder nahm sich eine Schüssel Müsli.
Während ich aß hing ich dann noch meinen Gedanken nach.
Wie immer führte ich mal wieder selbsgespräche^^
Nici was hast du dir auch dabei gedacht? Hast du ernsthaft geglaubt, du könntest Bill haben? Man Mädel du bist ja verrückt! Da könntest du ja genauso gut fragen, ob Tom mit dir gehen will!
„Aber gern doch mein Schatz!“, grinste Tom mich aufeinmal schelmisch an.
„Häh?!“, fragte ich verwirrt.
Oh scheisse..ich hatte doch nicht etwa gerade laut gedacht?
„Also Nici eben hast du noch gesagt, da ist nichts zwischen dir und Tom!“, tadelte Gustav mich gespielt.
Ich wurde knallrot und schaute nur beschämt zu Boden. „Ach ne vergesst es..tut mir leid war nicht so gemeint!“, stotterte ich nur.
„Och schade!“, zog Tom einen Schmollmund und ich musste grinsen.
Gott, ich bin aber auch zu blöd!
Nein aber jetzt mal zurück…Nici du musst dir einen anderen Jungen suchen…einer der nicht zu deinen besten Freunden gehört.
Dazu fiel mir plötzlich ein shcönes Gedicht ein:
„Finde einen Jungen, der dich wunderschön nennt
Statt dir zu sagen, dass du ´geil´bist
Einer der dich zurück ruft,
Wenn du im Streit auflegst
Und nur wach bleibt
Um dich beim schlafen zu beobachten

Finde einen Jungen, der deine Stiern küsst
Der dich der ganzen welt zeigen will
Und der deine Hand auch vor seinen Freunden hält

Finde einen Jungen, der dich ständig daran erinnert
Wie glücklich er darüber ist, dich zu haben
Und einem bei dem du weißt, du kannst ihm jedes
Einzelne Wort glauben, dass er sagt!“
Ja nur wo findet man so einen Jungen? Wo findet man eine wahre Liebe?
„Hallo Nici lebst du noch?!“ Eine Hand wedelte vor meinem Gesicht auf und ab.
Verwirrt blinzelte ich.
„Ehm ja..was ist denn?!“
„Wir wollen jetzt mal zu Tom nach Hause fahren!“, sagte Gustav und musterte mich skeptisch.
Ich stöhnte genervt auf.
„Oh ne muss das sein?!“
„Du musst ja nicht mit kommen!“, sagte Tom beleidigt.
Ich seufzte frustriert.
„Das hat jetzt nichts mit dir zu tun! Ich will nur Bill nicht sehen!“
„Aaaachso!“
„Ja!“
„Ja dann bleib halt hier!“, mischte Gustav sich jetzt ein.
Ich shcüttelte entschieden den Kopf was mir einen schiefen Blick eintrug.
„Ihr seit bald wieder weg also will ich die Zeit mit euch noch nutzen!“, gab ich als Erklärung und sprang auf.
„Okay!“
„Ja!“
„Na dann los!“
„Ich muss aber noch ins Bad!“
Tom seufzte frustriert. Ich grinste nur und ging dann hoch.
So Bill du kannst mich jetzt mal! Dir wird ichs zeigen!
Ich hscnappte mir meinen Kajal und umramte meinen Augen fett schwarz. Dann nahm ich mir schwarzen Liedschatten.
So...dann schmierte ich mir noch fetten Lipgloss drauf….so en komischer glitzernder….
Dann ging ich zu meinem Schrank zog mir einen Knie langen Jeansrock an und ein grünes Top.
Bill denkt, ich bin nur ein 14 Jähriges kleines Baby! Pah denkt der sich so!
Ich bin nicht mehr die kleine Nici von früher.
Obwohl die anderen mich immer noch alle kleine nannten!
„So fertig!“, rief ich freudig und hüpfte zu Tom und Gustav.
Beide schauten mich mit aufgeklappten Mund an. „Was?!“
„Ehm..nix!“, brachte Tom hervor.
„Gut..also können wir?!“, fargte ich und die beiden nickten resigniert.

Kapitel 9

Mit wackligen Beinen folgte ich den beiden ins Haus herein.
Pah Bill war ein Arschloch! Vergiss ihn einfach.
Wir wollten gerade in Toms Zimmer gehen, als Bill uns entgegen kam.
„Hey!“, begrüßte er uns fröhlich.
„Hallo!“, gaben Gustav und Tom zurück aber ich ignorierte ihn einfach.
„Wo ist denn Susie?!“ Gustav sah ihn fragend an.
„Ach die ist jetzt die nächsten 4 Tage mit ihrer Familie nach Stuttgart zu Verwanten gefahren!“, winkte er ab.
Ach toll…jetzt wo seine Susie nicht da ist kommt er zu uns angekrochen!
Was für ein Schwein!
Plötzlich musste ich laut los lachen, weil mir gerade eine geile Pasage aus einem Lied von den Prinzen eingefallen war:
Das Leben ist grausam und schrecklich gemein, das Leben ist grausam und Bill ist ein Schwein
Die anderen drei warfen mir jetzt schiefe Blicke zu aber ich ignorierte sie.
Man mein halbes Leben bestand irgendwie darin, dauernt irgendwelche Sachen zu zitieren und mir schiefe Blicke einzufangen!
Naja was solls?!
„Und was machen wir jetzt noch so?“, fragte ich.
„Keine Ahnung!“
„Mir egal!“
„Kein Plan!“
Toll das waren ja jetzt ZWEI sehr zufrieden stellende Antworten.
„Wir können ja mal ins Kino!“,schlug Bill vor, was ich demonstrativ überhörte.
„Ajo!“, meinte Gustav. „Wartete ich ruf mal schnell Georg an!“
„Ich hätte auch nichts dagegen! Und du Nici?!“ Tom sah mich fragend an.
„Was? Wogegen denn?!“, fragte ich.
„Ahja ob wir ins Kino gehen!“
Ich nickte. „Klar können wir machen!“
Bill hatte ich immernoch keines Blickes gewürdigt.
Ich war noch etwas müde und deshalb legte ich meinen Kopf an Toms schulter und wartete darauf, dass Gustav wieder kam.
„Na kleine haste das heute Morgen wirklich nicht ernst gemeint?!“, fragte Tom und versuchte dabei eine traurige Miene auf zu setzen aber er konnte sich ein grinsen nicht verkneifen.
Ich schlug ihm leicht in die Seite.
„Ja sehr sicher!“
„Ohhh!“, er zog wieder einen schmollmund.
„Ach du Armer!“
„Ja ich Armer!“
„Du tust mir echt leid!“
„Ja sollte ich auch!“
Ich musste grinsen.
„Hallo leute ich bin auch noch im Raum!“, äußerte Bill sich jetzt aber ich ignorierte ihn.
„Wie kann ich das denn wieder gut machen?“, fragte ich Tom.
„Mhhh..lass mich mal überlegen!“
„Ja lass dir Zeit!“
„Okay!“
„Okay!“
„Ich komm drauf zurück!“, grinste er dann und zwinkerte mir zu.
„Könnt ihr das turteln wenigstens mal vor mir lassen?!“, fragte Bill jetzt schon etwas angenervt.
Ich warf ihm einen vernichtenden Blick zu. Ach mist ich wollte ihn doch ignorieren!
Bill zuckte leicht zusammen, als ich ihn so ansah.
Pah was wunderte der sich denn jetzt bitte so? Hatte er sich ja selber zu zu schreiben!
Ich schaute wieder in eine andere Richtung spürter aber noch die fragenden Blicke die Bill mir zu warf.
„Ey alter falls du es noch immer nicht gecheckt hast, aber Nici und ich sind nicht zusammen!“, äußerte Tom sich jetzt.
„Ja ach ne!“
„Ja ach doch!“
„Tom so schlau bin ich jetz auch schon!“
„Na dann ist ja gut!“
„Ach, du weißt das Tom und ich nichts miteinander haben?!“, mischte ich mich jetz ein.
„Klar! Ihr beide seit doch nur gut befreundet!“
„Ach und wieso unterstellst du mir dann so ne scheisse?!“, zickte ich ihn jetzt an.
Er schluckte kurz.
„Ehm…was meinst du denn?!“, fragte er verlegen.
Ich sprang auf.
„Ich glaubs ja nicht! Da seh ich mal wie viel ich dir bedeute! Susie steht über uns allen aber wenn sie nicht da ist sind wir natürlich grad wieder gut genug für dich oder?!“
„Ehh.!“, er schuate mich geschockte an, da er wohl nicht damit gerechnet hatte, dass ich jetzt so aufbrause.
„Du bist so ein Arsch!“
„Nein bitte..Nici das ist jetzt nicht so!“, fing er an aber ich unterbrach ihn:
„Oh doch! Und weißt du was? Du kannst mich jetzt mal! Du kannst es dir aussuchen: Ich oder Susie! Jetzt haste Pech!“
„Was?!“, er riss erstaunt die Augen auf. „Das kannst du doch jetzt nicht von mir verlangen! Ich kann mich nicht entscheiden! Ich mag euch beide!“
Ich schnaubte verächtlich.
„Tja dann….wünsch ich dir viel Glück mit deiner Susie!“, sagte ich kühl.
Er schluckte.
„Was meinst du jetzt damit?!“, fragte er ängstlich.
„Das heißt: Ich kündige dir hier und jetzt die freundschaft!“
Bam! Bill saß stocksteif da und schaute mich nur mit aufgerissenem Mund an.
Auch Tom schaute mich geschockt an.
„Na dann viel spaß mit deiner Susie! Und glaub nicht, dass du wieder bei mir angekrochen kommen kannst, wen es aus ist zwischen euch!“
Dann drehte ich mich um und stolzierte aus dem Zimmer.
„Aber Nici das kannst du doch nicht machen!“, schrie Bill und rannte mir hinterher.
„Und wie ich kann!“
„Aber ich will das nicht!“
„Tja das hättest du dir vorher überlegen sollen!“
„Bitte! Können wir nicht eine andere Lösung finden?!“
„Zu spät!“
Und ich knallte ihm die Tür vor der Nase zu.
Oh scheisse was hatte ich denn jetzt getan? Hatte ich überreagiert?
Nein! Solange diese Susie da war konnte Bill mich mal! Punkt!
Aber jetzt….jetzt hatte ichi hn für immer verloren…nie wieder würde ich mehr mit ihm befreundet sein…
Was hatte ich mir jetzt dabei gedacht?
Aber was hätte es sonst noch gebracht? Wenn Susie da ist wäre er eh nur gemein zu mir…
Die tränen liefen mir jetzt übers Gesicht während ich sinnlos in loitsche umher lief.
Dabei hallte es als in meinem Kopf:

„Vorbei an Sonderschulen
Vorbei an Hallenbädern
Vorbei an Dumpfenfressen
Vorbei an Motorrädern
Vorbei an einem Friedhof
Vorbei an einem Rentner
Vorbei an ein paar Nazzis
Und einem Einkaufscenter
Woohohoho und voll vorbei am Glück
Woohohoho darum alle man wieder zurück
Vorbei an Voprstadtkneipen
Vorbei an Landtagswahlen
Vorbei am Rotschwungost
Vorbei an Roten Zahlen
Woohohoho und voll vorbei am Glück
Woohohoho darum alle man wieder zurück!“

Ach ich wusste einfach nicht wa sich jetzt denken bzw tun sollte.
Naja war eigentlich egal was ich jetzt tat….ich hatte Bill die Freundschaft gekündigt und jetzt gab es leider kein zurück mehr…kein zurück zum Glück!

Kapitel 10

Wie betäubt ging ich zurück nach Magdeburg.
Was hatte ich mir jetzt nur dabei gedacht? Bill die Freundschaft zu kündigen…
Aber jetzt war es zu spät! Kein zurück!
Zu Hause angekommen kochte ich mir in der Küche erst mla einen warmen Tee, dann schnappte ich mir eine Tafel Schokolade womit ich dann in mein Zimmer ging.
Ich machte den Fernseher an und schmiss eine DVD ein: Titanic!
Ich liebte diesen Film!
Naja ich kuschelte mich ins Bett und zog mir die Decke bis unters Kinn.
Dann schlürfte ich an meinem Tee und aß die Schokolade.
Ja so war das bei mir…wenn es mir schlecht ging verwöhnte ich mich gerne ein wenig!
Bei dem Film musste ich natürlich die ganze Zeit heulen! Vorallem am Ende..
Gegen Abend kam dann Gustav nach Hause, welcher sich zu mir ins Bett kuschelte und mich tröstete.
„Kannst du dich denn nicht wieder mit Bill vertragen?“, fragte er hoffnungsvoll.
„Wie denn? Ich habs doch jetzt eh vergeigt! Und außerdem was soll das denn noch bringen? Wenn Susie weder da ist sind wir anderen eh wieder nur Luft für ihn!“
„Ach Quatsch! Glaub mir das hält nicht mehr lange mit denen!“
„Wenn du meinst!“
„Ja!“
Ich grummelte kurz etwas unverständliches vor mich hin und schlürfte an meinem mitlerweile 3 Tee.
„Und was macht Tom jetzt?!“
„Der ist Bill noch am trösten!“
„Was?!“, erstaunt schaute ich meinen Bruder an.
„Ja! Deshalb bin ich auch erst so spät heim gekommen! Wir mussten alle Bill die ganze Zeit trösten! Der war voll fertig!“
Überrascht blickte ich ihn an. Was? Machte es ihn wirklich so fertig, dass ich ihm die Freundschaft gekündigt hatte? Naja zugegeben wir kannten uns schon jahrelang…ich verstand mich fast so gut mit ihm wie mit Tom!
Naja aber wenn Susie in 3 Tagen wieder da ist, ist er sicher wieder schnell über mich hinweg…
„Ich glaube Tom ist jetzt auch sauer auf dich..!“, meinte Gustav dann plötzlich.
„Was? Warum?!“
„Ja wegen Bill! Immerhin ist es sein Zwillingsbruder!“
„Ja aber..aber…da kann ich doch auch nichts für wenn Bill mir so eine scheisse unterstellt!“, versuchte ich mich zu verteidigen.
„Jaja ist gut ich versteh dich schon!“
„Warte nur! Bald ist Susie wieder da, dann geht’s ihm sicher wieder blendend!“
„Wir werden sehen!“
„Jo!“
Irgendwann schliefen wir dann beide eng aneinander gekuschelt ein.

Am nächsten Morgen wachte ich schon unwahrscheinlich früh auf.
Ich konnte einfach nicht mehr schlafen…
Leise, damit ich Gustav nicht weckte stand ich auf und zog mich an.
Dann ging ich nach unten in die Küche und Frühstückte erst mal was…
Ich wusste einfach nicht, was ich mit mir anfangen sollte, also entschloss ich mich ein wenig spazieren zu gehen…das tat sicher gut!
Ich sog stark die frische Luft ein und ging langsam durch die Straßen Magdeburgs…
Was hatte ich hier nicht schon alles erlebt?
Wir 5 sprich: Georg, Gustav, Bill, Tom und ich hatten die Stadt immer unsicher gemacht!
Vor uns war nie einer sicher…
Ja das waren noch Zeiten! Doch dann irgendwann hatte ich so seltsame Gefühle für Bill entwickelt und jetzt hatte er Susie!
„Hey Nici! Was machst du denn hier?!“, wurde ich plötzlich aus meinen Gedanken gerissen und schaute direkt in Georgs Augen.
„Oh hey! Naja en bisschen spazieren gehen! Und du?!“
„Dasselbe!“
„Achso!“
„Ja! Und gleich will ich mal zu den Twins fahren!“
„Ja dann tu das!“
„Willst du mit kommen?!“
Er schaute mich fragend an. Sofort schüttelte ich entschieden den Kopf.
„Ne lass mal!“
Er zuckte die Achseln.
„Na gut deine entscheidung, wann du Bill wieder gegenüber treten willst!“
Ich schaute ihn trotzig an.
„Hast recht ist meine Entscheidung!“
Er hob beschichtigend die hände.
„Hey sorry! Ich will jetzt auch keinen Streit mit dir anfangen!“
„Jaja schon gut!“
„Okay!“
„Ja also ich geh dann auch mal weiter ne?!“
„Ja okay mach das! Bye bis später irgendwann mal!“
„Ja okay! Tschö!“
Dann ging ich weiter. Ich mochte Georg ja eigentlich aber manchmal ging er mir auch ganz schön auf die Nerven!
Ich meine es war wirklich meine entscheidung, ob ich mit Bill reden wöllte oder nicht!
Geknickt wanderte ich weiter einsam durch die Straßen.
Man was soll ich denn nur machen?
Zu Bill jetzt hin zu gehen getraute ich mcih auf gar keinen Fall!
ICH hatte ihm ja die Freundschaft gekündigt!
Also war ich auch selbst dran schuld! Das hatte ich jetzt echt verdient, so traurig zu sein!
Irgendwann kam ich am rande Magdeburgs an, wo es nach Loitsche ging.
Ein Wand schlängelte sich den Weg mit der Straße entlang bis nach Loitsche.
Ach dieser Wald war acuh was wundervoles für mich…viele erinnerungen hingen in ihm..
Als Kinder waren wir immer darin rum gerannt und hatten alles Mögliche gespielt!
Ich wusste noch, irgendwo gab es eine tolle Lichtung mit einer kleinen Klippe!
Auf einem Felsvorsprung stnd ein großer Baum und da hatten wir alle mal unsere Namen eingeritzt!
Spontan kam mir die Idee, diese Lichtung mal zu besuchen!
Doch dann stoppte ich.
Halt! Nici das liegt schon Jahre hinter dir!
Außerdem was bringt dir das dahin zu gehen? Dann komemn nur erinnerungen hoch, die du nicht gebrauchen kannst!
Entschieden wandte ich dem Wald wieder den Rücken zu und stapfte Richtung heim.
Auf dem Weg sah ich plötzlich eine vertraute Gestalt, welche unser Haus betrat.
Tom!
Man mit dem musste ich jetzt unbedingt mal reden!
Hastig rannte ich den kleinen Weg zur Haustür hoch und folgte Tom ins Haus rein…

Kapitel 11

„Hey Tom!“
Der angesprochene drehte sich erstaunt um bekam dann aber ein grisnen auf die Lippen, als er mich erkannte.
„Hey kleine!“
Er nahm mich kurz in den Arm und ich lächelte ihn an.
„Gustav hatte gemeint du wärst sauer auf mich!“
„Was? Ach ne auf dich könnte ich doch nie sauer sein!“, er zwinckerte mir kurz zu.
„Aber ich muss jetz mal mit dir reden!“
„Okay!“
Wir gingen beide ins Wohnzimmer und setzten uns dort dann auf die Coach.
„Also was gibt’s?!“, fragte ich und schaute ihn erwartungsvoll an.
„Aaaaaalso..es geht um Bill!“
„Ne bitte nicht!“
„Oh doch!“
Ich verdrehthe die Augen. Man was gabs da denn noch zu reden?
„Also was denn?!“
„Er ist echt sehr fertig wegen dir!“
„Ach warum denn? Verwechselst du da nicht was? Hat Susie vllt mit ihm Schluss gemacht?“
Die Ironie in meiner Stimme war nicht zu verkennen.
„Ne umgekehrt!“
„Häh?!“
Ich schaute ihn begriffsstutzig an.
„Bill hat mit Susie schluss gemacht!“
„Jo verarschen kann ich mich selber!“
„Ja ich weiß und deshalb muss ich dich ja auch gar nicht erst verarschen!“
Er grinste mich kurz an.
„Meinst du das jetzt ersnt?!“
„Ja! Er ist dann nach stunden des heulens zu dem entschlus gekommen, das er sich auf dich als beste Freundin immer verlassen kann aber Susie ist nur eine Liebe, die mal kommt und wieder geht!“
„Aber das kann er doch jetzt nicht machen!“
„Was? Wieso denn nicht?!“, fragte Tom sehr erstaunt.
„Ich weiß nicht! Aber vllt war Susie ja seine große Liebe oder so!“
Tom sah mich jetzt wie ne bekloppte an.
„Das glaubste doch selber nicht oder?!“
„Ne glaub ich auch nicht aber wer weiß?!“
„Jo komm!“
„Also er hat echt schluss gemacht?!“
„JA!“
„Und was soll ich jetz machen?!“, fragte ich etwas unsicher und schaute Tom hilflos an.
„Man ich wusste gar nicht, dass du so dumm bist!“
„Ja danke!“
Er verdrehte die Augen. „Du kommst jetzt mit mir und dann reden wir mit Bill! Nein Du redest mit Bill meine ich..!“
Ich nickte langsam. „Okay ich glaube das sollte ich wirklich tun!“
Tom nahm mich an der Hand und wir gingen gemeinsam raus und warteten auf den Bus.
Mein Herz klopfte mir bis zum Hals…hatte Bill jetzt wirklich mit Susie schluss gemacht?Wegen MIR?
Das konnte ich nicht so wirklich glauben…
Würde Bill mir jetzt überhaupt wieder verzeihen? Ich meine ich hatte ihm einfach so die Freundschaft gekündigt…
Was wenn er jetzt dachte, dass ich es nicht wert sei? Wenn er doch lieber zu Susie ging?
Dannk am mir ein Lied von den Ärzten in den Sinn! Was wenn er irgendwie so dachte:

Eines Tages wird ich mich rächen
Ich wird die Herzen aller mädchen brechen
Dann bin ich ein Star der in der Zeitung steht
Dann tut es dir Leid, ddoch dann ist es zu spät, zu spät!

Neee so konnte er gar nicht denken!!! Er war ja schon ein Star der in der Zeitung stand!
Er war schon berühmt!
Oh man ich bin ja eigentlich nicht so gläubig aber: Bitte bitte bitte lieber Gott, mach das Bill und ich uns wieder vertragen!!!
Der Bus kam an getuckert und wir stiegen ein.
Scheisse gleich sind wir da…was soll ich denn sagen? Mhhh..naja am besten ich entschuldige mich! Ja..entschuldigen ist erst mal das beste!
Aber wie wird er auf meine entschuldigung reagieren? Naja er kann alles mögliche machen..er ist ein Mensch….da ging mir plötzlich dieses Lied durch den Kopf:
„Du fragst mich wie ich heiße, weil du meinst ich bin dir fremd, lass dir etwas von mir erzähln dann merkst du wer ich bin;
Ich habe vier gescihter und ich kann dich gut verstehn
Ich bin dein bester Freund und ich bin dein größter Feind.
Ich halte einen Dolch und en Kuss für dich bereit
Ich leg dir eine Kett und en Strick um deinen Hals
Ich bin gut und ich bin böse
Bin Liebe und bin Hass
Ich bin ehrlich und ich Lüge
Wie es mir grad passt
Mir kannst du nie vertraun doch darauf ist verlass
Ich bin immer auf der Suche doch ich weiß nie wonach
Dauernd auf der Flucht und dauernt auf der Jagd
Ich hab den Mut endeckt und darauf auch die Angst
Ich bin sieger und verlierer
In ewig mein Name ist Mensch
Ich weiß das du mich kennst
Ich bin du du bist ich auch nur ein Mensch
Ich rede von Gefühlen und benutze den Verstand
Erklär mich für gesund und mach mich selber krank
Ich will alles kontrollieren und ersticke langsam dran
Meine Hände sind voll Blut und mein Herz voller Gold
Ich erfinde die Gesetz und mach die Religion
Ich bin mein eigener König die Erde ist mein Thron
Ich lebe und ich sterbe im selben Atemzug
Ich bin Körper und bin geist
Mein Name ist Mensch ich weiß das du mich kennst
Ich bin du du bist ich auch nur ein mensch“

Ach Nici hör einfach auf zu denken!
Und Spam nicht deine ganzen Gedanken voll!
Du wirst gleich shcon sehen, wie Bill reagiert!
Just in dem Moment hielt der Bus und wir steigen aus.
Ich hielt Toms Hand ganz feste. Hoffentlich blieb er jetzt bei mir…ich brauchte ihn jetzt!
Tom riss die Haustür auf und wir stiegen die Treppe hoch richtung Bills Zimmer.
Vor der Tür drehte Tom isch noch mal kurz zu mir rum.
Ich hscluckte und versuchte mein Herz zu beruhigen…dann ickte ich allerdings und Tom zog die Tür auf…

Kapitel 12

Ich folgte Tom ins Zimmer und sah, wie Bill auf seinem Bett saß, den Kopf in die Hände gestützt und allem anschein nach, nachdachte…
Tom räusperte sich und Bill schaute erschrocken auf.
Als er mich erkannte sah ich seinen Augen einen ungewöhnlichen Glanz aufflackern.
„Also ich glaube ich lasse euch beide jetzt mal alleine reden!“, bemerkte Tom und lies meine Hand los.
Ich wollte gerade etwas bemerken, dass er hier bleiben solle doch da hatte er die Tür hinter sich schon geschlossen.
Ich stand eine Weile orienteriungslos im Raum herum und Bill musterte mich dabei.
„Du kanst dich auch hinsetzen!“, bemerkte er dann irgendwann.
Ich nickte nur und setzte mich dann neben ihn aufs Bett. Allerdings mit etwas sicherheitsabstand…
Also Nici, das wäre jetzt eigentlich die Stelle wo du dich entschuldigen solltest!
Los! Jetzt mach den Mund auf und sag was!
„Ehm…wusstest du schon; Nachts ist es kälter als draußen!“
Ach du heiliger Geist mit Maria Mutter Gottes…was red ich da?
Ich wollte mich doch entschuldigen! Man bin ich doof!
Wie peinlich!!!!!! Und dann rede ich auch grad noch so einen unlogischen Müll!
Bill grinste mich schief von der seite her an.
„Ja genau und im Wald ist es weiter als zu Fuß!“
Ich atmete erleichtert auf.
„Ja und Cola schmeckt besser als aus der Dose!“
Nun prusteten wir beide los.
Ich hatte zwar keinen Plan was wir hier eigentlich für einen Müll laberten aber das machten wir ja öfters!
Wir blickten uns nun beide grinsend an und dann fand ich, war es doch mal Zeit für meine entschuldigung:
„Also Bill weißt du..es tut mir leid das ich dir einfach so die Freundschaft gekündigt habe…aber weißt du ich war nur so sauer, weil du als nur was mit Susie gemacht hast und mir dann auch noch unterstellt hattest, das ich nur mit Tom zusammen wäre, weil er bei Tokio Hotel ist!“
Unsicher hielt ich inne und blickte zu ihm auf, da ich die ganze Zeit zum Boden gesprochen hatte.
Bill lächelte mich an.
„Kein Problem kleine! Ich weiß ja jetzt selber wie sehr ich euch vernachläsigt habe!“
„Na dann bin ich ja beruhigt!“
„Ja und ich hab auch mit Susie schluss gemacht!“
Ich hörte den traurigen Unterton in seiner Stimme heraus.
Also hatte es ihm wohl doch ganz schön zu gesetzt….
„Ja ich weiß..aber hey die Liebe kommt und geht!“
„Ja du hast recht!“
Er grinste mich wieder an und dann umarmten wir uns beide.
Puh jetzt waren wir wieder Freunde!
Freunde!
Freunde!
Ja das war schon was dran was ich eben gesagt hatte….die Liebe kommt und geht!
Irgendwann werde ich wohl über Bill hinweg kommen!
Er ist nämlich nur mein bester Freund!
Ich hatte mir das zwar schon oft erklärt aber…heute wusste ich glaube ich wirklich, dass es stimmte!
Wir sind nur Freunde!
Plötzlich wurde die Tür aufgerissen und Tom stürmte herein.
„Na habt ihr euch wieder vertragen?!“
„Siehts denn danach aus?!“
Er musterte uns kurz wie wir da so Arm in Arm saßen.
„Also ich würde sagen: Ja!“
„Und du hast es erfasst!“
Er grinste uns breit an.
„Na dann bin ich ja beruhigt!“
Bill und ich grinsten ebenfalls. Man jetz war alles wieder perfekt!
Und das beste: Keine Susie mehr da!!!
Oh man hoffentlich nervt die uns übermorgen dann nicht wenn die wieder kommt!
„Und was machen wir jetzt?!“, fragte Tom und schmiss sich zu uns aufs Bett.
„Keine Ahnung!“
„Mir egal!“
„Toll! Das bringt uns auch nicht weiter!“
„Hey wir können heute Abend ja ne Party feiern!“
Bill sah mich geschockt an und Tom grinste:
„Ja gerne und wir zwei mischen wieder die Bowle!“
„Nenenenenen! Das könnt ihr euch grad mal abschmincken!“
„Och schade!“, sagten wir wie aus einem Munde.
Plötzlich klingelte es unten an der Tür und wir sprangen auf um sie zu öffnen.
„Ich wette es ist Georg!“, rief ich.
„Ich sag es ist Gustav!“
„Und ich sage es ist Susie!“
Bill und ich schauten Tom geshcockt an.
„War ein scherz!“, lachte er und öffnete die Tür und Georg grinste uns entgegen.
Man war Tom heute mal wieder witzig…
Nach Bills Gesicht zu urteilen dachte er gerade das Gleiche…
„Hey Nici?! Na doch hier?!“, fragte Georg mich.
„Klar doch!“
„Ja sie und Bill haben sich wieder vertragen!“, redete Tom.
„Man Tom du Blitzmerker!“
„Ja, normal!“
Wir schüttelten alle die Köpfe.
„Und was macht ihr so?!“, fragte Georg.
„Mhhh…langweilen…!“
„Na das hab ich mir gedacht!“
„Joa..!“
„Wir können ja jetzt Gustav abholen und dann mal zu McDonalds gehen..ich hab nämlich Hunger!“
Wir anderen drei sprich Bill, Tom und ich nickten begeistert.
„Ja wir haben auch Hunger!“
„Na dann los!“
Wir machten uns auf den Weg zur Busse als ich dann plötzlich bemerkte:
„ Warum seit ihr eigentlich nicht verkleidet?!“
„Oh!“
Alle drei klatschen sich mit der flachen Hand gegen die Stirn.
„Mist vergessen!“
„Typisch!“
„Jo du hast uns abgelenkt!“
„Ach was? Jetzt bin ich wieder dran Schuld?!“
Bill nickte zustimmend.
„Du hast es erfasst!“
Ich rollte nur genervt die Augen.
Dann kam auch schon der Bus und wir tuckerten nach Magdeburg.
Wir klingelten bei uns zu Hause und Gustav öffnete uns verdutzt aber auch erfreut zugleich die Tür.
„Nici und Bill haben sich wieder vertragen!“, verkündete Tom auch grad wieder stolz.
„Ich hab auch nichts anderes erwartet!“, grinste Gustav.
„Jo jetzt geb mal net so an!“
„Pah du sei mal besser ganz still!“
Ich verdrehte wieder die Augen.
Die Jungs mussten immernur so viel Müll labern!
Der Tag wurde dann och ziemlich anstrengend weil die Jungs dann ständig von hyperaktiven Fans angefallen wurden…
Tom fragte mich dann noch, ob ich bei ihnen schlafen möchte aber ich winkte ab.
„Danke aber ich brauche heute nochmal ein wenig schlaf!“
„Ach und bei uns bekommst du den nicht?!“
„Neeeeeee!“
Glücklich über den erfolgreichen Tag heute schlief ich dann ein.
Nur noch zwei Wochen dann fahren sie wieder, war dann noch mein letzter trauriger Gedanke.

Kapitel 13

Die nächste Woche verging auch schon wie im Fluge…
Es war dann nur noch eine Woche, bis die Jungs wieder los mussten als wir mal wieder gelangweilt bei mir und Gustav zu Hause abhingen.
„Und was machen wir jetzt?!“, fragte Tom und konnte ein gähnen nicht unterdrücken.
Wir anderen zuckten ratlos die Schultern.
„Echt schade, dass ihr bald wieder weg müsst!“, sagte ich dann geknickt.
Und noch schlimmer war, dass dann ein Tag nach der abreise auch die schule wieder anfing!
„Ja aber in einem Monat kommen wir für eine Woche wieder!“
„Na toll!“
„Ja immerhin!“
Ich verdrehte die Augen.
„Kommt wir gehen mal ins Kino!“, schlug Gustav vor.
„Jaa! Es läuft grad ein guter neuer Horrofilm!“, rief Bill mit glänzenden Augen.
Auch Georg nickte begeistert.
„Na dann geht ihr mal schön ich bleibe hier!“
Pah! Keine 10 Pferde bekamen mich in so einen Horrofilm rein!
„Na gut und damit meine kleine nicht so alleine ist bleib ich auch hier!“
Man hatte Tom heute seinen guten Tag?
„Jo okay!“
„Also wir anderen gehen dann mal!“
„Ja tut das!“
„Also bis später!“
„Jo!“
Gustav, Georg und Bill verließen mein Zimmer und Tom und ich blieben gelangweilt auf dem Bett zurück.
„Und was machen wir zwei hübschen jetzt?!“
Ich zuckte ratlos die Achseln.
„Kein plan! Schlag mal was vor!“
„Ja mir fällt auch nichts ein!“
Ich überlegte kurz. „Hey du hattest mir doch mal versprochen bald wieder mit mir zu singen!“
Ja ich weiß dieses ewige Gesinge nervt langsam aber ich sang für mein Leben gern!
Vorallem mit Tom!
„Och nöö!“, stöhnte dieser allerdings gerade.
„Hey keine wiederrede! Du hast es mir versprochen!“
„Nagut!“, genervt verdrehte er die Augen. „Und was bitte wills tdu singen?!“
„Freunde!“, rief ich aus. „Das passt doch zu uns!“
Ich grinste ihn an. Mir kam es vor, als wäre das grinsen von ihm etwas gezwungen.
Das iritierte mich allerdings nur kurz, da ich dann schon anfang:
„Mit 15 schrieben wir noch parolen an die Wand!“ „Die keiner von uns damals, so ganz genau verstand!“ „Wir warn mit 20 klar dagegen, egal was es grad war!“ „ Hauptsache zusammen und mit dem Kopf durch die Wand!“
„Das Leben kam oft anders und selten wie gedacht!“ „Doch wir ham all die Kompromisse nie mit uns gemacht!“
„Wir würden füreinander Lügen notfalls auch vor Gott!“ „Wir habe nie drüber geredet doch wir halten unser Wort!“
„Wohohohoho alles weil wir Freunde sind!“ „Wohohohoh weil wir Freunde sind!“
„Manche sind gestorben andere zogen weg!“ „Doch wir hier haben einfach immer alles überlebt!“
„Wir sind anders als die andern auch wenns keine andern gibt!“ „Wir schwörn uns imemr wieder das das beste vor uns liegt!“
„Die Jahre liesen Spurn man kann sie deutlich sehn!“ „Wir würden uns das so nie sagen, weil wir Freunde sind!“
„Wir streiten usn vertragen uns!“ „Weil wir noch Freunde sind!“
„Wir sind immer da auch ohne Grund!“ „Weil wir noch Freunde sind!“
„Der Rest der Welt wir scheissen drauf!“ „Alles weil wir Freunde sind!“
Ich musste grinsen und fiel Tom dann einfach mal wieder um den Hals.
„Hoffentlich bleiben wir für immer solche Freunde!“
Ich spürte wie Tom stark schluckte. Was war denn heute nur los mit ihm.
„Ja das hoffe ich auch!“
„Alles okay bei dir?!“, fragte ich dann doch vorsichtshalber mal nach.
Er nickte sofort, allerdings etwas übertrieben wie ich fand.
„Klar was soll denn sein?!“
„Naja ich weiß nicht?!“
Ich schaute ihn besorgt an und er erwiderte den Blick.
Für einen Moment schauten wir uns nur in die Augen…irgendetwas seltsames lag in seinem Blick.
„Naja also weißt du ich muss dir da doch etwas sagen…!“
Er schaute verlegen auf den Boden.
„Hey nur immer raus damit!“
Ich blickte ihn erwartungsvoll an. Was hatte er denn jetzt so wichtiges los zu werden?
„Naja..also weißt du…es ist…eh..etwas schwierig…!“
„Mhh..naja vllt sagst du es einfach!“
„Ja okay du hast recht!“
Er holte tief lust und wollte gerade etwas sagen, als plötzlich mein Handy klingelte.
„Oh sorry warte mal kurz!“
Tom nickte nur und schuate wieder auf den Boden.
-Ja?
Meldete ich mich genervt, da ich schon unbeding wissen wollte, was Tom hatte!
-Hey Nici ich bins! Wollte mich nur mal melden, da wir jetzt aus dem Urlaub wieder da sind!
Ach meine beste Freundin Lissy war dran.
-Oh hey süße! Schön das du anrufst, aber ehm kann ich dich vllt später nochmal zurück rufen?
-Ja klar!
-Okay danke..bye!
Dann hatte ich auch schon aufgelegt. Auch wenn es meine beste Freundin war, wenn Tom jetzt ein Problem hatte dann ging das vor!
Immerhin war er mein allerbester freund!
„Sorry tut mir echt leid! Also jetzt sag aber mal!“
Ich setzte mich wieder neben ihn und blickte ihn von der Seite erwartungsvoll an.
Er Atmete wieder ein paar mla tief ein und aus.
Doch bevor er wieder zum sprechen ansetzten konnte stürmten plötzlich wieder Georg, Gustav und Bill ins Zimmer.
Genervt und wütend sprang ich auf.
„Boah ich denk ihr wollt ins Kino!“
Die drei blieben erstaunt vor mir stehen.
„Ehm ja schon aber der Film war ausverkauft!“
Bill schaute mich prüfend an.
„Ja egal aber jetzt geht bitte nochmal kurz weg!“
„Häh? Wieso?!“
„Ja ich muss wa smit Tom klären!“
Die drei blickten nun zu Tom rüber, der wie ein Häufchen elend auf dem Bett saß.
Man sein Problem musste wohl ganz schön schlimm sein…
„Wenn Tom ein Problem hat, dann darf ich das auch hören!“, plusterte Bill sich auf.
Vol genervt stöhnte ich auf.
War das denn zu viel verlang jetzt noch mal allein und in Ruhe mit Tom zu reden?
„Ach wisst ihr vergesst es einfach! So schlimm ist das gar nicht!“, mischte Tom sich jetzt ein und richtete sich wieder auf.
Ich schaute ihn skeptisch an.
„Bist du sicher?!“
„Ja doch!“
Genervt blickte er auf und cih zuckte nur mit den schultern…wenn er meinte!

Am Abend lag ich dann noch ne ganze weile wach im Bett.
Was war nur los mit Tom? In letzter Zeit verhielt er sich echt merkwürdig!
Aber..ich wollte ihn doch nicht als freund verlieren!
Ich mochte ihn doch so!
Was war der Grund für dieses merkwürdige verhalten?
Ich nahm mir fest vor, ihn am nächsten Tag nochmal darauf an zu sprechen!

Kapitel 14

„Morgen!“, rief ich fröhlich und fiel einem noch völlig verpennten Bill um den Hals.
Es war doch schon 10 Uhr!
Irgendwie konnte ich heute Morgen einfach nicht mehr schlafen und so hatte ich mich entschlossen schon mal zu den Twins zu fahren.
Gustav wollte lieber noch ein paar Stunden schlafen, also war er noch zu Hause.
Bill rieb sich müde die Augen und sein schwarzes Haar stand im wirr vom Kopf ab.
„Hast du noch geschlafen?!“
„Ne wie kommst du denn darauf?!“
Die Ironie in seiner Stimme war nicht zu verkennen.
„Naja dann sorry,dass ich dich geweckt habe!“
„Ach naja nicht so schlimm!“
Ich folgte ihm ins Haus und fragte dann:
„Wo ist Tom?!“
„Naja der pennt auch noch!“
„Achso! Ich geh den mal wecken ok?!“
„Jop! Ich mach mich dann solange mal fertig!“
„Okay das kann ja dann noch dauern!“
Er kniff mir kurz in die Seite.
„Nicht so frech!“, grinste er.
Ich grinste nur zurück und dann stiegen wir beide die Treppe hoch.
Er ging dann ins Bad un ich öffnete leise Toms Zimmertür.
Man die Szene kam mir jetzt irgendwie bekannt vor…
Mit einem Ruck schmiss ich mich zu ihm aufs Bett und landete genau auf ihm.
Er grummelte etwas unverständliches vor sich hin und schmiss mich, wahrscheinlich ungewollt mit einem Satz von sich runter und ich lag auf dem Boden.
„Ey!“, entrüst stand ich auf.
Vorsichtig ging ich dann wieder näher zu ihm. Er atmete langsam ein und aus.
Ein grinsen umspielte kurz meine Lippen und dann hielt ich ihm die Nase zu. Da er den Mund geschlossen hatte hörte er plötzlich kurz auf zu atmen.
Er machte kurz ein paar verrenkungen und versuchte angstrengt weiter durch die Nase zu atmen aber da das nicht ging, öffnete er dann irgendwann mit einem lauten Schnarcher den Mund.
Ich prustete los.
Man wenn der mal schläft kriegt man den nicht so leicht wieder wach! Ich knipste nun einfach das Licht an und er zog sich mit einem brummen die decke über den Kopf.
„Hey jetzt steh mal auf!“, rief ich und zog ihm die Decke weg.
Dann rollte ich ihn auf den Rücken sodass er genau in das helle Licht schaute.
Blinzelnt öffnete er die Augen und beschattete diese dann mit einer Hand.
„Wieso denn schon aufstehen?!“, grummelte er vor sich hin.
„Weil ich hier bin!“
„Ohh..toll na und?!“
„Also das überhör ich freundlicherweise nun einfach mal!“
„Mir doch egal!“
Er schloss wieder die Augen.
„Man jetz steh doch mal auf! Ich muss mit dir reden!“
Erstaunt schaute er mich wieder an.
„Worüber denn?!“
„Na du wolltest mir doch gestern was erzählen!“
Er winkte nur ab. „Ich hab doch gesagt vergiss es!“
Ich kam seinem Gesicht nun immer näher, sodass sich unsere Gesichter fast berührten dann schaute ich ihm fest in die Augen.
„Nein du sagst mir jetz was los ist!“
Er schluckte kurz hörbar. Nach einigen sekundne wich er meinem Blick dann aus uns stotterte verlegen:
„ Aber naja..ich weiß nicht, ob du so begeistert darüber sein wirst!“
Ich legte meinen Kopf schief.
„Ach komm! So schlimm kanns nicht sein! Außerdem bin ich deine beste Freundin also werde ich es schon vertsehen!“
Er blickte mich zweifelnd an.
„Naja ich weiß nicht…!“
„Los jetzt sag einfach!“
Er holte tief luft.
„Also…ich liebe…!“, stotternd brach er ab.
„Du liebst…?!“, fragte ich nach.
Plötzlich schluckte auch ich stark. Oh Gott was kam denn jetzt? Was konnte ich so schlimm daran finden, wenn er eine andere Person liebte?
Außer er liebte..mich?
Nein das war es sicher nicht! Hoffte ich mal…weil er war mein bester Freund…das ging doch gar nicht!
Er muss wohl meinen entsetzten Gesichtsausdruck gesehen haben, denn er meinte:
„ Ich glaube ich sage es dir besser doch nicht!“
Ich schüttelte wie wild den Kopf.
„Nein du sagst es jetzt! Raus damit!“
Ich wollte wissen ob meine vermutung stimmte…
„Also ich…!“, er schaute mich an du ich schaute mit einem merkwürdigen Gescihtsausdruck zurück.
Ich hatte angst, angst das mein bester Freund sich in mich verlieb hatte aber auch hoffnung, hoffnung, dass ich es nicht war…aber warum stotterte er dann so rum?
Es tat ihm wohl weh, dass ich so schaute denn er senkte den Blick wieder.
„..liebe Susie!“, fuhr er den Satz ohne jegliche Betonung fort.
Erstaunt riss ich Mund und Augen auf.
„Du tust was?!“
Das konnte ich jetzt nicht glauben…
„Ehm…ja..ich weiß das ist scheisse…aber ich kann gegen meine Gefühle auch nix!“, sagte er und schaute mich dann an als ob ich seine Flamme wäre.
Ich konnte es immernoch nicht glauben….
„Also du liebst Susie?!“, fragte ich nochmal nach in der Hoffnung, mich verhört zu haben.
Er schaute mich kurz seltsam an.
„Nei-Ja! Ja ich weiß auch nicht warum aber das ist shcon längere Zeit so!“
Irgendwas an der Sache war faul.
Quatsch was soll den Faul sein..? Wenn es nicht stimmen würde, würde er es mir doch nicht erzählen oder?
„Und äh..was willst du jetzt machen?!“
Er zuckte eher gleichgültig die Schultern.
„Naja ich kann sie doch eigentlich vergessen! Bill liebt sie glaube ich noch…also!“
Er tat mir leid….er hatte sich mir jetzt anvertraut..also musste ich ihm jetzt wohl acuh einen Rat geben…
„Weiß Bill davon?!“
Er schaute mich groß an. „Nein natürich nicht!“
„Naja..vllt solltest du mit ihm darüber reden!“
„Nein! Spinnst du? Der würde mcih umbringen?!“
Ich zuckte entschuldigend die Schultern.
Ich konnte ihm ja auch nicht helfen! Ich wollte ja auch gar nicht, dass er was mit Susie anfängt!
Diese….wollte ich nie wieder sehen!
Plötzlich flog die Tür auf und ein perfekt gestylter Bill kam rein.
Er schmiss sich zu uns aufs Bett.
„Na? Worüber redet ihr?!“
Ertappt zuckten wir beide zusammen.
„Fußball!“, murmelte ich vor mich hin.
Bill zog eine Augenraue hoch.
„Ach davon habt ihr Ahnung?!“
Ich schüttelte mit dem Kopf.
Tom warf mir einen Blick zu so nach dem Motto: Was redest du schon wieder für einen Müll ? Halt besser die klappe das wäre das beste für uns!
Ich senkte den Blick und Tom meinte: „ Wir reden über das Play Station spiel Viva WM 2006!“
„Achso!“
„Ja!“
Bill schwieg kurz meinte dann aber: „Wollen wir in den Proberaum gehen?!“
Schweigend nickten wir.
Den ganzen restlichen Tag über war ich eigentlich abwesend.
Dauernt musste ich über Tom nachdenken…
Liebte er Susie wirklich? Oder hatte er mri das nur aus scheiss erzählt? Schließlich verarschten wir uns gerne gegenseitig…
Aber nein! Das hier war ernst!
Wie konnte er sich denn nur in so eine dumme Tussi verlieben?
Was wollte er denn mit der?
Oh Nici was regst du dich denn so auf? Bist du eifersüchtig?
Hektisch schüttelte ich den Kopf.
Nein ich bin nicht eifersüchtig!
Ich kann diese doofe susie einfach nicht ab!!
Ja genau das war es!!

Kapitel 15

„Hey Nici alles klar bei dir?!“, Bills Hand wedelte vor meinen Augen auf und ab.
Verwirrt blinzelte ich und fand mich in der Realität wieder…
„Äh..ja was ist denn?!“
Alle Augen waren jetzt auf mich gerichtet…
Es waren jetzt noch genau 2 Tage bis die Jungs wieder los mussten und wir saßen gerade im Proberaum auf der schon etwas abgenutzten Coach.
Die letzten paar Tage waren echt schlimm…
Dauernt musste ich an Toms Worte denken : Ich liebe Susie!
Wie konnte das nur sein??
Und vorallem was wollte er jetzt tun?
Liebte Bill Susie überhaupt noch?
„Hallo?!“, wurde ich nun zum zweiten mal aus meinen Gedanken gerissen.
„Was?!“
„Sag mal bist du irgendwie bekifft oder so?!“
„Nein!“
Entrüst schaute ich Bill an.
Wenn der wüsste…
„Und woran denkst du dann bitte als?!“
„Kann dir doch egal sein!“
Bill kniff verwirrt die Augen zusammen.
Okay tat mir ja leid aber im Moment kotzte mich einfach alles an…
Das mit Susie überlastete mich total…irgendwie war ich froh, dass die Jungs jetzt erst mal wieder für ein paar Wochen weg mussten..
Ich brauchte einfach mal Zeit um meine Gedanken zu sortieren!
„Hab ich dir irgendwas getan?!“
„Ne…tut mir leid!“
Ich senkte den Blick.
Obwohl ich auf den Boden sah konnte ich die durchbohrenden Blicke von Bill förmlich spüren…
Er wusste das mit mir etwas nicht stimmte!
Wir kannten uns einfach zu gut…
Ich schaute auf und blickte direkt in Toms Augen.
Er sah mich warnend an.
Jaja..ich wusste schon selber, dass ich Bill nichts sagen durfte!
Seit Tom mir gestanden hatte, dass er in Susie verliebt war, hatte sich irgendetwas zwischen uns verändert…
Es war als hätte sich plötzlich eine Mauer zwischen uns aufgebaut!
Den anderen war das nicht groß aufgefallen aber ich litt sehr darunter..
Plötzlich spürte ich einen Arm auf meinen Schultern und blickte direkt in die Augen von Bill.
„Willst du es mir nicht doch sagen?!“
Entschieden schüttelte ich den Kopf.
Er blickte mich traurig an.
„Okay ist deine entscheidung!“
Er schaute au den Boden.
„Bill es tut mir leid aber…!“
„Aber?!“
„Ich kann nicht!“
Er öffnete gerade den mund um etwas zu erwidern als Tom plötzlich durch den Raum trötete:
„Kommt Leute ist schon spät! Wir gehen jetzt besser nach Hause!“
Georg und Gustav welche die ganze Zeit in ein gespräch vertieft waren nickten nur und standen auf.
Tom blickte mich und Bill auch abwartend an also erhob ich mich auch und stieß Bills Arm von mir runter.
„Tut mir echt leid!“, flüsterte ich ihm noch zu und folgte Georg und Gustav dann raus.
Konnte sich sein Leben durch einen einzigen Satz verändern??
„Ich liebe Susie!“
Das war er….
Man Tom was soll das?
Wieso bist du plötzlich so seltsam?
So abweisend zu mir?
Und wenn ich nicht aufpasse verlier ich deswegen auch noch Bill!
Plötzlich strömte eine irre Wut durch meinen Körper.
Susie war an allem Schuld!
Ja genau sie alleine!
Ich hörte wie Bill und Tom hinter mir hergingen aber ich ignorierte sie einfach…
Ohne mich dann irgendwie von den anderen zu verabschieden stampfte ich nach Hause.
In 2 Tagen sind sie wieder weg….
Vielleicht beruhigt Tom sich in dieser Zeit ja wieder….ja wenn ich Glück habe verliebt er sich vielleicht in ein anderes Mädchen!
Zu Hause ging ich dann in mein Zimmer und schmiss mich aufs Bett.
Irgendwann ging dann die Tür auf und Gustav trat ein.
„Hey kleine alles klar?!“
Er setzte sich neben mich und nahm mich in den Arm.
„Ne eben nicht!“
„Was ist denn passiert?!“
„Darf ich nicht sagen!“
Er blickte mich prüfend an.
„Komm schon ich bin dein Bruder! Mir kannst du es schon erzählen!“
„Ne du sagst es bestimmt weiter!“
Er schüttelte bestimmt den Kopf.
„Hey komm du kannst mir vertrauen! Ich bin dein Bruder und immer für dich da!!! Ich will dir doch nur helfen!“
Ich hatte plötzlich Tränen in den Augen.
„Also Tom hat…Tom hat…!“
„Tom hat was?!“
„Mir gesagt das er Susie liebt!“
Ich biss mir auf die Unterlippe. Jetzt war es raus.
Gustav sah mich mitleidig an.
„Und wieso macht dir das so zu schaffen? Bist du etwa in Tom verliebt?!“
Geschockt riss ich die Augen auf.
„Nein spinnst du? Wie kommstn auf das dünne Brett?!“
Er schaute mich entrüst an.
„Ja reg dich ab!“
„Jo!“
„Also und wenn du nicht in ihn verliebt bist warum macht dir das dann so zu schaffen?!“
Ich öffnete gerade den Mund um ihm zu antworten aber hielt dann inne.
Öhm….warum machte es mir nochaml alles so zu schaffen?
Gutsav musterte mich dan prüfend.
„Du liebst ihn doch!“, stellte er dann fest.
„Nein!!“, brüllte ich ihn shcon fast an.
Wenn ich schon einen liebte dann Bill….
„Ich liebe ihn nicht! Letztes Wort!“, brüllte ich Gustav an.
Er wollte gerade widersprechen aber ich schrie nur noch : „Punkt! Ende mit der diskussion!“
Geschlagen zuckte er die schultern und verließ mein Zimemr wieder.
Erschöpft lehnte ich mich nach hinten ins Kissen zurück.
Wieso konnte ich mein Leben nicht einmal im griff haben??

Kapitel 16

Ich verschränkte die Arme hinter meinem Kopf und schloss die Augen.
Was war nur aus uns geworden? Ein einziges Mädchen hatte uns dazu gebracht uns zu streiten.
Ich glaube jetzt war Gustav auch sauer auf mich, weil ich ihn so angeschrieen hatte.
An allem war nur diese Susie schuld!!
Boah ich könnte die in die an die Wand klatschen…oder in ne Anstalt…
Plötzlich ging mir dieses Lied durch den Kopf:
„Der Urteilsspruch des Richters Ist grade los gefallen
14 lange Jahre schickt man dich in Haft
draußen dreht sich die Welt und sie fragte nichtmal nach dir
Alles was dich von ihr trennt ist eine Eisentür
Zähl jede Stunde Zähl jeden Tag
Jede Minute ist ein ganzes Jahr
Grau ist die Farbe die dein Anzug hat
Grau ist die Farbe deiner Zellenwand
Grau ist die Farbe der ganzen Strafanstalt
Grau ist die Farbe von jedem neuen Tag
Auf dem Gefängnishof seinem müden rundem Ziel
Versuchen in Träumen zu entfliehn
Und alle warten nur auf den Entlassungstag
Fluchtgedanken in der Nacht
Zähl jede Stunde Zähl jeden Tag
Jede Minute ist ein ganzes Jahr
Grau ist die Farbe die dein Anzug hat
Grau ist die Farbe deiner Zellenwand
Grau ist die Farbe der ganzen Strafanstalt
Grau ist die Farbe von jedem neuen Tag
Jeder will nur raus
Jeder will nur raus
Zähl jede Stunde Zähl jeden Tag
Jede Minute ist ein ganzes Jahr
Grau ist die Farbe die dein Anzug hat
Grau ist die Farbe deiner Zellenwand
Grau ist die Farbe der ganzen Strafanstalt
Grau ist die Farbe von jedem neuen Tag
Grau ist die Farbe
Grau sind die Tage“
Ein grinsen umspielte jetzt meine Lippen.
Ja das gönnte ich dieser Susie!
Ich stellte sie mir vor, mit ihrem sonst so perfekt gestyltem Har, welches ihr nun zerstrubelt vom Kopf abhing, mit fetten Augenringen und rot unterlaufenen Augen.
Ja! Das wär echt geil!
Der haben wir ja auch alles zu verdanken!!!

Ich schlug die Augen auf…nanu war ich etwa eingeschlafen?
Ich blickte auf die Uhr und stellte fest, dass es 10 Uhr morgens war…
Oh ne hatte ich jetzt die ganze Nacht in Jeans geschlafen?
Ich rappelte mich auf und torkelte ins Bad wo ich erst mal ausgiebig duschte…
Danach tapste ich in die Küche wo Gustav schon saß und gerade Frühstückte…
„Na wieder abgeregt???!“
Ich warf ihm nur einen bösen Blick zu.
Er hob beschwichtigend die Hände…
„Hey komm sorry war doch net böse gemeint!“
„Jaja!“
„Joa!...Komm morgen fahren wir wieder weg! Also ich willl mich jetzt nicht noch mal an unserem letzten gemeinsamen Tag mit dir streiten!!!“
„Jaja ich doch auch nicht!“
Er grinste mich an und ich zurück.
„Und was machen wir heute?!“
Ich zuckte nur die Schultern.
„Wollen wir einfach mal zu den Twins fahren?!“
Ich shcüttelte hektisch den Kopf. Gustav zog eine Augenbraue hoch…
„Aha und warum nicht?!“
„Darum eben!“, fauchte ich ihn grad schon an.
Mädel reg dich ab! Was ist denn aufeinmal los mit dir Nici?
Irgendwie verstand ich mich selbst nicht mehr…warum tickte ich grad bei jeder Kleinigkeit so schnell aus?
Gustav sah mich nur weiterhin mit hochgezogenen Augenbrauen an.
Ich schüttelte über mich selbst den Kopf.
Gott! Warum fahre ich meinen Bruder denn jetzt bitte so an?
„Tut mir leid!“, murmelte ich Gustav mit erstickter Stimme zu und flüchtete schnell in mein Zimmer.
Verdammt was war denn nur los mit mir?
Ich bekam doch sonst eigentlich immer alles auf die Reihe!!
Ich schloss meine Zimmertür ab und schmiss mich aufs Bett.
Morgen hatte ich erst mal wieder Ruhe!
Irgendwie konnte ich es kaum erwarten, bis die Jungs wieder weg fuhren!

Ich verbrachte den restlichen Morgen und Nachmittag damit, auf dem Bett zu liegen und nach zu denken.
Irgendwann klopfte es dann plötzlich an meiner Tür.
„Ja wer ist da?!“, fragte ich mit krächzender Stimme.
Du meine Güte! Ich räusperte mich einmal kurz.
„Hey ich bins Bill!“
Ich schluckte.
Was wollte der denn jetzt von mir?
Bestimmt mich nochmal über meine Probleme ausfragen!
Ne! Das kann er vergessen! Ich lass ihn nicht rein!
„Bitte Nici mach die Tür auf! Ich muss unbedingt mit dir reden!“
Ich erwischte mich dabei, wie ich aufstand und richtung Tür tapste.
Nici! Was machst du denn da?
Man so eine scheisse!
Verdammt dem Jungen konnte man keine bitte abschlagen!
Mit einem kleinen Sezufzter öffnete ich die Tür.
Ich ging wieder zurück aufs Bett und Bill setzte sich grad neben mich.
Er legte einen Arm um mich und mein ganzer Körper verkrampfte sich.
Was sollte das?
Versuchte er es jetzt auf die Mitleidstour um etwas aus mir heraus zu bekommen?
“Kleine?!“
„Ja?!“
„Willst du mir nicht doch sagen was mit dir los ist?!“
Ich presste meine Lippen aufeinander, sodass sie nur noch wie eine schmale Linie aussahen.
Energisch schüttelte ich den Kopf.
„Besser nicht!“
„Wieso denn?!“
Er sah mich mit einer Mischung aus Besorgnis und Trauer an.
Plötzlich kochte eine irre Wut in mir hoch.
Ich sprang auf.
„Weil es dich nichts angeht!! Es sind meine Probleme und ich muss damit alleine klar kommen! Also nerv mich net!!“, schrie ich so laut es ging.
Ich atmete schnell und unregelmäßig und merkte erst jetz was ich getan hatte.
Hatte ich sie eigentlich noch alle?
Was brüllte ich Bill denn jetzt so an?!
Er blickte mir traurig in die Augen und schüttelte dann den Kopf.
„Okay wie du willst!“
Dann stand er auf und ging einfach.
In seiner Stimme hatte lauter Enttäuschung gelegen.
Ich war so irre wütend..aber leider nur auf mich selbst!
Ich trat mit voller Wucht gegen mein Bett und sackte dann auf dem Boden zusammen.
Wie soll es denn jetz wieter gehen?

Kapitel 17

Ich rappelte mich vom Boden auf und ließ mich sogleich wieder aufs Bett fallen.
Wie es jetzt weiter gehen soll?
Naja die Jungs fahren morgen endlich wieder auf Tour und ich habe mein normal geregeltes Leben wieder…
Wieso war plötzlich alles so kompliziert geworden?
Früher habe ich mich doch nie mit ihnen gestritten!!
Susie, fuhr es mir durch den Kopf.
An diesem Desaster war nur dieses Blond-blauäugige Barbiepüppchen Schuld!!!
Wieso war sie überhaupt in unser Leben getreten?
Bill hatte jetzt wegen der Freundschaft zu mir mit ihr schluss gemacht!!
TZ…Freundschaft war ihm wichtiger als Liebe…
Mhhh…was braucht man überhaupt Liebe? Wenn die Freundschaft eh wichtiger ist…
Genau…pah! Und die meisten Leute sind auch noch so hohl und Heiraten!!
Liebe kommt und geht!!!
Kann ich genauso gut meinen ersten Freund heiraten…tz…am Ende kommt eh nur ne scheidung dabei raus!!
Genau!
Ich werde Bill vergessen..also nur die Gefühle für ihn!! Aber dann aknn ich ihn immernoch als besten Freund haben!!
Und Tom? Mhhhh….ja mit ihm muss ich mich auch nochmal aussprechen..aber am besten wäre, wenn er mal mit Bill reden würde!!!
Gedankenverloren starrte ich die Decke über mir an.
Geht es denn? Ein ganzes Leben ohne Liebe?
Nein!
Aber wenn man jemanden liebt, wird man doch eh nur enttäuscht ( man siehe Susie, Bill und Tom).
Ich grübelte noch eine ganze Weile vor mich hin doch später am Abend meldete sich dann mein Magen.
Ich stand auf und verließ nun zum ersten mal seit Stunden wieder mein Zimmer.
In der Küche stand natürlich auch grad wieder Gustav und aß etwas.
„Hallo!“, murmelte ich ihm zu und öffnete den Kühlschrank.
Gustav sagte nichts, sondern musterte mich nur.
Ich zog eine Augenbraue hoch.
Er schüttelte nur den Kopf und meinte:
„ Wir fahren morgen um 10 bei den Twins los! Wenn du willst kannst du ja auch kommen!“
Dann ging er einfach.
Aha…toll…
Gedankenverloren und ohne etwas gegessen zu haben ging ich zurück in mein Zimmer.
Ich musste morgen unbedingt dahin und mich verabschieden!
Dann war ich sie ja erst mal los!

Pünktlich um 9 klingelte mein Wecker und ich tapste ins Bad.
Immernoch schlaftrunkne stellte ich mich unter die Dusche und begann mich fertig zu machen.
Ich legte eine Rekordzeit hin und war schon nach 20 Minuten fertig.
So schnell ich konnte rannte ich dann zur Bushaltestelle.
Immerhin musste ich mit den Jungs noch einiges klären also durfte ich keine Zeit verlieren…
Gustav war schon längst aus dem Haus…warum wusste ich auch nicht.
Der Bus hielt und ich stieg aus.
Ich schluckte einmal kräftig und ging dann langsam auf das Haus der Twins zu.
Es war erst halb 10 also würden sie erst gut in einer halben Stunde losfahren…
Ich presste meinen Finger auf die Klingel und wartete ab.
Die Tür wurde aufgerissen und Bill stand vor mir.
„Hey!“, sagte ich mit einem Lächeln.
Er musterte mich kurz von oben bis unten.
„Hallo!“, gab er dann tonlos zurück.
Er drehte sich um und ging ins Wohnzimmer. Ich folgte ihm einfach mal…
Die anderen Drei Jungs saßen gerade auf der Coach und unterhielten sich über irgendwas aber als ich eintrat verstummten sie plötzlich.
Sie beobachten mich kritisch und ich blieb unwohl stehen.
„Hi!“, sagte ich dann irgendwann und schaute schüchtern von einem zum anderen.
Georg schenkte mir ein kleines lächeln und acuh Gustav murmelte ein: „ Hallo!“, vor sich hin.
Bill und Tom aber machten gar nichts…erst mal…
„Ich ehm….also ich wollte mich von euch verabschieden!“, stammelte ich verlegen.
„Okay dann tschüss!“, sagten die Twins wie aus einem Munde.
„So dann kannst du ja auch jetzt wieder gehen!“, setzte Bill noch hinzu
Ich blickte ihn verletzt an.
Obwohl…irgendwo verstand ich ihn auch….so wie ich ihn gestern angefahren hatte!
Ich blickte kurz hoffend zu Tom.
„Die Tür findest du doch auch alleine oder?!“
Ich drehte mich auf dem Absatz um und rannte einfach raus.
Scheisse man!
Was hatte ich Tom denn so schlimmes getan?
Ich hatte sein Geheimnis doch nicht weiter verraten!!!
So ein Arsch!
Ich rannte immer weiter, bis mich plötzlich etwas hartes in die Seite traf.
Verwirt blieb ich stehen.
Vor mir rollte ein Ball rum und plötzlich vernahm ich hastige Schritte die auf mich zu kamen.
Dann stand ein Mädchen, etwa in meinem Alter vor mir. Sie hatte Schwarze Haare mit lauter blonden Strähnen und eisblaue Augen.
„Tut mir Leid! Ich wollte dich nicht treffen!“, entschuldigte sie sich atemlos bei mir und hob den Ball auf.
„Nicht schlimm!“, sagte ich.
Dann bemerkte ich, dass das Mädchen Sportkleidung trug.
„Spielst du Volleyball oder so?!“, fragte ich verwirrt.
Sie lachte kurz und ich grinste verlegen.
„Nein! Ich spiel Fußball!“
Oh…ich musterte den Ball kurz….mhhh…achso..naja mit Sport kannte ich mich nicht so aus.
„Achso! Sorry!“, murmelte ich.
Sie lachte wieder meinte dann aber ernst zu mir:
„ Ich bin Sandra und du?!“
„Nici! Hi freut mich dich kennen zu lernen!“
Ich grinste sie an und sie grinste zurück.
„Hey! Ja, hast du vllt Lust etwas mit mir zu spielen?!“
„Ehm…“, Ich zögerte kurz.
„Naja ich hab da aber keine so große Ahnung von!“
Sie winkte nur ab.
„Ach egal! Komm schon ich zeig dir wie es geht!“
Sie packte mich einfach am Ärmel und zog mich auf eine Wiese.
Also ich muss zugeben das Spielen hat mir echt Spaß gemacht.
Mhhh…vllt könnte ich ja auch Anfangen richtig Fußball als Sport zu machen!
Sandra hatte mir nämlich erzählt, dass sie in einem Verein spielte…das fand ich echt toll!
Außerdem fand ich heraus, dass sie in meine Parallelklasse ging!
Also hieß das, dass wenn übermorgen die Schule wieder losging, wir uns auch öfters sahen!
Irgendwann ging ich dann wieder nach Hause und war ziemlich gut gelaunt…
Ja ich glaube ich werde mal anfangen Fußball zu spielen!!
An die Jungs verschwendete ich keine einzigen Gedanken mehr…

Kapitel 18

„Hier Nici!“, hörte ich es von Rechts brüllen und ich flankte vors Tor rein…
Wir hatten gerade ein sehr wichtiges Fußballspiel, denn heute ging es darum, ob unsere Manschaft Aufstieg oder nicht…
Sandra sprang in die Luft und Köpfte den Ball, den ich ihr zugeflankt hatte ins Tor ein.
Ich riss die Arme hoch und unsere ganze Manschaft stürzte sich auf Sandra und umarmte sie.
1:0!!
Es waren noch ca 10 Minuten Spielzeit…die mussten wir jetzt noch ohne Gegentor durchstehen!
Und siehe da, wir schafften es sogar!!
Sehr erschöpft aber auch sehr glücklich gingen wir in die Kabine.
Ich zog mein Trikot mit der Nummer 5 aus. Genauso wie die Schienbeinschoner und die Stutzen…
„Gutes Spiel!“, lächelte Sandra mich dann an und ich konnte nur zurück lächeln…
Sie war eine meiner besten Freundinnnen geworden in den 3 Wochen die vergangen waren…Ich spielte jetzt zwar erst kurz in der Manschaft aber anscheinend musste ich sehr gut sein, wenn unser Trainer mich schon bei so einem wichtigen Spiel einsetzte!!
Meine Position war übrigens vorne links im Sturm, da ich ein linksfuß war..
Ich packte mir meine Fußballschuhe in den Rucksack und machte mich dann auf den Weg nach Hause um zu Duschen.
„Und wie habt ihr gespielt?!“, fragte mich meine Mutter kaum angekommen.
„1:0 gewonnen!“, strahlte ich sie an und sie lächelte mich an.
„Super!!! Dann kannst du nächste Woche Gustav ja alles von deiner neuen Fußballkarriere erzählen!!“
Mein Lächeln verschwand.
Stimmt in einer Woche würden die Jungs ja wieder kommen!
Ohne ein weiteres Wort zu meiner Mutter ging ich in mein Zimmer und schmiss meinen Rucksack achtlos in eine Ecke.
Warum mussten die Jungs denn jetzt wieder kommen?
Jetzt wo ich gerade wieder ein normal gregeltes Leben hatte…
Naja obwohl…was könnten sie mir in der einen Woche jetzt groß durcheinander bringen?
Mhhh…ich musste ja acuh nicht unbedingt Kontakt zu Bill und Tom haben!!
Reichte doch, wenn ich nur etwas Zeit mit meinem Bruder und eventuell auch mit Georg verbringen würde!!
Vielleicht würde Sandra auch etwas mit uns unternehmen…sie wusste nämlich shcon, das ich die Schwester von Gustav war aber ich glaube das machte ihr nicht relativ viel aus!
Für Jungs hatte sie nicht so viel übrig…Sie interessierte sich im Moment nur für Fußball…und in den letzten Drei Wochen war es mir auch so ergangen…
Fußball war zu meiner großen Leidenschaft geworden!
Was brauchte ich da noch Jungs oder Liebe? Meine Liebe galt dem Fußball….

Am nächsten Morgen klingelte mein wecker wie gewohnt um 6 Uhr und riss mich somit aus meinem angenehmen Schlaf.
Grummelnd stand ich auf und schlurfte ins Bad um mich zu duschen.
Dann zog ich mich an und machte mich zurecht.
Das hieß jeztt: Zähne Putzen und Haare kämmen und etwas eincremen…
Schminke brauchte ich nicht!
Auch Sandra schminkte sich nie!
Wozu denn auch? Konnte mir ja egal sein wie die Jungs an meiner schule mich fanden! Überhaupt irgendein Junge!!!
Pünktlich um halb sieben verließ ich mit geschultertem Ranzen das Haus und holte Sandra von zu Hause ab.
Ich ging immer zu Fuß zur schule, da es nicht sehr weit war und ihr Haus lag gerade auf dem Weg dahin und deshalb holte ich sie immer jeden Morgen ab…
Gemeinsam trabten wir dann den weg zur schule hoch.
Meist unterhielten wir uns dabei immer über irgendetwas was uns gerade einfiel…
„Ehm Sandra?“, fragte ich dann aber irgendwann etwas verlegen.
„Mhh?!“, sie schaute mich fragend an.
„Also mein bruder der kommt nächste Woche mal wieder nach Hause! Un da wollte ich fragen ob wir dan vllt alle etwas zusammen unternehmen wollen!“, ich shcaute sie fragend an.
Sie zuckte nur die schultern.
„Klar können wir machen!“, meinte sie nur ganz normal.
Klar! War ja acuh nichts besonderes dran….zumindest für sie!
Ich war echt froh eine Freundin gefunden zu haben, die mich nicht nur mochte weil Gustav mein Bruder war!
Einigermaßen gut gelaunt kamen wir dann an der schule an aber wir mussten usn dann voneinander verabschieden, da wir in Unterschiedliche Klassen gingen…fand ich voll doof!

Die restliche Woche verging dann auch relativ schnell rum.
Ich wachte am Samstagmorgen für meine verhältnise ziemlich früh auf.
Heute Mittag kommen sie, schoss es mir durch den Kopf.
Ach, Nici mach dich nicht verrückt!
Du verbringst nur eine ganz normale Woche mit deinem Bruder, Georg und deiner besten Freundin!
Was war denn dabei?
Ich stand auf, schnappte mir meine Jogginghose und mein Schalke Trikot mit der Nummer 10 hinten drauf. Darauf war ich echt stolz!
Seit ich mit dem Fußball angefangen hatte lief ich in meiner Freizeit eigentlich nur noch in Sport bzw Fußballklamotten rum!
Ich ging runter in die Küche um was zu Frühstücken, wo auch shcon meine Mutter saß.
„Wann kommt Gustav denn?!“, fragte ich und schnappte mir ein Brötchen.
„So gegen Mittag!“
Ich nickte nur und schmierte mir dann Nutella aufs Brötchen.
Fertig gegessen ging ich erst nochmal ins Bad um mich zu waschen und so.
Dann rief ich bei Sandra an.
-„Ja?“
-„Ja hey süße ich bins!“,
meldete ich mich fröhlich.
-„Oh hi!“
-„Ja also ich wollt fragen ob du gleich zu mir kommen willst?!“
-„ Ja klar! Bin in 10 minuten da!“
Dann hatte sie schon aufgelegt.
Ich musste lachen.
Das Mädel war echt voll überdreht!!
Gelangweilt setzte ich mich dann auf mein Bett und wartete.
Was Gustav wohl sagen wird?
Das ich mal Fußball spielen würde hätte er sicher nie im Leben gedacht!
Naja ich ehrlich gesagt auch nicht!
Aber wie war das? Man muss alles mal ausprobieren!
Hoffe nur das ich Bill und Tom kein einziges mal über den weg laufe…
Obwohl…bei Bill müsste ICH mich doch eigentlich entschuldigen oder?
Immerhin hatte ich ihn zuerst so angefahren!
Ach scheiss drauf!
Ich brauch die net!!!
Es klingelte und ich rannte nach unten wo ich dann die Haustür aufriss.
Wie erwartet stand Sandra vor mir.
Wir umarmten uns kurz und gingen dann zusammen wieder hoch in mein Zimmer.
„Und was machen wir heute?!“, fragte Sandra und blickte mich erwartungsvoll an.
„Weißt du doch!“, lachte ich.
„Gustav kommt heute!“
„Achso stimmt!“
Sandra schlug sich gegen die Stirn.
Ich schüttelte grinsend den Kopf.
Ihr machte es wirklich nichts aus das Gustav von Tokio Hotel war!
„Wann kommt der denn?!“
Ich zuckte die Achseln.
„Irgendwann heute Mittag!“
„Okay bis dahin können wir ja draußen noch ein bisschen kicken!“
Ich nickte.
„Okay komm!“
Ich nahm meinen Fußball und gemeinsam gingen wir dann raus in den Garten.
Zum Glück hatten meine Eltern mir erlaubt hier zu spielen im Gegensatz zu Sandras Eltern.
Die meinten immernur davon würde der Rasen kaputt gehen und so was…
Wir begann uns den Ball erst mal locker zu zu passen und später machten wir dann Zweikämpfe.
Aber so richtig trainieren konnten wir ja nicht! War aber auch nicht weiter schlimm!
Irgendwann hörte ich dann wie ein Auto die Hofauffahrt hochfuhr und ich blieb wie angewurzelt stehen.
„Was denn?!“, fragte Sandra verwirrt und folgte meinem Blick.
Es war ein schwarzer Van also konnte das nur ein bedeuten…
„Gustav ist da!“, sagte ich und rannte los.
Sandra folgte mir völlig verpeilt…
Mein Bruder stieg aus dem Van aus und grinste mich breit an.
Ich grinste zurück und fiel ihm dann um den Hals.
„Hey Kleine! Na?“
„Hey Gustav! Schön dich wieder zu sehen!“
Die Freude iihn wieder zu sehen war einfach zu groß als das ich an den Streit von vor einem Monat dachte!
„Was hast du denn da an?!“, fragte Gustav mich dann aber verwirrrt und musterte kritisch meine Klamotten.
„Naja ich spiel jetzt Fußball!“
Er zog eine Augenbraue hoch.
„Aha!“
„Jap!“
Dann deute er auf Sandra.
„Und wer ist das?!“
„Ach das ist meine Freundin Sandra!“, stellte ich auch gleich schon vor. Sie lächelte Gustav kurz zu.
Plötzlich fiel mein Blick in den Van der immernoch da stand. Ein Fenster war runter gekurbelt und zwei bekannte Gesichter schauten mich an.
Ich musste schlucken als mein und Toms blick sich trafen.
Was er wohl gerade dachte?

Kapitel 19

Bevor ich noch irgendetwas sagen oder tun konnte fuhr der Van weiter richtung Loitsche.
Ich stand einfach nur da und schaute ihm nach…
Wieso klopfte mein Herz plötzlich so schnell?
War es so ein schock Tom wieder zu sehen…oder lag es an Bill?
„Hallo Nici?? Lebst du noch?!“, Sandras stimme riss mich aus meinen Gedanken.
„Ehm…ja alles okay!“
Gustav und Sandra musterten mich nun skeptisch doch ich warf ihnen nur einen trotzigen Blick zu und ging dann ins Haus.
Die beiden folgten mir….
„So und was machen wir jetzt noch?!“, fragte Sandra und lies sich auf die Coach plumsen.
Ich pflanzte mich neben sie und zuckte mit den Schultern.
Gustav schlug vor: „ Wir können ja mit den anderen Jungs in den Proberaum gehen!“
Ich schüttelte sofort wie wild den Kopf.
„Ne!!! Wir unternehmen heute nur was zu viert!!!“, sagte ich sofort entschlossen.
Gustav zog eine Augenbraue hoch.
„Ach und wieso?!“
Pah…als ob der das net wüsste…
„Mhm…Sandra hat was dagegen mit Bill und Tom abzuhängen!!!“, behauptete ich einach mal.
„Stimmts?!“, ich schaute Sandra von der seite an.
Diese hatte gerade ihr Ballack Trikot, welches sie an hatte glatt gestrichen und schaute nun erschrocken auf.
„Was is los?!“
Ich verdrehte die Augen.
„Sag einfach ja!“
„Ok!“
Ich schüttelte den Kopf und wandte mich nun wieder an Gustav.
Dieser schaute uns beide komisch an.
„Was?!“, fauchte ich ihn schon fast an.
„Ich glaube Fußball bekommt einem nicht gut!“
„Ach halts maul! Du hast davon ja eh keine ahnung!“
Er nickte erfreut den Kopf.
„Ja und da bin ich auch froh drüber!!“
Ich lies ein schnauben von mir hören.
„Fußball ist echt toll!!!“
Gustav nickte tod ernst.
„Ja ich sehs…..!“
Ich verdrehte nur wieder die Augen.
„Komm Sandra wir gehen hoch in mein Zimmer!“, sagte ich hochnäsig und stolzierte an Gustav vorbei.
Sandra blickte nur wieder überrascht von ihrem Trikot auf, dackelte mir dann aber brav hinterher.
„Ich denke wir wollen was zusammen unternehmen!?!“, rief Gustav uns nach.
„Ja!! Gleich!! Wir machen uns noch fertig!“, meinte ich noch und knallte dann meine Zimmertür hinter mir zu.

„Wie denn noch fertig machen?!“, fragte Sandra mich verdutzt.
Ich blickte an mir runter.
Sporthose und Fußballtrikot….Sandra genau dasselbe.
„Stimmt wir sehen doch aus wie immer!“, lachte ich.
Auch Sandra grinste also spazierten wir wieder raus.
„Ok wir könnnen!“, strahlte ich Gustav entgegen. Dieser hob kurz eine Augenbraue.
„Aha“
„Jap!“
Ich ging an ihm vorbei und öffnete die Haustür.
„Na was is kommste?!“, ich blickte ihn auffordernd an.
„Jo!“
Schweigend gingen wir drei nun nebeneinander her in Richtung Georgs Haus.
„Also sicher das die Twins net mitkommen sollen?!“, fragte Gustav dann aufeinaml vorsichtig und durchbrach somit die Stille.
„Sehr sicher!“, antwortete ich mit gefährlich leiser Stimme.
Ein paar Minuten später waren wir auch hscon bei Georg angekommen und cih begrüßte ihn erst mla ausgiebig mit einer langen Umarmung.
„Also das ist Sandra!“, stellte ich dann auch erst mal gaaanz anständig vor.
„Freut mich!“, Georg lächelte sie an.
Sandra nickte nur kurz und dann machten wir uns weiter auf den weg.
„Mhh..also wo genau gehen wir denn jetzt hin?!“, fragte Georg.
„Also ich würde sagen…mhm..entweder Kino shoppen oder scchwimmbad….was darfs sein?!“
„Shoppen!“, rief Sandra auf meine fRage hin und die Jungs verdrehten genervt die Augen.
„Typisch!“
Hah….wenn die wüssten….
„Also?!“, fragte cih fast herausfordernd.
„Jo meinetwegen!“, gab Gustav sich geschlagen.
Juhu!
Freudig liefen Sandra und ich voran und steurten natürlich genau auf ein Sportgeschäft zu…
Georg und Gustav folgten usn widerstrebend.
Ich glaube die bedien hatte nnoch nei in ihrem leben ein sportgeschäft betretten^^
„Was wollt ihr denn hier?!“
„Na was wohl? Einkaufen!“
„Hey Nici guck dir mal hier die hammer Fußballschuhe an!“, rief Sandra von hinten und ich lief zu ihr rüber.
Ich war echt ein richtiger Fußballvernatiger geworden…
Naja aber da die Jungs nicht so viel Lust hatten da ab zu hängen und wir auch keine Lust emhr auf das ständige genörgle und grquengle hatten gingen wir nach einer halben stunde schon wieder….schade!!
„So wo jetzt hin?!“, fragten Sadra und ich leicht angenervt da wir lieber noch etwas dort geblieben wären.
„Ka mal sehen..irgendwie hab ich Hunger!“, sagte Gustav.
„Aha!“, meinte cih sehr erfreut.
„Kommt wir gehen mal zu McDonalds!!!“
Lustlos trabten wir hinter Georg und Gustav her welche Feuer und Flamme waren.
Wir betraten den McDonalds aber ich wäre am liebsten grad wieder rückwärts rausgelaufe nden an dem einen tsich saß niemand geringeres als….

Kapitel 20

Susie!!!
Verdammt!! Warum musste ich grade de rüber den weg laufen??
Der hatte ich das alles hier doch auch erst zu verdanken!!!
„Nici? Ist alles okay bei dir?!“
Bei Susie anblick war ich wie angewurzelt stehen gebliebn und Sandra hatte sich nun besorgt zu mir umgedreht.
Auch Gustav un Georg blieben jetzt stehen.
„Warum bist du denn so blass?!“
Gustav folgte meinem Blick un entdeckte Susie wie sie fröhlich plaudernd mit ihren Freundinnen am Tisch saß.
„Kommt wir gehen lieber wo anders was essen!“
Gustav nickte rüber zu Susies Tisch und Georg, welcher sie jetzt auch entdeckt hatte, nickte hastig.
Sandra kapierte das natürlich alles nicht aber folgte uns trotzdem mit raus.
Puh zum Glück hatte Susie uns nicht gesehen!!!
„Un was jetzt?!“, fragten Gustav und Georg.
„Habt ihr denn keinen Hunger mehr?!“
„Mhhmm….doch aber zu faul!! Das nächste McDonalds ist nämlich etwas weiter weg.“
„Ja 800 meter!“, meinte ich und rollte mit den Augen.
„Gar net!! Das ist ein BurgerKing!!!“
„Ist doch dasselbe!“
„Ne eben nicht!“
Ich erwiderte nichts mehr weil ich keine Lust mehr hatte mit Georg zu diskutieren.
„Also ich hätte da so eine Idee was wir machen könnten!“, meldete sich Sandra zu Wort.
Ich war sofort Interessiert.
„Was denn?!“
Sandra hatte nämlich immer sehr gute ienfälle und die meisten hatten natürlich immer etwas mit Fußball oder so zu tun!
Georg und Gustav guckten eher argwöhnisch.
„Kommt mit!“, sagte Susie und ging los.
Wir folgten ihr und nach ca 200 Metern erkannte ich wo sie hinsteuerte.
„Hey cool da ist ja eine Torwand!!!“, rief ich erfreut.
„Was ist das denn?!“
Gustav natürlich.
„Das ist eine Wand mit 2 Löchern und du musst versuchen den Ball durch einen von den Löchern zu shciessen!!“, erklärte ich.
„Ohh nööö!“
„Doch das machen wir jetzt!“
Sandra und ich shcnappten uns 4 Bälle und legten sie vor der Wand in eine Reihe hin.
Wir stelelten usn jeweils hinter einen Ballund blickten die Jungs auffordernd an.
Sie traten nun uach hinter ihre Bälle musterten diese aber etwas kritisch.
„Und was jetzt?!“
„Ahja schießen!“
„Und wie?!“
„Eh..mit dem Fuß?!“
Langsam hatte ich das Gefühl das die beidne ehct keine Ahnung davon hatten…aber nur langsam^^
„Ah….!“
Gustav nahm anlauf und trat dann gegn den Ball.
Er rollte im Schneckentempo auf die Wand zu blieb aber nach 5 metern reglos liegen.
„Und?!“, fragte Gustav mich stolz.
„Ehh…ja schon mal ganz gut für den Anfang!“, schwindelte ich.
„So jetzt du Georg!“
Auch er holte Anlauf und trat gegen den Ball.
Also jedenfall versuchte er es soweit ich das beurteilen konnte.
Jedenfalls traf er den Ball net, verlor das Gleichgewicht und legte sich der Länge nach hin.
„Okay….also du musst schon den Ball treffen!“, gab ich mein Kommentar dazu ab.
Gustav lag nun auch auf dem Boden allerdings vor lachen und Susie zog nur ungläubig eine Augenbraue hoch.
Wir shcauten uns nun beide an so nach dem Thema:
Das sind ja wohl ehcte Sportkanonen!
Wenn das jetzt den ganzen Tag so weiter geht…oh gott!

Kapitel 21

„ Also…ich glaube das hat keine wert mehr!“, sagte ich nach einer halben Stunde lustlos.
Die Jungs stellten sich echt noch dümmer an als ich geglaubt hatte. Und da machte es ehct keinen Spaß mehr!!
„Ja ich finde auch wir sollten wieder nach hause gehen!“, stimmte Sandra mir zu.
Georg und Gustav waren natürlich auch begeistert.
„Endlich erlöst!!“, stöhnte mein Bruder.
Ich verdrehte nur die Augen.
Sandra beschloss von hier aus gerade nach Hause zu gehen…Georg auch.
„Na komm Nici dann gehen wir halt alleine nach Hause!“
„Öh...joa!“
Schweigend schlenderten wir nebeneinander her.
Ich hasste es wen nso eine bedrückende Stille zwischen usn war aber mit fiel einfach nichts ein was ich sagen konnte…
Ich war dann froh als wir endlich daheim ankamen. Ich ging grad durch in mein Zimmer und schmiss mich aufs Bett.
Warum hatte ich denn plötzlich so ne scheiss Laune?? Ich müsste mich doch eigentlich freuen…mein Bruder war wieder da!! …Naja d ahatten wir ja eiegtnlic hschon das Problem!
Also nicht das ich jetz was gegen Gustav hätte!! Aber wenn er da ist heißt das ja acuh das Bill und Tom da waren!!
Warum hatten wir uns noch gleich gestritten? Achja..Tom hatte mir erzählt das er was von Susie will und sietdem kein Wort mehr mit mir gewechselt…und Bill konnte ich das ja nicht sagen also bin ich ihm auch ausgewischen…
Tom ist eigentlich an allem schuld!! Er war plötzlich so abweisend zu mir!! Aber wa skonnte ich denn dafür wenn er was von Susie will?? Boah! Ich hasse ihn!! ..und wieso fühle ich mich dann so schlecht???
Wieder einmal ging mir ein Lied durch den Kopf….

Absolut nichts ist in Ordnung
Absolut nichts ist okay
Verkneif dir jegliches mitleid
Und spar dir jedes Klischee
Ja es geht mir beschissen
Ja es ist wegen dir
Doch davon willst du nichts wissen
Sonst wärst du sicherlich hier
Bei mir…
Ich hasse dich
Ich hasse dich
Ich hasse dich
Absolut nichts ist mehr heilig
Absolut nichts steht noch fest
Ich hätte niemals erwartet
Dass du mich einfach verlässt
Ich hasse meine Gefühle
Und meine Hilflosigkeit
Aber ich bin mir ganz sicher
Das geht vorbei mit der Zeit
Mit der Zeit…
Am Morgen geht die Sonne auf
Und ich hasse dich
Die welt nimmt weiter ihren lauf
Und ich hasse dich
Menschen gehen von A nach B
Und ich hasse dich
Im Winter fällt ein bisschen Schnee
Und ich hasse dich
Manchmal wünsch ich mir
Ich wäre Tod
Keine Gefühle
Kein Problem
Das klingt nach nem verlockenden Angebot
Aber ich werds überleben
Und mit Glück
Bleibt nur eine Narbe zurück

Ich schüttelte den Kopf. Hasste ich Tom jetzt?? Nein!!
Es tat mir nur sehr weh das er plötzlich so abweisend mir gegenüber war! Und wenn wir je wieder miteinander reden sollten muss er sich erst bei mir entschuldigen!!!
Und Bill? Der auch??
Nein!!! Da muss ich mich bei hm entschuldigen!! Schließlich habe ich ihn so angefahren…obwohl er mir ja nur helfen wollte!!
Mhm….am besten ich fahr zu ihm und entschuldige mich bei ihm. Ich halte das nicht aus wenn wir uns streiten…aber trau ich mich das??
Hey Mädel!! Was hast du schon zu verlieren?? ….
Ich stand auf und stellte mich stramm hin. Dnan marschierte ich aus meinem Zimmer raus in Richtung Haustür. Gustav kam mir vorher noch entgegen.
„Hey was hast du denn jetz vor?!“
„Ich habe etwas wichtiges zu erledigen!“
Er zog eine Augenbraue hoch.
„Aha!“
Bevor er noch etwas sagen konnte war ich draussen und joggte Richtung Bushaltestelle…Ja dank dem Fußball hatte ich jetz eine viel besser Kondition!!
Ungeduldig wippte ich dann auf und ab und wartete auf den Bus…
Ich musste unbedingt mit Bill reden…aber….ich werde ihm doch nicht auch grad sagen das ich in ihn verleibt bin?? Nein!! Das kann ich doch auch noch ein ander mal!!
Als der Bus dann endlich kam stieg ich ein und wäre fast noch gestolpert wen nein Typ der gerade ausstieg mich nicht aufgefangen hätte.
„Oh sorry!“, meinte ich und befreite mich aus seiner umarmung.
„Kein Problem!“, grinste er mich an.
Oh der sah ja gar nicht so schlecht aus! Hellblonde Haare und braune Augen. Bevor ihcm ich weiter mit ihm beschäftigen konnte schnauzte der busfahrer mich an ich sollte mal einsteigen.
Mit etwas geröteten Wangen stieg ich dnan ein und fuhr Richtung Loitsche…Die Fahr kam mir irgendwie viel zu kurz vor und als ich Ausstieg hätte ich mir gewünscht doch lieber noch etwas im Bus zu sitzen.
Mit klopfenden Herzen kam ich dem Haus der Twins immer näher.
Bitte lass Bill die Tür öffnen!! Bitte bitte!! Flehte ich zum Himmel.
Nur nicht Tom.
Ich klingelte und ausnahmsweise wurden meine Gebete mal erhört und es war wirklich Bill der die Tür öffnete.
Als e rmich erkannte sah ich einen Hauch von Traurigkeit in seinen Augen aufflackern…ode rbildete ich mir das nur ein?
„äh..hi!“, sagte ich verlegen.
„Was willst du?!“
Oh man de rkönnte ja auch etwas netter sein….
„Mal mit dir reden!“ Ich blickte ihm fest in die Augen....bitte sag ja!!!

Kapitel 22

„Ich wüsste nicht worüber!“, erwiderte er tonlos.
Ich schaute ihn flehend an. „Bitte Bill!“
Ohne noch etwas zu sagen trat er dann zur Seite und lies mich eintretten. Dann ging er in sein Zimme rund ich folgte ihm einfach mal.
Dort angekommen setzte er sich dann auf sein Bett und verschränkte seine Arme.
„So dann rede mal!“
Ich schluckte. Okay ich hatte eigentlich ja nichts anderes erwartet aber trotzdem tat es mir weh, dass er so kalt zu mir war.
„Also…Bill ich….ehm…es…es tut mir so leid!!! Also das ich dich so angemotzt habe obwohl ich ja genau weiß, dass du mir nur helfen wolltest!! Aber ich konnte dir nicht sagen was mit mir los war weil….äh…weil ich dich nicht verletzen wollte und ich DURFTE es dir auch gar nich tsagen!“
Eine einsame Träne rollte mir die Wange hinunter.
„Bitte verzeih mir das Bill! Ich will nicht mit dir streiten! Das…das tut mir immer so weh!“
Meine Stimme hörte sich schon etwas brüchig an.
Ich hatte die ganze Zeit vor Bill gestanden welcher nun vom Bett aufstand und mich ienfach umarmte.
Oh man das tat einfach zu gut!! Irgendwie musste ich dan anfangen nur noch mehr zu weinen…ich wusste auch nicht warum.
„Pscht nicht weinen!“, fllüsterte Bill mir leise ins Ohr.
Ich löste mich sachte wieder von ihm und blickte ihm in die Augen.
„Ist jetzt alles wieder gut?!“, fragte ich hoffnungsvoll.
„Ja!“, nickte er dan nach einigen Sekunden.
Schüchtern lächelte ich ihn an.
„Aber ich würde mir schon wünschen, dass du mir jetzt endlich sagst was mit dir los war!“
Entsetzt blickte ich ihn an.
„Warum denn?!“
„Weil ich es gern wissen möchte..und so, wie du es mir eben geschildert hast, hat es auch etwas mit mir zu tun!“, erklärte er ganz sachlich.
„Aber ich kann nicht!“, blockte ich wieder ab.
„Das würde Tom mir auch nie verzeihen!“, murmelte ich ganz leise und hoffte, dass er es nihct gehört hatte.
Doch zu meinem Unglück schon.
„Was hat Tom jetzt damit zu tun?!“, er schaute mir durchdringend in die Augen, als würde er versuchen in mich reinzublicken und meinen Gedanken zu lesen.
„Vergiss es einfach!!!“
“Nein!! Nici sag mir jetzt was los ist!!!“
Mit schon wieder wässrigen Augen blickte ich ihn an. Was war mir lieber? Mit Bill oder Tom befreundet zu sein? Weil wenn ich es Bill jetzt nicht sagen würde, würde er sicher wieder sauer auf mich sein oder denken, dass ich ihm nicht vertraue! Aber wenn ich es ihm sagen würde, würde Tom ganz sicher nie wieder auch nur ein Wort mit mir sprechen.
„Verlang das bitte nicht von mir!!“
Bill öffnete gerade den Mund um etwas zu sagen als ihn aber plötzlich eine Stimme an der Tür unterbrach:
„Was is denn hier los?!“
Er staund drehten wir uns um und sahen Tom in der Tür stehen, der uns kritisch musterte wie wir hier eng umschlungen standen.
„Was soll denn los sein?!“, fragte ich.
Ich blickte ihn kalt an, da ich immernoch ziemlich sauer auf ihn war..ich meine hallo? Ich hatte ihm doch überhaupt nichts getan!!!
„Wir reden nur!“, antwortete Billl ganz normal.
„Sieht mir aber nicht danach aus!“, schnaubte Tom verächtlich.
„Tja kann dir doch egal sein!“, antwortete ich nicht weniger verächtlich.
„Was ist eigentlich mit euch beiden los?!“, Bill natürlich.
„Ihr wart früher mal die besten Freunde! Und jetzt?!“
„Da ist ganz allein dein Bruder dran schuld!“, verteidigte ich mich.
„Was?? Wieso denn ich?!“
„Ja wer ist denn so gemein zu mir obwohl ich gar nichts getan hab?!“
„Nichts getan? Ich wette du hast allen davon erzählt!!“
„Nein!!! Wie kommst du dadrauf? Beschuldigst mich einfach so obwohl ich wirklich ÜBERHAUPT NICHTS getan habe!“
„Ja würd ich auch sagen!“
Ich kochte innerlich vor Wut. Was war nur mit dem Jungen los? Normal würde er doch nie so zu mir sein!!!
„Was hast du eigentlich für ein Problem Tom?!“ Wir ware neben wärend des Gesprächs immer lauter geworden doch nun sprach ich mit ganz leiser trauriger Stimme.
„Du würdest es eh nicht verstehen!“, antwortete Tom mit derselben Stimme.
„Wieso? Erlärs mir doch bitte!“
„Ich kann nicht!“
„Warum?!“
„Ich will usnere…!“, er hielt inne.
„Was?!“
Er lachte kurz auf. Bill und ich zogen die Augenbrauen hoch. Wie lustig….Bill hielt mich immernoch im Arm
„Was lachst du denn jetzt?!“
„Naja..ich wollte es dir nich tsagen wweil ich angst hatte unsere Freundschaft damit zu zerstören…aber das mach ich ja jetz so oder so schon!“
Er blickte mich traurig an.
„Aha..alo kannst du es mir doch jetzt auch sagen?!“
„Ne dann wärst du bestimmt sauer auf mich!“
„Ne sag doch mal!“
„Ne stop ihr sagt mir jetzt erst mal was ihr mir schon die ganze Zeit verheimlicht!“, mischte Bill sich plötzlich ein.
„Ne ich sag dir nichts! Das müsste wenn dann Tom machen!“
„Das wort >ne< nervt langsan!“, grinste Tom erst. „Ne aber Bill chi sag dir das heute abend mal ja? Das müssen wir zwei in Ruhe besprechen!“
„Okay!“, gab bill sich zu frieden.
„Dann musst du mir jetzt aber auch was sagen!“, forderte ich von Tom.
Er seufzte und blickte mich wieder so traurig an.
Bei diesem Anblick würde ich am liebsten immer grad zu ich rennen und ihn umarmen…
„Ich sags dir irgendwann ok? Aber nicht jetzt..nicht heute! Ich..kann das noch nicht!“
„Okay!“, gab ich nach da ich wusste, dass es eh keinen Sinn mehr hatte zu disskutieren.
„Aber jetz ham wir uns doch wieder vertragen oder?!“, fragte Tom schüchtern.
Ich grinste.
„Ich hoffs mal!“
Er lächelte mich an und kam dann auf mich zu.
Bill lies mich nun auch mal los und Tom umarmte mich jetzt.
Glücklich resste ich mich an ihn.Jetzt war allles wieder gut!! Jetzt konnten wir wieder so viel spaß haben wie früher!!..naja also wie vor den paar Wochen!!
Aber ich hoffte, dass Tom mir bald sagte was mit ihm los war!!
Ohje und wie wird Bill reagiern wenn Tom ihm heute abend gesteht, dass er in Susie verliebt ist bzw war….wer weiß vielleicht liebt er sie ja jetzt nicht mehr!
Hey was war denn das?
Wieso wollte ich…? Ach egal..wahrscheinlich iwel cih angst hatte das es so endet wie bei Bill und Tom uns alle vernachlässigt!
Aber wie stand es jetzt eigentlich mit einen Gefühlen zu Bill?
Ich war zu dem Zeitpunkt echt ziemlich verwirrt.
„Hey Nici willst du heute bei uns pennen?!“, fragte Bill begeistert.
„Klar!!“, stimmte ich freudig zu.
„Okay und morgen unternehmen wir dann alle was zusammen!“, erklärte Tom.
„Japp!“

Kapitel 23

„Man hab ich Hunger!“
„Ich auch!“
„Ich nicht!“
„War ja klar!“, meinte Tom und verdrehte über mich die Augen.
„Was denn? Muss ja nicht jeder so verfressen sein wie ihr!“
„Na hör mal ich bin doch nicht verfressen! Tom vielleicht!“
„Was?? Gar net!!“
„Doch das ist dein größtes Hobby! Naja eigentlich dein einziges…!“, lachte ich.
„Nein! Ich hab ganze 8 Hobbys!“
Ich zog ungläubig eine Augenbraue hoch,
„8?? Du??? Darf ich mal kurz lachen?“
„Pah wenn du mir nicht glaubst!“
„Dann nenn mir mal deine tollen 8 hobbys!!!!“
„Nö jetzt will ich nicht mehr! D hats mich beleidigt!“
„Hab ich gar nicht und jetzt sag!“
Er fing an schelmisch zu grinsen.
„Okay also: Sex, Essen und Musik!“
„Ja und weiter?!“, fragte ich nach einer kleinen Pause.
„Das waren die Hobbys!“, meinte er dann und grinste immenroch so schelmisch.
„Das waren doch nur 3….ohhhhhh!“, ich klatsche mir gegen die Stirn.
„Jetzt gecheckt?!“
„Toll ….Sex….das sind dan naber keine Sechs Hobbys….!“, ich musste losprusten.
„Man Du hast echt nur das eine m Kopf!“, unterstellte ich ihm.
„Was? Ebene hatte ich nur Essen im Kopf und jetzt meinst du ich hät nur Sex im kopf? Also echt!!!“
„Apropo Essen was ist jetzt damit? Ichh ab immernoch Hunger!“, meldete Bill sich nun auch mal wieder zu Wort.
„Stimmt! Also los kommt!“
Ich seufzte und folgte den beiden dann runter in die Küche.
„Auch ne Pizza?!“, fragte Tom mich.
„Ne wie gesagt hab keinen Hunger.“, antwortete ich nur gelangweilt.
„Okay wie du meinst!“
„Jo!“
Die beiden Fraßen echt wie die Geier! Ich konnte manchmal nur mit offenem Mund zu schauen, wie sie das Essen hinabschlangen.
Es gab aber doch auch noch wichtigeres als Essen!
Zum Beispiel könnte Tom mir endlich mal sagen, was eigentlich los war und wieso er so sauer auf mich war!! WAS zum Teufel verheimlichte er mir immer?
“Okay fertig! Und was jetzt?!“
„Mhm?!“, meinte ich nus aus meinen Gedanken aufgeschreckt.
Bill musste lachen.
„Du bist echt nie bei der Sache!“
„Naja euch beim Essen zuzuschauen ist nicht gerade meine Lieblingsbeschäftigung!“
„Jaja!“
„Wo is denn Tom?!“
„Ach der is mal schnell die Toilette aufsuchen!“
Ich prustete los. „Jo du mich auch!“
„Was denn?!“
„Die Toilette aufsuchen!“, äffte ich ihn nach. „Der kam jetzt gut!“
„Ja in solch einer Gesselschaft muss man doch angemessen sprechen!“
„Oh man Bill!“
„Oh frau Nici!“
„Jaja komm jetzt ist gut mit dem Spaß!“
Er grinste mich an.
Man er war ja echt süß….aber halt Nici!!! Sperrgebiet!!!!
Er ist einer deiner besten Freunde!!!! Das würd eja nichts geben….aber diese Augen..genau wie die von Tom!!
Okay…ja wir wissens!! Und jetzt bitte wieder den normalmodus einschalten!!!
Bill öfnete gerade den Mund um was zu sagen als er von Tom unterbrochen wurde der wieder in die Küche spaziert kam.
„Na habt ihr mich vermisst!?“
„Klar!!!! Wie kannst du eigentlich so einfach ohne mich die Toilette aufsuchen gehen?!“
„Häh? Wie suchen? Ich wusste wo die war ich musste die net erst suchen!“
„Echt? Boah dann hat Bill mich ja angelogen!“, tat ich ganz empört und musste das lachen unterdrücken.
„Äh was?!“, kam jetzt nur von Bill.
„Hah! Diesmal warst du nicht bei der Sache und ich hab aufgepasst!“, rief ich ganz stolz.
„Jo ich hab halt nachgedacht!“
„Ach ne mach ich doch auch immer!“
„Ne!“
„Was?? Klar!!“
„Ne du bist einfach zu unfähig um aufzupassen und träumst vor dich hin!“
„Gar net!“, tat ich beleidigt.
„Hey alter lass meine Nici in Ruhe!!“
„Genau lass seine Nici in Ruhe!“
„Wieso seine? Meine!!“
„Nein Meine!!“
„Meine!!“
„Meine!!“
„Äh, Jungs hätte ich da nicht auch noch was mit zureden?!“
„Ne sei mal still!“
„Meine!“
„Meine!“
Ich rollte genervt mit den Augen. Manchmal waren die echt so unlogisch wie ein Stück Torte!!
Naja sollten die sich mal weiter streiten!
Ich ging an ihnen vorbei und lief hoch in Toms Zimmer.
Ich schaltete den Fern und die Playstation ein und zockte da ein wenig.
Bin mal gespannt wie lange die brauchen um zu checken das ich gar nicht mehr da bin…
Aber was war jetzt mit der einen Sache?
Mhm….vielleicht sagte Tom Bill jetzt auch gerade das er in Susie verliebt ist!!!
Denn das tut er doch dicher wenn ich nicht dabei bin oder?
Und WANN sagt er mir die eine Sache???
Boah wann kommen die dnen endlich mal…
Dann hörte ich plötzlich gepolter an der Tür und die Jungs betratten außer Atme das Zimmer.
„Man ist das anstrengend oder?!“
„Ja aber hallo?!“
Ich musste grinsen.

Kapitel 24

„Mhhhmmm…..Leute ich bin müde können wir nicht jetzt pennen gehen und dann morgen nochmal irgendwas veranstalten???“
„Ja geht klar!“, stimmte Tom zu.
„Und was wollen wir morgen machen?!“, fragte Bill.
„Mhhm….ich hät Bock auf Karaoke!“, rief ich mit nem freudigen lächeln.
„Jaa!“
„Nee!“
„Och Tom bitte!”
“Ja komm bitte!”
Bill und ich schauten ihn jetzt beide bittend an. Ich wusste genau, dass er dem eh nicht wiederstehen konnte und gleich zu sagen würde…
„Na gut aber nur weil ihrs seit!“
Hab ichs nicht gesagt? ….und damit das bei den nächsten malen auch klappt kriegt er jetzt natürlich auch eine Belohnung!! Wie man das so bei Hunden macht! Denen gibt man dann auch immer was und dann merken sie sich das fürs nächste mal und machen es dann wieder^^
„Danke Tom!“, sagte ich dann und gab ihm ein bussi auf die Wange.
Er grinste mich verlegen an.
Na nu? Hehe so schüchtern kannte ich den kleinen Gangsta ja gar nicht….ich musste mir ein grinsen verkneifen.
„So oke wo schlaf ich denn heute?!“, fragte ich in die Runde.
„Bei mir!“
„Bei mir!“
Echote es auch schon.
„Ehm…ja!“
„Ey Tom sie hat die letzen paar mal schon bei dir geschlafen!“
„Na und? Sie is meine kleine also darf sie nur bei mir schlafen!“
Seit wann denn das bitte? Ich wollte doch auch bei Bill schlafen….eh…nur so mein ich halt…
„Gar nicht jetzt sei mal nicht so egoistisch!“
„Was? Ich und egoistisch? Bei dir piepts wohl!“
„Bor Junge! Weißte was? Nici darf aussuchen bei wem sie schläft!“
Beide drehten sich nun zu mir um und schauten mich auffordernd an.
„Man echt?? Boa is das nett von euch!! Darf ich wirklich selbstaussuchen??“, fragte ich ironisch.
„Ja passt schon und jetzt mach!“, entgegnete Tom als wär es jetz echt ne Ehre für mich.
Ich verdrehte die Augen…“Ja also ich würd sagen wir pennen zu dritt wo! Und ich in der Mitte wenns sein muss!“
Die Zwillinge schauten sich nachdenklich an.
„Stimmt so kanns auch gehen!“, sagte Bill dann, dem anscheinend ein Licht aufgegangen war und auch Tom stimmte ein.
„Seit ihr heute mal wieder logisch Jungs!“, sagte ich „leicht“ angenervt.
Die Nacht wurde dan nauch shcon genau wie erwartet….ich wurde von beiden seiten eng aneinander gequetscht weil beide irgendwie den Drang verspürten sich an mich zu pressen….war seeeeehr bequem….

Der nächste Tag ging dnan auch relativ schnell rum sogar ohne den kleinsten Streit ( oh welch Wunder) und gegen abend machten Gustav,Georg, Tom, Bill; sandra ( ja sie konnte ich irgendwie dafür überreden) und ich auf den Weg zur Karaokebar…
„Okay wer singt zuerst?!“
„Ich net!“
„Ich net!“
„Ich net!“
„Ich net!“
„Ich net!“
„Ja also ich auch net!!!!“
„Oh man dann losen wir halt!“, sagte Bill genervt.
„Warum singst du dnen net zuerst? Du bist doch hier der Profi!“, fragte ich ihn dann skeptisch.
„Ja aber ich will net als erster!“, sagte er dann wie so ein Kleinkind.
Ich verdrehte die Augen. „Okay dann wird gelost!“
Und wie wolltes es das Schickssal?? TOM musste als erstes!!
„Oh nööööö! Ich mach das nicht!“, sagte dieser auch grad motzig und verschränkte die Arme.
„Ach Tom jetzt sei kein spielverderber!“, sagte Georg.
„Ger…das ist echt scheisse!“, pflichteten ihm Gustav und Bill bei.
„Och bitte Tom jetz komm schon!“, ich stellte mich ganz anh vor ihn und schaute ihm intensiv in die Augen.
„Boa jo wenns denn sein muss!“, ab er sich shcließlich geschlagen. „Aber d agibts doch eh nur kack Lieder!“
„Ach nimm einfach das beste was dir gefällt..oder was am besten auf deine Situation zutrifft!“, versuchte ich ihm Mut zumachen…weil Tom und ich sangen ja acuh imemr das Lied, was gerade voll auf uns zu traf.
„Na gut!“
Er ging nach oben zur Bühne und suchte sich ein Lied aus…dann fing auch hscon eine Melodie an welche mir bekannt vorkam aber es fiel mir nicht grad ein welches Lied das war…dann sang er:

Wie wahrscheinlich ist die Welt ne Illusion?
Und wie wahrscheinlich gibt es Gott?
Wie wahrscheinlich hatte er bloß einen Sohn?
Und wie sicher ist der Tod?
Und wie hoch ist die Möglichkeit
Das ein Mensch den andern liebt
Warum solls unmachbar sein
Das es mal weltweit Frieden gibt
Wie denkbar ist ein leben auf dem Mars
Wie wahrscheinlich machen Drogen Spaß?
Wie wahrscheinlich ist die Deutschemeisterschaft
Wenn Fortuna erst den Aufstiegt packt

Ich glaube immernoch an Wunder
Ja ich weiß es kommt der Tag an dem sie jeder von uns sieht
Ich glaube immernoch an Wunder
Und meine Hoffnung darauf die kann mir keiner stehln

Wenn das Gute das Böse mal besiegt
Bleibt die Zeit vielleicht für immer stehn
Wir werden alle barfuß über Wasser gehen
Auf unserm Weg zurück ins Licht

Ich glaube immernoch an Wunder
Ja ich weiß es kommt der Tag an dem die jeder von uns sieht
Ich glaube immernoch an Wunder
Und meine Hoffnung darauf die kann mir keiner stehln
Ich glaube immernoch an Wunder
Ja ich weiß e skommt der Tag an dem sie jeder von uns sieht
Ich glaube immernoch an Wunder und meine Hoffnung darauf
Lass ich mir nicht stehln!



Ah….stimmt das war Wunder!!! Wieso hatte er jetzt gerade das genommen?
Hoffte er wirklich auf ein Wunder?
Oder war nur kein anderes da gewesen?
Und wieso bitte hatte er mich während des ganzen Liedes so angeschaut?
Während ich noch so nachgrübelte hatte ich nicht mitbekommen das die anderen mich auch shcon richtung Bühne geschubst hatten, da ich nun dran war.
Verwirrt ging ich Tom entgegen welcher nun wieder zurück kam…
Er sah mich mit funkelnden Augen an…
„So jetzt du!“, grinste er dann und drückte mir sein Mikro in die Hand…

Kapitel 25

Ich ging auf die Bühne und schaute mir die zur Auswahl gestellten Lieder an….
Boulevard of broken dreams, er denkt sie denkt, Am Strand, 10 kleine Jägermeister….
Ich entschied mich spontan mal zu: er denkt sie denkt, weil ich fand das traf auch ein wenig auf Tom und mich zu…manchmal waren wir ehct wie so ein altes ehepaar ^^
Die Melodie begann…

Wie immer sitzen sie am Frühstückstisch
Während er wie gewohnt die Zeitung liest
Wie jedesmal sagt sie leg sie endlich weg
Und kümmer dich mehr um mich
Er denkt sie begreift mich nie
Sie denkt was ist mit ihm los?
Sie würden sich so gern verstehn
Denn sie lieben sich beide so
Er redet ständig von Freiheit
Sie träumt vom Glück zu zweit
Er will sie nicht belasten
Sie will seine Sorgen teiln und
Sie reden an sich vorbei

So geht es für viele Jahre
Bis ans Ende ihrer Tage
Sie leben zu zweit in Einsamkeit
Und vermissen sich dabei
So geht es für viele Jahre
Bis ans Ende ihrer Tage
Denn beide können nicht
Ohne einander sein

Wenn sie mehr Zeit mit ihm verbringen will
So wie es früher angeblich war
Fürchtet er um seinen Stammtischtag
Und vertröstet sie auf nächtest mal
Weil er so schöne Schlösser bauen kann
Zieht sie jedesmal dort ein
Und glaubt daran
Und wenn er alle diese Pläne dann wiede rumstößt
Steht sie mit leeren Händen da

So geht es für viele Jahre
Bis ans Ende ihrer Tage
Sie leben zu zweit in Einsamkeit
Und vermissen sich dabei
So geht es für viele Jahre
Bis ans Ende ihrer Tage
Denn beide können nicht
Ohne einander sein
Sie suchen sich
Sie brauchen sich
Sie lieben sich
Doch sie finden sich nie

Während er die Spätnachrichten sieht
Wartet sie auf ihn im Bett
Wenn er dann endlich in die Kissen kriecht
Schläft sie tief und fest

So geht es für viele Jahre
Bis ans Ende ihrer Tage
Sie leben zu zweit in Einsamkeit
Und vermissen sich dabei
Sie suchen sich
Sie brauchen sich
Sie lieben sich
Doch sie finden sich nie
Sie suchen sich
So geht es für viele Jahre
Sie brauchen sich
Bis ans Ende ihrer Tage
Sie lieben sich
Denn beide können nicht
ohneinander sein
Doch sie finden sich nie


Ich hatte Tom die ganze Zeit, während ich gesungen hatte belustigt angeschaut.
Er hatte ein leicht fragende Miene aufgesetzt, da er anscheinend nicht ganz kapierte was ich jetzt meint.
Mit einem unterdrückten Lachen ging ich zu den anderen zurück.
Georg allerdings stand auf und ging nun auf die Bühne um zu singen…
„Hey das war echt gut!“, lobte Bill mich bevor ich mich überhaupt gesetzt hatte.
„Danke!“, strahlte ich ihm entgegen.
„Nur etwas seltsamer Text!“, wante Tom ein.
„Och wieso? Ich fands lustig!“, meinte Sandra.
„Ich auch!“, echote es von Bill und Gustav.
Ich blickte Tom leicht triumphierend an.
Dieser zuckte nur mit den schultern.
Er wusste genau das ich mit dem Text ihn in verbindung gebracht hatte, weil cih das beim singen eigentlich imme rtat…genauso wie umgekehrt auch! Nur wie das verstand er jetzt nicht so ganz.
Naja vll wars auch besser so…..obwohl verstand ich es eigentlich wirklich?
Ich dachte einen Moment nach.
Wie genau kam ich jetz dadrauf, dass Tom und ich wie ein altes Ehepaar waren, bei denen schon längst die Luft draußen ist?
Ich war doch nie mit ihm zusammen gewesen…naja also nie Richtig!
Also geküsst haben wir uns ja scho naber das war mehr so zum üben.
Bei dem Gedanken an diese erinnerung musste ich unwillkürlich loslachen und fing mir mal wieder eininge schiefe Blicke ein.
Vor 4 Jahren ungefähr hatten Tom und ich zusammen das küssen geübt…jaja da war ich 10 und er 12 ….
Natürlich hätte ich auch gern mit Bill geübt aber ihn ahtte ich nicht getraut zu fragen.
Seltsam….wieso machte diese erinnerung an früher so ein warmes kribbeln in mir breit?
Ich schaute Tom vorwurfsvoll an.
„Mhm?!“, fragte dieser verdutzt.
„Also echt!“, sagte ich kopfschüttelnd.
Er zog eine Augenbraue hoch und sah mcih seltsam an.
Ich wendete mich wieder ab.
Man wieso amchte Tom mich immer so verwirrt? Wenn man einmal was mit ihm zu tun hat versteht man sein ganzes Leben nicht mehr!
Tz…da war Bill schon unkomlizierter…zum Glück!!!

Kapitel 26

„Danke!!!“, grinste Bill mich plötzlich an.
„Mhhhm??“, fragte ich verwirrt.
„Muss ich jetzt eingeschnappt sein??“, kam von Tom.
„Ähh…“, im ersten Moment peilte ich erst mal gar nichts bis Sandra mir leise zuflüsterte: „Du hast mal wieder laut gedacht!“
„Ups!“, flüsterte ich leise und rutschte knallrot etwas am Stuhl herunter um mich so klein wie möglich zu machen.
Bill,Tom und Gustav grinsten sich derweil einen ab.
Ich versuchte so gut wie möglich sie zu ignorieren und tat so als würd ich angestrengt Georgs Gesang lauschen welcher gerade das lied: The reason sang…welches mal so ganz nebenbei gesgat gar nicht zu ihm passte!
„Sag mal Nici was meinst du denn damit ich bin komplieziert??!“, fragte Tom dann ganz interessiert.
„Boah entschuldige mal aber ich möchte jetzt gerne hier das Lied hören!“, wich ich aus.
Tom warf einen prüfenden Blick auf die Bühne zu Georg und rümpfte dann die Nase.
„Der singt genauso scheisse wie Bill also kannst du dich auch mit mir unterhalten!“
Bill welcher gerade einen schluck getrunken hatte verschluckte sich und hustete erst mal ein paar Stunden bis er ein: „Was?!“, heraus würgte.
„Ich sag nur die wahrheit!“, verteidigte sich Tom und ich konnte mir ein Lachen nicht verkneifen.
„Was Nici du denkst ich sing scheisse?!“
„Nein!“, sagte ich sofort.
„Doch!“, widersprach Tom.
Ich rollte mit den Augen.
Bill grinste Tom triumhierend an.
„Siehste sie mag meinen Gesang!“
Ui ui…. Also das Bil ldeshalb grad so angeben musste.
„Tja das denkst du!“, meinte Tom daraufhin.
„Genau!“, fügte ich hinzu.
Bill machte einen Schmollmund.
Och wie süüüß.
Er wusste genau, dass ich dem nicht widerstehen konnte.
Ich wollte gerade etwas sagen als Sandra vernehemn lies:
„Also ich finde du singst voll schön!“
Ich verschluckte mich und hustete mich lab tot während Tom mir, hilfsbereit wie er war, auf die schuter klopfte.
Sandra mochte etwas an einem Jungen??
Oh Gott sie hatte doch nicht etwa…
„Hey danke!“, grinste Bill ihr charmant zu…
Oh man was für ein…warum hatte er mich noch nie so angelächelt???
„Uhhh…!“, lies Gustav vernehmen, welcher die ganze Zeit geschwiegen hatte.
„Na wenn das mal nix is!“, gab Tom nun auch noch seinen senf hinzu.
Meine Augen hingegen wurden nur verachtend zu schlitzen verengt.
Quatsch!!
Sandra hatte kein interesse an Jungs!!
Das wusste ich!!!
„Guckt mal die wird ja ganz rot!“, prustete Tom aufeinmal los.
Entsetzt schaute ich Sandra an und es stimmte: es hatten sich rote Flecken auf ihren Wangen gebildet.
Verlegen schaute sie nach unten.
„Seid doch mal still!“, sagte sie leise.
Man merkte ihr deutlich an wie unangenehm ihr das war.
Ach du scheisse…sie konnte doch nicht…das…das ging doch gar nicht!!
Ich liebte Bill doch…häh???
„Nici! Mund zu sonst kommen Fliegen rein!“, lachte Gustav mich aufeinmal an.
„Häh?!“
„Man was ist denn mit dir los?!“, lachte Tom nun auch los.
„Nix!“, antwortete ich trotzig.
„Das sieht aber anders aus!“, grinste Tom und beugte sich vor damit er mir in die Augen sehen konnte.
Ich versuchte einen normale Miene aufzusetzen.
„Was soll schon sein?!“
„Ja das frag ich dich eben!“
Ich streckte ihm nur die Zunge raus.
Tom aber legte einen Arm um mich und zog mich eng an sich ran.
„Och komm willst du deinem besten freund nicht sagen was los ist???
„Wieso bist du ihr bester Freund?!“, schoss es aus Bill.
„Weils so ist!“
„Gar net!“
„Doch! Ich hab shcon viel mehr Sachen mit ihr gemacht als du!“
„Toll nur weil ihr mich manchmal so ausgrenzt!“
„Gar net!“, mischte ich mich ein.
„Doch früher!“
Ja….früher als ich immer rot anlief wenn ich ihm nur gegenüber stand…
Jetzt ging es ja wieder….
Der erste schock in ihn verliebt zu sein war ja schon überstanden…
„Tja…trotzdem hab ich shcon mehr mit ihr erlebt!“
„Tz..!“, machte Bill nur.
„Ey Jungs warum streitet ihr euch eigentlich immer über so en scheiss?!“, mischte ich mich wieder ein.
„Was?!“, fragte Tom entsetzt und ich zuckte etwas zusammen, weil er so reagierte.
„Du bist doch kein scheiss!!!“
Ich bemerkte das er sich ein grinsen verkniff.
Ttrotzdem wurde ich etwas verlegen.
„Tom du bist so ein schleimer!“, sagte Bill.
„Ach du bist doch nur sauer weil der satz dir nicht eingefallen ist!“
„Gar nicht!“, murmelte Bill leise vor sich hin.
Ich musste grinsen.
Die beiden ware necht voll süß!!!
Mein Blick fiel zufällig auf Sandra welchen ihren Kopf gesenkt hielt und nicht gerade glücklich schaute.
Mein Grinsen wich nun aus meinem Gesicht.
Hatte sie sich echt in Bill verliebt?
Die beiden kannten sich doch jetzt gerade mal ein paar Stunden…oder?
“So Bill du bist dran!“
Georg stand grinsend an unserem Tisch und alle zuckten zusammen.
Ich musste lachen.
Auch die anderen grinsten nun.
„Na dann geh ich mal!“, sagte Bill und stand auf.
Ich blickte ihm hinterher während er zur Bühne ging.
„Endlich ist die Nervensäge mal weg!“, sagte Tom erleichtert und legte einen Arm um mich.
Ich schüttelte nur den Kopf.
„Du bist echt einmalig!“
Er grinste frech.
„Ich weiß! Und dafür liebst du mich auch so oder?!“
„Klar!“
Nun strahlte er und zog mich noch enger an sich.
Ich postierte meinen Kopf an seine Schulter und schaute dan nwieder zur Bühne wo bill schon stand und das Mikro in der Hand hielt…

Kapitel 27

Gespannt wartete ich.
Ich fragte mich welches Lied er wohl singen würde…obwohl bei ihm hatte nicht unbedingt jedes Lied eine bedeutung wie bei mir und Tom.

„Wenn du von hier gehst
Dann denk an mich
Lass mich nicht allein zurück
Auch wenn dir nicht klar ist
Wohin du eigentlich willst
Lass mich nicht allein zurück“


Ah er sang Zur Hölle und zurück
Ein schönes Lied, fand ich.
„Schönes Lied nicht?!“, flüsterte Tom mir plötzlich ins Ohr und ich zuckte leich zusammen.
„Ja!“, antwortete ich und schmiegte mich noch enger an ihn.

„Ich werde mit dir gehen!!!
Ich werde mit dir gehen
Es gibt nicht viel
Was mich hier hält
Ich wart schon ewig auf diesen Moment
Kein Zögern mehr
Ich will nur weg von hier
Nicht eine Träne werde ich dabei verliern
Ich werde mit dir gehen
Ja ich werde mit dir gehen!!
Ich glaube nicht an Engel
Doch falls es wirklich welche gibt
Werd ich darum beten das uns einer davon hilft!“


Mein Blick schweifte von Bill ab hinüber zu Sandra.
Wie gebannt schaute sie auf die Bühne…
Zu Bill…
Liebte sie ihn jetzt wirklich??
Oder war das eben nur mist den die Jungs da gelabert hatten???
Aber seit wann bitte interessierte sich Sandra für Jungs???
Nachdenklich kniff ich die Augen zusammen.
„An was denkst du?!“, fragte Tom mich plötzlich leise und ich schaute zu ihm auf.
Er hatte mich wohl die ganze Zeit beobachtet…
„An nichts!“, meinte ich nur genauso leise wie er.
„Glaub ich dir nicht!“,grinste er leicht.
Woran liegt das nur???
„Mhm!“, machte ich nur.

„Ich glaub nicht an die Hölle
Doch wenn du meinst du musst sie sehn
Werde ich an deiner Seite sein
Wenn du nicht allein gehen willst“


Mir fiel plötzlich auf, dass Bill als in eine bestimmte Richtung sah… mhhm…
Ich hatte Angst dorthin zu schauen weil ich eigentlich schon genau wusste wo er hin sah…
Ich schielte rüber zu Sandra die seinen Blick wie gebannt erwiderte.
Arsch
Wieso schaute er jetzt so zu Sandra???
Was sollte der Mist jetzt aufeinmal???
Eben noch sich als so bei mir einschleimen und sich mit Tom sozusagen „um mich streiten“ und jetzt??
Irgednwie fühlte ich mich komisch…
Eifersucht….
Ja das war es wohl….aber auf Sandra???
Sie hasste Jungs doch normal…
Man was war das heute für eine scheiss???
„Wieso?!“, fragte Tom plötzlich.
„Mhm?!“,schreckte ich aus meine Gedanken hoch.
„Was findest du denn scheisse?!“, fragte Tom und er hörte sich irgendwie traurig an.
„Ach..öh nichts!“
Man hatte ich mal wieder laut gedacht???
Boah wie ich das hasste!
Er schaute mir in die Augen.
„Ist schon gut!“, meinte ich nur.
Ich konnte ihm doch wohl schlecht sagen: Ja ich steh auf deinen Zwillingsbruder aber der ist ja vielleicht in meine angeblich Jungshassende Freundin verknallt.
Er würde es ja eh nicht verstehen…Tom der Mädchenaufreißer…ich denke nicht das er schon mal wirklich verliebt war…
„Weißt du….!“, fing Tom aufeinmal an.
„Was denn?!“, fragte ich.
„Ich….!“
Doch er wurde unterbrochen von Bill der wieder an unseren Tisch trat.
„Na Leute wie war ich???!“
Erschrocken fuhren Tom und ich auseinander und ich wäre fast noch auf den Boden geknallt wenn er mich nicht noch rechtzeitig festgehalten hätte.
„Ups hab ich euch erschreckt?!“, grinste Bill frech.
„Ne wie kommstn darauf?!“, fauchte ich ihn an.
Verwundert schaute er mich an.
„Ich äh….sorry!“
Auch Tom blickte verwirrt zu mir runter.
Ich rappelte mich wieder auf, da ich halb lag und halb stand und setzte mich wieder auf meinen Stuhl.
Ich konnte mir schon denken wie Bill jetzt einen hilflosen Blick zu Tom rüberwarf…..dieser aber wahrscheinlich nur die Schultern zuckte.
„Also ich fand den Auftritt echt toll!“, lies Sandra aufeinmal schüchtern von sich vernehmen.
Meine Augen blitzen kurz zu ihr rüber.
Ich fand den Auftritt echt toll, äffte ich sie in Gedanken nach…
Pah!
„Danke!“, strahlte Bill sie an.
Düster blickte ich nun zu ihm rüber.
Bill lächelte Sandra an und sie erwiderte seinen Blick.
Tom allerdings sah fragend zu mir.
Ich wante meinen Blick wieder ab.
„Wer is jetzt dran mit singen?“, hörte ich Georg fragen.
„Sandra glaube ich!“, antwortete Gustav.
„Oh ok….dann geh ich mal!“
Sie enfernte sich in richtung Bühne.
Weg war sie…
Endlich
Aber zu meinem Unglück setzte Bill sich nun auch wieder neben mich.
Ich war allerdings sauer auf ihn!
Sollte er sich woanders hinsetzen!
„Hey Schatzi was is denn los mit dir?!“, fragte er mich auch grad schon.
Schatzi????
Nur Tom durfte mich so nennen!
Wieso fing Bill aufeinmal damit an???
„Nix!“, gab ich nur knapp von mir.
„Ne komm jetz sag mal!“
„Boah sie wills anscheinend nicht sagen! Also nerv sie nich!“, verteidigte Tom mich.
Dankend blickte ich ihn an.
Tom wusste immer ob mir was passte oder nicht!
Und dafür war ich jetzt dankbar!
„Tom misch dich nicht ein!“, zickte Bill.
„Lass Tom in Ruhe!“, motzte ich nun.
Bill schaute mich verdutzt an.
„Aha..“, meinte er nur.
Was sollte den dieses „aha“ nun wiede rbedeuten???
Der Junge regte mich echt langsam auf.
Eifersucht, sagte eine kleine Stimme in meinem Kopf.
Nein!!!
Das will ich nicht!!
Wieso aufeinmal?
Als Bill mit Susie zusammen war da…
…war ich auch eifersüchtig…
Ach verdammt!
Wieso???
„Nici?“
„Äh ja?!“, schreckte ich aus meinenGedanken.
„Wollen wir schon gehen? Ich hab keien Lust mehr!“, fragte Tom.
„Ja!!!“, nickte ich dankend.
„Gut komm…!“
„Wir können zu mir gehen und wenn du willst kannst du bei mir shclafen!“
„Ja gern!“, grinste er.
„Jo dann viel spaß!“, murmelte Bill eingeschnappt.
„Danke!“, meinte ich…und das war nicht freundlich gemeint…
Was Sandra sang bekamen wir gar nicht mehr mit…

Kapitel 28

Schweigend gingen wir nebeneinander her.
Leise vernahm ich noch eine Melodie die aus der Karaokebar kam, die aber mit jedem Schritt leiser wurde.
„Was war eben mit dir los?!“, durchbrach Tom dann irgendwann die Stille.
Ich schreckte hoch.
„Was sollte denn loss ein?!“, tat ich unschudlig.
Tom verdrehte nur die Augen.
„Ach komm! Als ob ich nichts gemerkt hätte!“
Ich schluckte.
„Hatte es was mit Bill zu tun?!“
„Ehm….auch!“, gab ich zu.
„Auch?! Mit wem denn noch?!“, Tom blieb jetzt stehen und schaute mich durchdringend an.
„Komm schon süße! Ich bin dein bester Freund!! Wir erzählen uns doch alles oder?!“
Ich schaute zu ihm auf.
Ich bemerkte das Vollmond war…
Toms Schokobraune Augen durchborten mich förmlich.
Sie strahlten so viel wäme aus…
Sie waren so schön. Noch schöner als die von Bill!
Er stand nur wenige cm vor mir…wär ich einen Schritt vor gegangen würde ich ihn berühren.
Ohne zu wissen was ich tat küsste ich ihn plötzlich.
Ich küsste Tom.
Im ersten Moment schien er nur überrumpelt doch nach einigen Sekunden erwiderte er dann den Kuss.
Er legte beide Händen um meine Hüfte und zog mich dann noch enger an sich.
Ich hatte beide Hände um seinen Nacken geschlungen…
Es war kein fester Kuss…nein er war leicht…und zärtlich!
So etwas hätte ich von Tom nicht erwartet!
Das er so gefühlvoll mit Mädchen umging.
Ich löste eine Hand von seinem Nacken und lies sie sachte seinen Rücken hinter fahren.
Tom machte eine undeutliche Bewegung.
Aber nicht so, dass es mich anehmen lies, dass es ihm nicht gefiel…
Er drückte seine Lippen etwas fester gegen meine.
Ich weiß nicht wie lange wir so da standen aber irgendwie hatte ich das Gefühl, wenn wir noch länger so geblieben wären hätten uns Bill und die anderen noch so erwischt.
Irgendwann dann, es kam mir vor wie eine Ewigkeit, lösten wir uns wieder sachte voneinader.
Tom sah mich an… er sah mir eindringlich in die Augen.
Was hast du getan?
Ich hatte Tom geküsst!!
Ich ihn!!
Oh Gott!! Er war doch nur mein bester Freund…
Ich…er..das ging doch nicht!!!
„Alles in Ordnung bei dir?!“, fragte Tom plötzlich.
Ob alles in Ordnung ist??
Natürlich nicht!!
Vielleicht hatte er es ja noch nicht bemerkt aber wir hatten uns gerade geküsst!!
Er und ich!!!
Ich nahm es immernoch nicht so gan zwahr….
Das klang so unglaublich….
Ich habe Tom geküsst…
Tom und ich haben uns geküsst..
„Ich äh…also es tut mir leid das äh…!“, ich bekam keine anständigen Satz hervor.
Was musste Tom denn jetzt von mir denken??
Ich habe ihn geküsst.
Ich konnte den Satz noch so oft wiederholen wie ich wollte aber er machte trotzdem keinen Sinn.
Tom grinste mich an…
Oh mein Gott…
Dieses Grinsen...
Hallo? Warum fand ich plötzlich sein Grinsen so toll?
Ich dreh hier noch völlig durch!
„Tut mir leid!“, brachte ich nun endlich hervor und trat einen Schritt von ihm zurück.
„Was denn?!“, fragte er verdutzt.
Was denn???
Kapierte der Junge es nicht?
“Also das ich…einfach ….also idch..äh!“ Boah warum musste ich immer nánfangen zu stottern wenn ich verlegen war?
Das hasste ich!!
„Ist doch nicht schlimm!“, grinste Tom jetzt wieder.
Nicht schlimm??
Ne bloß net….
Aber obwohl…das hatten wir ja auch schon früher gemacht…
„Also um ehrlich zu sein…ich äh…fands echt schön!“, sagte Tom dann verlegen und blickte kurz zu Boden.
Er fand es toll??
Oh….naja der Kuss war ja auch toll…
Das Problem war nur das wir nicht ineinander verliebt waren!!!
Er liebte ja Susie und ich….ja ich liebte Bill!!!
Aber der Kuss an sich war wunderschön!
„Ehm…ja fand ich auch!“, gab ich dann zu.
Tom hob den Kopf wieder und strahlte mich an.
„Schön!“, sagte Tom leise.
„Schön!“, wiederholte ich.
Er kam wieder einen Schritt näher.
Ich schluckte.
Was war das für ein Gefühl??
Er kam mir näher und ich hatte so ein Gefühl…
„Also…!“
„Also?!“, fragte er.
„Wollen wir dann jetzt gehen?!“
„Ja oke!“
Wir gingen weiter…
…und schwiegen.
Wie ich das hasste!
Aber leider fiel mir auch nichts ein was ich hätte sagen können.
Plötzlich spürte ich eine sanfte berührung an meiner Hand.
Es war Tom, der meine jetzt in seine schloss!
Ein Blitz durchzuckte mich.
Was war denn nur los?
Das taten wir doch öfter das wir händchenhaltend rumliefen!
Oder das Tom mich in den Arm nahm!
Was hatte ich plötzlich??
„Du Nici?!“, fragte Tom plötzlich und ich zuckte kurz zusammen weil ich nicht damit gerechent hatte, dass er jetzt etwas sagen würde.
„Ja?!“
Es war kurz still und ich hatte das Gefühl, dass er nach den richtigen Worten sucht.
„Bist du im Moment verliebt?!“, fragte er dann auch endlich.
„Ehm…ja!“, antwortete ich.
Er nickte kurz.
Was sollte das?
„Tom?!“, fragte ich dann.
„Ja?!“
Oke ….das musste ich jetzt einfach fragen! Ich wollte es wissen!
„Hat…hat der Kuss dir etwas bedeutet?“
Tom blieb stehen.
Er drehte sich zu mir um und sah mir wieder in die Augen.
„Ja!“, gab er dann zu.

Kapitel 29

Ich schluckte. Wie meinte er das jetzt?
Mädel bist du dumm??
War ja wohl klar wie er das meint, oder?
Aber…will er nicht was von Susie???
„Also…ehm wie meinst du das jetzt?!“, rutschte mir die Frage raus. Ich biss mir auf die Zunge.
Verflixt.
„Äh…ja….normal halt…der Kuss hat mir was bedeutet! Wie soll ich das denn meinen?!“
Er blickte mich verwirrt an.
„Aber willst du nicht was von Susie?!“
„Ja ich wollte was von ihr…!“, sagte er mit unbehagen.
Ich zog eine Augenbraue hoch.
Irgendwas an seiner Art lies mich stutzen.
„Aha“, meinte ich daraufhin nur.
„Ja! Man Nici jetzt mach es mir doch nicht so schwer!“, meinte er plötzlich und es hörte sich etwas vorwurfsvoll an.
„Was denn?!“, fragte ich empört und verwirrt zu gleich.
Ich machte ja wohl gar nichts!
„Du weißt doch genau was ich dir eigentlich sagen will!“
„Ehm…“
Ich überlegte.
Häh? Wie was er mir eigentlich sagen wollte?
Man es wär vielleicht mal an der Zeit mein Gehirn einzuschalten…
„Tom, ich…!“, begann ich doch er unterbrach mich.
„Jaja ich weiß schon was jetzt kommt! Das geht doch nicht wir sind nur Freunde…blabla!“
Verdutzt blickte ich auf.
Was geht nicht??
Er ist doch nicht etwa….er hat doch nicht…in mich???
„Tom?!“
Ich blickte ängstlich zu ihm auf.
„Ja?!“
Oh bitte, bitte lieber Gott mach das die Antwort auf meine jetzige Frage nein ist!!
„Hast…bist du…in mich verliebt?!“
Ich presste meine Lippen aufeinander…bitte!
Ich blieb jetzt stehen, da ich ihn jetzt bei der Antwort auf diese Frage genau sehen wollte.
Wir standen uns nun gegenüber aber ich konnte sein Gesicht nur schemenhaft erkennen, da es ziemlich dunkel war.
Und trotzdem konnte ich die Anspannung in seinem Gesicht sehen.
„Tut mir leid!“, sagte er.
Wie??
Verwirrt blickte ich ihn an.
„Ja hab ich!“
Mir klappte der Mund auf.
Nein
Das ging doch gar nicht!! Wir waren doch die besten Freunde…und….ach scheisse!
Ich schaute nach unten…
„Ich wusste es!“, rief Tom plötzlich mit wütender Stimme. Und doch…ich hätte schwören können das Tränen in seinen Augen glitzerten.
„Was?!“, fragte ich nur.
Du hast mich eben geküsst…und…aber du erwiderst meine Gefühle nicht!“
Ich fühlte mich in dem Moment richtig schlecht…
„Weißt du was du mir damit antust? Ich hab mir schon gedacht das du nicht mehr als nur Freundschaft für mich empfindest und deshalb wollte ich es dir nicht sagen! Aber dann küsst du mich!!! Und für einen Moment…für einen ganz kleinen Moment hab ich gedacht du würdest auch was für mich fühlen! Aber du spielst ja nur mit mir!“
„Nein das stimmt nicht!“, rief ich empört. Seine harten Worte kränkten mich.
Wie konnte er sowas sagen?
Ich wollte ihn doch nicht verletzen!
Tom war einer der wichtigsten Menschen für mich in meinem Leben!
Tränen sammelten sich in meinen Augen.
„Wieso denkst du sowas von mir?!“, flüsterte ich.
„Weil es so ist!“, gab er kalt zurück.
„Nein!“
„Nici hör doch auf! Liebst du mich?!“
Verwirrt über diese frage antwortete ich prombt: „ Nein!“
Es war mehr ein Reflex… Ich hatte mir selbst immer gesagt: Ich liebe Bill…und das mit Tom ist nur Freundschaft!
„Siehst du!“, schrie Tom jetzt wieder aufgebracht. „Du verletzt mich doch mit Absicht!“
„Nein!“, widersprach ich. „Ich will halt nur mit dir befreundet sein….du bist mein bester Freund!!“
„Und wieso hast du mich geküsst??“
Ich schwieg.
Ja darauf wusste ich keine Antwort.
Ich hatte einfach in seine Augen gesehen….und musste ihn küssen.
„Tut mir leid“, meinte Tom dann nach einer Weile des schweigens. „ Aber mit solchen Gefühlen für dich und deiner Einstellung kann und will ich nicht mehr mit dir befreundet sein!“
Nun sah ich wie ihm eine Träne die Wange hinunterrollte.
Er wante sich von mir ab und drehte sich um.
Langsam entfernte er sich von mir.
„Tom!!!!“, schrie ich ihm nach und die Tränen rollten nun bei mir unaufhaltsam richtung Boden.
Ich rannte ihm nach und umarte ihn dann von hinten.
„Bitte!“, wimmerte ich.
„Was willst du noch?!“, fragte er und versuchte es kalt klingen zu lassen doch ich merkte das auch er stark am weinen war.
„Ich will dich nicht verlieren!“, schlurchzte ich.
Er schwieg.
Ich klammerte mich fest an ihn und presste meinen Kopf in sein T-Shirt.
Es tat mir so weh nur der Gedanke daran nicht mehr mit Tom etwas unternehmen zu können.
Ich wollte immer bei ihm sein…
Immer mit ihm lachen,
mit ihm Mist bauen,
mit ihm reden,
mit ihm….
Ich wollte ihn nicht verlieren!
„Wieso?!“, sagte Tom dann endlich.
Wieso? Ja ich wollte bei ihm bleiben…weil ich…dieses Gefühl wenn er bei mir war das wollte ich behalten, es fühlte sich so schön an!
Entsetzt keuchte ich plötzlich auf.
Dieses wunderbar warme Gefühl, wenn ich Tom ansah oder wen er mich berührte…das heißt doch nur…
Ich liebte Tom
Plötzlich begriff ich, dass dieses Gefühl nichts mit Freundschaft zu tun hatte! Nein es war Liebe
Aber…

Kapitel 30

…was genau fühlte ich dann für Bill?
Es hat mich ja sehr wütend gemacht, als er mit Sandra sozusagen geflirtet hat.
Ich kam mit meinen Gefühlen einfach nicht klar!
Liebte ich vielleicht sogar beide?
Nein!!!
Nie im Leben! Das wär doch unmöglich!
Tom drehte sich nun zu mir um.
Er wartete immernoch auf eine Antwort.
„Ich….also…ich li…“ Nein ich bekam es einfach nicht über die Lippen.
Ich hatte noch nie einem Jungen gesagt, dass ich ihn liebe!!
„Was?!“, harkte Tom nach.
Ich atmete tief durch.
„Ich….lie…lie…“,stockend brach ich wieder ab.
Tom schien anscheinend schon eine leise Ahnung zu haben was ich ihm mitteilen wollte und sah mich jetzt mit einer Mischung aus Auffordernd und Hoffend an.
Wieder lief mir eine Träne die Wange hinunter.
Wieso konnte iches nicht sagen?
Wieso konnte ich die drei Worte einfach nicht über meine Lippen bekommen?
War ich noch nicht reif genug?
Oder…
Tom sah mir nun eindringlich in die Augen und wieder kroch dieses Gefühl in mir auf.
Eine angenehme Hitze breitete sich in meinem gesamten Körper aus.
Diese Augen…sie waren einfach nur hinreißend…
„Ich liebe dich!“, brach es dann aus mir raus.
Erschrocken hielt ich die Luft an.
Wie kam das denn jetzt?
Ich wollte es gar nicht sagen! Es kam einfach nur so hervor!
Aber ich wusste jetzt, dass es die Wahrheit war!
Ich liebte Tom
Dieser strahlte mich nun geradezu an.
Es ging solch eine wärme von seinen wundervollen Augen aus…
Er schlang seine Arme nun ganz fest um mich.
Er ka mir ganz nahe…
Im ersten Moment dachte ich er wollte mich küssen doch dann beugte er sich zu meinem Ohr vor.
„Ich kann das gar nicht wirklich glauben!“, flüsterte er leise und berührte mit seinen Lippen ganz sanft mein Ohr. „Das ist einfach zu schön! Und: Ich liebe dich auch!“
Eine Gänsehaut durchzog meinen ganzen Körper und meine Nackenhaare richteten sich so gerade auf, fast so als würde der Himmel sie magnetisch anziehen!
So etwa sahtte noch nie ein Junge zu mir gesagt!
Seit ich mich erinner, hatte ich immer nur für Bill geschwärmt!
Ich wollte gar keinen anderen Jungen!
Doch jetzt habe ich ihn: Meinen Tom!!
Ganz leicht strich dieser mir nun mit einer Hand über die Wange und dann küsste er mich!
Ich fuhr mit einer Hand erst über seine linke Wange und dann strich ich ihm etwas durch die Dreads…. Oh wie ich diese Haare liebte!! Fast so sehr wie ihn^^
Mit der anderen fuhr ich leicht über seine Hüfte…
Der Kuss wurde von Sekunde zu Sekunde immer inniger und Leidenschaftlicher und ich merkte, wie Tom immer ein paar cm näher zu mir rückte.
Iregndwann standen wir dnan so nahe beieinander, dass nicht mal mehr ein hauch dünner Luft zwischen uns durchpasste.
Irgendwnan begann er dann seine Zunge etwas gegen meine zu drücken und ich erwiderte diese Geste.
Wir konnten oder besser gesagt wollten uns gar nicht mehr voneinander lösen.
Es war so ein schönes Gefühl!
Ich könnte Tom immer vertrauen, dass wusste ich.
Er würde mich niemals verletzten! Ich war so glücklich!
Die ganzen Gerüchte, vonwegen Tom hätte schon mit 25 verschiedenen Frauen oder so geschlafen stimmten natürlich alle nicht!!
Tom war schon ein Aufreiße, das stimmte!
Aber verliebt….also so richtig verliebt war er auch noch nie gewesen und er würd enur mit einem Mädchen schlafen, wen ner sie lieben würde und ihr es auch nur dann sagen!
Das hatte er mir selbst irgendwann mal erzählt gehabt!
Aber liebte er mich denn auch so richtig??
Plötzlich presste er seine Lippen noch ein Stück fester gegen die meinen…
Ja ich denke schon…
Immerhin hatte er es zu mir gesagt!
Und Tom würde mich niemals anlügen!!
Nein!! Nicht mein Tom!!
Plötzlich vernahm ich ein Räuspern wenige Meter von Tom und mir entfernt.
Ich hörte auf Toms üsse zu erwidern und wollte mich von ihm lösen, doch er hielt mich weiter fest an sich gepresst.
Er küsste mich einfach weiter…
Also entweder hatte er das Räuspern nicht gehört oder er wollte es einfach nicht hören.
„Ehm…Nici? Tom?!“, fragte dann eine mir nur allzuvertraute Stimme.
Nun hörte Tom auch auf mich zu küssen und wir fuhren beide erschrocken und ertappt zugleich auseinander.

Kapitel 31

Ich blickte in das grinsende Gesicht meines Bruders.
„Was?!“, fragte ich dann ganz dumm.
Gustav prustete los.
„Nene, was soll schon sein!“, sagte er ironisch.
Ich machte einen Schmollmund.
Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass er sich über mich lustig machte.
„Was denn? Ist doch was ganz natürliches!“, gab Tom jetzt von sich.
„Was?? Das du meine Schwester küsst? Du als ihr bester freund?“, Gustav zog eine Augenbraue hoch.
„Naja…wir können ja auch noch mehr als beste Freunde sein oder?!“, Tom grinste.
Gustav machte ein angewidertes Gesicht.
„Ich vergiss es Tom ich bin nicht schwul!“
Nun prustete ich los und Tom machte einen Schmollmund.
„Du könntest mir ja auch mal helfen!“, warf er mir vor, aber ich kicherte nur weiter.
„Also eißt das jetzt ihr seit…?!“
„Ja wir sind zusammen!“, rief Tom überglücklich und in ziemlicher Lautstärke.
„Man Tom sei mal bischen leiser!“, sagte ich, da ich keine Lust hatte, dass gleich noch jemand hier nakam und die beiden als zwei von Tokio Hotel erkannten.
„Was denn?!“, fragte Tom nur mit Engelsmine. „Von mir aus kann es jeder wissen!“
Er holte tief Luft und brüllte dann aus voller Kehle:
„Ich, Tom Kaulitz bin mit Nichole Schäfer zusammen“
Ich zuckte leicht zusammen.
„Man bist du bescheuert?!“, giftete ich ihn an.
„Ich will ldoch net das das jemand weiß!! Ich hab ehct keine Lust morgen in der Zeitung zu stehen!“
Eingeschnappt wendete ich mich von ihm ab.
„Hey!“ Meine Augen blitzen zu ihm rüber. Er sah mich traurig an.
„Tut mir leid, aber ich bin halt so glücklich!“
Super….es gab halt nur einen Harken: Er war Gitarrist bei Tokio Hotel.
Oh nein!!
Wenn sie dnan alle bald wieder weg mussten.
Überraschend viel ich Tom plötzlich u mden Hals.
„Äh…ja“, meinte dieser nur, umarmte mich aber auch.
Ich wollte nicht das er ging! Er sollte hier bleiben! Bei mir…
„Gustav wo sind denn eigentlich die anderen?!“, fragte Tom nu nan Gustav gewandt.
„Ach die sind noch in der Karaoke ich hatte aber ekinen Bock mehr!“
„Achso!“
Gustav grinste plötzlich wieder.
„Bin mal gespannt was die anderen dazu sagen, wenn die erfahren dass ihr zusammen seit! Vorallem Bill!“
Ein Blitz durchfuhr mich.
Bill…
Wieso hatte ich so ein flaues Gefühl im Magen wen nich an ihn dachte?
Er sollte doch gar nich twissen das ich mit Tom zusammen bin!
Was??
Wieso wollte ich nicht das Bill es weiß?
„Naja aber diese Sandra schien ja acuh an Bill interessiert zu sein oder? Vielleicht kommen die beiden ja auch bald zusammen!“, Tom grinste.
BAM!
Nein!! Ich wollte nicht das Bill und Sandra zusammen sind!!
Eifersucht
Verflixt was sollte das denn bitte?
Ich war doch mit Tom zusammen!! Ich liebte Tom!!!
Was interessierte mich jetzt Bill??
Boah scheisse!!
Och musste nachdenken…
Immernoch lag ich in Toms Armen und er hielt mich feste an sich gedrückt.
Ich fühlte mich so geborgen bei ihm…
…aber mir fehlte etwas!
Irgendetwas fehlt emir und ich wusste nicht was!
„Wollen wir jetzt zu dir gehen?!“, fragte Tom mich plötzlich und ich nickte einfach nur resigniert.
War mir eiegntlich so ziemlich egal was wir jetzt machten!
„Ja gut kommt!“, meinte nun auch Gustav und zu dritt troteten wir dann zu Gustav und mir nach Hause.
Dort angekommen konnte Gsutav sich dann icht noch ein:“ und treibt mir nichts unanständiges heute Nacht!“, verkneifen.
Ich sah ihn nur genervt an und er verschwand in sein Zimmer.
„Komm!“, sagte Tom und nah mich an der Hand.
Lötzlich musste ich a netwas dneken…an diesen einen Tag! An dem Tom und ich so getan hatte nals hätte nwir wa smiteinander um die anderen zu ärgern!
Bill hatte mich beschuldigt ich würde das nur machen weil Tom bei Tokio Hotel ist!
Oh nein!
Würde das jetzt wieder so sein?
Das wollte ich nicht!
Wir hatten uns nur haarschaf wieder vertragen, nachdem ich ihm die Freundschaft gekündigt hatte!!
Oh bitte, bitte!! Ich wollte keinen Streit mit Bill!
„Alles in Ordnung süße?!“
Tom sah mich besorgt an.
Wir waren in meinem Zimmer angekommen und standen nun vor meinem Bett.
„Jaja alles klar!“, sgate ich und lächelte ihn an um ihn zu beruhigen.
Er sah mich trotzdem weiter skeptisch an.
Der Junge kannte mich einfach zu gut!!
Ich gab ihm einen kurzen Kuss.
„Komm ich bin müde!! Wollen wir jetz schlafen?!“
Er nickte nur.
Dann grinste er pllötzlich.
Misstrauisch zog ich meine Augenbrauen zusammen.
Hatte er was vor?
Bitte nicht!!
Ich wollte jetzt noch nichts machen!!
In unsere ersten Nacht….

Kapitel 32

Er setzte sich aufs Bett und zog mich dann an meiner Hand auf sich drauf.
Er begann mich zärtlich zu küssen und ich erwiderte den Kuss etwas scheu.
Solange es ja jetzt nur dabei blieb war es ja oke!!
Er lies sich nun zurückfallen, sodass er auf dem Rücken lag und ich auf ihm drauf.
Langsam begann ich schon mich unwohl zu fühlen…
Mensch Mädel entspann dich!!!
Ist doch alles noch ganz normal! Ob man sich jetzt im stehen oder im liegen küsst ist doch unwichtig oder?
“Äh Tom?!“, stoppte ich dann als er mit der Hand unter mein T-Shirt ging.
„Mhm?!“, brummte er und wollte mich wieder küssen.
„Ehm meinst du nicht das geht alles….ein bisschen schnell?!“
„Wieso? Ist doch alles nicht schlimm! Außerdem wir kennen uns schon ewig!“
„Trotzdem!“, gab ich mich stur.
Warum lies er es nicht einfach dabei! Wieso gab er mir denn keine Ziet?
Er müsste es doch verstehen, dass ich jetzt noch nicht mit ihm schlafen wollte!
„Komm süße! Wir machen nichts was du nicht auch willst! Versprochen!“
Er sah mich mit seinen braunen Augen lieb an und ich nickte unsicher.
Er grinste sein Checker-lächeln und begann dann wieder seine Lippen gegen meine zu pressen.
War das hier richtig???
Naja also wir machten ja nichts verbotenes aber…
Er begann nun wieder sanft meinen Bauch zu streicheln…allerdings unter meinem T-Shirt.
„Man Tom!“, giftete ich ihn wieder an und löste mich von ihm.
„Boah man ich wusste gar nicht das du so verklemmt bist! Was ist denn jetzt daran bitte so schlimm?“
Wieso vertsand er es nicht einfach??
Ich hatte noch nie einen Freund! Ich hatte immernur Bill hinterher geschwämrt und jetzt hatte ich halt angst!
Grad schon in der ersten Nacht soweit gehen!
Ich hatte keine erfahrungen!!
Im gegensatz zu ihm…
….er hatte ja sicher schon ne Menge.
„Tom wieso verstehst du das nicht?!“, fragte ich traurig.
„Tschuldigung hatte ich ja ganz vergessen du hast dich ja im Kloster angemeldet!“
Erschrocken schaute ich ihn an.
Wie konnte er sowas sagen?
Nur weil ich jetzt nicht mit ihm schlafen wollte?
War der Junge Sex-süchtig oder was?
“Du bist so ein…“, aber mir fiel kein passendes Wort für ihn ein.
Ich stand nun einfach auf und verlies den Raum.
„Nici! Bleib doch hier, dass war nicht…“, aber ich hatte die Tür schon zugeknallt.
Ich war plötzlich so wütend auf ihn!
Tränen schossen mir in die Augen.
Tolle erste erfahrung!
Ich hörte wie meine Zimmertür aufging und rannte so schnell ich konnte aus dem Haus.
Gut, dass wir uns noch nicht umgezogen hatten!
Ich rannte nun einfach die Straßen entlang.
Dumm!
Warum war ich nicht einfach zu Gustav gegangen?!
Super wohin jetzt?
Georg? Bill? Sandra?
Ich entschied mich erst mal zu Georg zu gehen, der wohnte immerhin hier in der Nähe.
Langsam ging ich die leere Straße entlang in Richtung Georg.

I walk this empty street on the boulevard of broken dreams

Ich war so enttäuscht von Tom!
Ich dachte ich konnte ihm vertrauen!
Er war sonst immer so fürsorglich zu mir….war das alles nur gespielt um mich ins Bett zu kriegen?
Nun rannen die Tränen unaufhaltsam meine Wange hinab.
Endlich kam ich bei Georg an doch als ich gerade die Auffahrt hoch ging wär ich grad wieder rückwärts weggerannt.
Vor der Tür stand nicht nur Georg sondern auch noch Bill!!
Super!
Den konnte ich gerade gebrauchen!
Ich wollte mich gerade umdrehen und gehen als Georg rief:
„Hey Nici!!! Was machst du denn hier?!“
Ertappt blieb ich stehen.
„Ich ehm….also …“
„Was denn? Ist was passiert?!“, Bill kam auf mich zu und bemerkte nun meine Tränen.
„Hey kleines wa sist denn los?!“
Er nahm mich in den Arm.
Er war so lieb!
Obwohl ich ihn vorhin noch so angegiftete hatte!
Ich bekam ein total schlechtes Geiwssen…
„Bill tut mir leid, dass ich dich eben so angfaucht habe!“, schluchzte ich immernoch unter Tränen.
„Pscht ist doch gut!“
„Nein!! Das war ehct nicht ok von mir!“
„Ach was…kom mwir gehen jetzt mal zu mir und dann sagst du mir was passiert ist ja?!“
Ich konnte nur nicken.
Bill hielt mich weiter im Arm und schleifte mich nun Richtung Bushaltestelle aber vorher rief er dem verwirrten Georg noch ein „ciau“, zu.
Der Bus kam auch rechtzeitig und brachte uns nach Loitsche.
Oh bitte lass Tom nicht da sein, flehte ich.
Außnahmsweise wurden meine Gebete mal erhört und Bill und ich waren allein bei ihnen.
Er bugsierte mich hoch in sein Zimmer.
„So kleiens jetzt erzähl was los ist!“
„Also…ich ehm..hab mich mit Tom gestritten!“, brachte ich nur hervor.
Wieso war Tom so??
Wollte er mich wirklich nur ins Bett kriegen?
Stimmte es am Ende doch, dass er so viele Affairen hatte?
Fehlte ich nur in seiner sammlung??
“Wieso, was ah ter dir getan?!“, fragte Bill dnan und klang leicht wütend.
Er hat versucht mich ins Bett zu kriegen
Das konnte ich ich doch jetzt nicht sagen oder?

Kapitel 33

„Komm schon Süße, mir kannst du es ja sagen!“, meinte Bill nach einigen Minuten des Schweigens und strich mir sanft eine Haarsträhne aus dem Gesicht.
Das trieb mir jetzt nur wieder mehr Tränen in die Augen. Wie sollte ich Bill denn das jetzt mitteilen?
Hielt er mich dan nicht wieder für so eine, die nur mit Tom zusammenwar, weil er bei Tokio Hotel ist? Das hatte er doch das letzte mal zu mir gesagt! Ich wollte nicht, dass wir uns wieder stritten! Andererseits, würde er es ja so oder so bald erfahren!
Man Tom du Arsch was hast du wieder angstellt?
Wenn du nicht so auf Sex ausgegangen wärst…
Bill nahm mich plötzlich veruhigend in den Arm. Ich hatte gar nicht bemerkt, dass die Tränen nun unaufhaltsam richtung Boden liefen.
„Ach Bill!“, seufzte ich.
„Pscht“, meinte er nur beruhigend und wog mich sanft hin un er wie als wenn ich ein Kleinkind wäre, welches sich gerade ein blutiges Knie aufgeschlagen hätte oder sowas in der Art.
„Du musst es mir jetzt nicht sagen, wenn du nicht willst!“
Jaja du denkst, dass Tom es dir ja sowieso Morgen erzählt nicht? So wird es ja auch sicherlich sein…
Tom und Bill erzählten sich ja auch alles… das wusste ich!
„Komm du schläfst jetzt heute Nacht bei mir okay?!“
„Okay!“, erwiderte ich etwas zurückhaltend.
Hey Nici beruhig dich! Bill will schon nicht mit dir schlafen! Ihr seit ja nicht zusammen! Selbst wenn Bill wäre da sicher eh viel verständnisvoller! Er war nicht so ein Mädchenaufreißer und Obermacker wie Tom!
„Du kannst eine Boxershort und ein T-Shirt von mir haben, wenn du willst!“, bot Bill mir an und ich nickte dankbar.
Bill schlief auch nur in Boxer allerdings ohne T-Shirt!
Wieder einmal musste ich über seine hammer Körper staunen. Dabei hatte er ihn eigentlich gar nicht verdient! Er trieb kein bisschen Sport und trotzdem…
Ich fragte mich immer, wie er das bloß anstellte.
„Na komm schon her Kleiens!“, sagte Bill, der sich schon unter der Bettdecke verkrochen hatte. Er schlug sie etwas zur seite, und wollte mir damit wohl andeuten, dass ich kommen sollte.
Ich kam zu ihm unter die Decke und er legte bereitwillig einen Arm um mich. Ich schmiegte mich etwas enger an ihn aber auch nicht zu nahe…normalerweise hatte ich ja keine Probleme damit.
Außerdem wusste ich auch nicht so ganz genau, was Tom davon hierlt, dass ich mit seinem Bruder so hier lag…nach einigem Überlgen entschied ich dann allerdings, dass e smir herzlich egal war was Tom dachte!
„Ist es so schlimm?!“, fragte Bill plötzlich.
Ich blickte zu ihm auf und bemerkte, dass er mich wohl die ganze Zeit beobachtet hatte.
Ich schniefte kurz und schüttelte dan nden Kopf.
Bill strich mir mit einer Hand beruhigend über den Oberarm während er mich weiter ansah.
Wieder strich er mir sanft eine blonde Haarsträhne aus der Stirn.
Ich versuchte kurz ihn beruhigend anzulächeln aber e sgelang mir nicht ganz und wirkte eher wie eine Grimassse.
„Süße tuh nicht so! Ist nicht schlimm wen nes dir nicht so gut geht!“, flüsterte Bill mir beruhigend ins Ohr.
Ich nickte kurz und blickte wied erzu ihm auf. Die Nachtischlampe war noch an, ansonsten hätte man in der Dunkelheit natürlich nicht erkennen können.
Bills Augen sahen fast genauso aus wie die von Tom.
Und schon wieder musste ich an ihn denken!
Er war ja so ein…
Am liebsten würde ich ihn ja nie wieder sehen…im Moment war ich soo sauer auf ihn!
Bill strich mir immernoch über den Oberarm und ich konnte meinen Blick einfach nicht von ihm lösen…
Warum konnte Tom nicht wie Bill sein? So Einfühlsam?
Gerade in dem Moment merkte ich wieder, warum ich Bill so toll fand…
Er war einfach nur….
perfekt
so langsam begann ich ernsthaft mich zu fragen ob man sich in 2 Menschen gleichzeitig verlieben konnte.
„Nici?!“
„Mhhm?!“, fragte ich aufgeschreckt aus meinen Gedanken.
„Weißt du ich muss zugeben das ich oft eifersüchtig auf Tom bin!“, er senkte den Blick.
„Warum?!“
„Weil ihr einfach so viel zusammen unternehmt und mich dabei manchmal gar nicht beachtet!“
Ich schluckte.
„Tut mir leid Bill, ich weiß das war nicht richtig!“ , aber ich konnte ihm ja nich tsagen warum. das hatten wir nur getan weil ich Bill manchmal nicht sehen wollte, weil ich in ihn verliebt war!
„Du warst was?!“, fragte Bill plötzlich mit aufgerissenen Augen.
Ich wurde kreidebleich.
Oh shit!
Wie ich das laut denken hasste!

Kapitel 34

Bill schaute mich unentwegt mit aufgerissenem Mund an. Ich konnte ihm deutlich anerkennen, dass er dies nicht glauben konnte.
Ich in ihn verliebt
…wer konnte das auch schon glauben?
Mein Gehirn arbeitet währenddessen auf Hochtouren, und ich überlegte fieberhaft was ich jetzt wohl sagen sollte.
-- > Sagen das ich mich nur verplappert habe?
-- > Sagen das es stimmte?
„Nici?!“, fragte Bill jetzt.
„Ehm…ja?!“, sagte ich als Gegenfrage und tat so als würde ich nicht wissen, was er von mir hören wollte.
„Stimmt das?!“, seine Stimme hatte immernoch diesen unglaubwürdigen Ton.
Was brachte es, die Sache jetzt abzustreiten? Es stimmte ja! Außerdem bin ich ja jetzt mit Tom zusammen… das heißt ich war mit Tom zusammen.
Ich löste mich jetzt erst aus Bill Umarmund, die schon ganz Locker geworden war, da sein Arm nur noch schlaff auf meinen Schultern hing.
„Ja!“, sagte ich leise und stand auf.
„Wo willst du hin?!“, fragte Bill verdutzt, als ich langsam richtung Tür ging.
„Keine Ahnung! Aber nach Hause schon mal nicht!“…denn da war ja möglicherweise noch Tom!
„Warte!“, rief Bill mir nach. „Lass uns über die Sache in Ruhe reden!“
Ich drehte mich zu ihm um.
„Was gibt es da noch zu reden?“
Er kam auf mich zu. „Nein jetzt bleib mal hier! Ich will nicht das wir uns jetzt deswegen aus dem weg gehen!“
Ich weiß auch nicht, aber ich konnte ihm irgendwie nicht in die Augen schauen.
Es war mir alles irgendwie so….peinlich!
„Hör mal Nici“, begann Bill und legte sanft einen Arm um mich. „Du bist…schon fast so etwas wie eine Schwester für mich! Vielleicht ist das ja auch keine richtige Liebe die du da empfindest, sondern Geschwisterliebe!“, versuchte e rmir einzureden.
Ich schüttelte den Kopf.
„Aber..“, Bill war langsam schon verzweifelt.
Ich glaube er fühlte sich jetz ungefähr so, als ich gemerkt hatte das Tom mich liebt! Er war da ja auch sowas wie ein Bruder für mich!
Bill liebt mich also nicht, wurde mir plötzlich klar.
„Ja los sag es schon!“, giftete ich ihn an.
„Was?!“, fragte er dumm, was mich nur noch wütender machte.
„Ja halt dass du mich magst aber nicht liebst!! Das aus uns nichts wird…“
Ich merkte einen tiefen Stich in meiner Brust.
Der Traum war aus…noch bevor er begonnen hatte!
Ich würde Bill nie bekommen!
„Es tut mir so leid Nici!“, er sah mich mit einem gequälten Gesichtsausdruck an.
Ich hatte ein merkwürdiges Fall-gefühl in der Magengegend, wie als wenn ich bei einer treppe eine Stufe verpassen würde.
Ich kann nur sagen, dass es sehr weh tat!
„Tut mir wirklich leid!“, sagte Bill wieder und strich mir kur über den Oberarm aber ich wich vor ihm zurück.
Er schaute mich traurig an.
„Lass mich einfach in Ruhe Bill!“, sagte ich.
„Das kann ich nicht! Du bedeutest mir was! Aber ich…“
„….aber du liebst mich nicht! Schon klar!“, ich blickte ihn kalt an.
Was hatte ich erwartet?
Hatte ich mir wirklich hoffnung gemacht?
Nein!
Bill stand doch nur auf so Tusen wir Susie…womöglich auch auf Sandra!
Man das war so eine scheisse!
Tom wollte mich nur ausnutzen und Bill liebt mich nicht!
Wie viel Glück hatte ich denn mit Jungs?
warum?
Eine stumme Träne rann mir die Wange hniunter.
„Hey nicht weinen!“, sagte Bill sanft und wollte sie mir weg wischen aber ich schlug seine hand weg.
Ja es war dumm von mir, denn ich konnte ihn ja jetzt nicht dafür hassen, dass er mich nicht liebte! Aber ich tat es…
„Lass mich einfach in Ruhe!“, flüsterte ich leise…
Ich war so verletzt! So hatte ich mich noch nie in meinem Leben gefühlt!
Ich war ja schon schelcht drauf wegen Tom aber das mit Bill hier machte alles noch schlimmer!
Entschlossen stand ich auf und ging aus der Tür.
„Nici!“, rief Bill mir wieder nach aber ich beschleunigte meine schritte.
Er sollte mich in Ruhe lassen!
Hatte er mich nicht schon genug verletzt?
Ich verließ das Haus und rannte wahlos in irgendeine Richtung…einfach drauflos…ich wusste nicht wohin aber eins wusste ich ganz genau:
Es wird nie mehr so sein wie früher!!

Kapitel 35

Was kann man tun,
Wenn das Herz brennt?
Wenn die Flamme sich immer tiefer
In die Seele frisst
Was kann man tun,
Wenn das Herz brennt?
Wenn außer Asche von der Liebe
Nichts mehr übrig ist?

Man kann nichts tun!

Vollkommen leer wanderte ich die Straße entlang.
Sie war genauso leer und verlassen wie ich mich fühlte.
Ich war ganz alleine…
Wo sollte ich denn auch hingehen?
Meine Freunde hatte ich ja eigentlich gerade alle verloren…naja außer Georg und Sandra!
Aber zu Georg wollte ich nicht, weil er ja auch zu Tokio Hotel gehörte und die tolle Sandra war auch in Bill verliebt! Mit der konnte ich ja wohl jetzt gar nicht reden!
Plötzlich fing es auch noch an zu regnen aber das nahm ich gar nicht wirklich wahr, unbeeindruckte wanderte ich weiter.
Dieses komische Gefühl, es wollte einfach nicht verschwinden…wie als würde ich aus großer Höhe irgendwo hinunter springen. Dieses flaue Gefühl im Magend.
Und immer wenn meine Gedanken zu Bill wanderten verstärkte es sich.
Bei Tom allerdings verspürte ich erst nur hass… er wollte mich nur ausnutzen…doch auch das löste bei mir ein stechen in der Brust Gegend aus.
Der Regen vermischte sich mit meinen Tränen, die mir unaufhaltsam übers Gesicht rannen…
Doch sie drückten nicht annähernd den Schmerz aus, den ich spürte.
Irgendwann konnten meine Beine mich dann icht mehr tragen und ich fiel auf die Knie. Ich schlug meine Hände vors Gesicht und weinte hemmungslos weiter.
Ich hatte einfach alles versaut!
Nun war alles zu Ende.
Tom nutzte mich nur aus, weil er Sex wollte und Bill hatte mir gesagt, dass er mich nicht liebt.
Die beiden waren die einzigen Jungs in meinem Leben, für dich ich mich so wirklich interessiert hatte.
Was sollte ich denn jetzt tun?
Irgendwann stand ich dann wieder auf und stellte mich unter ein Bushäuschen, dort legte ich mich auf die Bank und rollte mich zusammen.
Ich dachte immernoch über meine verunglücktes Leben nach, als dann irgendwann alles schwarz wurde…

Helle Sonnentrsahlen fielen mir ins Gesicht und verwirrt blinzelte ich mit den Augen.
Wo zur Hölle war ich?
Irgendwo draußen…
Plötzlich machte es –rums- und ich flog auf die harte Erde.
Autsch!
Ich rieb mir meine schmerzende und zugleich blutende Lippe.
Jetzt erinnerte ich mich wieder….ich musste wohl eingeschlafen sein!
Nun kam alles von gestern wieder hoch und ich fühlte mich noch deprimierter.
Wieso eigentlich immer ich?
Wieder kamen Tränen in mir auf. Komisch ich hatte gedacht diese gestern schon alle verbracht zu haben…
Ich hob den Kopf und blickte mich um.
Wo war ich überhaupt? Wie kam ich wieder nach Hause?
Ic hwusste nicht wo ich war…
Aber ich musste so schnell wie möglich heim, und dann in meinem Zimmer einschließen, damit Tom oder Bill mich ja nicht in diesem Zustand sehen!
Mit schnellen Schritten rannte ich die Straße zurück und nach einiger Zeit wusste ich auch immer mehr wo ich mich befand.
Glück gehabt…
Nach circa einer halben Stunde kam ich zu Hause an. Komisch ich dachte ich wär gestern viel weiter gelaufen?
Achso ich war ja auch von Loitsche hhierher nach Magedeburg!
Das erklärte die Sache natürlich…
Meine Klamotten klebten hauteng an meinem Körper und ich konnte mich nur schwer bewegen.
Trotzdem mühte ich mich so schell wie möglich rauf in mein Zimmer zu kommen. Als ich an Gustavs zimemr vorbei lief, hörte ich stimmen daraus…von wem hatte der denn so früh schon besuch?
Ganz kurz blieb ich stehen um etwas zu lauschen.
„Ich mache mir solche Sorgen! Ich häte sie gestern nicht einfach abhauen lassen sollen!“, erkannte ich eindeutig die Stimme von Bill.
„Ja hättest du!“, giftete Tom nun zurück.
„Boah sorry! Ich war halt einfach zu geschockt! Wenn sie mir plötzlich sagt…“
Wieder dieses Gefühl…
Tom brummte etwas undeutliches vor sich hin was ich nicht verstehen konnte..
Gott, was musste der jetzt von mir denken?
Mit ihm gehen und dann zu Bill sagen…
So leise ich konnte schlich ich mich in mein Zimmer und drehte dann den Schlüssel um.
Geschafft!!
Wie sollte es jetzt bloß weiter gehen? Nachdenklich pidelte ich an der Blutkruste an meiner Lippe herum welche danach sofort wieder anfing zu Bluten.
Na super…..
Plötzlich klopfte es an der Tür.
„Nici bist du da?!?“

Kapitel 36

Erschrocken zuckte ich zusammen.
Fuck!
Das war Gustav…woher um Himmels Willen wusste der jetzt, dass ich da war?
“Nici bitte mach die Tür auf!“, sagte nun Bill und klopfte energisch an der Tür.
Oh man konnten die mich net in Ruhe lassen? Und hatte Bill mir denn nicht schon genug weh getan?
Ich lag auf dem Bett und presste meine Hände auf die Ohren.
„ici, mach auf! Wr wissen dass du da bist! Oder hat die Tür sich etwas von selbst abgeschlossen?!“, fragte Tom jetzt mit wütender Stimme.
Ich schwieg immernoch.
Rein kommen konnten sie ja nicht und wenn ich sie einfach ignorieren würde…
Doch leider kloften sie als ununterbrochen an der Tür. Ich wurde langsam echt wütend…noch ein paar mal und ich reiss die Tür auf und sag denen mal…halt
Genau das wollten sie doch…
Ich ging nun zu meiner Musikanlage und drehte ganz laut Musik auf.

Erst wenn es zu Ende ist
Sehn wir das es keine Ziele gibt
Und das so vieles das wir tun
Zeitverschwendung ist
Erst wenn das Ende kommt
Werden uns die Fehler klar
Die jeder Mensch im lauf der Zeit
Immerwieder macht
Was willst du behalten?
Außer deiner Erinnerung?
Sie wird das allerletzte sein
Was du noch geben kannst
Was du geben kannst
Erst wenn wir das Ende sehn
Beginnen wir zu verstehn
Worum es eigentlich für uns
Im Leben geht
Wenn vor uns das Ende liegt
Und wir
alleine sind
Erkennen wir für uns das Glück,
Das wir sonst nie sehn
Wie ein Netz wirft sich der Regen
Über das ganze Land
Klopft an unser Fenster
Und erinnert uns daran,
Das es kein Leben ohne Schmerz gibt
Und ohne Suche nach dem Sinn
Keine Chance etwas aufzuhalten
Keine Chance etwas zurückzudrehn
Zurückzudrehn…
Erst wenn es zu Ende ist
Sehn wir das es keine Ziele gibt
Und das so vieles das wir tun
Zeitverschwendung ist


Ich hatte die Anlage so laut aufgedreht, dass ich das geklopfte nicht mehr hören konnte.
„Irgendwann musst du daraus kommen!“, schrie Tom gegen die Musik an und dann gingen sie endlich wieder rüber in Gustavs Zimmer.
Stille Tränen rannen mir übers Gesicht.
Was redete Tom überhaupt noch mit mir?
Nachdem was alles passiert war…
Aber er hatte recht…Irgendwann musste ich hier raus kommen.
Doch das hieß nicht, dass ich dnan mit ihnen reden würde!
Bill hatte mich verletzt und Tom..naja wir hatten uns eigentlich gegenseitig weh getan… das gäbe ja so doer so nichts…außer Streit!
Ich will das alles nicht mehr…Ich kann nicht mehr!
Was war das nur für ein scheiss Leben?
Jedes Straßenkind hatte ein besseres Leben als ich!
Ich wälzte mich in meinem Bett hin und her.
Mein Rücken tat mir verdammt weh! Aber kein Wunder wen nman die Nacht auf einer Bank verbrachte…
Mein Kopf trönte und mir wurde plötzlich richtig schwindelig und übelst schlecht…
…dann wurde alles schwarz.

Kapitel 37

Ich hörte vereinzeltes Stimmengewirr um mich rum.
Meine Augenlieder fühlten sich schwer an und der Versuch sie zu öffnen Misslang.
Was war hier los?
Wer redete da?
Und warum pochte mein Hinterkopf so schmerzhaft.
Ich versuchte ein weieres mal dei Augen zu öffnen und diesmal schaffte ich es auch.
Zuerst blickte ich an eine weiße Decke über mir…häh?
Ich richtete meinen Blick vor mich und erkannte ein paar schemenhafte Umrisse von verschiedenen Personen. Wer war das?
“Hey Jungs sie ist wach!“, hörte ich plötzlich eine Jugenstimme erfreut rufen.
„Wa-Was ist passiert?!“, fragte ich schwach.
„Naja die Ärzte meinen, du hattest einen Schwächeanfall und eine leichte Unterkühlung, weil du durch den Regen gelaufen warst. Und dann bist du auch irgendwie von deinem Bett gefallen und hast dir allen anschein nach den Hinterkopf gestoßen, denn du hast dort eine große Platzwunde. Und nachdem du fast über einen Tag nicht mehr aus deinem Zimmer gekommen bist sind wir durchs Fenster eingestiegen, welches zum glück offen stand. Und dann haben wir dich auf dem Boden liegen gesehen und sofort den Krankenwagen gerufen!“
Verwirrt blinzelte ich.
Was war mit mir?
Ich konnte dem allen nicht ganz folgen.
Ich blinzelte noch ein paar mal und mein Blick wurde schärfer, sodass ich nun die Personen um mich herum erkennen konnte.
Der,der gerdet hatte, hatte blonde Haare auf die er ein Cap aufgesetzt hatte. Daneber saß jemand mit schulterlangen braunen Haaren.
Auf der anderen seite von mir saßen zwei Jungs mit ungewöhnlichem aussehen. Der eine hatte Dreads, der er hinten zu einerm Zopf zusammengebunden hatte und darauf dann ein Cap gesezt hatte. Außerdem war an seiner Unterlippe ein Piercing zu sehen.
Der andere hatte schulterlanges schwarzes Haar und schien geschminkt zu sein. Ein Piercing zierte seine rechte Augenbraue.
„Okay“, murmelte ich nun verwirrt vor mich hin. „Und wer genau seit ihr jetzt?!“
Allen 4 klappte der Mund auf.
„Ach komm Nici jetzt verarsch uns nicht!“, meinte der mit dem Cap nun leicht gereizt.
„Wer ist Nici?!“, fragte ich verwirrt.
„Ich geh mal einen Arzt holen!“, sagte der mit den braunen Haaren und rannte raus.
„Wei-Weißt du echt nicht wer wir sind?!“ Der Junge mit den Dreads schaute mich fassungslos an.
Ich schüttelte nur mit em Kopf, hielt aber gleich wieder inne, weil mein Kopf dabei ziemlich weh tat.
„Also wer seit ihr denn?!“
„Naja ich bin Gustav, dein Bruder!“, antwortete der mit dem Cap.
Was? Mein Bruder?
„Und ich bin Tom…dein Freund!“, sagte jetzt der mit den Dreads.
Ich verschluckte mich und hustete erst mal kräftig. Dann musterte ich dne Typen von oben bis unten.
Das war mein Freund?
Ich zweifelte kurz ernsthaft daran, ob ich überhaupt oetwas wie Geschmack hatte als der Junge mit den schwarzen Haare meinte:
„Und ich bin Bill! Toms Bruder und dein bester Freund!“
Wollten die mich hier verarschen?
Erst erzählen der da wär mein Freund und dann noch sagen die zwei komischen Typen wären Zwillinge??
Plötzlich ging die Tür wieder auf und der eine Junge von eben kam wieder, dicht gefolgt von einem großen Mann in weißen Klamotten.
„Machen sie bitte was Doc! Sie---sie kann nsih an gar nichts mehr erinnern!“, sagte dieser Tom fast am verzweifeln.
Dieser Arzts musterter mich prüfend. „Mhhhm…naja bei der Kopfverletzung kann es schon gut möglich sein, dass es zu einer Amnesie kommt!“, sagte er dann nachdenklich.
„Dann machen sie mal bitte das sie sich wieder erinnert!“, sagte Tom nun und klang fast schon wütend.
Komischer Junge…
„Tut mir leid aber da kann nich nichts machen! Ihr müsst ihr vertraute Dinge zeigen, und dann wird sie sich nach und nach wieder erinnern!“
Mit diesen Worten verlies er dann das Zimmer.
„Oh mein Gott!“, sagte Gustav nun.
„Das ist echt…“, Bill brach mitten im Satz ab.
Tom schwieg und schaute nur traurig zu Boden.
Was war denn mit dem los?
“Jetzt könenn wir das auch gar nicht klären….erts wenn sie wieder normal ist!“, sagte Gustav dann und die anderen nickten bedrückt.
Jaja, tut nur so als wär ich nicht da….
„Was denn klären?!“, fragte ich dann um auch mal wa smitreden zu können.
„Ehm….“, murmelte Bill und warf Tom einen shcnellen Blick zu.
„Das machen wir wenn du es wieder weißt!“, sagte Tom schnell ehe sein Bruder noch etwas sage konnte.
Ah….

Kapitel 38

„Naja also wir gehen dann mal wieder“, sagte Gustav, mein Bruder, als es gegen Abend wurde.
„Okay“, meinte ich nur.
Ich fand e snicht besonders toll, dass die vier hier waren. Sie erzählten mir dauernt lustige Sachen, die wir früher gemacht hatten…die wir angeblich früher gemacht hatten.
Aber wer sagte mir, dass das überhaupt stimmte und so?
Ich wäre jetzt echt lieber alleine aber traute mich nicht, es ihnen zu sagen. Wer weiß vielleicht würden sie ja aggressiv werden…man konnte nie wissen!
„Also ich denke mal wir kommen morgen wieder!“, sagte Bill.
„Oke“, sagte ich und versuchte dabei relativ erfreut zu klingen.
„Bye“, rief ich noch und dann ging die Tür hinter ihnen zu.
Puh…endlich mal alleine!
Ich lies den Kopf zurück in die Kissen sinken und schloss die Augen.
Wieso musste ich mein Gedächtnis verlieren?
Wieso?
Ich will mich doch erinnern…
Da konnte ich natürlich nicht wissen, dass ich mir vor ein paar Stunden noch sehr gewünscht hatte, einfach alles vergessen zu können…

Klopf Klopf
Ich schreckte hoch.
Was war das?
Verwirrt blickte ich um mich. Ach ich war im Krankenhaus…
Ach stimmt!
Ich hatte ja mein Gedächtnis verloren…
Klopf Klopf
Da war es wieder…
Ich brauchte noch ein paar Sekunden um zu registrieren, dass jemand an der Tür klopfte.
„Ja?!“, fragte ich leise und meine Stime hallte etwas an den Kahlen Wenden wieder.
Also die könnten die Zimmer auch etwas freundlicher dekorieren, dachte ich noch bevor ein Junge mit Dreadloocks den Raum betrat.
„Was willst du denn hier?!“, rutschte mir raus.
„Oh sorry!“, sagte ich danach aber auch grad und hielt mir die Hand vor den mund.
Er war doch mein Freund ….oder?
Tom lächelte mich traurig an.
„Schon gut!“
Er setzte sich zu mir ans Bett und blickte mich einfach nur an.
Was wollte der?
Ich schaute einfach nur zurück.
Tolle Augen hatte er ja, dass musste man ihm lassen…
„Was ist?!“, fragte ich nach enier Weile.
Ich kam mir schom ziemlich komisch vor, denn ich kannte diesne Jungen ja im Moment gar nicht! Ich sah ihn jetzt zum Zweiten mal in meinem Leben, so kam es mir vor.
„Nichts“, meinte er ur und senkte den Blick.
War irgednwas passiert bevor ich mein Gedächtnis verloren hatte?
„He komm sag doch!“, versuchte ich ihn rumzukriegen mir doch etwa szu erzählen, da er gestern ja auch hscon abgeblockt hatte. „Mir kannst du es ja sagen, ich bi ndoch deine Freundin oder? Und ich denk mal wir lieben uns oder?!“
Ich biss mir auf die Unterlippe.
Noch blöder gings ja wohl nicht!
Tom hob dne Kopf und blickte mich wiede rmit traurigen Augen an.
„Ehm...ja“, sagte er.
„Und was ist mit dir losß!“, fragte ich nun, sicher das ich ihn jetzt soweit hatte.
Doch er schüttelte nur wieder dne kOpf.
„Wir reden darüber, wenn du dich wieder erinnerst!“
Super…hatte ich etwas angestellt?
Oder er?
Und wieso war ich eigentlich mit dem zusammen?
Naja konnte ich natürlich jetzt nicht beurteilen…ich kannte ihn ja nicht!
Aber seine Augen waren echt…einfach nur unbeschreiblich!
Nur warum wirkten sie so traurig? Und hoffnugslos?
Was hatte er?
Ich wollte ihn nicht so sehen!
Irgednwie tat mir das auch weh…wieso wusste ich auch nicht.
Es war eine bedrückende Stille im Raum.
Ich will das nicht…sag etwas!
„Wo sind denn die anderen?!“, was bessees fiel mir nicht ein.
„Mhhm..also Bill hate noch geschlafen als ich aus dem Haus bin…und Georg und Gustav sicher auch noch! Aber die kommen sicher später auch noch!“, antwortete er ohne jegliche betonung.
Was war das nur?
Warum fühlte ich mich so traurig und spürte nur noch ein Verlnagen, ihn in den Arm zu nehmen, wenn er so war?
So verzweifelt und niedergschlagen…
Irgendwie hatte ich plötzlich eine gewisse Vertrautheit, ihm gegenüber…
Wir mussten jetzt mal irgendwas machen…ich hielt das nicht mehr aus, hin die ganze Zeit so traurig zu sehen…
„Wollen wir etwas Fern sehen?!“, fragte ich da mir, in diesem mOment der Fernsehapparat ins Auge gefallen war.
Tom zuckte die Achseln.
Er hielt den Blick weiter gesenkt
Mir stiegen Tränen in die Augen.
Man Junge was machst du nur?
“Ja jetzt kommt“, sagte ich und rutschte in meinem Bett etwas zur seite.
Tom blickte verwundert auf.
„Los“, sagte ich und klopfte neben mich aufs Bett.
Unsicher schaute Tom mich an.
„Also du musst nicht, nur wie ldu denkst, dass wie lwir zusammen sind-“, fing er an aber ich unterbrach ihn: „ Ich will aber und jetzt komm“
Er erhob sich nun endlich und setzte sich neben mich aufs Bett allerdings mit etwas abstand.
War er sauer auf mich?
Ich schaltete den Fernseher ein und stumm schaute nwir irgendeinen Film.
Okay…das war eigentlich nicht die gewünschte Wirkung, die ich erzielen wollte!
Wieso wollte er nicht näher zu mir?
Hatte ich ihn betrogen oder so etwas in der Art?
Seit Tom, diesen Raum betreten hatte, fühlte ich mich so wohl. Eine angenehme wärme stieg in mir auf.
Ich wollte bei ihm sein…
Wir waren doch auch zusammen oder?
Ich rutschte ein Stück näher zu ihm und beobachtete seine Reaktion.
Er schaute weiter zum Fernseher..
Ich rutschte noch ein Stück näher zu ihm, sodass unsere Arme sich etwa sberührten.
„Du musst das nicht machen, nur weil du denkst du musst, weil wir zusammen sind“ , meinte Tom dann.
„Ich will aber“, antwortete ich.

Kapitel 39

„Glaub ich dir nicht!“, sagte er und hielt seinen Blick nun stur am Fernseher.
Etwas gekränkt wante ich mich nun auch wieder von ihm ab.
Da hatte ich ja einen echt netten Freund!
Ich war froh, als nach knapp einer halben Stunde auch die anderen drei kamen.
„Hey!“, strahlte ich sie an.
Kaum waren sie eingetreten, erhob sich Tom von meinem Bett und setzte sich auf einen Stuhl.
„Hi“, lächelte Bill mich dann auch an evor er sich an seinen Bruder wante: „ Hier bist du Tom! Ich hab dich schon überall gesucht!“, er verdrehte die Augen. „Hättest mir ja mal sagen können, dass du shcon ins Krankenhaus gehst! Ich wär dann grad mitgekommen!“
Tom funkelte seinen Bruder böse an.
„Ach konntest es wohl kaum erwarten, Nici wiederzusehen was?!“, zischte er zwischen zusammengebissenen Zähnen hindurch.
Bill öffnete verwirrt den Mund, sagte jedoch erst nichts.
Ich schaute immer abwechselnd Bill und Tom an, in der Hoffnung etwas verstehen zu können.
Um wa sgings da bitte?
Wieso sollte Bill mich angeblich so schnell wiedersehen?
Boah das kotzte mich an, das ich mein Gedächtnis verloren habe!
“Tom du verstehst das jetzt falsch! Ich mach mir halt nur Sorgen…“, versuchte Bill seinen Bruder nun zu beschwichtigen.
„Ja klar“, murrte der nur.
„Kann mir vielleicht mal einer sagen, worums geht?!“, meldete ich mich dann zu Wort.
„Nein!“, giftete Tom mich an.
Ich zog die Augenbrauen zusammen.
Netter Freund!!
„Er meint das nicht so“, wante Bill sich dann an mich.
„Aha“
„So jetzt wechseln wir mal das Thema“, mischte Gustav sich ein.
„Dann schlag halt ein anderes vor“, fauchte Tom wieder.
Mein Gott hatte der eine gute Laune…
„Also ihr wisst, dass wir nur noch 4 Tage hier sind?!“
Eine drückende Stille machte sich breit bis ich dann wieder das Wort ergriff: „ Häh? Wieso denn!“
„Naja also wir sind eine Band müssen halt auf Tour gehen“, erklärte Bill knapp.
„Und für wie lange seit ihr dann weg?!“
„In 2 Monaten sind wir wieder da, aber dann nur für 2 Tage!“
Geschockt blickte ich meinen Bruder an.
„Das is ja doof!“
„Mhhm…ja aber wenn wir wiederkommen kannst du dich auch vielleicht wieder erinnern!“
„Ich hoffs mal!“ Traurig senkte ich den Blick. Sie konnten mich doch jetzt nicht einfach alleine lassen oder? Naja oke ich hatte ja acuh noch meine Eltern…die hatten mich gestern Abend nämlich auch noch besucht gehabt…
„Wie lange muss ich eigentlich noch hier bleiben?!“, fragte ich dann wieder.
„Naja die Ärzte meinen, dass sie dich übermorgen entlassen können!“, sagte Gustav und grinste mich an.
„Das ist doch gut!“, sgate ich erfreut.
„Ja und ich hab übrigens auch shcon Sandra von deinem Unfall erzählt“, meldete sich bIll zu Wort.
„Wer ist Sandra?!“
„Deine beste Freundin!“, erklärte Bill.
„Aso….“
Bill rutschte unruhig auf seinem Stuhl umher.
„Was ist?“, fragte ich.
„Ehm…“
„Los Bill sag schon!“, drängte nun auch Tom und wirkte nun nicht mehr so mürrisch sondern eher neugierig.
„Also ich bin….“
„Was?!“, kam es nun von uns allen vier wie aus einem Mund.
„…mit Sandra zusammen“, sagte er verlegen und kratzte sich am hInterkopf.
Gustav, Georg und Tom rissen erstaunt die Münder auf doch ich bekam ein strahlendes Lächeln ins Gesicht.
„Freut mich für euch“
Alle blickten mich komisch an.
„Was denn? Ist doch toll wenn meine beste Freundin mit dem Zwilling meines Freundes zusammen ist oder?!“
„Ja?“, sagte Bill.
„Wieso? Ist das nicht schön?!“ Langsam wurde ich unsicher.
„Doch das ist schön!“, rief Tom. „Sehr schön sogar!“
Ich grinste ihn an und siehe da, er lächelte mich auch an!
Naja vielleicht war er ja nicht immer so schlecht drauf wie heute!
„Freut mich, dass ihr das gut fidnet!“, sagt Bill nun und grinste mich an.
„Is doch klar“
Boah ich konnte es kaum abwarten, mich endlich wieder zu erinnern…

Kapitel 40

Endlich wurde ich wieder aus dem Krankenhaus entlassen.
Doch zu meinem Bedauern konnte ich mich immernoch nicht erinnern.
Der Arzt meinte, es wäre ganz natürlich, dass man sich nach 2 Tagen noch nich terinnern könne.
Aber wie lange genau es nun noch dauerte wusste er nicht.
Sandra hatte mich auch mal zusammen mit den Jungs besucht gehabt.
Ich fand sie und Bill sahen sehr gut zusammen aus! Ein echt schönes Paar…
Bei Tom und mir war nichts mehr passiert…er war zwar nicht mehr so abweisend zu mir aber wie ein richtiger Freund führte er sich nicht gerade auf!
„Los Nici jetzt beeil dich mal ein bisschen!“, hetzte Tom welcher gerade von hinten den Krankenhausgang auf mich zu kam.
„Mhm“, ich nickte nur abwesend und schaute mir weiter ein kleines Plakat an einer großen Pinwand an.
„Los jetzt“, Tom schob mich vor sich her und mein Blick löste sich von dem Plakat.
„Boah was hast du es denn so eilig?!“, fragte ich leicht genervt und entwand mich von seinem Griff.
„Ja sorry, aber wir sind nur noch 2 Tage hier und müssen noch ne Menge erledigen!“
Ohne dann weiter auf mich zu warten ging er mit hastigem Schritt weiter Richtung Haupteingang.
Na danke!
Wenn ich mich wieder erinnern kann sollte ich mir mal ernsthaft Gedanken machen, ob der wirklich der Richtige für mich war…

„Bye Kleine und ruf mich grad an falls du dich wieder erinnern kannst!“, sagte Gustav und umarmte mich.
„Ja oke..“, antwortete ich leise.
Sandra und ich standen beide mit den Jungs vor dem schwarzen Van und verabschiedeten uns nochmal von ihnen, da sie in wenigen Minuten für 2 Monate wegfuhren. „Ich werd dich vermissen“, sagte ich noch zu Gustav und löste mich dann aus seiner Umarmung.
Dann wante ich mich an Georg und verabschiedete mich auch von ihm kurz.
Sandra hing währenddessen an Bill und die beiden konnten sich gar nicht mehr voneinander lösen.
Ich beneidete die beiden im stillen ein wenig.
Warum war ich nicht mit Tom so glücklich?
Kaum hatte ich das gedacht stand er auch schon vor mir und ich blickte in seine wunderschönen Augen.
„Also dann tschau!“, sagte er und umarmte mich.
War das alles?
Also langsam bezweifelte ich ernsthaft, ob wir zusammen waren…
Wir hatten uns noch nicht mal geküsst, während ich bei Bill und Sandra langsam schon Zweifel bekam, ob die beiden überhaupt noch Atmen konnten!
Okay da musste ich jetzt wohl mal die Iniative ergreifen! Nur noch auf den richtigen Augenblick warten!
„Ja bye“, sagte ich und löste mich langsam wieder von Tom.
Wir schauten uns an.
Wie immer war sein Blick so fesselnt und ich konnte mich nicht von ihm lösen.
Okay das war er… der Richtige Augenblick!
Ich kam seinen Lippen immer näher, bis ich sie schließlich sanft berührte.
Nur ganz leicht, da ich angst vor seiner Reaktion hatte.
Würde er den Kuss erwidern?
Würde er mich wegschubsten?
Ich hatte meine Augen noch geöffnet, auf alles gefasst was jetzt passieren konnte.
Ich sah, wie er nun langsam die Augen schloss und den Kuss zärtlich erwiderte.
Na ging doch!
Ich schloss dann auch meine Augen und presste meine Lippen etwas fester auf seine.
„Tom komm jetzt wir müssen los!“, hörte ich Gustavs Stimme von ganz weit weg.
Nein! Warum denn gerade jetzt?
Es war doch so schön…
Dieser Augenblick
Widerwillig lösten wir uns voneinander.
Tom schenkte mir noch einen letzten, warmen Blick und stieg dann in den Van ein.
Bill umarmte mich nochmal kurz zum Abschied und drückte mir einen Kuss auf die Wange.
Dann fuhr der Van auch schon los und sie waren weg…für 2 lange Monate!
Minutenlang standen Sandra und ich einfach nur da und schauten dem Van hinterher.
„Wolle wir Fußball spielen?!“, durchbrach sie dann aber irgendwann die stille.
„Ich weiß nicht, kann ich das denn?!“, fragte ich unsicher.
„Na klar! Komm mit!“, sprachs und zog mich an der Hand mit in den Garten.
Ja ich sollte vertraute Dinge machen…das hatte der Arzt gesagt.
Ich hatte das Gefühl, dass es nicht mehr lange dauern würde, bis ich mich wieder erinnern konnte!
Auf jedenfall noch, bevor die Jungs wiederkommen werden!

Kapitel 41

„Und was wollen wir heute machen?!“, lachte mir die fröhliche Stimme von Sandra ins Ohr.
Ich verzog das Gesicht.
„Gar nichts! Ich bin müde! Wir können uns ja morgen wieder treffen!“, murmelte ich in den Hörer.
Es waren mittlerweile wieder 2 Wochen vergangen und Sandra wollte jeden Tag irgendwas unternehmen. Man konnte das Mädel nicht einen Tag mal einfach zu Hause sein und chillen?
Und das auch noch wo ich so viele Probleme in der Schule hatte…. Da ich mich ja nicht erinnern konnte.
„Oh ok! Dann bis morgen in der Schule!“
„Ja bye!“, sagte ich noch und legte auf.
Ich atmete erleichtert auf und lies mich rücklings aufs Bett fallen.
Ich will mein Gedächtnis wiede rhaben!
Hallo du da oben darf ich mich bald mal wieder erinnern?
Ich verzog mein Gesicht.
Lalala und ich will mich immernoch erinnern!
Gelangweilt drehte ich mich nun auf den Bauch.
Ich hatte gerade irgendwie lust mit Tom zu telefonieren…aber der hatte ja sicher zu tun und rief mich sicher erst wieder heute abend an!
Ja wir telten jeden Abend! Und er war auch gar nicht mehr so abweisen! Nein! Er war lieb und fürsorglich.
Ich glaube ich hatte mich in ihn verliebt…naja war ich doch eh schon!
Aber er war so nett und so witzig! Nach den Telefonaten brauchte ich meistens immernoch einige Minuten um mich wieder abzuregen.
Sandra hatte mir erzählt, dass sie auch täglich mit Bill redete.
Ach wie süß das doch war!
Verträumt schaute ich vor mir ins leere.
Sandra und Bill
Plötzlich durchzuckte mich ein Blitz und mein Kopf fing so heftig an zu pochen, dass ich schon angst bekam er würde bersten.
Was war denn jetzt auf einmal los?
Ich krümmte mich auf dem Bett schmerzhaft zusammen und presste meine Hände an den Kopf.

„Nici, Schatz, was ist denn los mit dir wach auf!“ verwirrt schlug ich die Augen auf und blickte in die meiner Mutter.
„Wie oft hab ich dir nicht schon gesagt, du sollst mich nicht Schatz nennen!“
Meine Mutter riss die Augen auf. „Aber…aber du kannst dich erinnern!“
Ich hielt mir die Hand vor den Mund.
Die Karaoke Nacht….
Ich habe Tom geküsst…
…Bill gesagt, dass ich ihn liebe!

Oh mein Gott!
Ok jett wusste ich auch, warum Tom sich mir gegenüber immer so komisch benommen hatte…
-.-
Scheisse!
Gott, der bringt mich ja um, sobald der weiß, dass ich mich wieder erinner!
Wir werden darüber reden wenn du dich wieder erinnern kannst
Ohoh…
Was jetzt?
Am Telefon dann mit ihm darüber reden?
Nein lieber persönlich…oder?
“Ich mach dir mal wa szu essen!“, sgate meine Mutter und eilte wieder aus dem Zimmer.
Bill hat gesagt er will nichts von mir…
O.o
Bill ist mit Sandra zusammen!!
Oh nein!
Unaufhaltsam liefen die Tränen mir über die Wangen und hinterliesen eine salzige Spur.
Sie tropften vor mir aufs Bett.
Immer weiter…
Warum?
Was hatte sie was ich nicht habe?
War sie hübscher?
War sie klüger?
War sie besser im Fußball?
“Scheisse“, murmelte ich leise vor mich hin.
Und Tom?
Was war mit ihm? Ich liebte ihn, dass wusste ich!
Plötzlich klingelte mein Handy.
Ich wischte mir so gut es ging die Tränen weg und schaute erst mal kurz auf die Uhr.
Halb 8?
Wie lange war ich denn bitte weg?
“Ehm…ja?!“, fragte ich mit zittriger Stimme.
„Schatz alles klar?!“
Tom
„Ja klar was soll schon sein?!“
„Ich weiß nicht…“
Sagen oder nicht sagen?
(…das war hier die Frage^^)
„Naja, außer das ich dich vermisse ist nichts!“, sagte ich nun mit aufgesetzt heiterer Stimme.
Ich hörte Tom am anderen Ende der Leitung lachen.
„Ich vermiss dich auch süße!“
Wir telefonierten noch gut eine halbe Stunde bis er dann auflegen musste.
Mit klopfendem Herzen lehnte ich mich zurück und schloss die Augen.
Oke du hast es nicht gesgat!
Aber Mädel was bringt dir das? Er wird es noch erfahren….
Aber wann??

Kapitel 42

Sagen nicht sagen?
Wenn ja, wann?
Am Telefon??
Oder wenn sie in 6 Wochen wieder hier sind?
Sagen nicht sagen?
Man das macht mich noch verrückt!!!
Was wenn Tom mit mir schluss macht?
Was wenn ich anfang zu heulen wenn ich an:
Bill und Sandra
denke?
Man so eine scheisse!
Tom macht garantiert mit mir schluss! Aber ich liebe ihn doch!
Ich fuhr mir mit den Händen durchs Gesicht und schloss die Augen.
Okay…
Früher oder später werden sie eh wissen dass du dich erinnerst!
Du kannst es nicht ewig geheim halten!
Aber wer es nicht besser es ihnen zu sagen wenn sie hier sind?
Damit Tom dir ins Gesicht sagen kann, dass er schluss macht?
Verdammt!
Am Telefon würde er dann wenigstens nicht meine Tränen sehen…
Aber wär doch besser wenn er sieht wie wichtig er mir ist oder?
Wenn ich es ihm dann sage wenn sie hier sind…
Dann musst du auch Bill und Sandra zusammen sehen
Ahhh! Das macht mich noch wahnsinnig!
Was soll ich tun?
Warum hilft mir denn keiner?
Meine beste Freundin kann ich ja nicht um Rat fragen.
Sagen nicht sagen?
Wenn ich morgen Abend wieder mit ihm Telefoniere könnte ich…
…es ihm sagen!
Aber ich hab solche Angst vor seiner Reaktion!
Boah Nici jetzt bleib mal gaaanz cool!
Lenk dich ab!
Lehn dich zurück und hör Musik…genau…
Das erinnert dich ja nur wieder an Tom!
-.-
Manno!
Gustav hatte ja gesgat ich soll bei ich anrufen wenn ich mich wieder erinnern kann…
…soll ich?
Aber dann weiß es Tom auch grad!
Und Bill…. Wenn der wüsste, dass es mich so fertig macht das er jetzt mit Sandra zusammen ist…
Freut mich für euch, dass ihr zusammen seit
Waren das wirklich meine Worte?
Oke am besten….
..du suchst dir ganz neue Freunde und hast gar nichts mehr mit denen zu tun!
Gustav ist ja nur dein Bruder
Oh man!!
Und ich liebe Tom! Ich könnte ihn nie vergessen!
Genauso wenig wie Bill
Oh Gott, das beste ich lass mich in die Klapse einweisen…
Bei meinen Gefühlen da kommt ja keiner mehr mit!
Ok was tun?
Zum tausensten mal…
Am besten erst mal von Sandra fern halten…jetzt ist ja Wochenende!
Oke und wnen ich dann morgen mit Tom telefoniere..
Sagen nicht sagen?
Ich liebe Tom…ich will nicht das er Schluss macht!
Aber Bill liebe ich auch….
Ich werf jetzt ne Münze!
Was besseres fällt dir nicht ein?
Ne!
Kopf ich sags ihm Zahl ich sags ihm nicht!
Ich kramte in meinem Geldbeutel undfand ein 1€ Stück.
So Augen zu und durch.
Ich kniff die Augen zusammen und warf die Münze hoch.
Soooo jetzt kommts…
….gaaanz langsaam öffnete ich die Augen…

Kapitel 42

Zahl
Also sag ich es ihm erst, wenn sie wieder hier sind!
Oder?
Ach verflucht!
Was wenn meine Mutter Gustav sagt, dass ich mich jetzt wieder erinnern kann, und der es dann Tom erzählt?
Dann weiß er ja, dass ich es ihm nicht gesagt habe und ihn angelogen habe!
Ich trommelte nervös mit meinen Fingern auf der Matratze herum.
Sagen nicht sagen?
Hatten wir das nicht schon?
Ach scheisse ich sags ihm jetzt!
Entschlossen nahm ich mir mein Handy und wählte Toms Nummer.
Tut…tut
Oder sollte ich doch besser wieder auflegen?
Tut….tut
Was wenn er jetzt schluss macht? Weil ich seinem Zwilling gesagt habe, dass ich ihn liebe.
Tut…tut
Ich glaube ich sags ihm doch erst wenn sie wieder hier sind!
“Hallo?“
Verflixt!
„Äh hey Tom ich bins!“
Kurzes Schweigen.
„Nici?!“
„Jaahhaa“, nervös fummelte ich an meinem T-Shirt rum.
„Warum rufst du mich mitten in der Nacht an? Ich bin“, er gähnte kurz. „Total müde!“
Ein Blick auf die Uhr verriet mir, dass es kurz nach halb 1 war.
Hatt ich so lange nachgedacht?
“Oh sorry schatz ich wollte dich nicht wecken! Hab gar nicht gemerkt, dass es schon so spät ist! Naja ich ruf dann morgen nochmal an!“
Dann kann ich das alles wenigstens nochmal um ein paar Stunden hinaus zögern.
„Nene wenn was wichtiges is dann sag jetzt!“
„Och es ist aber gar nichts!“
„Wenn nichst wär würdest du mich jetzt nicht anrufen!“
Ich schluckte.
„Naja also…“
Sagen nicht sagen?
„Los jetzt sag es!“
Oke das war eine klare Aufforderung.
Also soll ich es jetzt sagen??
„Jaaahhaa“
-.-
Wie gesagt:
Ich hasste das laut denken.
Das erinnerte mich nur daran wie ich Bill ausversehen meine Liebe gestanden habe.. und das bringt mich zurück auf mein eigentliches Problem.
„Also die Sache ist die…“
Ich räusperte mich.
„Ja?!“, fragte Tom wieder freundlich nach.
„Ich kann mich erinnern…“
Jetzt war es raus!

Kapitel 43

Was würde jetzt kommen?
“Echt du kannst dich erinnern?! Also meinst du jetzt…..“
Tom brach ab und ich hört ihn stark schlucken.
Ich glaube irgendwie war das mit dem sagen doch keine so gut Idee.
„An was denn genau?!“
Ich überlegte fieberhaft.
„Also…ehm das du mal äh gesagt hast….du ehm…hörst doch Hip Hop oder?!“
Was laber ich für einen scheiss?
„Häh? Ja wieso?!“
„Achso weil ich wusst es net mehr so genau…“
„Ah“
„Jap also das wollt ich nur noch mal wissen bis dann bye ich liebe dich!“
Dann hatte ich aufgelegt.
Bin ich blöd?
Ich haute meinen Kopf nun immerwieder gegen die Wand.
Tom musste mich jetzt auch für bescheuert halten.
Du hörst doch Hip Hop oder?
So ein scheiss konnte auch nur mir einfallen!
Und dafür musste ich ihn dann natürlich mitten in der Nacht anrufen.
Ich glaube da wäre die Wahrheit doch besser gewesen.
Soll ich ihn nochmal anrufen?
Warum? Um ihn wieder zu wecken?
Mhhh…vielleicht sollte ich es erst mal nur Gustav sagen…
…oder Georg.
Sandra vielleicht auch…
Damit sie es Bill erzählt?
Pah!!!
Nein Sandra nicht!! Diese „tolle“ Freundin kann mich mal!
Also echt mich so zu hintergehen… grad wenn ich mein Gedächtnis verloren habe…
Sie wusste ja auch voll, dass du in Bill verliebt bist
-.-
Aber moment…
Sie wusste es doch oder?
Bill, Tom, Georg und Gustav wussten es.. Sandra dann ja wohl auch oder?
O.o
Tolle Freundin
„Ach scheisse!“
Wieder brach ich in Tränen aus.
Eine nach der anderen kullerte mir die Wange hinunter.
Warum tut ihr mir das an?
Sandra und Bill?
Wollt ihr, dass ich so leide?
Wollt ihr nicht mehr mit mir befreundet sein?
Mich weg ekeln?
Und Tom, dich hab ich gar nicht verdient! Du bist immer für mich da, aber ich wollte immernur was von Bill!
Auch wenn ich dich liebe, deinen Zwilling liebe ich auch!
Tom is immer so lieb und nett….er hat jemand tolles, hübsches und treues verdient!
Also dich schon mal nicht!
Nur dass mit dem Sex war noch so ne Sache.
Wollte er echt mit mir schlafen?
Was kümmerts dich jetzt? Du hast ihn eh verloren!
Boah oke… also am besten ich schlafe jetzt mal!
Es ist mitten in der Nacht!
Leg dich hin und schlaf!!
Und nicht von Tom oder Bill träumen!
Nein von beiden gleichzeitig
Ahhh….hör einfach auf zu denken!
Schlaf ne Nacht drüber und vielleicht fällt dir dann was ein!
Oder auch nicht

Kapitel 44

Ich schlief die Nacht kaum weil ich ständig über Tom nachgrübeln musste. Zum Teil auch Über Bill und Sandra.
Um halb 7 stand ich dann auf, weil ich es einfach nicht mehr aushielt einfach nur dumm hierum zu liegen.
Ich musste mich irgendwie beschäftigen! Ablenken….nicht dauernt an die Jungs denken…
Schade, dass wir heute kein Fußballtraining hatten! Das lenkte mich immer von meinem Schmerz ab! Hatte es das letzte mal ja auch getan, als ich mit den Jungs im Streit war.
Ich beschloss dann nach einigem überlegen etwas joggen zu gehen. Das tat sicher auch gut!
Ich zog mir meinen Trainingsanzug an und entschloss mich dann durch den Wald zwischen Magdeburg und Loitsche zu laufen.
Ich ging aus dem Haus und sog stark die frische, kalte Morgenluft ein. Es war inzwischen schon Anfang Oktober und deshalb auch nicht mehr all zu warm. Aber im Sommer wäre es um diese Uhrzeit wahsrcheinlich auch nicht gerade angenehm gewesen.
Nachdenklich lief ich den Waldweg entlang und versuchte meine Gedanken nicht in die Nähe von Tom schweifen zu lassen.
Mhh…ich könnte ja bald mal wieder in die Stadt gehen und mir neue Fußballschuhe kaufen… oder ein neues Trikot! Eintracht Frankfurt war auch echt eine tolle Manschaft…
„Oh tut mir leid!“
Ich war mal wieder so in Gedanken versunken gewesen, dass ich jemanden angerempelt hatte.
Ich hob den Blick und schaute in dunkel braune Augen, die fast schon schwarz wirkten.
Der Junge vor mir mit dem blonden Wuschelkopf sah mich grinsend an.
Den hatte ich doch schon mal irgendwo gesehen! Oder?
„Na? So sieht man sich wieder!“, sagte er.
Jetzt fiel es mir wieder ein. Als ich nach Loitsche gefahren bin, um mich bei Bill zu entschuldigen hatten wir uns doch auch schon angerempelt oder?
Ich musste nun auch grinsen.
„Hey! Na wie geht’s?!“, fragte ich.
„Gut und dir?!“
„Auch!“
Man der Typ sah gar nicht soo schlecht aus.
Er deutete auf meine Trainingsanzug von Schalke. „Magst du Fußball?!“, fragte er. Es hörte sich etwas verwirrt an. War das so unnatürlich, ass Mädchen Fußball mögen?
„Klar!“, strahlte ich sofort.
Jetz fiel mein Blick auf seinen Jogginganzug und sah, dass er von Eintracht Frankfurt war.
„Du auch so wie es aussieht!“
Er nickte begeistert.
„Klar doch! Ich spiel hier in der Auswahlmanschaft und in der Jugendmanschaft von Magdeburg!“
Ich war beeindruckt. „Boah is ja geil! Wie lange spielst du denn schon?!“
Er lacht.
„Seit ich laufen kann!“
Man wie geil! Ein Junge der Fußball spielt….bei meinen Jungs war das ja nicht zu erwarten!
„Wie heißt du eigentlich?!, fragte der Typ jetz.
„Oh Nicole! Aber du kannst mich Nici nennen! Und du?!“, ich lächelte ihn an .
„Robin (A.dA:Jaja schon wieder aber ich mag den Namen^^)! Hey freut mich Nici!“
„Ja mich auch!“
„Wollen wir ein stück zusammen Joggen?!“, fragte er ewtas schüchtern.
Ich grinste und nickte dann begeistert. Dieser Typ war echt geil und sah auch noch zu süß aus!
Vielleicht würde ich es ja wirklich schaffen Tom und Bill zu vergessen….

Kapitel 45

Boah mir is langweilig!
Ich trommelte mit meinen Fingern auf dem Tisch vor mir rum und starrte Löche in die Luft.
Hallo? Mir ist langweilig!
lalala-langweilig!
Ich saß mal wieder in der verhassten Schule in unserem stinkenden Klassenraum, während unsere Lehrer davorne irgendwas in Mathe laberte.
Was interessierte es mich, was 2y: y ergab. Mathe ging mir sowieso am Arsch vorbei!
Endlich klingelte es zur erlösenden Pause und ich war die erste, die aus dem Raum hastete.
„Ach, da bist du ja ich hab schon auf dich gewartet!“, sagte Sandra.
Oh ne! Ich hatte echt nicht vor jetzt mit der zu reden!
Ich ging heute, das erste mal seit meiner Amnesie wieder in die Schule. Nun konnte ich es wohl nicht vermeiden, Sandra zu treffen.
Dieser hinterhältigen kleinen schlangen Freundin!
Sie hatte mir Bill weg geschnappt obwohl sie genau wusste, dass ich in ihn verliebt war! Das wussten all! Bill, Tom, Georg, Gustav und dann natürlich auch diese kleine hinterhältige… *hust*
Ich übertreibs besser mal nicht…
„Du hättest echt nicht auf mich warten müssen!“, sagte ich mit zuckersüßer Stimme.
Hatte sie denn keine Angst, dass ich ihr ihren Billy-Boy wieder ausspannen könnte? Immerhin war er mal mein bester Freund gewesen und wir kannten uns schon ewig…
Aber er hat dir gesagt, dass er nichts von dir will!
Grrr…was hatte Sandra was ich nicht hatte? Sie war ja so ziemlich das genaue Gegenteil von mir… aber hieß das jetz, dass Bill mich nicht leiden kann? Nein! Das geht doch gar nicht…oder?
Also lieben tut er dich auf alle fälle nicht!
Manno! Ich kann as nicht, sie dauernt turteln zu sehen, wenn Bill wieder da is… und Tom macht bestimmt auch mit mir schluss und dann bin ich ganz allleine! Ich werde den ganzen Tag in meinem Zimmer hocken und Kissen stricken, für meine alten Eltern und die anderen werden alle zusammen in eine WG ziehen. Ich werde als alte hässliche Jungfer sterben und im Himmel dann wahrscheinlich schön weiter stricken, weil die anderen immernoch nichts mit mir zu tun haben wollen…oder ich komm als einzige in die Hölle weil ich ganz böse war zu Tom!
Maaahaaan ich will aber nicht in die Hölle!!
„Kein Problem! Was wollen wir denn jetzt machen?!“, riss Sandra mich aus meinen Gedanken. „Häh?!“, fragte ich.
„Vergiss es!“, kicherte sie nur über mich amüsiert.
Jaja mach dich nur lustig! Noch hast du Bill! Aber wer weiß vielleicht fidnet er bald eine viel bessere! Eine hübschere und lustigere und…
Nici er wird sich nicht in dich verlieben!
Ich lies den Kopf hängen.
„Alles okay?!“, fragte Sandra besorgt.
Natürlich nicht
„Aber sicher doch alles toll!“
„Mhh…weißt du ich finds echt toll, dass du dich wieder erinnern kannst! Als ich das gestern Bill am Telefon erzählz habe, hat er sich auch ganz schön gefreut! Tom und Gustav müssen wohl vergessen haben es ihm zu sagen!“, Sandra kicherte und ich wurde leichen blass.
Bill weiß es??
scheisse
Dann weiß Tom es mit sicherheit auch jetzt!

Kapitel 46

Es sieht nach Regen aus, schoss es mir durch den Kopf als ich hinauf in den bewölkten Himmel sah. Die Sonne wurde verdeckt von diesen großen Grauen Wolken und hinterten sie somit daran, wärme auf der Erde zu verbreiten.
Ich schüttelte den Kopf.
Über was ich wieder nach dachte! Aber ich fühlte mich im moment richtig schlecht! Und das Wetter war nur passend zu meiner Stimmung!
Langsam ging ich den schmalen Waldpfad auf dem ich ging weiter und genoss die Ruhe.
Mein Handy war ausgeschaltet und lag daheim.
Ich wollte nicht angerufen werden…vorallem nicht von dieser einen Person!
Wer weiß, vielleicht lass ich mein Handy jetz die nächsten paar Wochen aus! Ich wollte das wenn schon mit Tom persönlich klären!
Wenn er am Telefon mit mir schluss machen würde, würde ich das nicht ertragen!
Nachdenklich wiegte ich den Kopf hin und her. Man ich kann doch eigentlich keinem von ihnen mehr unter die Augen treten!
Aber Tom will ja jetzt sicher eh nichts mehr mit mir zu tun haben und Bill wahrscheinlich auch nicht, weil der ja seine kostbare Zeit ihr mit seiner Freundin verbringen will! Der falschen Schlange!
Und sowas nennt sich beste Freundin
Aprubt blieb ich stehen. Was wenn…
Nein das würde sie doch nicht tun oder?
Was wenn sie sich nur mit mir angefreundet hat um an Bill heran zu kommen? Weil Gustav ja mein Bruder ist!
Oh Gott die ist ja noch hinterlister als ich erst dachte!! Boah wenn ich die in die Finger bekomme…
Also die Freundschaft konnte sie sich jetz grad schonmal in den allerwertesten stecken!
Pah…und Bill fällt auch noch darauf rein…
Kann es auch sein das du einfach nur eifersüchtig bist?
Was? Ich eifersüchtig? Natürlich nicht!
Das waren alles nur tatsachen!
Entschlossen wanderte ich den Waldweg weiter. Alles nur Sandras schuld! Wetten Bill hat mir einen Korb gegeben weil er schon in Sandra verliebt war?
Wär die nicht gewesen… Wah!!
Boah man ich scheiss einfach auf alle leute! Ein einzelgänger zu sein ist doch eh viel besser!

Deprimiert machte ich mich wieder auf den Weg nach Hause. Es war mittlerweile abend geworden. Es fing schon leicht an zu dämmern, als ich in unsere Straße einbog. Siedendheiß viel mir plötzlich ein, dass ich heute ja mit Robin verabredet war. Fuck! Ach egal… Er war auch nur ein Junge!
Die waren alle gleich! Bill wusste gar nicht wie sehr er mich verletzt hatte! Ich liebte ihn wirklich! Aber der wolllte ja nur Sandra…Was sie so viel toller als ich?
Nein! Ich hinterging wenigstens nicht meine besten freunde!
Obwohl…
Tom! Ich musste stark schlucken.
Ihn hatte ich ja acuh irgendwie hintergangen! Oh mein Gott!
Tränen füllten meine Augen. Nein! Jetz bloß nicht weinen!
Warum auch?
Du hast tom weh getan! Nicht er dir….aber dafür sein Zwilling!
Ich schloss kurz die Augen. Wen liebte ich mehr?
Tom oder Bill?
Leichter Regen prasselte plötzlich auf mich nieder aber das war mir egal!
poch poch poch
Ich hörte mein Herz schlagen.
Bill oder Tom? Ich hatte die Augen immernoch zu und sah plötzlich ganz deutlich das Gesicht von Bill vor mir.
Verdammt!
Ich liebte ihn immernoch!
Mehr als Tom!
Ich öffnete die Augen wiede rund betrat und das Haus. Schnurstracks ging ich in mein Zimmer.
Heiße Tränen rannen mir die Wangen hinunter.
Unaufhaltsam richtung Boden.
Verdammt Bill warum?
Was hatte er was Tom nicht hatte? Das war wohl so eine ähnliche Frage wie: was hatte Sandra wa sich nicht hatte?
„Scheisse!“,wimmerte ich.
Ich komm einfach nich mehr klar! Meine Gefühle bringen mich nochmal um!
Also: Ich liebe Bill! Aber Tom auch..nur Bill mehr!
Also muss ich shclus machen! Das kann ich Tom nicht antun!
Langsam griff ich zu meinem Handy und schaltete es ein.

Kapitel 47

Stille.
Nichts!
Ruhe.
Kein Laut.

Häh?
Was sollte das denn jetzt? Kein Anruf in Abwesenheit? Keine SMS?
Ich runzelte die Stirn.
Was sollte das denn jetzt?
Hatt Tom nicht mal versucht mich anzurufen? Als er erfahren hat, dass ich mich erinner?
Seltsam.
Wollte er denn nicht wissen wie es mir geht? Warum ich auch in Bill verliebt bin?
Ich musste stark schlucken.
Tom war mein bester Freund…wir hatten so viel zusammen durch gemacht! Und jetz sollte unsere Freunschaft kaputt gehen, weil da nun plötzlich mehr als nur Freundschaft im Spiel war?
Das wollte ich nicht!
Wieso konnte e snicht einfach so sein wie früher? Als er nicht in mich verliebt war? Als wir noch so…normal zueinander waren.
Gedankenversunken starrte ich vor mich her als plötzlich mein handy anfing zu klingeln.

Ich zeige dir was es heißt allein zu sein, ich trinke Tränen schwarzen Wein….

Zuerst nahm ich es gar nicht wirklich wahr. Dan nschaute ich auf den Display und mir blieb fast das Herz stehen: Bill

Ich lass es Tränen regenen, bin ich nur glücklich wenn es schmerzt? Ich schenk dir mein gefrones Herz, ich will das du es für mich wärmst

Mit zittrigen fingern ging ich ran.
-Ja? , stotterte ich fast schon.
-Nici?, kam es von Bill.
Ja ach ne…. Wa sfragt der so dumm? Is mein handy logisch das ich dadran geh!
-Bill?, fragte ich nur dumm zurück.
-ehm ja hey, sgate er dann verlegen.
-hallo, gab ich nur monoton zurück.
Hopp junge was willst du spucks aus.
Ich hörte ihn am einen ende kurz einatmen.
-Nici ich weiß, dass du dich erinnern kannst! Sandra hat es mir erzählt…., er stockte kurz und mein Herz setze für ein paar Sekunden aus.
Sandra Sandra, hämmerte es in meinem Kopf.
Meine allerbeste Freundin….die ich gerne ermorden würde!
-..und ich weiß, dass du es Tom noch nicht erzählt hast!, fuhr er fort.
- ja das hast du ja dann übernommen!, sagte ich leicht zickig.
Bill seufzte.
-Nein ich habs ihm noch nicht gesagt weil ich finde das ist dien aufgabe!
- oh ne heute!, sagte ich.
Ich weiß wie doof es von mir war. Ich konnte ihn eigentlich nicht hassen nur weil er mich nicht so liebt wie ich ihn und er mit Sandra zusammen ist.
Aber es tat einfach so weh! Und deshalb hasste ich ihn nun…
-Nici ich will dir doch nur helfen! Ich hab dich doch lieb!, sagte Bill verzweifelt.
-lass mich !, fauchte ich.
-geh doch zu deiner Sandra! Und sag so etwa szu ihr und nicht zu mir!
Dann legte ich auf.
Ich atmete tief durch.
Oh man bin ich dumm!
Das war eine einmalige chence wied ermit Bill zu reden…aber nein! Nici er liebt dich nicht! Außerdme bist du nicht so wie Bettina und spannst ihr den Freund aus…mhh….obwohl Bill ja nie dien Freund war!

Kapitel 48

Ich erinner mich gern an diese Zeit
Eine Zeit die man nie vergisst
Doch ich muss mein Leben leben
Meinen Weg alleine gehen!
Machs gut du schöne Zeit
Aufwiedersehn!!

Diese Lied hörte ich die ganze Zeit. Auf und ab. Ich weiß auch nicht warum aber das konnte ich gerade gebrauchen.
Es entsprach auch irgendwie der Wahrheit.
Früher war noch alles okay! Bill und Tom waren meine besten Freunde und keiner wusste was von meinen Gefühlen zu Bill. Und auch Tom hatte mich noch nicht geliebt!
Wieso war nun alles anders? So plötzlich?
Einfach so?
Bin ich dran schuld?
Naja, ich hätte Bill nichts erzählen dürfen.
Aber für Toms Gefühle konnte ich definitiv nichts!
Hast du wirklich dran geglaubt?
Das die Zeit nicht weitergeht?
Das sich alles um dich dreht?

Oder war Sandra dran schuld? Ich war erst nachdem sie zu uns gestoßen war mit Tom zusammen gekommen und…
Nein ich sollte mal aufhören Sandra an allem die schuld zugeben.
Ich will es nur selbst nicht zugeben das ich an dem ganzen schlamassel schuld bin! Vielleicht hat sie es ja auch nicht mit absicht gemacht.
Vielleicht aber doch
Oh man… naja wenn sie Bill wirklich liebt und er sie auch, oh man daran will ich gar nicht denken.
Ich musste mir eine kleine Träne von der Wange wischen.
Es war nicht alles Gold das glänzte
Und doch es war schön!

Vielleicht sollte ich mal…. Mhhh ablenken? Nee…Ich ging nun erst mal zum Cd-Player und schaltete ein anderes lied ein. Dieses konnte ich nun nicht mehr ertragen!
Ich legte mich wieder aufs Bett und wiegte den Kopf nun nachdenklich hin und her.
Mein Blick fiel auf mein Handy, welches stumm vor mir lag.
War ich eben zu fies zu Bill gewesen? Er wollte mir ja nur helfen. Ich musste ihm ja eigentlich echt dankbar sein!
Sollte ich ihn mal anrufen?
Würde das etwas bringen?
Aber es tat immer so weh seine Stimme zu hören…
Ich liebte ihn einfach noch zu sehr!
Naja in ein paar Wochen würd eich ihn eh irgendwann wiedersehen!
Entschlossen griff ich wieder zu dem Handy.
Ja!
Ich ruf ihn an und red nochmal mit ihm!

Kapitel 49

~~> 6 Wochen später <~~

Hibbelig hüpfte ich auf und ab und schaute mindestens alle 2 Sekunden die leere Straße entlang.
Die letzten paar Wochen hatte ich mich ständig gefragt wie dieser Augenblick wohl sein würde….wenn sie wieder hier waren! Wenn sie gleich mit ihrem schwarzen Van um die Ecke fahren würden und Gustav aussteigt und…
Naja sie wussten noch nichts! Bill und ich hatten uns dann darauf geeingt, dass wir es noch bis zu ihrer Ankunft geheim halten würden und ich es Tom dann persönlich sagen solle.
Seitdem hatte ich auch fast jeden zweiten Tag mit Bill telefoniert!
Das tat einfach nur so gut! Nachdem ich dann immer aufgelegt hatte lief ich mindestens die näcshten 2 Stunden mit einem Dauergrinsen rum. Ich war dan neinfach nur so happy!
Allein schon seine Stimme…
Okay jetz ist gut!
Mit Tom hatte ich auch ab un zu telefoniert aber nicht mehr sooft.
Immerhin musste ich ihn auch anlügen und das konnte ich nicht so gut!
Ich hatte ihm dann erzählt, dass ich ja aufgrund meiner Amnesie nicht so gut in der schule war und deshalb viel lernen musste!
Hatte er auch geschluckt…
War ja auch irgendwie logisch!
Mit Sandra verstand ich mich auch so einigermaßen wieder….
Ich hatte beschlossen mir die beiden erst mal gena anzuschauen wenn die Jungs wieder hier sind und wenn das meiste nur von ihr ausgehen würde, dann weiß ich das Sandra dran schuld ist!
Und vielleicht kann ich dann mal mit Bill reden
Nici!!
Er wird sich nicht in dich verlieben! Das musst du endlich mal einsehen!
Ehm…naja oke aber wenn das meiste von ihr ausgehen wird, dan nweiß ich schon, dass Bill sie nicht wirklich liebt und ehm…naja egal!
Aber sie war echt lieb die letze Zeit zu mir! Bill hatte sie auch eingeweiht…in unsere abmachung!
Ich seufzte.
Eigentlich müsste Sandra ja jetzt neben mir stehen und auf meinen Bruder warten. Aber nein…sie war in Loitsche und wartete auf die Twins.
Das dufte ich natürlich nicht! Nein weil Gustav mein Bruder war, war meine Mutter irgendwie der Ansicht ich sollte erst ihn begrüßen!
Wenn sie meinte…
Plötzlich hörte ich das Geräusch eines Mottors und ich horchte auf.
Da!
Ein schwarzer Van bog in unserer Straße ein und zauberte somit ein Lächeln in mein Gesicht.
Endlich!
Der Wagen hielt und mein Bruder stieg aus währedn irgendso ein Typ sein Gepäck aus dem Auto holte.
„Gustav!“, schrie ich und fiel ihm um dne Hals.
Mein bruder musste lachen.
„Ja meine Kleine ich hab dich auch vermisst!“, lachte er.
Ohne das ich es verhindern konnte, und ohne einen Blick auf die Twins werfen zu können fuhr der Van weiter.
Ich lag noch immer in gustavs armen , du schaute dem Wagen traurig hinterher.
Naja sie wollten sicher auch nach Hause und sich ausruhen…
Ich schluckte meine Enttäuschung runter und freute mich dafür nun umso mehr Gustav bei mir zu haben.
Ich löste mich nun von ihm und wir strahlten uns gegenseitig an.
„Und wie siehts aus?“, fargte er.
„Super!“, sagte ich. „Ich kann mich wieder erinnern!“, teilte ich mit.
Besser jetz als später wenn unsere Eltern es ausplaudern und es zu peinlichen fragen führen würde warum ich vorher nichts gesagt hätte…
Gustav machte große Augen.
„Echt?! Das ist ja super!“
„Jaa find ich auch!“
„Seit wann denn? Warum hast du nichts gesagt?!“
„Ehm…ich weiß es erst wieder seit gestern!“
„Achso na dann!“
Wir gingen zusammen ins haus rein und Gustav begrüßte unsere Eltern die sich nicht minder freuten als ich ihn endlich wiederzusehen!
Mein Grinsen ging einfach nicht mehr weg….es war als ob ich eben mit Bill telefoniert hätte.
Bill…
„Hey Gustav wollen wir nachher nochmal zusammen nach Loitsch? Ich will die Twins sehn!“
Mein Bruder wirkte erst leicht irritiert dann sagte er: Ach ne ich bin so mdüe von der fahrt! U kannst ja alleine rüber fahren!“
Ich verzog den mund.
Och nö alleine war doof!
„Das du dich das traust..du musst da doch noch einiges klären doer?!“, fargte Gustav mich.
Ich nickte nur.
Ja aber ich wollte Bil lsehen..und er war ja nich tsauer auf mich!
Zwischen Bill und mir war alles klar….ich musste nur noch mit Tom reden! Ich hoffte er würde nichts dagegen haben wenn wir nur wieder freunde waren…
„Okay Gustav aber morgen fahren wir zusammen dahin ok?!“
Er nickte.
Naja dann freu ich mich halt auf morgen….

Kapitel 50

„GUSTAV!“
Und auf…
„AUFWACHEN!“
..und wieder ab.
Und wieder auf…
…und wieder runter…
Ich hüpfte wie wild auf dem Bett meines immernoch tief schlafendem Bruder herum.
„Es ist halb 10 du hast genug gepennt!!“, sagte ich.
Es kam keine Reaktion.
„Mahan du hast mir versprochen das wir heute zu den Twins gehen!“
Wieder keine Reaktion.
„Man Junge bist du tot?!“
Ich hätte genauso gut mit der Wand reden können…
„Also jetz reichts!“, murmelte ich und schmiss seine Anlage an.
Laute Musik dröhnte aus den Boxen und erfüllte das ganze Zimmer.
Endlich regte Gustav sich.
„Mach das aus!“, stöhnte er und drückte sich das Kissen auf die Ohren.
„Nein!“, sagte ich nur und grinste vor mich hin.
„Erst musst du aufstehen!“
Mein Bruder seufzte. „Warum?!“
„Weil ich jetzt zu den Twins nach Loitsche will!“
„So früh?!“
„Ey es ist halb 10! Spät genug also jetz auf auf!“
Mein Bruder stöhnte nochmal kurz auf und schälte sich dann langsam aus der Bettdecke.
„Also man würd jetz nich darauf kommen, dass du eigentlich ein frühaufsteher bist!“
„Ja man war gestern ein anstrengender tag!“
Ich nickte nur und ging dann während er sich zurecht machte in mein Zimmer.
Wow, gleich sehe ich sie wieder! Aber vorallem ihn…
Bill Kaulitz.
Sandra wird auch da sein…aber wer weiß wenn Gott mich liebt haben sie sich soeben getrennt.
Ach bitte lieber Gott ich bin doch immer schön in die Kirche gegangen und ehm bete oft!
Und ich hab auch immer brav meinen Teller aufgegessen- halt ne das is ja nur für schönes Wetter -.-
Also ich bin ganz fromm und…
„So wir können gehen!“, wurde die Tür aufgerissen und Gustav stand vor mir.
Er hatte sich diesmal auch ganz anständig verkleidet. Sonnenbrille und Mantel.
Naja vielleicht hätte er noch ne Cap aufsetzen sollen….ach egal! Ich will jetz nach Loitsche!
„Oke na komm dann los!“
Gustav nickte und zusammen schlenderten wir zur Bushaltestelle.
Wir mussten noch einige Zeit warten bis unser Bus fuhr.
Gelangweilt standen wir nebeneinander und ich schaute Gustav ununterbrochen an.
„Was?!“, farget er nach einiger Zeit.
Ich musste grinsen.
„Okay… also was hast du wieder gemacht?!“
Ich lachte.
„Nix!“
Er schaute mich skeptisch an.
„Ich bin nur froh das du endlich mal wieder da bist!“
Gustav strahlte. Dann umarmte er mich.
„Danke Kleine, ich freu mich auch dich endlich mal wiederzusehen!“
Just in dem moment als wir uns wieder los liesen kam der Bus und wir stiegen ein.
Als wir in Loitsche ankamen machte mein Herz einen riesenhüpfer.
Da war ich wieder…
Mein Gott war ich nervös!
Ich hatte die Jungs so vermisst!
Tom, meinen besten Freund! Hoffentlich war e rnicht sooo sauer auf mich! Er war mein bester Kumpel ich wollte ihn nicht verlieren…nur wegen der Liebe!
Liebe… Bill zu sehen freute ich mich i-wie am meisten.
Er hatte mich nicht mehr darauf angesprochen, dass ich ihn liebe!
Wahrscheinlich hoffte er ich würde es vergessen oder was weiß ich. Das ich ihn nicht mehr liebe…
Aber das ging nicht!
Vielleicht würde er ja auch mal merken..
Nici!
Ich musste mich wiederinmal selbst ermahnen.
Er wird dich nie lieben!
Er hat Sandra! Und wenn du eine echte Freundin bist dann siehst du das ein!
Etwas geknickt folgte ich Gustav die Einfahrt hinauf.
Jetzt ist es soweit…
Vielleicht war Sandra ja auch schon hier…oder sie hatte hier geschlafen!
Wir klingelten und Sekunden später ging die Tür auf und Bill stand vor uns.
Bill!
Er sah noch genauso süß aus wie vor 2 Monaten.
Vielleicht aber war er noch süßer geworden.
„Nici!“, ein Lächeln machte sich in seinem Gesicht breit.
„Bill!“, brachte ich dann nur heraus und fiel ihm um den Hals.
Er schlang die Arme um mich und wir umarmten uns so fest wie noch nie zuvor…

Kapitel 51

Es tat gut.
Einfach nur so unglaublich gut!
Bill hielt mich ganz fest. Wie hatte ich ihn vermisst?
Endlich war er wieder da!
„Hey Nici!“
Ich öffnete meine Augen wieder, welche ich eben geschlossen hatte um den Moment mit Bill ewig festzuhalten und sah nun in das lächelnde Gesicht von Sandra.
Sie stand gegen den Tührramen gelehnt und beobachtete uns.
Ich zwang mich zurück zulächeln und Bill löste sich nun sanft wieder von mir.
Hatte er etwa angst Sandra könne was falsches denken?
Etwas widerwillig löste ich mich wieder von ihm.
Bill lächelte mich voll süß an.
„Echt schön dich wieder zu sehen!“
Ich konnte es nicht verhidnern, dass ein überdemensionalgroßes Lächeln auf meinen Lippen erschien.
„Also wollen wir dann mal rein gehen?!“, fragte Gustav etwas leicht angenervt.
„Jap!“, meinte Bill und wir vier gingen wieder ins Haus.
„Wie lange bist du schon hier?!“, fragte ich dann Sandra. Natürlich nur so…
„Ach ich hab gestern hier geschlafen!“, antwortete sie.
Ich musste schlucken.
Na dann…
Die beiden hatten sicher eine schöne Nacht gehabt
Oh Gott Nici, einfach nicht dran denken!
Wir vier setzten uns dann ins Wohnzimmer auf die Coach. Erst Gustav dann ich neber mir Bill und schlusslicht Sandra, die halb auf Bills schoß saß.
Es tat mir weh, dass er einen Arm um sie gelegt hatte.
„Wo ist denn Tom?!“, fragte ich dann irgendwann.
Mit dem musste ich immerhin auch noch reden. Und davor hatte ich echt angst!
Bill warf mir einen skeptischen Blick zu.
„Ich glaube der schläft noch! Aber er kommt sicher gleich!“
Ich nickte nur.
Wie Tom wohl reagieren wird? Aber er darf nich twissen, dass das irgendetwas mit Bill zu tun hat! Ich mss einfach so tun als hätte ich zurzeit für niemanden Gefühle.
Ich würde ja sowiseo nie an Bill heran kommen.
Er hatte ja seine Sandra

Kapitel 52

Meine Arme waren gekreuzt.
Gott, das war ja die reinste Folter!!
Uh Bill du bist ja sooo süß
Aber nicht so süß wie du Sandra
Durfte ich mal eben kurz raus kotzen gehen? Ich weiß auch nicht aber irgendwie kam ich mir richtig überflüssig vor…
Oke Gustav war auch noch da, aber so wie der aussah war der schon längst wieder eingepennt.
-.-
Klasse.
Bill und Sandra schienen so veriebt zu sein….
Ob ich wohl echt jemals an Bill rankommen würde?
Ja, nach dem Lied wa sich kannte hieß es ja …wenn du wirklich willst….
Aber ob ich Bill bekommen würde?
Wenn du wirklich willst
Heilen deine Wunden
Wenn du wirklich willst
Werden aus stunden sekunden
Wenn du wirklich willst
Lernst du zu fliegen
Wenn du wirklich willst
Lernst du dich zu lieben
Wenn du wirklich willst
Gehst du dem weg ausm weg…

Toll aber diese ganzen Sachen brachte nmir nichts! Ich wollte ja nur Bill…
Aber das ging nicht! Erstens würde ich Sandra, meiner besten Freundin nie den Freund ausspannen und außerdem will Bill ja eh nichts von mir…
Traurig senkte ich den Blick.
Wie ging das Lied noch weiter?
Sei du selbst, steh zu dir
Die Wahrheit wird gelebt und nicht doziert
Du bist was du warst und du wirst sein was du tust
Beginne dich zu lieben un du findest was du suchst
Alles was wissen willst
Alles was du suchst
Findest du in dir
Denn du bist was du tust
Bohr in deinen Wunden
Mach dir klar das du noch lebst
Finde dich selbst bevor du innerlich
Innerlich verwest

Ja da hatte nwir es doch. Du bist was du tust. Wenn ich Sandra den Freund ausspannen würde wäre ich eine verlogene hinterhältige scheiss Freundin!
Also dürfte ich mich erst an Bill ran machen wen ndie beiden getrennt sind.
Aber ob das je passieren wird…
So wie die hier grad rum turteln….*nerv*
Aber selbst wenn Nici,
Bill liebt dich nicht!!
Plötzlich vernahm ich Schritte.
„Oh hallo!“, sgate eine verschlafene Stimme.
Ich blickte auf direkt i ndie Augen von Tom.
Ein riesen Kloß bildete sich in meinem Hals.

Kapitel 53

„Hey!“, sagte ich mit ziemlich hoher Stimme.
Oh Gott! Bitte lass das jetz nich wirklich mich gewesen sein…ich räusperte mich kurz.
Sandra grinste: „Morgen Tom!“
Tom grinste zurück. „Also mich wunderts, das ihr zwei schon wach seit! Gestern das muss ja bei euch noch ziemlich spät geworden sein! Und gerade leise warte ihr auch net!“, zog er die beiden auf.
Mein Magen krampfte sich schmerzhaft zusammen. Wieder dieses Gefühl, als ich hätte ch beim Treppen hinuntergehen wieder eine Stufe verpasst.
Danke Tom!
„Morgen alter!“, meldete sich nun auch Gustav zu Wort und grinste Tom kurz an.
Wieseo beachtete d ermich eigentlich nicht?
Immerhin waren wirnoch zusammen!
Ich kreuzte wieder meine Arme und schmollte leicht vor mich hin. Oke war ja nicht so, dass ich ständig im Mittelpunkt stehen wollte, aber früher haben die Jungs sich immer riesig gefreut mich wieder zusehen und haben mich wie wild umarmt und so weiter…
Und jetz plötzlich?
Jetzt schien ihnen Sandra ja schon wichtiger zu sein als ich! Okay Bill war sie denk mal auf alle Fälle viel wichtiger!
Ich schmollte noch mehr…
Das perfekte Paar….blabla!
Wer weiß wie lange das überhaupt noch hält! Grr…. Aber so wies im Moment aussah….och man!
Ich konnte mir gut vorstellen, dass mein Blick nun nicht mehr ganz Jugendfrei aussah!
Vielleicht war es einfach besser ich geh wieder nach Hause?
Ich wette das würde denen gar nicht mal auffallen….
Okay Nici, jetz bleib mal ruhig! Steiger dich da nicht so rein! Vielleicht is Tom ja einfach nur Müde, und ehm das mit gestern da das hat er jetz nur so gesagt und Bill und Sandra sind schon ganz früh ins Bett und Bettina hat auch im Gästezimmer geschlafen!
Das glaubst du doch jetzt selbst nicht oder?
Ich seufzte einmal kurz.
„Ehm hi!“, kam es plötzlich zögerlich und unvermittelbar vor mir und ich zuckte kurz zusammen. Ich hatte die ganze Zeit ziemlich auf den Boden geschaut und blickte nun erschreckt hoch.
Tom sah mich mit einem kleinen Lächeln an und in seinen Augen lag pure Wärme.
Ah hatte der Herr mich auch mal bemerkt?
Ich grinste leicht zurück. „Hey!“, sagte ich wieder. Ich hatte ihn zwar eben erst begrüßt aber naja egal^^.
Bill rutschte etwas zur Seite und Tom setzte sich dann zwischen uns. Warum grad das?
Ich wollte doch neber Bill sitzen bleiben.
Am liebsten hätte ich grad wieder geschmollt.
„Und wie geht’s dir?!“, fragte Tom dann zu mir gewant.
Ich zuckte die schultern. „Eigentlich ganz gut und dir?!“
„Mhh ja auch!“, antwortete er und sah mir wieder so direkt in die Augen.
Er rutschte etwas näher zur mir und legte leicht einen Arm um mich.
Oh mein Gott wie sollte ich denn bitte gleich mit ihm schluss machen? Das kann nich doch nicht! Er wird mich hassen! Mein bester Freund!
Ich musste schlucken.
Und vielleicht wird Bill mich dann auch hassen, weil ich seinen Bruder verletzt habe o.O
Waah, bitte nicht!
Tom wusste ja auch noch nicht mal, dass ich mich wieder erinnern kann! Mhh…vielleicht übernimmt er dann das mit dme Schluss machen ja auch selber?
Nachdenklich kaute ich auf meiner Unterlipe herum.
„Wollen wir vielleicht mal hoch in mein Zimmer gehen?!“, fragte Tom mich plötzlich.
Erschreckt schaute ich ihn an. Dann zuckte ich die Schultern.
„Okay“, murmelte ich.
Er stand auf und nahm mich an der Hand.
Die anderen drei sahen uns hinterher als wir zusammen das Zimmer verließen.
Okay Nici jetzt oder nie!

Kapitel 54

Schluss-Für immer?

Tom lächelte mich schüchtern an. Ich grinste leicht zurück, schaffte es aber nicht ihm länger in die Augen zu schauen.
Wir saßen nun schon ein paar Minuten bei ihm aufm Bett und keiner wusste so genau was er jetzt sagen sollte. Also eigentlich wäre ich ja jetzt mal an der Reihe.
Nervös kaute ich auf meiner Unterlippe herum.
„Alles in Ordnung?!“, fragte Tom mich dann plötzlich. Ich zuckte leicht zusammen, weil ich damit nun überhaupt nicht gerechnet hatte, nickte aber dann sofort.
Sollte ich ihm nicht mal sagen, dass ich mich wieder erinnern kann?!
Es half mir nicht gerade, dass Tom mich die ganze Zeit so intensiv beobachtete.
„Also weißt du…“, setzte ich dann an.
„Ja?!“
„Ich ehm…“, boah scheisse war das schwer. Wie er dann wohl reagiert? Wird er schluss machen? Mhh…aber eigentlich war es ja das wa sich wollte.
„Du?!“, fragte Tom freundlich nach.
Ich senkte den Kopf und murmelte: „Ich kann mich erinnern!“
Ich shcuate nicht auf. Wollte Toms entsetztes und verblüfftes Gesicht nicht sehen. Mein magen krampfte sich schmerzhaft zusammen.
Die Stunde der Wahreheit, schoss es mir durch den Kopf. Mein Gott was ein fuck, machte ich mich über mich selbst lustig.
Sag doch was Tom! Flehte ich stumm.
Langsam hob ich den Kopf. Ich hielt das nicht mehr aus jetzt ich musste ihn anschauen.
Sein Ausdrcuk war genauso wie ich ihn mir vorgestellt hatte. Die Augen ungläubig etwas aufgerissen und der Mund leicht geöffnet. Sein Blick war leer.
„Es tut mir leid Tom!“, flüsterte ich.
Ich sah wie er stark schluckte.
„Stimmt es, dass du..?!“, er stockte.
Ich sah ihn leicht fragend an. Er atmete einmal kurz tief ein und fragte dann: „Liebst du Bill?!“
Erstaunt riss ich nun Augen und Mund auf. Ehrlich gesgat hatte ich damit nun am wenigsten gerechnet!
„Hast du ihm, an dem Abend wo wir zusammen gekommen sind, deine Liebe gestanden?!“, Toms Blick durchbohrte mich förmlich. Ich wollte ihn nicht anlügen! nicht mehr!
Also nickte ich langsam.
Ich hörte wie er stark Luft einsog.
„Tom, ich hab dich echt verdammt lieb, du bist mein ebster Freund!“, fing ich an und blickte ihn an. Ich sah einen hoffnungsschimme rin seinen Augen aufflackern. Bitte verzeih mir dachte ich noch beor ich dann wieter redete: „Aber auch nicht mehr!“ Ich sah kurz nach unten.
„Ich will wieterhein mit dir befreundet sein, dass es wieder so wird wie früher! Das wir einfach nur beste Freunde sind!
Tom schien mir gar nicht richtig zuzuhören. Er starrte einfach nur vor sich ins leere. Wie in Trance. Ich war den Tränen nahe.
„Tom!“, wimmerte ich schon fast und fiel ihm dann einfach um dne Hals. Konnte er nicht einfach mein bester Freund sein? Mein bester Freund?
Ich hörte wieder, wie er stark schluckte, dann erwiderte er die Umrarmung halbherzig. „Ist das okay?!“, fragte ich.
„Aber…ich liebe dich!“, hauchte er mir ins Ohr und ich umarmte ihn noch fester. „Tur mir ledi!“, sagte ich mit Tränenerstickter Stimme. Ich löste mich wieder von ihm und schaute ihn an. Er erwiderte den Blick.
„Können wir nicht einfach wieder beste Freunde sein?!“, fragte ich.
Es war dumm. Ich tat ihm nur weh, dass wusste ich.
Lange sah er mich einfach nur an.
„Ich weiß nicht ob ich das schaffe!“, sagte er schlussendlich. „Wegen meinen…“, er sprach nicht weiter.
Ja wegen den Gefühlen! Ich wusste es auch so.
Ich legte meine Stirn an seine und schaute ihm wieder in die Haselnussbraunen Augen. „Bitte lass es uns versuchen ja?!“
Er nickte gequält. Was hatte er auch für eine andere Wahl?
Ich stand langsam auf. Er auch. Dann umarmte ich ihn nochmal. „Das geht schon!“, flüsterte ich ihm ins Ohr und er brachte sogar ein halbes Lächeln zustande.
Langsam gingen wir wieder runter zu den anderen.
Was war ich nur für ein miststück?
Ich tat Tom echt weh! Das hatte er nicht verdient….
Er war so lieb…
ich hatte es verdient wegen Bill so zu leiden!

Kapitel 55

Traurig aber wahr

Langsam stieg ich hinter Tom die Treppe runter. Ich hatte ein schlechtes Gewissen. Ein sehr schlechtes Gewissen.
Ging das nun überhaupt noch? Konnten wir bald wieder normal miteinander umspringen? Einfach wieder beste Freunde sein? Ich bezweifelte es
Vielleicht würde er sich aber auch bald wieder neu verlieben, er hatte ja genug Fans die auf ihn standen!
Wieder kaute ich nachdenklich auf meine Unterlippe herum. Und was war jetzt eigentlich mit Bill? Konnte ich mich ihm wieder normal gegenüber Verahlten? Jetzt wo er gerade so glücklich mit Sandra war? Könnte es wieder so wie früher werden?
Nein, das bestimmt nicht, denn früher war Sandra noch nicht hier!
Wiedereinmal ertappte ich mich bei dem Gedanken, dass es besser gewesen wäre, ich hätte sie nie kennengelernt! Ich war echt eine tolle Freundin!
Ich fuhr mir kurz durchs Haar und beschloss dann: Ich werde Bill und Sandra ihr Glück gönnen!
Wenn sie sich wirklich lieben, dann kann ich da auch nichts dran ändern!
Tun sie das denn überhaupt?
´Nici hör auf!´, ermahnte ich mich selbst.
Sie lieben sich schon! Er hat die Gefühle für Sandra, die er für dich nicht hat!
Was nich is kann ja noch werden?
AH! Wie ich diese doofe kleine Stimme da hasste! Diesen einen kleinen scheiss Teil in mir, der unebdingt Bill wollte!
Aber mein Verstand sagte mir ganz klar und deutlich: Er wird nie Gefühle für mich haben!
Wir kennen uns schon so lange, warum sollte er jetzt aufeinmal Gefühle entwickeln?
Ich seufzte kurz und als wir dann wieder das Wohnzimmer betraten, schüttelte ich kurz den Kopf um mich von den ganzen Gedanken zu befreien.
Es ist alles okay, Nici! Sei einfach ganz natürlich jetzt!
“Hey Nici, ich penn heute wieder hier bei den Twins! Hast du nicht auch lust?!“, fragte Sandra mich grad schon mit glänzenden Augen, kaum hatten wir uns wieder gesetzt.
Ich warf Tom einen kurzen Seitenblick zu und antwortete dann: „Mh naja ich weiß nicht ob das so eine gute Idee ist!“
Sollten wir den anderen jetzt eigentlich ganz direkt sagen, dass wir uns getrennt haben? Oder lieber nicht? Tom sah nicht so aus als würde er in der nächsten Zeit sehr viel reden.
Sofort kam mein schlechtes Gewissen wieder.
Verdammt!
„Warum denn nicht?!“, zog Bill plötzlich einen Schmollmund. „Wär doch cool wenn du auch hier bleiben würdest!“
Mein Herz machte wieder einen Hüpfer. Mir kam gerade die Szene in den Kopf, an dem Abend bevor wir zur Karaoke sind als ich bei den Twins geschlafen hatte. Sie hatten sich beide so süß gestritten bei wem von beiden ich schlafen sollte. Doch das würde jetzt wohl nicht mehr passieren….Bill hatte ja jetzt seine Sandra
„Naja ich weiß nicht…“, meinte ich nur wieder unbehaglich. Ich glaube nicht das es gut wäre, heute Nacht bei Tom zu schlafen! Bill und Sandra wollen ja sicher ungestört sein….
„Was gibt’s denn da noch zu überlegen? Kom schon bitte Kleines, wir ham uns doch soooo lange jetzt nich gesehn!“
Oh mein Gott bei dem gebettel von Bill werd ich noch schwach und sag zu.
Ich sah wie Sandra Bill einen leicht ärgerlichen Blick zu warf. Ich musste mir ein Grinsen verkneifen. War sie etwa eifersüchtig? Hehe…
„Naja weißt du“, setzte ich an doch Tom unterbrach mich:
„Is gut Nici, du kannst ruhig hier schlafen! Es soll nicht an mir liegen!“
Er stand von der Coach auf. Verwirrt blickte ich zu ihm hoch.
Tom warf mir noch einen zutiefst verletzten Blick zu und ging dann aus dem Raum, hoch in sein Zimmer.
Ich starrte ihm noch eine Weile hinterher.
Oh Tom!
Es tut mir doch so leid, ich hab dich doch so lieb!
„Nici, alles klar bei euch beiden?!“, fragte Bill vorsichtig und ich schaute ihn an.
Seine haselnuss braunen Augen waren ein wenig fragend zusammen gekniffen.
Wie ich diese Augen doch liebte!
„Siehts so aus?!“, fragte ich und lies mich nach hinten in die Coach fallen.

Kapitel 56

Gefühle über Gefühle

„Naja eigentlich nicht! Sieht mehr so aus, als hättet ihr euch gestritten!“, sagte Bill mit fachmännischer Stimme.
„Gratuliere!“, sagte ich ironisch und verschränkte motzig die Arme. Ich war richtig genervt. Bei Bill in der Beziehung war ja alles okay! Er und Sandra waren richtig ineinander verliebt und was weiß ich!
Vielleicht kann man das ja ändern?!
Oh mein Gott! Hör jetzt ja auf zu denken Nici, sonst überlegst du dir hier gleich noch einen Schlachtplan wie du die beiden auseinander bringst und Bill für dich eroberst.
Ich mochte diesen einen Teil in mir nicht. Aber den gab es wohl in jedem Menschen oder?
Man konnte sich selbst nicht belügen…nein!
„Hey Kleines, was ist denn passiert?!“, hörte ich plötzlich Bills Stimme ganz dicht neben mir.
Erschrocken zuckte ich zusammen.
Er saß jetzt neben mir und schaute mich leicht fragend an. Ch konnte ihm das doch jetzt nicht erzählen oder?
Ja Bill ich hab mit Tom schluss gemacht, weil ich dich liebe!
Das ging ja wohl mal gar nicht oder?
Vorallem da ja mein Bruder und Bill´s Freundin direkt neben uns saßen. Ich seufzte frustriert.
Andererseits waren sie auch meine besten Freunde und früher oder später würden sie es eh erfahren.
„Zwischen Tom und mir ist es aus!“, erläuterte ich knapp.
Erstaunt rissen alle drei den Mund auf. „Warum?!“, fragte Bill fassungslos.
„Aber Nici, ihr habt doch sooo gut zusammen gepasst!“, quietschte auch Sandra.
Ach meine beste Freundinn sorgte sich doch für mich..
Oder wollte sie nur sicher gehen das ich in festen Händen war und mich dann nicht an Bill ran machen konnte?!
Quatsch! Mädel, sei mal nicht so misstrauisch!
Aber man kann nie wissen
Ich schüttelte kurz den Kopf um diesen Gedanken loszu werden.
„Es hat einfach nicht verpasst!“, sagte ich wieder nur knapp. Verdammt, was sollte ich denn nur erzählen? Die Wahrheit auf gar keinen Fall!
„War er so sauer auf dich, als du ihm erzählt hast, dass du dich erinnern kannst?!“, fragte Bill leise.
Ich schluckte und blickte ihn an. Na bitte hier hatte er ja eigentlich gerade selbst eine ausrede für mich gebracht. Aber Tom würd eihm doch eh die Wahrheit erzählen oder? Andererseits war dieser im Moment auch so genkickt, dass er nicht viel reden würde…
„Ja!“, stimmte ich Bills Aussage zu. Ich snekte den Blick.
„Tut mir leid!“, sagte Bill und nahm mich in den Arm. Ich lehnte mich an ihn. Tat das gut! Ach Bill wenn du doch einfach mein sein könntest…
Wer weiß? Vielleich twar er das ja mal bald?!“
Nein! Er war Sandras Freund! Er liebte sie! Sie waren glücklich!
Oder auch nicht
Oh man!
„Das wird schon wieder!“,sagte Sandra und nahm mich nun auch in den Arm. Bill war dadurch dann notgedrungen mich wieder loszulassen.
War das jetzt absicht von Sandra? Hatte sie echt angst um Bill? Angst ihn an mich zu verlieren?
Hatte sie dafür denn Gründe?
Eigentlich ja nicht! Bill liebt mich nicht!
vielleicht ja doch!
Boah Nici, ermahnt eich mich wieder selbst. Hör auf dir selbst hoffnungen zu machen!
Sandra lies mich wieder los und ich shcaute nun zu Gustav, der neben mir saß, in der erwartung das dies ermich jetzt auch umarmen würde.
Doch nichts.
Er schien wohl zu merken das ich ihn beobachtete denn er fragte: „Is was?!“
„Ach nene!“, sagte ich nur leicht angesäuert.
Bill verdrehte die Augen. „Gustav du bist so unsensibel!“
„Was?!“, quietschte Gustav auf „Warum denn das was hab ich gemacht? Ich hab grad net zugehört!“
Ich seufzte. „Vergiss es einfach!“
Toller Bruder! Ich schüttelte den Kopf.
„Also ich denke mal ich werde nicht hier schlafen!“, sagte ich dann und Bill und Sandra nickten verständnisvoll. Das leuchtete ihnen wohl ein.
Pah die waren doch sicher auch froh allein sein zu können!
„Naja ich geh dann mal!“, sagte ich niedergeschlagen nach diesem Gedanken und stand auf.
Bill begleitete mich noch zur Tür. Gustav wollte noch etw ashier bleiben….
„Also dann machs gut Süße, und sie nicht so traurig!“, versuchte Bill mich aufzumuntern und umarmt emich wieder.
„Ja ich werds versuchen!“
Mit dem Wissen im Hinterkopf, das ihr sicher eine tolle Nacht haben werdet….
„Ich komm morgen vielleicht mal vorbei!“, sagte er noch doch ich törte gar nicht mehr richtig zu.
Wie in trance furh ich zurück nach Magdeburg

Kapitel 57

Auf Gefühle folgt ein… Kuss?

Es war wie immer wenn es mir scheisse ging.
Ich saß im Bett, mit einem schönen warmen Tee und einer riesen Tafel Schokolade so wie anderes Knabberzeug. Nebenbei lief dann noch der Fernseher. Welcer Film lief weiß ich nicht mehr so genau. Ich hactete nicht groß drauf.
Was Bill und Sandra jetzt wohl machen?
Wahrscheinlich liegen sie eng aneinander gekuschelt im Bett und küssen sich. So wie ich Bill gerne mal küssen würde.
Diese schönen sinnlichen Lippen einmal auf den meinen zu spüren. Dann dieses wunderschöne Kribbeln im Bauch, das ich schon bekam wenn er mich nur berürte.
Oder Bill hat mit Sandra schluss gemacht, weil er gemerkt hat das er dich liebt
Haha, wollte ich mich grad selbstverarschen?
Kla Bill liebte Sandra und war total glücklich mit ihr und sie würden noch lange zusammen bleiben.
Wer weiß
Ne da müssten wenn dann was ganz shclimmes passiren, dass sie sich trennen.
Mann könnte ja etwas nachhelfen...
Oh mein Gott, Nici hör bloß auf zu denken! Ich will hier gleich keinen schlachtplan machen, wie ich die beiden auseinander bekomme! Das is ganz bös Nici! Pfui! Lass es!
Ich verdrehte über mich selbst die Augen. Konnte es sein das ich irgendwie gestört war?
Über diese Frage konnte ich nur ganz klar Nicken!
Ich wollte gerade die Tüte Chips öffnen, als es unten an der Haustür klingelte.
Genervt zog ich die Augenbrauen zusammen. Imme rmusste irgendeiner nerven!
Ich stand auf und schlrufter hinunter zur Tür. Als ich sie öffnete klappte mir vor Schreck der mund auf. Da standen Gustav und Bill
„Was machst du denn hier?!“,fragte ich vollkommen überrumpelt. Wollte Sandra nich bei ihm shclafen? Küssten sie sich nicht gerade eng aneinander gekuschelt? Liebte er sie nicht? Gab 1 und 1 2?
Nici bleib mal aufm Teppich! Nur weil er hier steht reg dich nicht so auf! Schön atmen!
„Nette Begrüßung hier!“, grinste Bill und trat dann zusammen mit Gustav ein.
Okeeeeeeeeee….
„Also , wollte Sandra nicht eigentlich bei dir schlafen?!“, fragte ich wiede. Ich wollte jetzt wissen was hier los war!
„Ja normal schon, aber ich finde du brauchst mich jetzt mehr! Sandra versteht das, weil ich ja dein bester Freund bin! Deshalb bin ich jetzt mit Gustav gekommen!“, er strahlte mich an.
Och wie süüüüüüß. Mein Bill, meiner süßer süßer kleiner knuffel Bill….Ich musste Grinsen.
Ey das ist deine Chance!
Nein! Ich mach mich jetzt nicht an ihn ran…..neeein!
„Alles klar bei dir?!“
Bill schaute mich grinsend an. Ich nickte nur heftig. „Komm wir gehen mal hoch!“
„Okay!“
Gemeinsam stiegen wir die Treppe hoch und standen dann in meinem Zimmer. Oh Gott hier sahs aus! Überall die ganzen Knabbersachen….die Klamotten unordentlich uaf den Boden geschmissen.
Peinlich…
Doch Bill strahlte nur und mit einem „Lecker!“, stürzte er sich auf meine Chips.
„Ey die sind mir!“, rief ich lachend und sprang hinter ihm her aufs Bett. Ich versuchte ihm die Chips wieder ab zu nehmen.
„Neee ich will!“, sagte er schmatzend. Ich musste weide rlachen. Wie süß! Er sah aus wie ein Kleinkind, den Mund voll und wie er mich so anschaute.
Da konnte ich doch nicht nein sagen….
„Nagut!“, gab ich nach und lies die Chips packung wieder los.
Bill freute sich wie so ein kleines Kind und ich musste noch mehr lachen .
„Na siehste durch mich hast du grad wieder bessere Stimmung!“, sagte Bill.
Da konnte ich ihm nur zustimmen. Allerdings ging e smir ja eben nur schlecht, weil ich nicht wusste was Bill gerade mit Sandra trieb.
Sandra
Ohje die war sicher auch sauer auf mich oder? Die hatte ja so angst das ich ihr ihren Bill wegschnappen könnte…mhhh
Egal vergiss sie jetz mal
Okay da hatte mein schlechtes Ich nun ausnahmsweise mal recht!
„Ja danke Bill echt lieb von dir das du gekommen bist!“
Ich lächelte ihn an.
Er lächelte zurück. Mein Herz begann immer schneller zu pochen. Mir fiel jetzt erst auf wie nahe wir uns doch waren.
Ungefähr ein halber Meter trennte mich von ihm.
Wir schauten uns in die Augen. Dieses Schoko-braun.
Mir wurde plötzlich klar ads wir uns imme rnäher kamen. Lag es an mir? Rückte ich unbewusst näher an ihnr ran?
Nein auch er lehnte sich zu mir rüber…..

Kapitel 58

Is it just a dream?

Uns trennten nur noch wenige cm.
´Nici, das ist deine Chance! Los jetzt schnapp ihn dir!´, feuerte ich mich selbst an.
Doch konnte ich Sandra sowas wirklich antun?
JA KONNTE ICH
Ich zieh das jetzt durch!
Bevor ich es mir noch anders überlegen konnte kam ich Bill noch ein Stück näher und presste meine Lippen auf seine.
Ich schmeckte den salzigen Chipsgschmack. Kein Wunder er hatte ja eben noch welche gegessen….logisch^^
Er zögerte kurz doch dann küsste er mich zurück.
Alles in mir jubelte auf und ich hatte das Gefühl gleich vor Freude zu platzen.
Ich küsste gerade Bill
Ich küsste Bill!!
Oh mein Gott!
Das gibt’s doch nicht! Das kam mir so unwirklich vor, wie in einem Traum.
Ich fuhr langsam mit einer Hand über seine Wange. Er hatte eine auf meiner Taille gelegt und streichelte mich dort sanft. Plötzlich stieß er mit seiner Zunge gegen meine Lippen und bat somit um einlass.
Ich öffnete meinen Mund und unsere Zungenspitzen berührten sich. Erst nur ganz sanft doch mit der Zeit begannen wir uns dann immer wilder und inniger zu küssen. Leidenschaftlich war es schon die ganze Zeit.
Ach du scheisse ey! Ich halt das nicht aus! Ich bin so aufgeregt! Mein Herz klopft wie wild und mein Blut rauscht wie wild durch meinen Körper. Hoffentlich werd ich nicht gleich noch erregt und….
Ehm ne wär nicht so gut wenn wir jetzt noch miteinander schlafen würden oder?
Oh man Nici ihr küsst euch „nur“ jetzt interpretier da nich so viel rein! Immer mit der Ruhe! Konzentrier dich einfach auf den Kuss!
Bill beugte sich über mich und ich lies mich nach hinten fallen, sodass er nun auf mir lag.
Oh man ich bekomm gleich einen herzinfakt! Das hält doch kein Mensch aus….von Bill geküsst zu werden
Ich Fall in Ohnmacht.
Ich hatte eine Hand in Bills Nacken gelegt und kraulte ihn da sanft, die andere wanderete über seinen Rücken und streichelte ihn dort sanft.
Er fuhr mit einer Hand durch mein Haar und mit der anderen wanderte er ganz langsam unter mein t-shirt und streichelte meinen Bauch.
Wie lange hatte ich mir das gewünscht? Ihm so nahe zu sein, so von ihm berührt zu werden.
Daran, dass ich grad den Freund meiner besten Freundin küsste dachte ich gar nicht.
Selbst wenn, ich glaube in dem moment wäre mir das so ziemlich egal gewesen!
Ich drückte meine Zunge fester gegen die von Bill und wir küssten uns immer wilder und inniger.
Wusster er überhaupt was er gerade tat? Das er mich küsste und nicht seine Freundin? Er liebte mich ja nicht….hatt er doch mal gesagt, oder?
Unwillkirlich begann ich Bills T-Shirt immer wieter hochzuschieben. Was mach ich denn da? Nici spinnst du? Meine Hand arbeite ganz unkontrolliert. Immer weiter …
Nein!! Böööse! Ganz böse Hand, hör sofort auf!
Doch irgendwie hörte sie nicht auf mich. Bill hörte kurz auf mich zu küssen und ich zog ihm das T-shirt über den Kopf. Ohje jetzt war es weg und er lag mit nacktem Oberkörper auf mir. Ich lass die Augen jetzt schön zu! Nicht das ich hier gleich noch richtig anfange zu sabern, das würde ja den ganzen Kuss versauen…tz….
Bill begann jetzt auch mir mein T-shirt auszuziehen. Oh mein Gott!
Als es weg war ging Bill mit der einen Hand, die eben noch auf meinem Bauch geruht hatte immer höher zu meiner Brust.
Mir entwich ein ungewolltes stöhnen als er anfing mich dort sanft zu streicheln.
Peinlich!
Doch das schien ihn nur noch mehr anzustachlen und er presste seine Lippen fester auf meine und streichelte mich fester.
Bitte, wenn dem Herr das gefiel…
Plötzlich begann er mit der anderen Hand an dem Knopf von meiner Hose zu spielen.
O_O
Hallo? Wir küssten uns gerade das erste mal….ach was solls mit Bill würde ich alles tun.
Er hatte den Knopf dann nach einiger Zeit auf bekommen und zog mir meine Hose aus.
Ich dreh gleich durch…. Ich konnte es nur wieder widerholen: Oh mein Gott!
Ich war der meinung das seine Hose jetzt auch dran war und öffnete sie nach einigen Versuchen.
Ich spürte durch den kuss, dass er leicht grinsen musste.
Jaja, ich hatte halt noch nicht so viel erfahrung wie er!
Ob er schon mit Sandra geschlafen hatte? Naja egal das gehörte jetzt nicht hierher…
Seine Hose war jetzt auch weg und wir lagen nur noch in Unterwäsche da.
Wir küssten uns immer fester. Immer inniger und wilder.
Seine Zunge presste stark gegen die meine und ich spürte sein Piercing. Das machte mich nur noch mehr an.
Nun fummelte Bill am verschluss meines BH´s herum und öffnete diesen im nu. Mein Gott, wie oft hatte er das denn schon getan?
Nun war auch der Bh weg…..langsam kamen wir der Sache näher…

Kapitel 59

Love is pain

Wir küssten uns immer wilder, inniger und fester.
Meine Atmung wurde schwer und hin und wieder entwich mir ein genussvoller Seufzer. Auch Bill stöhnt manchmal leise auf.
Ich fuhr mit einer Hand über seinen schönen Öberkörper und mit der anderen wild durch sein Haar und brachte seine Haare sicher ziemlich in Unordnung doch ausnahmsweise machte ihm das wohl mal nichts aus.
Langsam fuhr ich mit der einen Hand hinunter zu seiner Boxershorts und drückte sie ein Stück runter. Bill schien wohl nichts dagegen zu haben denn er küsste mich nur noch fester.
Millimeter für Millimeter schob ich sie weiter runter….
Bam
„Hey wollt ihr-“
Mit einem Knall flog die Tür auf und Gustav hielt mitten im Satz inne.
Bill und ich schossen auseinander und schauten entsetzt zu meinem Bruder der in der Tür stand.
Seine Augen waren weit aufgerissen und sein Mund stand offen. Fuck! Noch peinlicher gings ja wohl nicht.
Keiner sagte was.
Bill und ich einfach zu überrascht von Gustavs plötzlicher anwesenheit und Gustav zu schockiert von dem Bild das er sich hier ansehen musste.
Die Röte schoss mir ins Gesicht. Verlegen schaute ich zu Boden, traute mich nicht meinem Bruder in die Augen zu blicken. Wie peinlich!
„Ehm also ich geh besser wieder!“
Ohne uns nocheinmal anzuschauen verlies Gustav hastig den Raum als wolle er nur so schnell wie möglich von uns weg und lies mich und Bill somit wieder allein.
Ich saß einfach nur stumm da. Unfähig irgendetwas zu sagen. Ich war wie gelähmt. War das alles hier jetzt wirklich passiert? Es kam mit so unrealitsisch vor.
Hätte ich wirklich beinahe mit Bill geschlafen?
Ich traute mich nicht zu ihm rüber zu blicken.
Was würde er tun? Würde er mir gleich erklären, dass es ihm leid tut und es nur ein ausrutscher war? Das er eigentlich Sandra liebt? Das es einfach nur so passiert war und er nichts dafür konnte?
Nur bei dem Gedanken, dass Bill mir gleich wieder einen Korb gibt stiegen mir die Tränen in die Augen. Bitte nicht!
„Nici?!“
Das war Bill! Oh Gott! Jetzt kommt es sicher! Gleich wird er mich wieder so verletzten wie er es schoneinmal getan hat. Und wahrscheinlich werde ich mich diesmal noch viel schlechter fühlen! Ich hatte mir nun hoffnungen gemacht. Doch er würde sie gleich mit einem Satz wieder zerstören.
Ich wollte es erst gar nicht hören!
Ich stand auf und suchte meine Klamotten wieder zusammen, dann zog ich mich wieder vollständig an.
„Nici?!“, kam es wieder von Bill, doch diesmal bestimmter.
Ich antwortete wieder nicht. Stand einfach nur da mitten im Raum und schaute zu Boden.
Sag es schon, dachte ich. Verletz mich wieder. Ich warte nur darauf, auf deine Worte, die mein Herz wieder zerreißen werden!
„Ich also ich….es….es tut mir leid! Ich hätte nicht...aber weißt du ich…“, er stotterte irgendwas vor sich hin. Ja schon klar er versucht es mir jetzt wieder schonend beizubringen, weil er mich ja normal nicht verletzen will. Aber das wird er! Egal wie er es sagt!
„Du weißt ja ich bin mit Sandra zusammen und ich habe gerade einfach nicht nachgedacht….ich“
Tränen füllten meine Augen. Bill, wie kannst du mir sowas antun? Mir so Hoffnungen machen und dann so eiskalt wieder abblitzen lassen!
Weißt du eigentlich was du mir damit antust? Wie weh du mir tust? Wie sehr du mich verletzt?
Nein, das wusste er sicher nicht!
Ich schaute ihm nun zum ersten mal wieder in die Augen. Er blickte zurück
Er saß immernoch nur in Boxer auf meinem Bett.
Er sah so geil aus…
Ich musste meinen Blick wieder abwenden. Es tat einfach weh ihn so zu sehen und zu wissen, dass er nie mir gehören wird!
„Nici, ich will jetzt ganz ehrlich zu dir sein!“, sagte er mit fester Stimme. Dann holte er tief Luft und begann zu erzählen:

Kapitel 60

Ende gut, alles gut??!!

„Ich habe heute einfach nicht nachgdedacht, sondern auf mein Gefühl gehört! Und mein Herz hat mir gesagt, dass ich dich heute, jetzt, sofort küssen will! Es hat mir gesagt, dass du das hübscheste und tollste Mädchen bist das ich kenne! Wir sind jetzt schon so lange befreundet und ich habe bisher immernur nach meinem Verstand gehandelt! Ich wusste, dass Tom sehr große Gefühle für dich hatte! Er ist mein Zwillingsbruder, ich hab das gespürt! Ich war der Ansicht das er mehr für dich empfindet als ich! Das das bei mir nur eine kurze Schwämerei ist! Also habe ich mich von dir fern gehalten und dir in der einen Nacht gesagt, dass ich nur freundschaftliche Gefühle für dich habe! Wegen Tom. Doch jetzt weiß ich, dass es nichts bringt, weil du nicht so für ihn fühlst! Ich weiß das ist jetzt nicht richtig von mir, weil wir bzw ich Sandra und Tom damit weh tue. Aber ich kann das einfach nicht mehr!“
Als er mit seiner Rede fertig war stand mir der Mund offen.
Hatte Bill das gerade wirklich alles gesagt? Er hatte Gefühle für mich?
Mir war als würde ein riesen Feuerwerk in mir explodieren, so glücklich war ich.
„Aber wieso bist bzw warst du dann mit Sandra zusammen?!“, fragte ich leicht misstrauisch.
Bill seufzte kurz.
„Ich habe gehofft mit der Zeit Gefühle für sie zu entwickeln! Ich habe gemerkt, dass sie mich mag und gehofft dich dann zu vergessen!“
Er schaute zu Boden. „Tut mir leid, ich weiß das war nicht richtig von mir!“
„Nein war es nicht!“, sagte ich mit Tränenerstickter Stimme.
Ja in mir kamen Tränen auf; vor Freude!
Ich ging nun die zwei Schritte zum Bett und fiel Bill dann um den Hals. Er hielt mich fest an sich gedrückt.
„Tut mir leid, dass wegen mir alles so kompliziert geworden ist!“
Ich schüttelte den Kopf. Die Tränen liefen mir unaufhaltsam über die Wange.
„Hauptsache jetzt ist alles gut!“, schlurchzte ich.
„Ja!“, sagte Bill und ich wusste, dass er grinste.
Er löste sich plötzlich etwas von mir und schaute mir in die Augen. Sanft wischte er mir die Tränen von der Wage, dann lächelte er mich liebevoll an.
Ich konnte nicht anders als ihn einfach nur anzustrahlen.
Er strich mir noch eine Strähne aus der Stirn bevor er dann wieder näher kam und mich küsste.
Was für ein Gefühl! Dieses Kribbeln, überall im Bauch. Seine schönen warmen, weichen Lippen auf meinen.
Ich schlang meine Arme um seinen Hals und erwiderte den Kuss natürlich.
Nach einiger Zeit lösten wir uns wieder voneinander.
„Und was sagen wir jetzt Gustav?!“, grinste Bill mich an.
Ich musste lachen. Oh man der arme Gustav! Das war bestimmt ein ganz schöner Schock uns so zu erwischen!
„Ich weiß nicht aber wenn er es Sandra sagt dann hast du echt ein Problem!“
Sofort wurde Bills Miene wieder ernst. Ich biss mir auf die Zunge. Oh man ich blöde Kuh!
Bill seufzte. „Ja ich weiß aber ich muss es ihr sagen!“ Ich nickte.
„Und Tom muss es auch wissen!“
Ich schaute zu Boden.
Sie werden uns beide hassen!
Scheisse!
„Die bringen uns um!“, sprach ich aus meinen Gedanken heraus.
Bill kaute auf seiner Unterlippe herum. Nach ein paar Sekunden nickte er dann.
„Also was jetzt?!“, fragte ich ihn um Rat.
Hilflos zuckte er die Schultern.
„Ich weiß nicht, aber wir können ja noch etwas warten bis wir es sagen oder?!“, schlug er vor.
„Mhm“, machte ich nur. Ich fand die Vorstellung nicht gerade toll, dass Sandra nocheinmal diese Lippen küssen durfte, die jetzt ganz allein mir gehörten!
„Dann lass uns jetzt erst mal mit Gustav reden!“, schlug ich vor und Bill nickte.

Kapitel 61

Mein lieber Bruder…

Gemeinsam gingen wir rüber in Gustavs Zimmer. Und das Hand in Handy!!
Für mich ging wirklich ein Traum in erfüllung. Ich meine man konnte doch jetzt schon sagen, dass Bill und ich zusammen waren oder?
Er hatte doch gesagt, dass er Gefühle für mich hat oder?
Hat er doch?
o.O
Ja, Nici komm bleib ruhig! Hat er schon…..also ich hoffs jetzt mal!
Bill blieb plötzlich stehen und ich merkte, dass wir jetzt vor Gustavs Tür standen. Bill drehte sich nochmal zu mir um und lächelte mich zärtlich an. Okay er hatte es mir gesagt! Ganz sicher!
Ich lächelte zurück und drückte kurz meine Lippen auf seine. Er erwiderte den Kuss. Danach klopfte er dann kurz an der Tür und wir traten ein.
Gustav saß auf seinem Bett und als wir eintraten schaute er uns immernoch mit realtiv komischer Miene an. Also nicht normal für einen Gustav.
Innerlich schüttelte ich den Kopf.
Der arme Junge! War immernoch ganz verstört von dem Anblick eben! Oh man war ich eine böse Schwester…. Was hatte ich da nur meinem Bruder angetan?
Wieder innerliches kopfschütteln von mir.
„Seit ihr….seit ihr jetzt zusammen?!“, fragte Gustav leicht stotternd.
Aber eigentlich….was war so schlimm daran? Okay ich hatte eben erst mit Tom schluss gemacht und Bill war eigentlich noch mit Sandra zusammen…aber sonst?
Okay okay….ich habs schon verstanden^^
„Ja, also schon…nur wir wollen es noch nicht offiziel sagen verstehst du?“, antwortete Bill.
Innerlich jubelte alles in mir auf.
Bill hat gesagt wir sind zusammen….jaja halt nur nicht offiziel aber egal: Wir sind zusammen …..badalalala…oh man ich muss aufpassen das ich hier nich gleich anfange zu singen, vor freude!
„Aha und wann wollt ihr es offiziel machen?!“, fragte Gustav misstrauisch.
„Ahja sobald es Tom nicht mehr so schlecht geht und Sandra die Trennung von Bill auch einigermaßen verkraftet hat!“, diesmal war ich es die antwortete. Der Stolz in meiner Stimme war nicht zu verkennen.
„Also willst du jetzt bald mit Sandra schluss machen?!“
Bill nickte.
„Aber ejtzt nicht so von heute auf morgen. Sie ist eigentlich ziemlich sensibel und ich will lsie nicht verletzten! Deshalb muss die Beziehung von Nici und mir erst noch geheim bleiben okay?!“
Gustav seufzte. „Ist zwar nicht so meine Art, aber für euch schweige ich! Ehrt mich ja schon, dass ich als einziger die Wahrheit wissen darf!“
„Naja wenn du uns schon erwischst, kannste es auch grad wissen!“, sagte ich aus spaß. Gustav grinste.
„Und seit wann geht das schon?!“, fragte er. „Seit heute erst!“, antwortete ich wahrheitgemäß.
Mein Bruder zog ungläubig eine Augenbraue hoch.
Ill hob die Hände. „Ey is echt so!“
Gustav nickte immernoch etwas skeptisch. „Na dann muss ich euch wohl ienfach glauben was?!“
Bill und ich nickten zustimmend.
„Also bruderherz nicht vergessen! Still sein!“, sagte ich noch als Bill den anschein machte nun wieder zu mir rüber zu gehen.
Gustav nickte. „Ihr macht das schon! Und verletzt Tom und Sandra bitte nicht zu sehr!“
Bill und ich nickten artig.
Ichh atte nicht vor Tom noch mehr zu verletzen! Ich hatte ihn ja echt lieb, allerdings nur als Freund! Lieben tat ich Bill!
„Naja dann macht euch noch ne schöne Nacht! Und nicht zu laut sein bitte ich will schlafen!“
Gustav grinste doch ich verdrehte nur die Augen.
Als ob wir jetzt grad miteinander schlafen würden! Bill war nicht so! Da war ich mir ganz sicher!

Kapitel 62

Sex ist auch nur Sex

Hand in Hand gingen wir wieder rüber in mein Zimmer.
„Gustav ist echt unmöglich!“, schüttelte ich grinsend den Kopf, kaum war die Tür hinter uns geschlossen.
„Naja so ist er halt!“, meinte Bill ebenfalls mit einem Grinsen. „Aber vergessen wir deinen Bruder jetzt mal!“, sagte er und sein Lächeln wurde breiter.
Er kam auf mich zu und begann mich sanft und leidenschaftlich zugleich zu küssen.
Ich erwiderte es natürlich.
Bill begann mich langsam nach hinten zu schieben, bis ich dann plötzlich gegen das Bett stieß. Ich lies mich von alleine nach hinten fallen, Bill mit mir ziehend.
Wir rutschten hoch aufs Bett und küssten uns immer weiter.
Er lag halb auf mir und ich fuhr mit einer Hand wieder durch seine Haare. Mit der anderen ging ich unter sein T-shirt und streichelte ihm so langsam am Rücken entlang.
Unser Kuss wurden immer wilder und leidenschaftlicher.
Mein Gehirn hatte ich fast vollkommen abgestellt und konzentrierte mich jetzt voll und ganz auf Bill. Dieser fuhr gerade mit einer Hand sachte unter mein Oberteil und streichelte meinen Bauch.
Ich drückte ihn jetzt mit der einen Hand am Hinterkopf noch fester an mich ran und küsste ihn somit fester. Unsere Zungen spielten wie wild miteinandern und es würde mich jetzt gerade nicht sehr viel wundern, wenn heute abend nicht noch mehr passieren würde!
Auch wenn ich es eigentlich ja nicht wollte. Aber andererseits liebte ich Bill wirklich und er mich denke mal auch, oder? Also warum eigentlich nicht!? Aber erst mal sehen ob es überhaupt so weit kommt!
Als Bill mit der einen Hand höher zu meinen Brüsten ging hob sich mein Oberkörper ungewollt ein paar cm und ich spürte wie Bill grinste. Ich ignorierte es einfach und küsste ihn weiter. Wild und fest. Also wenn man uns jetzt so sehen würde, würd man nicht glauben, dass wir uns heute das erste mal küssen und erst seit heute zusammen sind!
Ich hoffe mal diese Beziehung hält ganz lange! Am liebsten wäre es mir ja wir würden es Tom und Sandra schon morgen sagen…aber Bill wollte es ja anders! Ich hielt es nicht wirklich für richtig, aber ich vertraute ihm! Trotzdem versetzte mir der Gedanke, dass Bill Sandra küssen wird, einen mächtigen Stich.
Aber er muss tun was er für richtig hält!
Auch wenn ich denke das es falsch ist!
Plötzlich begann Bill mein T-shirt immer weiter hochzuschieben, bis er es mir schließlich ganz über den Kopf zog. Unsere Lippen trafen sich sofort wieder.
Eine ganze Weile lagen wir einfach nur da und küssten uns. Irgendwann zog ich ihm dann auch das T-shirt aus. Seine Küsse wurden mit der Zeit immer fester. Ich hätte eigentlich nicht gedacht das das noch geht! Er strich mir mit seiner Zunge fest über meine.
Oke ich denke eigentlich mal: heute ist es soweit! Ja, heute werde ich mein erstes mal erleben!
Aber eigentlich wird das doch ziemlich überebwertet oder? Mhhh….
Wir hams getan wie man es tut
Im stehen und im liegen
Und wenn wir einmal Engel sind
Dann fick ich dich im fliegen

Oh mein Gott! Nici, warum denkst du gerade jetzt an dieses Lied? Ich hab sie ja nicht mehr alle!
Ich entschied mich, meine Gedanken jetzt völlig abzustellen und mich Bill einfach nur voll und ganz hinzugeben….

Kapitel 63

Good Feelings….

„Nici?!“, stoppte Bill plötzlich mich zu küssen. Etwas erschrocken und erstaunt löste ich mich von ihm und schaute ihm fragend in die Augen.
Bill grinste.
„Ich liebe dich!“, flüsterte er dann und fing wieder an mich, fest,wild und leidenschaftlich zu küssen. Ich hatte keine Chance ihm zu sagen ´ich dich auch´.
Dabei fand ich das gerade so unheimlich süß von ihm, dass ich ihm am liebsten nun gesagt hätte, wie sehr ich ihn liebe und das ich ihn nie, und wirklich nie, verlieren will!
Ich entschied mich dazu, den Kuss zu erwidern und ihm langsam seine Hose zu öffnen. Diesmal schaffte ich es auf anhieb und zog sie ihm danach sofort aus.
Wieso hatten wir uns eben überhaupt wieder angezogen? Klamotten waren doch völlig überflüssig!
Kurze Zeit später war meine Hose dann auch weg und wir lagen jetzt nur noch in Unterwäsche da, Bill auf mir.
Langsam fuhr ich mit einer Hand immer wieder über seinen Rücken, mal auch etwas tiefer…
Die andere ruhte wieder auf seinem Hinterkopf, womit ich ihn immer wieder fester an mich drückte um ihn besser küssen zu können.
Ich wusste nicht wie lange wir so dalagen und uns leidenschaftlich küssten. Doch ich hätte noch ewig so weiter machen können! Ihn so auf mir zu spüren und seine Hand die immer mal wieder über meinen Bauch und dann wieder über meine Brüste strich.
Jedesmal hob sich mein Oberkörper wieder etwas in die Höhe.
Als Bill dann nach einiger Zeit meinen BH öffnete und dann mit seiner Hand über meinen nackten Oberkörper strich entwich mir wieder ein ungewollter Seufzer.
Mir war das zwar peinlich aber ich konnte es auch nicht verhindern. Bill hingegen schien es zu gefallen und immer weiter anzustacheln.
Das brachte mich leicht zum grinsen. Ja ich war ganz sicher, dass ich mit ihm mein erstes mal haben wollte!
Ich griff wiede rzu seiner Boxershorts und zog sie millimeter für millimeter weiter nach unten. Plötzlich stoppte Billl mich. Er löste seine Lippen von meinen und schaute mir ernst i ndie Augen. Für einen kleinen Moment hatte ich echt Angst vor dem, was jetzt wohl kommen würde.
„Nici, du musst nichts tun, was du später bereust! Ich will dich zu nichts zwingen!“
Verwirrt schaute ich ihn an. Ich wusste es doch! Bill würde nichts tun was ich nicht will! Nein, er war nicht so wie Tom!
„Ach Bill!“, hauchte ich. „Keine Sorge ich mache nur das was ich will!“
Er schaute mich leicht skeptisch an. Doch ich grinste nur kurz und legte meine Lippen dann wieder auf seine. Nach einigen Sekunden erwiderte er den Kuss dann wieder und augenblicklich später drang ich mit meiner Zunge wieder in seinen Mund ein.
Eine Zeit lang küssten wir uns wieder nur, dann wagte ich einen neuen Anlauf, seine Boxershorts hinunter zu ziehen, und diesmal lies er es zu.
Ein kleines Grinsen huschte mir über die Lippen doch dann zoge er mir auch meinen Tanga runter und sofort wurde ich wieder ernst.
Ich winkelte die Beine leicht an und spürte dann wie er in mich eindrang.
Ein lautes Stöhnen entwich mir und ich krallte mich hinten an seinem Rücken fest.
Wenn Gustav uns jetzt hört? , schoss es mir plötzlich durch den Kopf als auch Bill laut aufstöhnte.
Ach egal, soll der doch denken was er will!
Bill begann sich langsan in mir zu bewegen und wurde mit der Zeit immer schneller. Ich schloss für einen Moment die Augen. Es fiel mir immer schwerer richtig zu Atmen. Immerwieder seufzte und stöhnte ich laut. Auch Bill begann immer schwerer und schneller zu Atmen.
Mir wurde mit der Zeit imemr wärmer und ich spürte wie sich kleine Schweißperlen auf meiner Stirn bildeten. Ich war ziemlich erregt und ein schönes Gefühl machte sich imemr weiter in mir breit. Es wurde immer größer und schöner.
Bill stöhnt emir laut ins Ohr und wurde noch schneller. Seine heißer Atmen stieß gegen meinen Hals. Ich musste stark schluckten und hielt mich noch mehr an ihm fest.
„Gleich!“, stieß Bill plötzlich hervor und ich wusste genau was er meinte.
Das unglaublich shcöne Gefühl staute sich in mir bis es dann plötzlich völlig ausbrach.
Bill und ich stöhnten gleichzeit laut los.
Mit der Zeit wurde er dann wieder langsamer, bis er sich shcließlich von mir runter rollte.
Mein Atem war noch shcnell und unregelmäßig und schweißperlenen liefen mir übers Gesicht.
„Ich liebe dich, Nici!“, hauchte Bill noch leise bevor wir dann enganeinander gekuschelt einschliefen.

Kapitel 64

Helle Sonnenstrahlen fielen mir am nächsten morgen ins Gesicht. Ich musste mehrmals stark blinzeln, als ich die Augen versuchte zu öffnen.
Ich gähnte einmal kurz und wollt mich dann auf die andere Seite drehen, um dem Licht zu entgehen doch irgendetwas hinderte mich daran. Irgendjemand hielt mich fest im Arm und drückte mich fest an sich.
Verwirrt schaute ich auf, direkt in das engelsgleiche, süße, schlafende Gesicht von Bill.
Ein Lächeln huschte mir übers Gesicht, als ich mich an den gestrigen Abend erinnerte.
„Es war kein Traum!“, flüsterte ich leise vor mich hin.
Ich war wirklich mit Bill zusammen. Ich hatte nun endlich das, was ich schon immer wollte!
Ich kuschelte mich eng an ihn und döste noch etwas vor mich hin. Doch wirklich einschlafen konnte ich nicht. Mein Herz klopfte wieder wie wild, sobald ich an gestern dachte und diese Nähe von Bill machte es nicht gerade besser…
Irgendwann spürte ich dann plötzlich seine Lippen auf meinen. Ich schlug die Augen uaf und blickte direkt in die seine.
„Morgen!“, grinste er nachdem er den Kuss beendet hatte.
„Morgen!“, lächelte ich zurück.
Sanft strich er mir eine Haarsträhne aus der Stirn und schaute mir intensiv in die Augen. Ich musste stark schlucken. Mein Gott der Junge brachte mich einfach um den Verstand!
Ich streichelte ihm kurz über die Wange und lehnte dann meine Stirn gegen seine. Genießerisch schloss ich die Augen. Es war einfach toll in seiner nähe zu sein!
Wir kuschelten noch eine Weile miteinander bis wir dann beschlossen runter Frühstücken zu gehen.
Unten in der Küche saß auch shcon Gustav am Tisch mit einer Schüssel Cornflakes vor sich. Als wir eintraten grinste er uns breit entgegen. „Also echt mal hab ich net gesgat ihr sollt leise sein?!“
Ich ertappte mich dabei wie ich schuldbewusst nach unten sah und die Röte mir ins Gesicht stieg. Bill allerdings blieb ganz cool.
„Also ich weiß nicht wovon du redest!“
Wir setzten uns gegenüber von ihm an den Tisch. Mein Bruder schüttelte den Kopf.
„Jaja würd ich jetz auch sagen! Aber ich habs genau gehört! Ich will wirklich nicht wissen was ihr da alles getrieben habt!“
„Man Gustav!“, sagte ich. Wusste der nicht wie peinlich mir das war?
„Ach Nici du musst dich nicht schämen!“, belehrte er mich.
„Sowas ist was ganz natürlich! Fast jeder Mensch macht sowas! Wenn nicht gäbe es uns ja jetzt gar nicht!“
Hitze stieg in mir auf und mein Gesicht glühte wieder rot. Bill allerdings musste sich einen ablachen.
„Man Gustav, alter du bist echt geil drauf!“
Zusammen alchten die beiden Jungs sich kaputt. Ich saß schweigend daneber und trank meinen Kaffee. Ich wusste echt nicht wie Bill jetzt lachen konnte. Ich schämte mich….
„Ach Schatz nimm das doch nicht so ernst!“, sagte dieser plötzlich zu mir und drückte mir einen kurzen Kuss auf die Wange.
Ich war sofort besänftigt und mir huschte sogar ein kleines Grinsen über die Lippen.
„Siehst du geht doch!“, satrhlte Bill mich an und strich mir nochmal kurz liebevoll über die Wange.
Oh man war ich verlieeeebt.
„Und wie macht ihr das jetzt eigentlich? Wenn Sandra und Tom in der Nähe sind einfach so tun als wär nichts zwischen euch?!“
Bill und ich nickten langsam.
„Aber nur vorübergehend!“, fügte ich hinzu.
Bill stimmt emir zu. „Wir wollen die beiden ja nicht verletzen!“
„Ja das haben sie echt nicht verdient!“
Aber bei aller liebe für Sandra und Tom….konnte ich das wirklich ertragen zu sehen wie Bill sie küsste?!

Kapitel 65

Wir 3 Frühstückten in aller Ruhe zusammen und ließen uns alle Zeit der Welt. Das Thema, von wegen wir waren gestern so laut, wurde zu meinem Glück nicht mehr angesprochen.
„Und Süße was machen wir heute?!“, fragte Bill mich dann mit einem Gähnen.
Ich musste lachen.
„Keine Ahnung ist mir egal! Wozu hast du denn lust?!“
Er zuckte die Schultern. „Ich bin ziemlich müde, also is mir eigentlich egal!“
„War gestern wohl doch zu viel für dich?!“, konnte Gustav sich wieder nicht verkneifen. Ich warf ihm einen kühlen Blick zu, doch er grinste nur.
Bill wollte gerade etwas sagen, als plötzlich sein Handy klingelte.
Genervt rollte er die Augen und ging ran:
-Ja?
Stille..
-Oh hey süße!
Ich musste gar nicht erst fragen wer dran war ich wusste es auch so; Sandra!
-Ja klar hab ich heute Zeit für dich!
Bitte? Ich hör wohl nicht richtig! Wollte Bill nicht heute was mit mir machen?? Empärt riss ich den Mund auf. Eben hatte er mich noch gefragt? Ich stieß hörbar stark Luft aus.
-Ja gut bye bis später, ich dich auch!
Dann legte er auf und blickte geradewegs in mein wütendes Gesicht.
Beschwichtigend hob er die Hände. „Sorry schatz, aber sieh mal ich hab sie doch gestern schon versetzt, weil ich bei dir geschlafen hab und sieh mal immerhin muss ich bald mit ihr schluss machen und du weißt ich kann sowas nicht, und- ““Schon gut Bill!“, unterbrach ich seinen Redeschwall. Dann seufzte ich. „Ich weiß schon was du meinst! Ich versteh dich!“
Okay nicht wirklich, aber war besser wenn er das denkt!! Schließlich wollte ich unsere Beziehung nach einem Tag nicht schon gefährden!!
„Ich wusste doch das du das verstehst süße!“, sagte Bill mit einem Lächeln und gab mir gleich schon einen zärtlichen Kuss. Ich konnte einfach nicht anders als ihm grad wieder zu verzeihen. Er war einfach zu süß und lieb…
Doch trotzdem klopfte mein Herz um einiges schneller und ich musste mich wirklich zu einem Lächeln zwingen als Bill sich dann auf den Weg zu Sandra machte. Blooooooß nicht dran denken wie er jetzt so zuckersüß zu Sandra ist und sie küsst und ihre Hand hält und ….Waaah
Mit einem riesen Kloß im Hals ging ich hoch in mein Zimemr und wusste einfach nicht was ich den rest des Tages mit mir anfangen sollte. Bill war bei Sandra also konnte ich mit denen logischerweise nichts unternehmen. Zu Tom war auch ziemlich shclecht, und auf Gustav war ich immernoch etwas sauer wegen der Sache heute morgen. Pah wenn der mal ne Freundin hat werd ich den auch immer so aufziehen! *schwör*
Also wenn ich noch vorhatte heute etwas zu unternehmen dann blieb nur noch Georg übrig.
Sollte ich vielleicht einfach mal zu ihm gehen und fragen ob er lust hat mit mir was zu machen? Eisessen oder so?
Ich kratzte mich kurz nachdenklich am Hinterkopf bis ich dann schließlich aufstand und nach unten schlenderte. Man ohne Bill war es irgendwie ganz schön langweilig!!
I never thought that it´ll be so simple but
I found a way I found a way
I always thought that I´d be too crazy but
I found a way I found a way

Was für ein schönes Lied!!! Ich hielt kurz inne und merkte dann, dass die Melodie aus dem Wohnzimmer kam.
Nix wie hin.....

Kapitel 66

„Hey Gustav, was gucksten du da?!“
Mein Bruder welcher vorm Fernseher saß, woher auch die Musik kam wie ich jetzt feststellte, drehte sich kurz zu mir um. „Drake&Josh!“, sagte er knapp und wandte seine Aufmerksamkeit wieder dem Fernseher zu.
Ich setzte mich neben ihn. „Kenn ich nicht! Neue Serie?!“, fragte ich.
Gustav schüttelte den Kopf. „Ne läuft schon länger! Is echt voll lustig! Kannst ja mitgucken!“
Hui großzügig heute mein Bruder!
Aber nach 20 Minuten als diese Folge zuende war musste ich ihm wirklich zustimmen! Das war echt zum tod lachen, vorallem dieser Drake Parker war derbst komisch.
Zu meinem Glück kamen nun mehrer Folgen nacheinandern, da gerade Drake&Josh voting war, was auch immer das heißen sollte.
Gustav und ich brachen immer wieder nacheinander in Lachen aus und hatten echt jede Menge spaß zusammen. Das ich eigentlich sauer auf ihn war wegen heute Morgen hatte ich ganz vergessen. Außerdem ging so auch die Zeit ziemlich shcnell rum und ich musste kein einziges mal an Bill und Sandra denken….
Später am Abend dann war Drake&Josh aus und Spongebob Schwammkopf lief jetzt. Das guckten wir uns dann auch noch an. Ich fand diesen gelben Schwamm echt voll geil…
„So ich geh jetzt mal auch in mein Zimmer noch bisschen Play Station spielen! Kommst du mit?“, fragte Gustav mich dann als das auch aus war.
Ich schüttelte den Kopf. „Ne ich ruf jetzt mal Bill an, und frag ihn ob wir morgen wa szusammen unternehmen wollen!“ Gustav zuckte die Schultern. „Okay wie du willst!“
Dann gingen wir beide nach oben, er in sein Zimmer und ich in meins.
Ich schnappte mir mein Handy und rief Bill auf seinem an…
Tut
Ich konnte es kaum noch erwarten endlich seine timme wieder zuhören.
Tut
Okay wir waren jetzt nur ein paar Stunden auseinander, aber trotzdem…
Tut
Ich kann ihn ja fragen ob wir morgen zusammen ins Schwimmbad wollen oder so…
Tut
Oder ob er vielleicht jetzt noch kommen will, dann kann er ja wider bei mir schlafen!
Tut
Er müsste doch jetzt wieder zu Hause sein oder?
Tut
Macht er noch was mit Sandra?
Tut
-Ja?
Ging plötzlich jemand dran. Ich stutzte. Das war nicht Bill…das klang mehr nach…
-Sandra? Hab ich dich grad ausversehen angerufen?
Fragte ich stutzig ins Telefon. Sandra lachte.
-Ne keine Sorge das is schon Bills Handy aber der is grad im Bad sich abschminken und so!
Aha…
-Und warum bist du da? Schläfst du heute bei ihm oder was?
Oh mist das klang zu vorwurfsvoll….ich biss mir auf die Lippe.
-Ehm…Ja? Warum? Darf ich das nicht oder was?
-Öh dochdoch….ich war nur ehm..überrascht!
Ich musste stark schlucken. Verdammt, warum schläft die jetz auch noch bei meinem Freund?
-Achso..
-Ja mhh…und was habt ihr morgen so vor?
Fragte ich ganz scheinheilig. Ich hoffte ma nix….für mich und für Bill..
-Ja also Bill und ich wollen zusammen ins Kino!
-.- ….. grrr…. Super Bill jetzt bin ich echt stolz auf dich…..so mach ich auch immer schluss!
-Achso…
-Ja aber was wolltest du eigentlich von Bill? Ich meine du hast ja jetz hier angerufen…
Ich wüsste ja nicht was dich das angeht…..
-Mhh….ach nur so bisschen mal mit ihm reden…
-Schatz? Wer is denn da dran?
Hört ich jetzt plötzlich Bills stimme im hintergrund.
Wieder hatte ich einen Kloß im Hals.
-Naja ich muss jett wieder auflegen gerß Ciau!
Sagt ich bevor Sandra noch Bill irgendetwas sagen konnte. Ich schmiss mein Handy achtlos weg und kreizte die Arme vor der Brust.
Klasse….echt klasse!

Kapitel 67

Warum macht er sowas? Warum verdammt tut er mir das an?
Oder will er jetzt vielleicht mit ihr schluss machen? Oh mein Gott ich dreh hier durch, ich will wissen was Bill macht! Er kann doch nicht so dreist sein, und das auskosten, dass er jetzt 2 Freundinnen hat oder? Nein, er liebt mich! Das weiß ich ganz genau!
Ich fuhr mir mit beiden Händen durchs Gesicht.
Was soll ich jetzt machen? Wenn ich fies wär könnte ich ja jetzt nach Loitsche fahren und Bill vor die Wahl stellen: Ich oder Sandra! Obwohl wenn Sandra das wüsste, was Bill und ich so letzte Nacht getrieben haben. Würde Bill gar nichts anders übrig bleiben als mich zu nehmen, weil Sandra ihm dann sowieso den Laufpass gibt.
Bin ich fies?
Ja ich bin eine ganz pööööse Nici!
Aber Bill wird mich dan nsicher hasen! Nene ich lass es lieber..
Aber dafür hat Bill jetzt seinen Spaß mit Sandra
Mh doch fies sein?
Obwohl andererseits könnte ich mich ja jetzt auch mit jemandem begnügen..
Gleiches recht für alle!
Nene, ich will keinen Streit mit Bill! Ich liebe ihn ja….
Boah man ich muss mich ablenken..verlixt….musik!
Ich sprang auf und ging zu meiner Musikanlage. Ich drückte einfach auf Play und setzte mich dann wieder auf mein Bett….
Ich zeige dir was es heißt
Allein zu sein
Ich trinke Tränen schwarzen Wein

Super grad das perfekte Lied…. Aber vielleicht war es ja jetzt genau das was ich brauchte…. Manno Bill warum rufst du mich jetzt nicht mal an?? Nachdem ich so mitgekriegt habe was du alles tolles mit Sandra machst….komm schon Telefon jetzt klingel gefälligst!
Bin ich nur glücklich wenn es schmerzt?
Ich schenk dir mein gefrornes Herz
Ich will das du es für mich wärmst

Oke die Musik brachte einen nicht gerade wieder in bessere Stimmung aber naja…. Bill jetzt ruf mich gefälligst an!!! Willst du das ich sauer auf dich bin oder was?? Boah man!!
Nur noch ein paar Minuten und dann komm ich zu dir nach Loische und dann ja dann….ja was dann? Dann erzähl ich Sandra die Wahrheit!! Jaja jetz hastes…. Nur Tom darf davon ja nichts mitbekommen….. ihn will ich ja nicht verletzen..ne er hat das nicht verdient!!
Mein ebster Freund…ob zwischen uns wohl alles wieder mal normal wird? Ie früher? Als wir noch so viel mist zusammen gebaut haben? In mir stieg die erinnerung an den Tag auf, wo Bill noch mit Susie zusammen war und Tom und ich heimlich Sachen in die Bowle gemischt haben. Jaja das waren noch Zeiten…
Vielleicht könnte ich ja morgen, ganz früh wenn Bill und Sandra noch da sind und kurz davor sind ins Kino zu fahren, zu Tom gehen und mit ihm reden, und dann wird Bill sicher auch eifersüchtig.
Hui guter Plan…..schön gemacht Nici!
Hehe…jaja dann sieht Bill mal wie das ist!! Aber was sollte ich dann mit Tom reden? Mh…naja mich nochmal entschuldigen und so, mir fällt schon was ein! Bischen Improvisieren!
Hihi….. ja so mach ich das morgen! Das hat Bill dann echt verdient! Soll er doch dan ndenken was er will….mh aber hoffentlich bekommen wir dann keinen Streit…ich liebe ihn ja.
Ach wenn er mich auch liebt dann bringt uns sowas schon nicht auseinander….hoffe ich

Kapitel 68

Ich bringe dich dazu dich selbst zu lieben, ich bringe dich dazu die Leere zu besiegen, ich bringe dich dazu du selbst zu sein….
„Och man!“,grummelte ich vor mich hin und stellte mit einem lauten Gähnen den Handywecker aus. Wer zur Hölle hatte denn diese dumme Idee das ich schon so früh aufstehe? Jaja okay ich wollte unbedingt zu den Kaulitz fahren und mit Tom reden um Bill eifersüchtig zu machen…mh also ich komm auch auf Ideen…
Ich tappte rüber ins Bad und duschte mich dann erstmal ausgiebig. Dann putzte ich mir die Zähne, schminkte mich und richtete mir die Haare. Als ich wieder in mein Zimmer ging, war es halb 10.
Ich nahm mir mein Handy und schlurfte noch im Halbschlaf an Gustav´s Zimmer vorbei, welcher anscheinend noch am schlafen war. Da ich keinen Hunger hatte ging ich nicht nochmal in die Küche um zu Frühstücken sondern grad raus in richtung Bushaltestelle.
War das wirklich gut was ich hier tue?
Natürlich! Denk an Bill und Sandra
Okay stimmt das musste jetzt echt sein…und wenn er sauer wird? Naja eigentlich hab ich da ja mehr recht zu! Ich nickte wie zur bestätigung für mich selbst und stieg dann in den Bus ein ,der soeben gekommen war.
Noch immer leicht müde lehnte ich meinen Kopf gegen die kühle Scheibe vom Bus und schloss die Augen. Wie lange hatte ich denn gestern noch so nachgedacht?
Lange
Jaja… die Fahrt bis nach Loitsche dauerte meiner Meinung nach viel zu kurz und mit etwas weichen Knien stand ich schließlich vorm Kaulitz Haus. Okay also jetzt los…
Ich musste stark schlucken und mit jedem Schritt dem ich dem Haus näher kam, stiegen meine Zweifel ob das wirklich eine gute Idee war. Ich hielt vor der Haustür.
Okay Nici, jetzt bist du hier jetzt musst du es auch durchziehen!
Ich atmete noch ein paar mal tief ein, bis ich dann schließlich klingelte. Waren die überhaupt schon auf? Normalerweise schliefen die ja alle lange!
Naja keiner da ich geh wohl besser wieder, beschloss ich nach höchstens 5 Sekunden und wollte mich schon umdrehen und en abdampf machen, als plötzlich die Haustür vor mir aufgerissen wurde.
Mist!
Ich blickte auf, direkt in 2 schokoladigbraune Augen die niemand geringerem als Bill gehörten. Erstaund blickte er mich an.
„Was machst du denn hier?!“
Oh mein Gott, war das aber nett! So von meinem Freund begrüßt zu werden hatte ich mir schon immer mal gewünscht! Pah! Bill Kaulitz ey du bist ja wohl mal so ein arrogantes Ar…
Ich versuchte ihn hochmütig anzuschauen. Mir doch egal wenn der mich jetzt für ne Zicke oder sonst was hält! Der is ja wohl…
„Naja ich wollte mit Tom reden!“
Bill wirkte jetzt noch verwirrter. „Warum?!“
Was geht dich das denn an? „Tja…darf ich das nicht oder was?!“
Bill schien leicht verunsichtert. „Ehm doch doch…ich mein nur….naja“
Hah! Jetzt weiß er nicht mehr was er sagen soll! Tja Junge , gelitten, sag ich da nur! Man Nici, du hast heute ja echt ne Laune!
„Also was is darf ich reinkommen?!“
Bill zuckte über meine Grobheit leicht zusammen, nickte dann aber. „Ja klar!“
Ich stolzierte an ihm vorbei, und wollte geradewegs die Treppe zu toms Zimmer hinaufsteigen, als Bill mich von hinten am Arm festhielt.
Erstaund drehte ich mich um und stand nun genau vor ihm. Nur wenige Millimeter trennten uns jetzt voneinander…

Kapitel 69

Ich konnte seinen heißen Atem auf meinem Gesicht spüren und eine Gänsehaut durchzog meinen Körper. Warum liebte ich diesen Jungen so verdammt?
„Nici, ich..“, setzte er an doch plötzlich rief eine Stimme von oben:
„Schatz? Bist du unten?“
Sandra…
Bill und ich schossen auseinander, und das gerade noch rechtzeitig, denn paar Sekunden später kam auch schon Sandra die Treppe heruntergepolter. Als sie mich sah, zog sie verwirrt die Augenbrauen zusammen und stellte sich ganz nah zu ihrem Bill.
Ach am liebsten würde ich ihr doch den Hals umdrehen…grrr….
„Hey Nici!“, sagte sie.
„Hi!“, antwortete ich nur.
Bill stand einfach nur daneben und schaute ratlos drein. Jaja bleib du nur bei deiner Sandra…
„Gehen wir jetzt ins Kino, Schatz?!“
Bill nickte. „Ehm ja okay…..Tom und Nici können ja auch mitkommen wenn sie wollen oder?!“
Er schaute mich intensiv an. Sandra sah nicht sehr begeistert aus.
Ich grinste. „Och ne ihr beiden wollt doch sicher unter euch sein! Ich geh dann mal hoch zu Tom, ich muss ja auch alleine mit ihm reden….“
Sandra sah mich dankbar an, Bill allerdings eher geschockt.
Tja jetzt sieht er mal wie das ist! Vielleicht macht er es ja nicht mit absicht aber mir tut es trotzdem verdammt weh!
Ich schaute Bill nochmal kurz an, drehte mich dann um und ging nach oben. So das hatte Bill jetzt verdient! Aber echt mal….ich hoffe er hat jetzt gelernt und macht nun vielleicht mal mit Sandra schluss! Ja genau, wär toll wenn er jetzt schluss macht! Blöd wär nur wenn er mir jetzt auch eins auswischen will und extra noch länger mit ihr zusammen bleibt. Mh, ne sowas würd er nicht tun oder? Naja ich hoffs mal….für mich und für ihn! Immerhin kann ich ja auch schluss machen.
Ich seufzte. Außer er weiß das ich das nie tun würde….
Plötzlich stand ich vor Toms Zimmertür. Och ne jetzt musste ich ja echt darein gehen und mit ihm reden! Boah scheisse was sag ich denn da?
Ich stand mindestens eine Minute da im Flur rum und überlegte fieberhaft, was ich Tom jetzt wohl sagen sollte. Doch mir fiel echt nichts ein. Irgendwann beschloss ich dann einfach reinzugehen. Spontan würde mir sicher was einfallen! Hofte ich zumindest….
Ich klopfte kurz an und wollte dann die Tür öffnen um reinzugehen aber naja irgendwie ging das nicht so ganz. Die Tür war abgeschlossen und da ich das viel zu spät merkte knallte ich mit der Nase dagegen. Wenn Dummheit weh tun würde…. Naja das tat sie ja jetzt eigentlich in meinem Fall.
Oh man…ich klopfte nochmal an und wartete jetzt darauf, dass Tom mir aufmachen würde. Aber erst mal kam gar nichts.
„Tom?!“, fragte ich zögerlich. Ich hörte ein dummpfes Geräusch von drinnen. War der womöglich vor schreck vom Bett gefallen? Naja verübeln konnte ich es ihm nicht. Eigentlich war das schon ziemlich dreist von mir jetzt einfach hier aufzutauchen. Was hab ich aber auch für scheiss Ideen?
Ich seufzte leise und begann dann auf meiner Unterlippe herum zu kauen. Macht der mir jetzt eigentlich auf oder nicht?
Kaum hatte ich das gedacht wurde auch schon der Schlüssel im Schloss gedreht und die Tür ging auf.

Kapitel 70

Wir schauten uns an.
Oh mein Gott…in dem Moment hatte ich echt so starke Schuldgefühle wie noch nie. Tom sah wirklich schrecklich aus. Die Dreads hatte er offen und sie fielen im verstrubelt ums Gesicht. Seine Augen waren gerötet und er machte einen ziemlich fertigen Eindruck.
Fuck ey, was wird der wohl machen wenn er erfährt, dass ich mit Bill zusammen bin?
Daran wollte ich gar nicht erst denken…
Also sollten Bill und ich es echt noch ne gaaaanze Weile geheim halten. Mal mindestens bis Tom über mich hinweg is.
„Hi!“, sagte ich schüchtern und mit ziemlich hoher Stimme. Manman warum muss ich jetzt auch so nervös sein?
Ich sah wie Tom stark schluckte. „Wa-….Was machst du hier?!“, fragte er mit rauer Stimme. Mein Gott ich fang hier gleich noch an zu heulen so ein schlechtes Gewissen hab ich.
„Naja, ehm mit dir reden!“, antwortete ich verlegen. Wie bescheuert! Das hab ich ja mal wieder echt toll hinbekommen! -.-
So wie ich mich kenne rutscht mir hier gleich auch noch raus das Bill und ich was haben. Wenn ja, dann bring ich mich um!
„Und worüber?!“
„Also ich wollte…mich entschuldigen und ehm..naja“, super was jetzt? …. Ich hätte mir doch vorher wa sgutes überlegen sollen! Aber mir fällt ja natürlich nichts ein! Tja bin ich selbst dran schuld.
Tom sah mich eine ganze Weile einfach nur so an. Das machte mich grad noch nervöser. Man am besten ich geh jetzt wieder! Ich hatte mein Ziel erreicht und Bill eifersüchtig gemacht also…
„Okay“, sagte Tom in dem Moment, drehte sich um und ging wieder in sein Zimmer. Häh?
Er lies die Tür offen und folgte ihm daher. Super klasse….ich bin echt stolz auf mich! Man was soll ich denn jetzt machen?
Ich setzte mich mit etwas Abstand neben Tom aufs Bett und schaute auf den Boden. So und was jetzt?
“Also…“, sagte Tom.
Ich blickte auf und merkte, dass er mich wieder beobachtete. Man i nwas hatte ich mich da nur reingeritten?
„Also..“, sagte nun auch ich. Also Nici, du wolltest mit ihm reden also los!!
„Weißt du Tom, ich hab dich echt lieb! Du bist mein bester Freund! Und ich dich wieter treffen und mit dir reden und spaß haben! Ich will das jetzt wegen sowas nicht aufgeben“, ich hielt kuz inne. Wegen sowas? Naja wenn er sich in mich verliebt hat ist das nicht was man mal so einfach aus der Welt schaffen kann! Ich shcüttelte innerlich den Kopf. „Und ich hoffe, dass du mir verzeihen kannst und das du auch wiede rnormal mit mir umgehen kannst! Das alles wieder so ist wie früher!“
Wow dafür das das alles nicht geplant war, klingt das ziemlich gut. Oder?
Tom sah mich immernoch wortlos an. Er verzog keine Miene.
Mein Gott ich dreh hier noch durch!
„Weißt du Nici“, erhob er nun endlich das Wort. „Das ist nicht so einfach! Ich kann meine Gefühle auch nicht einfach abstellen und da kann ich mich auch nicht mal so eben wieder normal verhalten!“ Er hielt kurz inne und schluckte. Dann schaute er nach unten und murmelte: „Du hast mir sehr weh getan! Denn ich liebe dich wirklich!“

Kapitel 71

Ich hatte einen rießen Kloß im Hals und schluckte mehrmals stark.
In mir stiegen Tränen auf und in diesem Moment hasste ich mich selbst fast über alles. Ich war daran schuld, dass es Tom jetzt so schlecht ging. Und Sandra sah womöglich bald auch so aus.
Nur wegen mir. Alles wegen mir. Ich war an allem Schuld.
„Es tut mir so leid!“, murmelte ich mit tränenerstickter Stimme und Tom schaute wieder zu mir auf. Sein Blick war glasig und seine Augen wieder mehr gerötet.
Bei diesem Anblick kamen mir nur noch mehr Tränen und die ersten liefen mir jetzt auch schon über die Wange.
„Verzeih mir bitte!“, hauchte ich und fiel ihm dann um den Hals. Ich drückte mich ganz fest an ihn und presste mein Gesicht an sein T-Shirt.
Ich war ja so ein Miststück! Alle muss ich verletzen… und Tom geht es so schlecht wegen mir
Und Sandra dann auch….und Bill wird es sicher auch nicht lange mit mir aushalten.
Ich fing hemmungslos an zu weinen und meine ganzen Tränen sammelten sich in Toms T-Shirt. Dieser war im ersten moment zu perplex um irgendwas zu tun.
Okay zugegeben, eigentlich müsste es jetzt umgekehrt sein, denn ich habe ja mit ihm schluss gemacht.
Plötzlich spürte ich seine Hand an meinem Rücken. Sanft streichelte er mich. „Hey Kleines beruhig dich!“, flüsterte er.
„Es tut mir leid!“, sagte ich nur wieder unter heftigem zittern. Man Tom musste mich jetz echt für bescheuert halten. Eine etwas zu übertrieben reaktion meinerseits…
Aber er wusste ja auch nicht das ich gerade was mit Bill am laufen hatte…
Man was bin ich für ein schrecklicher Mensch?
Ich heulte noch mehr.
Tom drückte mich jetz auch sanft an sich und redete beruhigtend auf mich ein. Und das fand ich jetzt so toll an ihm. Er hatte eigentlich keinen blassen Schimmer warum ich so übertrieben Reagierte un doch tröstete er mich. Mein bester freund! Wie sehr wünschte ich, dass alles wieder beim alten ist.
„Komm Nici, jetzt hör bitte auf zu weinen! Wie wärs wollen wir ne DVD zusammen schauen?!“, fragte er einfach mal in der hoffnung mich wieder etwas zu beruhigen.
Ich nickte, löste mich aber nicht von Tom und presste mich weiter fest an ihn.
„Okay komm!“, er schob mich sanft von sich weg und ging dann zum fernseher. Dort schob er dann irgendeine DVD ein und kam wieder zu mir. „Na los!“, sagte er wieder und lächelte mich etwas an. Ich hätte grad schon wieder losheulen können. Ich hatte ihm so weh getan und er war trotzdem noch so lieb zu mir, auch wenn sein Lächeln, ewtas traurig rüber kam.
Ich rutschte weiter aufs Bett und lehnte mich mit dem Rücken gegen die Wand.
Tom kam neber mich und schien noch etwas unsicher zu sein, wie nahe er jetzt an mich ran kommen sollte.
Ich schaute auch kurz schüchtern zu ihm rüber, lehnte meinen Kopf dann allerdings an seine Schulter und er legte sachte einen Arm um mich.
Ich schniefte noch ein paar mal, bis ich mich dann voll und ganz auf den Film konzentrierte.
Ja so wollte ich das, Tom und ich als beste Freunde! Auch wenn er jetzt noch gefühle für mich hat, ich hoffe das ändert sich bald.
Ich weiß jetz eigentlich gar nicht mehr genau was es für ein film war den wir da schauten, aber ich spürte ganz genau wie Tom mich sanft an der Schulter streichelte und ab und zu auch mal meine Haare berührte.
Irgendwann so gegen Ende des Films knallte dann plötzlich die Tür auf und Bill kam herein gestürmt.
Tom und ich schauten beide erschrocken auf.
„Bill was hast dus denn so eilig was ist denn los?!“, hörte ich Sandra von der Treppe aus rufen, ebenso wie ihre hastigen Schritte die in unsere Richtung kamen.
Bill blieb mitten im Raum wie angewurzelt stehen und schaute mich und Tom mit seltsamen Blick an.
Oh oh…..

Kapitel 72

Etwas ängstlich schaute ich zu Bill der da immernoch mitten im Raum stand und Tom und mich wortlos musterte.
Also so war das ja eigentlich nicht geplant!! Wenn Bill jetzt falsche schlüsse zieht, dann hab ich echt ein Problem!
Tom schaute seinen Zwilling etwas verwirrt an. Verständlich eigentlich…
„Hey schatz, was machst du denn hier?!“, fragte Sandra, die plötzlich da war, und umarmte Bill von hinten.
Dieser zuckte jetzt wortlos die Schultern und schaute mich einfach nur an. Ich versuchte ihm irgendwie durch Blicke klar zu machen, dass da nichts war, zwischen Tom und mir.
„Oh seit ihr zwei wieder zusammen?!“, fragte Sandra plötzlich genau die richtige Frage und deutete auf mich und Tom.
„Ehm nein!“, sagte ich sofort.
Auch Tom schüttelte den Kopf.
„Ach und warum sitzt ihr dann so eng umschlungen hier?!“, fragte Bill und es war nicht zu verkennen das etwas Wut in seiner Stimme lag.
Am liebsten hätte ich die Augen verdreht. Noch auffälliger?
“Naja ehm, ich hab Nici getröstet die hat eben irgendwie voll angefangenzu heulen!“, antwortete Tom etwas perplex über die Grobheit seines Bruders.
Nun sah Bill mich fragend an aber ich schüttelte den Kopf.
Ich wollte und konnte das jetzt nicht laut sagen. Schließlich wüssten Sandra und Tom sonst das da was ist zwischen Bill und mir.
Vielleicht würde ich es ihm später erzählen, wenn er wir alleine sind. Obwohl eigentlich war ich doch sauer auf ihn oder?
„Ach schade ich finde ihr zwei passt so gut zusammen!“, sagte Sandra jetzt.
Bill hatte ein paar Sekunden einen Blick drauf, als würde er gleich jemanden umbringen. Wen genau er gerne gekillt hätte wusste ich nicht. Mich, weil ich so hier bei Tom sitze? Tom, weil er sich vielleicht angeblich an mich ranmacht? Oder Sandra, weil sie sowas jetzt sagte?
Er fing sich aber gleich wieder und zuckte kurz die Schultern.
Sandra warf ihm einen fragenden skeptischen Blick zu.
Pah die wollte doch nur, dass ich mit Tom zusammen bin, damit sie ihren Bill alleine hat. Tja is aber leider schon zu spät!
Fast hätte ich ihr noch die Zunge rausgestreckt…
Ich freute mich schon ein wenig, dass Bill jetzt so eifersüchtig war. Also hatte ich mein Ziel doch erreicht oder? Hehe…außer wenn er jetzt sauer is dann wär es scheisse…
„Und was macht ihr zwei jetzt noch?!“, fragte Tom.
Bill zuckte wieder nur die Schultern und sah mich an. Ich schaute zurück und er formte ein wortloses „Wir beide!“, mit den Lippen.
Ich warf erst einen kurzen Blick auf Tom und der hatte es zu meinem bzw unserem Glück nicht bemerkt
Unauffällg nickte ich.
„Ja, also ich schlaf heute ja wieder bei euch!“, sagte Sandra.
Ich zog die Augenbrauen zusammen. Aha und wie wollte Bill sich da jetz noch alleine mit mir treffen? Wieder ne leere Versprechung?
Ich warf ihm einen leicht wütenden Blick zu.
„Hey das ham wir doch gar nicht ausgemacht!“, protestierte er da schon gegen Sandras aussage.
„Aber schatz heißt das du willst nicht das ich heute bei der schlafe?!“, fragte sie mit einem leichten schmollmund.
Wir schauten jetzt alle zu Bill der mir einen gar nicht hilfreichen, hilflosen blick zu warf. Tja Junge jetz liegts an dir…entweder ich bin sauer oder deine Sandra…

Kapitel 73

„Ehm…äh“, Bill kratzte sich verlegen am Hinterkopf und vermied es sorgfältig weder mir noch Sandra in die Augen zu schauen.
„Also…..schatz wär echt toll wenn du hier heute schlafen würdest, aber meinst du nicht- “, Sandra lies ihren Bill gar nicht erst zu ende reden sondern plapperte grad munter drauf los:
„Ja okay süßer also dann schlaf ic hwieder hier! Meine Sachen liegen ja noch bei dir im Zimmer!“, ihr Grinsen reichte vom einen Ohr zum anderen und für einen Moment hatte ich das Gefühl, dass sie mich kurz mit triumph in den Augen ansah.
„Also komm wir gehen dann zu dir rüber und lassen die beiden hier mal alleine!“, sie zwinkerte mir auffällig zu, sodass auch wirklich jeder es mitbekommen hatte und zog Bill mit sich aus dem Zimmer, welcher mir nur noch einen letzten hilflosen Blick zuwarf.
Super…davon konnte ich mir jetzt auch nichts kaufen!
Ich zog die Augenbrauen zusammen und verschränkte die Arme.
Bill war ja echt….was dachte der sich eigentlich dabei? Schon schlimm genug, dass er sich traute nicht mit Sandra schluss zu machen aber das der sich jetzt auch noch so hier aufführte…
Oder will er vielleicht gar nicht erst mit Sandra schluss machen?
Bei diesem Gedanken musste ich einmal stakr schlucken und mein Atem setzte für ein paar Sekunden aus, dann schüttelte ich allerdings heftig den Kopf und fing mir somit einen verwirrten seitenblick von Tom ein.
Nein, sowas würde Bill nicht bringen! Er liebt mich und Sandra nicht!!! Er will sie nur nicht verletzen!!! Trotzdem tat er mir ziemlich weh…..auch wenn es vielleicht keine absicht war!
„Ich ehm geh dann glaube ich mal wieder nach Hause!“, sagte ich dann irgendwann zu Tom, der immernoch neben mir saß, da ich wirklich keine Lust mehr hatte hier im Haus der Kaulitz zu sitzen mit dem wissen, dass Bill gerade im nebenraum mit Sandra alleine war….
„Oh!“, hörte ich Tom neben mir nur enttäuscht sagen. Zurückhaltend warf ich einen kurzen Blick zu ihm rüber und hoffe inständig, dass er sich nun wieder keine Hoffnungen machte…
Aber ich denke nicht oder?? oO
„Ja tut mir leid, aber ich ehm….muss noch Hausaufgaben machen!“
„Es ist doch Samstag?!“
„Ähh…ja trozdem!“
Tom nickte kurz. „Okay!“
Ich sprang auf und marschierte hastig aus dem Zimmer. „Tschau bis morgen doer so!“, winkte ich Tom noch kurz über die Schulter zu und schenkte ihm ein kleines Lächeln. Dann schloss ich die Tür hinter mir und ging den langen flur entlang. Vor Bills Zimmertür hielt ich kurz inne und konnt es mir einfach nicht vernkeifen, stehen zu bleiben und kurz mein Ohr an die Tür zu legen.
„Ah nein Bill du weißt doch das ich so kitzelig bin!“, hörte ich es von Sandra giggeln und Bill, wie er laut auflachte.
Wieder bildete sich ein Kloß in meinem Hals und ich verließ so schnell es ging das Haus. In meiner Brust spürte ich seltsame Stiche und kam dann zu dem Schluss, dass es wohl so eine Art liebeskummer sein musste.
Traurig und mit nassen Augen saß ich dann im Bus und fuhr zurück nach magdeburg.

Kapitel 74

Eigentlich war es ja klar….
Ich hatte es doch schon immer gewusst.
Das mit Bill und mir hatte keine Zukunft!! Wie denn auch?
Wir waren beide eigentlich keine schrecklichen Menschen und wollten Tom und Sandra nicht verletzen. Außerdem sah ich ihn ja eh nur so selten, wegen Tokio Hotel…
Meine Augen fühlten sich wieder ganz nass an und ich bemühte mich nicht zu weinen anzufangen.
Er ist es nicht wert, versuchte ich mir einzureden.
Außerdem ist es besser so! So ist keiner groß verletzt…..außer mir…aber ich übersteh das schon! Ich bin es doch gewöhnt…
Bill hat Sandra also geht es ihm sicher gut…
In mir machte sich ein Gefühl breit, eine seltsame Leere befiel mich und jeder Atemzug tat mir weh.
Ich wischte mir mit dem Ärmel kurz übers Gesicht und stieg dann aus, als der Bus in Magdeburg hielt.
Wie mechanich setzte ich einen Fuß vor den anderen. Schritt für Schritt ging ich nach Hause ohne überhaupt wahrzunehmen, dass es regnete. Dicke Regentropfen fielen auf mich, und durchnässten meine Haare, meine Klamotten…
Ich hatte glück, den nes war niemand zu Hause, so konnte ich ungesehen in mein Zimmer flüchten.
Ich schlug die Tür zu und sperrte ab.
Ich wollte niemanden sehen.
niemanden
Ich wollte alleine sein.
Mir konnte ja niemand helfen. Es wusste ja keiner, es durfte niemand wissen. Nur Gustav, aber der war weg und ihn wollte ich auch nicht sehen. Den besten Freund von Bill….
Ich musste alleine damit fertig werden…mit dem Schmerz und den Qualen..
…die ich nur wegen Bill durchlitt, weil er so mit mir spielte.
Ich ballte die Hände zu Fäusten und bis die Zähne zusammen.
Warum?
Warum tat er mir das an? Was hatte ich ihm getan?
So ein….
Er spielte mit mir, tat mir weh…mit absicht?
Nein, so einer war Bill nicht.
Doch trotzdem, ich wollte das nicht mehr. Lange genug hatte er mich verletzte. Mir weh getan. Schon so lange weinte ich um ihn.
Das musste ein Ende haben!
Jetzt endlich wo ich gedacht hatte, dass ich glücklich mit ihm werden könne…
Doch nein, ich muss ihn vergessen!!
Ich muss Abstand zu ihm nehmen…mich immer mehr von ihm entfernen und dann bald immer von ihm los zu sein, ihn nicht mehr zu lieben.
Ich schaff das schon!!
Ich stand vom Bett auf und ging zum Schreibtisch auf dem mein Handy lag. Dann löschte ich erstmals Bills Nummer.
„Guter Anfang!“, sagte ich selbst zu mir und musste Grinsen.

Kapitel 75

Ein riesen Grinsen pragte auf meinem Gesicht.
Bill du kannst mich mal! Wird mit Sandra glücklich! Ich steh euch nicht weiter im Weg. Sie liebt dich ja auch wirklich….und du sie ja auch!
Bill, ich brauch dich nicht du Penner
Denn die Welt ist voller Männer!

Ich muss laut auflachen, doch dann stocke ich.
Dreh ich durch?
Diese Frage konnte ich eindeutig nur mit ja beantworten.
Ich seufzte und schüttelte den Kopf.
Naja was will man machen?
Ich shcuate auf die Uhr und stellte überrascht fest das es gleich hscon halb 9 war.
Naja eigentlich noch relativ früh aber mein kopf schmerzte höllisch und ich war ziemlich müde.
Warum nur?
Zum Glück is morgen Sonntag dann kann ich ausschlafen und muss net in die Schule und muss….Sandra nich sehen….
Ich legte mich ins Bett und kaum hatte ich die Augen geschlossen fiel ich auch schon, mit einem leisen Lächeln auf den Lippen, in einen unruhigen schlaf.

Ich weiß jetz was ich will
Ich geh jetz endlich los
Ich weiß das ich dich liebe
Ich wird dich nie vergessen
Dies ist mein Abschiedslied


Langsam schlug ich die Augen auf. Man hatte ich nen mist geträumt…ständig so ein lied gehört..tz……
Kurz fragte ich mich warum ich mich so niedergeschlagen fühlte, da fiel mir der gestrige Tag wieder ein.
Die ganzen Gefühle von gestern übertrömten mich wieder und die ganzen Kopfschmerzen kamen wieder. Ich bemerkte, dass es gleich hscon halb 1 war und ich fragte mich, warum es mir nach so langem schlafen immernoch so schlecht ging.
Ich stand auf und zog mich langsam an. Dann warf ich ein Blick auf mein Handy und bemerkte, dass ich eine Kurznachricht empfangen hatte.
Von wem is die denn?
Ich ging auf öffnen und sah, dass sie von einer unbekannten Nummer war….ich hatte da schon so eine Ahnung…

Hey Nici!
Na wie geht’s dir? Warum bist du gestern einfach weg um dich zu verabschieden? :-)
Sehen wir uns heute??
Lieb dich ~kizZz~
Bill


Ich zog eine Augenbraue hoch. Ahja…..na wenn der dachte das alles gut zwischen uns is….pah!
Naja dann wird das jetz wohl ein Schock für ihn! Wenn ihm wirklich was an mir lag doer liegt wird es ihm weh tun, ich hoffe mal mindestens genauso weh wie er mir gestern getan hat!!
Tut mir leid Bill aber wir können uns nicht mehr sehn! Es ist aus, auch wenn ich nicht weiß ob da überhaupt je was war!
Nici!


Ich überlegte kurz ob ich das so lassen konnte und ging dann einfach auf senden.
Es ist besser so….persönlich wollte ich es ihm nicht sagen, sonst würde ich doch wieder schwach werden!!!
Ich spürte wie mir eine heiße Träne die Wange hinunterrollte und eine salzige Spur hinterlies.
Es war schön mit dir Bill….
…vielleicht sogar zu schön…..
…aber so kanns nicht weiter gehen!!...
….besser wir sehen uns nicht mehr in nächster zeit…
….gar nicht mehr!!….

Kapitel 76

Als mein Magen sich irgendwann meldete beschloss ich nach unten in die Küche zu gehen und was zu essen.
War ja auch schon nach Mittag….
Während ich so die Treppe hinunter ging, dachte ich daran, dass Leute bei Liebeskummer ja immer alles aus Frust in sich hinein stopften. Ich runzelte kurz die Stirn und kam dann zu dem Schluss auf keinen Fall fett zu werden nur wegen Bill.
Das ist er nicht wert!
Wie zur bestätigung für mich selbst nickte ich mitdem Kopf und betrat dann die Küche.
Mhm…
Ich ging zur Obstschale und nahm mir 2 Mandarinen raus. So das müsste genügen!
Ich drehte mich rum und knallte promb mit Gustav zusammen.
„Aua!“, sagte ich und rieb mir die schmerzende Stelle.
„Erschreck mich net so!“, motzte ich.
Jaja ich weiß ich hab heute gute Laune….
„Du bist ja gut drauf heute!“, sprach mein Bruder auch sogleich meinen Gedanken wieder aus.
Ich verdrehte die Augen. „Man muss ja nicht immer tolle Laune haben so wie du!“
Gustav schaute mich besorgt an. „Was ist denn los?!“
„Nix!“, schrie ich schon fast. „Kann dir doch egal sein!“
„Nein! Du bist meine Schwester, es interessiert dich und ich möchte dir helfen!“
„kannst du aber nicht!“, fauchte ich und stapfte an ihm vorbei. Warum ging der mir gerade heute so aufn Senkel? Man Brüder sind doch echt bescheuert!
Kopfschüttelnd knallte ich die Tür hinter mir zu und schmiss mich aufs Bett.
Ich wusste nicht woher meine Wut plötzlich kam aber ich tippte mal darauf, dass es was mit Bill zu tun hatte.
Seufzend begann ich eine Mandarine zu schälen.
Irgendwie war mir der Apetit vergangen.
Ich legte die Mandarine wieder zur Seite und drehte mich auf den Rücken. Mit verschränkten armen hinter meinen Kopf starrte ich zur Decke.
Was für ein Mist… ich brachte es irgendwie immer wieder fertig, dauernt scheisse zu bauen. Nie machte ich etwas richtig.
Wieso war doch alles richtig!
Aber ich vermisse Bill…
Ja ihn und seine Sandra
Mhm….okay, es war denke ich doch richtig!
Mein Blick fiel auf mein handy. Auch wenn es nicht die feine Art war, per SMS schluss zu machen! Ein dicker Kloß saß mir im Hals und ich schluckte mehrmals vergebens um ihn wieder weg zu bekommen.
Kack Leben aber auch….
„Nici?!“
Wildes geklopfe an meiner Tür riss mich aus meinen Tagträumen.
„Was?!“, rief ich schon wieder genervt.
„Ich weiß jetz was los is! Du hast mit Bill schluss gemacht!“
erschrocken riss ich die Augen auf. „Woher weißt DU das denn?!“
Ich stand auf und stapfte zur Tür.
„Ich hab eben grad mit ihm getelt!“
Ich riss die Tür auf und schaute meinen Bruder geschockt an. Er grinste mich leicht an.
„Er war echt fertig und ich hab ihm gesagt er soll jetzt mal vorbei kommen!“
„Du hast WAAAAAS?!“, schrie ich fassungslos.

Kapitel 77

„Ich hab Bill angerufen und ihm gesagt das er herkommen soll!“, erklärte Gustav ganz langsam als würde er mit einer 4 Jährigen reden. „Du hast was was gemacht?!“, schrie ich schon wieder, fast so wie eine 4 Jährige.
Gustav verdrehte die Augen. „Bist du taub oder was?!“
Wütend biss ich die Zähne zusammen und funkelte ihn böse an.
„Du hast sie ja nicht mehr alle!“, motzte ich und knallte ihm die Tür vor der Nase zu. Ehe er noch irgendwie reagieren konnte drehte ich den Schlüssel um und verschloss somit die Tür.
Pah, und sowas will mein Bruder sein!
„Ehm Nici?!“, kam es zaghaft von draußen.
„Lass mich in ruhe!“, fauchte ich und stapfte von der Tür weg. „Lasst mich alle in Ruhe und wenn Bill kommt sag ihm er kann grad wieder gehen!“
Dann schmiss ich mich aufs Bett und presste mir mein Kissen auf die Ohren.
Ich wollte nicht hören, wie Gustav jetzt gleich wieder versuchen würde mich umzustimmen.
Ich schloss die Augen und vergrub mein Gesicht tief in meine Bettdecke. Das Kissen hatte ich ja auf den Ohren.
Brüder sind ja echt die dümmste erfindung die es gibt!! Womit hab ich den nur verdient?
Was bestellt der Bill hierher? Ich will ihn doch vergessen!! Und ich will mich nie wieder verlieben!!!! Nie wieder…..

„Nici, bitte mach die Tür auf!“, wildes geklopfe an der Tür drang zu mir durch.
Was ist los?
„Bitte, verdammt redet doch wenigstens mal miteinander und klärt das!“
Noch mehr Lärm.
„Ja, bitte Nici, lass uns reden!“, rief jetzt eine andere Stimme.
Warum fühlte ich mich denn jetzt so komisch? Och ne war ich etwa eingeschlafen?
Man sollte so vielleicht man zukünftiger Lebensplan aussehen? Nur noch ab und zu was essen und sonst nur schlafen?
Oh man…
„Hallo, sag mal lebst du überhaupt noch? Jetzt hör mal auf uns zu ignorieren!“, polterte Gustav von draußen.
„Man reg dich ab!“, murmelte ich stumpf und rieb mir die Augen.
Was regt der sich eigentlich so auf? Kann dem doch eigentlich vollkommen egal sein ob ich jetzt mit ihm rede oder nicht.
„Was willst du denn?!“, fragte ich.
Vor der Tür wurde es plötzlich ganz still. Ja hallo? Was wollen die denn?
“Hat sie grad was gesagt?!“, höre ich Bill draußen flüstern, da ich mittlerweile direkt vor der Tür stand.
„Ja ich glaub schon!“, antwortete Gustav und fing wieder an, an der Tür zu klopfen.
„Nici, mach doch bitte auf wir wollen mit dir reden!“
Ich schaute stirnrunzelnt auf die Tür. Ja klar! Und was bitte hat Gustav jetzt damit zu tun?
Den geht das ja wohl mal überhaupt nichts an!!!
Außerdem wollte ich Bill doch vergessen un da passt es gar nicht, wenn ich jetzt mit ihm rede weil ich doch eh wieder schwach werde!!
„Nici? Mach bitte die Tür, auf denn das ist echt nicht fair von dir mir einfach so eine SMS zu schreiben! Weißt du eigentlich wie weh das getan hat?!“
Ich musste stark schlucken. Dann riss ich die Tür auf. Seine Stimme hatte so traurig geklungen… da konnte ich einfach nicht mehr….
Ich blickte Bill an. Er erwiderte meinen Blick. Er sah schon ziemlich fertig aus….

Kapitel 78

Ich verengte meine Augen jetzt zu schlitzen.
„Also, was wollt ihr?!“, fragte ich kühl.
Sie sollten jetzt nicht denken, dass ich mich freue sie zu sehen! Obwohl mein Herz wieder einen kleinen Hüpfer machte, nur bei Bills Anblick.
„Naja ich dneke mal, dass wir bzw ihr reden solltet!“, erklärte Gustav mit sachlichem Tonfall und schaute zwischen mir und Bill hin und her.
Bill schaute mich an. Sein Blick bat stumm um ein klärendes Gespräch zwischen uns.
Ich zuckte die schultern. „Ich wüsste nicht worüber!“
Gustav schaute mich mit großen ungläubigen Augen an, doch meine Aufmerksamkeit galt nun Bill.
Er sog scharf Luft ein und seine Augen wirkten nun ganz wässrig, als würde er gleich weinen. „Warum machst du das?!“, flüsterte er.
Ich schluckte stark und schaute dann kurz zu Boden.
„Du bist auch nicht besser!“, antwortete ich leise und blickte wieder zu ihm auf.
Er zog seine Augenbrauen zusammen und sein Gesicht verfinsterte sich.
„Warum? Ich hab nicht per SMS mit dir Schluss gemacht! Ich liebe dich aufrichtig! Was man von dir ja nicht behaupten kann!“, sagte Bill und ballte seine Hände zu Fäusten.
Nun wurde ich auch wütend.
„Achja? Und was denkst du wie ich mir dabei vorkomme, wenn du gleichzeit auch noch mit Sandra zusammen bist? Mit der Geissheit, dass du auch noch eine andere küsst und….“, mit erstickender Stimme brach ich ab, denn plötzlich kroch wieder dieses schmerzende Gefühl in mir auf.
Dieser stich mitten in meiner Brust.
„Nici!“, sagte Bill jetzt wieder ganz ruhig: „ Du weiß genau, dass ich dich liebe und ich eben nicht so einfach schluss machen kann! Aber glaub mir, ich hab es vor! Ich kann nicht mit jemandem zusammen sein, den ich nicht 100 prozentig liebe!“, er brach kurz ab und atmete tief durch: „ Ich will nur mit dir zusammen sein!“
Eine ganze Weile sah ich ihn einfach nur an. In seine wundervollen braunen Augen. Sie satrhlten so viel wärme aus und es unmöglich ihm nicht zu glauben. Doch ich konnte mich nicht bewegen. War wie erstarrt. Konnte einfach nur stumm da stehen und ihn anschauen.
„Naja ich…..ich glaube ich geh dann jetzt besser mal!“, mrumelte Bill leise.
Gustav sah ihn besorgt an.
„Tschüss!“, sagte Bill und mit einem letzten verletzten Blick zu mir drehte er sich um und ging davon.
Ich sah ihm nach. Verdammt, mach was! Renn ihm nach, sag ihm, dass du ihn auch liebst! Halte ihn auf, er darf nicht gehen!
„Man Nici, was machst du denn?!“, fauchte Gustav mich an.
Das rüttelte mich irgendwie ab. Ich hörte auf, Bill wie hypnotisiert nachzusehen und blickte zu meinem Bruder. Seine Augen funkelten wütend.
„Nichts!“, murmelte ich. Nichts….ich mache nichts…. Und genau das ist das Problem!
Ohne noch ein weiteres Wort zu sagen rannte ich los. Ganz schnell….ich musste Bill noch einholen!
Ich raste die Treppe hinunter und riss die Haustür auf.
Ich sah Bill, wie er langsam die Straße entlang schlenderte. Er hielt den Kopf gesenkt.
„Bill!“, schrie ich und rannte auf ihm zu. Er blieb stehen. „Bill, warte!“, rief ich nochmal und diesmal drehte er sich auch um.
Seine Augen waren gerötete und Tränen glänzten auf seinen Wangen.
Dieser Anblick tat mir so verdammt weh, dass ich für einen Moment stockte und stehen blieb, doch ich fasste mich sofort wieder.
Ich rannte ihm in die Arme. „Tut mir leid!“, hauchte ich und blickte ihn an.
„Ich…ich liebe dich doch auch!“, sagte ich und küsste ihn.
Direkt auf seine schönen weichen, warmen Lippen. Ich presste mich fest an ihn und schlang meine Arme um seinen Hals.
Der leicht salzige Geschmack von seinen Tränen drang mir in den Mund, doch es war mir egal.
Ich war wieder bei meinem Bill und küsste ihn….mitten auf der Straße…wo uns jeder sehen konnte…

Kapitel 79

„Nici!“, hauchte Bill leise und presste seine Lippen ganz fest gegen die Meine.
Er fuhr mir mit einer Hand leicht über die Wange und dann durch die Haare.
Ein warmes Glücksgefühl durchströmte meinen Körper und ich klammerte mich noch mehr an ihn.
Alles war perfekt….alles war toll….nichts konnte uns jetzt auseinanderbringen!
Ich beendete den Kuss langsam und legte meinen Kopf an seine Schulter.
„Bill, es tut mir so leid! Aber ich….mir gings so schlecht, weil du so viel mit Sandra gemach hast und ach ich weiß auch nicht…“
„Pscht!“, machte Bill und legte seine Arme enger um mich. „Jetzt ist alles gut! Mach dir keine Sorgen! Hauptsache jetzt ist wieder alles gut!“
Ich konnte nur nicken und vergrub mein Gesicht tiefer in seiner Jacke. Gierig sog ich seinen einzigartigen Geruch ein. Wie ich ihn doch liebte…
„Und was machen wir jetzt?!“, fragte er nach einigen Sekunden des Schweigens.
Ich zuckte leicht die Schultern. „ich weiß nicht…bist du heute noch mit Sandra verabredet?!“, ich löste mich von ihm und schaute ihm unsicher ins Gesicht.
Seine Augen leuchteten auf. „Nein!“, sagte er und ein Lächeln trat ihm auf die Lippen.
„Wir haben den ganzen Tag nur für uns!“, flüsterte er und seiner ugen begannen noch mehr zu funkeln.
Ich lächelte erfreut. „Gut!“, sagte ich. „Wollen wir dann rein gehen? Zu mir ins Zimemr oder so?!“, fragte ich beiläufig.
„Klar!“, satrehlte Bill und Hand in Hand gingen wir wieder zurück, rein ins Haus.
Auf der Treppe wartete ein ungeduldiger Gustav auf uns.
„Und habt ihr euch wieder vertragen?!“, fragte er. Ich blickte hinunter auf Bills und meine Hände, die sich fest umklammert hielten.
„Mhhh….“, machte ich. „Siehts denn danach aus?!“
„Öhm…ich würd sagen ja oder?!“
„Echt?!“
„Ja?!“
„Oke hast recht!“
Ich grinste Gustav amüsiert an, auf dessen Gesicht sich jetz auch ein Grinsen breit machte. Man was war das heute nicht für ein toller Tag!
„Und was habt ihr jetzt noch so vor?!“, fragte mein Bruder.
Wir zuckten die Schultern. „Chillen, schlafen, im Bett liegen, knutschen…., was man halt so macht!“, antwortete Bill und wir mussten alle irgendwie wieder lachen. Super wenn jeder gute Laune hat…
„Und was hast du vor?!“, fragte ich.
„Mhm…!“, Gustav runzelte die Stirn. „Ich wird wahrscheinlich mal nach Loitsche fahren und etwas mit Tom unternehmen….dem armen!“, antwortete er und hatte dabei einen leicht vorwurfsvollen Tonfall aufgesetzt. Ich nickte zustimmend.
„Oke mach das!“ In mir kamen wieder ein paar Schuldgefühle hoch und ich nahm mir fest vor, in den nächsten tagen auch mal wieder etwas mit Tom zu unternehmen….wie früher halt! Als beste Freunde….
„Naja….ihr seit dann also die ganze Zeit alleine hier! Viel Spaß!“, zwinkerte Gustav, jetzt wieder mit einem Grinsen im Gesicht und spazierte an uns vorbei.
„Na dann komm!“, sagte Bill, kaum war er weg, und zog mich die Treppe hoch in mein Zimmer.
„Also was machen wir?!“, fragte ich dann.
„Mhh…DVD gucken?!“
„Ahja oke!“, antwortete ich. „Und welche?!“
„Mir egal…was du willst!“, sagte Bill mit einem charmanten Lächeln und ich konnte es nicht verhindern das mir eine zarte röte ins Gesicht stieg.
Der Junge schaffte es aber auch immer wieder mich verlegen zu machen…
„Saw?!“
Bill nickte, also machte ich den Fernseher an und schob die DVD rein.
„So süße und jetzt komm her!“, sagte Bill und klopfte auf die Stelle neben sich auf dem Bett.
„nichts lieber als das!“, flötete ich und legte mich zu ihm.

Kapitel 80

„Bill!“, kicherte ich, als ich plötzlich wieder seine weichen Lippen an meinen Hals spürte.
„Mhm?!“, machte er nur, lies sich aber nicht weiter stören.
Ich musste grinsen. „Aber Bill, ich will den Film gucken!“, sagte ich gespielt ernst.
„Nein willst du nicht!“, antwortete er bewegte seine Lippen aber nicht von mir weg.
„Ach woher willst du denn wissen was ich will?!“, fragte ich und verschränkte die Arme. Der Film war ja eigentlich echt ganz spannend… ich verkniff mir ein Grinsen.
Bill löste sich nun von meinem Hals und schaute mir in die Augen.
„Weil du das hier viel lieber hast!“, flüsterte er und beugte sich zu mir rüber. Sanft begann er mich zu küssen und ich erwiderte es natürlich.
Jetzt war mir der Fim auch egal…
„sag mal, wie lange bleibt ihr jetzt eigentlich noch hier?!“, fragte ich Bill, nachdem der Kuss beendet war. Er runzelte leicht die Stirn.
„Mhm…ich glaube noch 3 Tage oder so!“, er zuckte die Schultern. „Bin mir aber nicht soo sicher!“
Ich zog eine Augenbraue in die Höhe. Sowas muss er doch wissen!
„Na dann!“, seufzte ich.
„Was denn?!“
„Nix, nix!“, winkte ich nur ab.
Naja dann blieben sie also nur noch ein paar Tage…
Ich spürte wie sich mein Magen schmerzhaft zusammen zog. Wie lange sie wohl wegbleiben würden? Wahrscheinlich schon ein paar Monate…
„Hey!“, Bill stupste mir leicht in die Seite. „Jetzt guck nicht so niedergeschlagen!! Im moment sind wir ja noch da!“
Super, im moment!
Und wenn sie übermorgen schon weg sind?? Wenn er, Bill, dann schon weg ist? Halte ich das aus? Vorallem, wenn er bisdahin noch nicht mit Bettina schluss gemacht hat? Muss ich dann die nächsten paar Monate damit leben? Bis er wieder da ist?
Nachdenklich fuhr ich mir durch die Haare. Würde er es fertig bringen noch innerhalb der nächsten paar Tage mit ihr schluss zu machen?
„An was denkst du denn schon wieder?!“, platzte da Bills Stimme plötzlich in meine Gedanken und er legte den Arm fester um mich. Ich zuckte belanglos die Schultern.
„Komm schon Schatz, was is los?!“ Er legte seine Stirn sanft auf meine und blickte mir eindringlich in die Augen.
„Es ist nur wegen…“
„Wegen…?!“
„Bettina!“, murmelte ich.
„Oh!“ Bill wich leicht vor mir zurück und senkte dann den Kopf.
Man ich hätte nicht wieder mit diesem Thema anfangen sollen….das brachte doch nie gutes!!
„Es tut mir leid….aber es ist nur….ich hab Angstd afor, die nächsten paar Monate mit dem wissen zu leben,d ass du gleichzeitig noch mit einer anderen zusammen bist, die du küsst und…“ Betroffen senkte ich den Blick.
„Nein!“, Bill schüttelte den Kopf. „Du hast ja recht! Ich würde mir dabei auch schrecklich vorkommen!“
Wir schwiegen eine Weile.
„Aber weißt du, ich weiß nicht….ich kann nicht bestimtm sagen, dass ich es noch bis zu unsere Abreise schaffe! D-Das geht einfach nicht von heute auf morgen!“
„Ja aber… aber ich meine es ist doch jetzt auch schon wieder etwas länger her, seit du schon vorhattest mit ihr schluss zu machen!“
„Nici, wir hatten das Thema doch schon!“, er schaute mir fest in die Augen.
„Ja, dann müsstest du auch wissen wie ausgenutzt ich mir dabei vorkomme!“
Bill wedelte hilflos mit den Händen in der Luft herum.
„Ich weiß aber…was soll ich denn tun?!“
„Ehm..mit ihr schluss machen?!“, schlug ich vor.
Er schnaubte kurz auf. „Toller Einfall!“
„Ich weiß.“
Wir hatten nun beide die Arme verschränkt und schauten in entgegengesetzte Richtungen. Okay es war blöd wieder mit dem Thema anzufangen aber es entsprach doch auch nur der Wahrheit!
Ich wollte ihn nicht mit einer anderen teilen, schon gar nicht mit meiner besten Freundin!
Wenn ich mir nur vorstellte, wie sie seine sanften Lippen küsste, die einzig und allein nur für mich bestimmt sind!
Ich wusste, dass es für Bill nichts bedeutet aber trotzdem…mir machte es schon was aus!
„Weißt du ich hab mir den Tag irgendwie anders vorgestellt!“, Bill seufzte kurz und sah mich von der Seite an.
„Ach wirklich?“, gab ich mein bissiges Kommentar.
„Ich will nicht mit dir streiten! Bitte Nici….“
Ich schaute zu ihm rüber.
„Ich will ja auch nicht streiten….“, murmelte ich.
Bill lächelte sanft.
„Also?“
„Also?!“
„Ich werde mich echt bemühen sobald wie möglich schluss zu machen!“, verprach er. „Wirklich!“
Ich lächelte nun auch.
„Na dann ist ja alles gut!“, sagte ich und beugte mich zu ihm rüber, um ihn zu küssen.

Kapitel 81

„Und wieso kannst du nicht hier schlafen?!“, fragte ich und setzte meinen Schmollmund auf. Es war bereits nach 9 und der letzter Bus nach Loitsche würd in knapp 10 Minuten fahren.
„Ja sorry, süße aber ich hab daheim noch viel zu tun!“
Traurig blickte ich ihn an.
„Aber bald seit ihr wieder weg und dann sehen wir uns doch gaaanz lange nicht mehr!“, quengelte ich. Ich versuchte mit aller Macht ihn wieder umzustimmen. Ich weiß nicht ob es daran lag, dass ich ihn einfach bei mir haben wollt oder ob ich angst hatte, dass er wieder zu Sandra ging oder sie zu ihm kam!
„Nein, es tut mir wirklich leid aber ich muss jetzt!“, sagte er leicht hektisch und drückte seine Lippen nun leicht gegen Meine.
Als er sich von mir lösen wollte, presste ich meine Hand gegen seinen Hinterkopf und zwang ihn somit mich weiter zu küssen. Er lies es zu und so standen wir eine ganze Weile nur da und küssten uns leidenschaftlich, während ich inständig hoffte, dass der Bus gleich abfahren würde und Bill ihn somit verpasst.
Nach einiger Zeit löste dieser sich dann aber entgültig von mir und spurtete dann los zur Bushaltestelle.
Leicht enttäuscht blickte ich ihm nach.
Dann verzog ich mich wieder zurück ins Haus. Im Flur blieb ich reglos stehen und überlegte was ich jetzt machen sollte. Gustav war noch nicht daheim, ich vermutete, dass er noch bei Tom war. Vielleicht schläft er ja da….
Gelangweilt marschierte ich in mein Zimmer und schmiss mich da dann aufs Bett.
Mhh….am besten ich schlaf jetzt, dann ist es schneller morgen und ich seh meinen Bill wieder! Ich grinste und zog mich dann um. Nachdem ich im Bad war, legte ich mich wieder ins Bett und schloss die Augen. Schneller als erwartet schlief ich dann schon ein und hatte auch einen wuuuuuunderschönen Traum…..von Bill natürlich!!

Am nächsten morgen wachte ich schon um 10 Uhr auf.
Ich streckte mich kurz und huschte dann ins Bad um zu duschen und mich fertig zu machen.
Ich entschloss mich heute zu den Twins zu fahren und auch mal wieder etwas mit Tom zu unternehmen. Mit Bill wäre vielleicht etwas auffällig…
Gut gelaunt ging ich dann nach einem kleinen Frühstück aus dem Haus und wartete an der Bushaltestelle auf den Bus. Dieser kam auch schon ziemlich schnell und ich lies mich auf den erst besten Sitzplatz fallen. Gelangweilt blickte ich aus dem Fenster und beobachtete die Landschaft die an mir vorbei zog.
Ein angenehmes Kribbeln überfiel mich, als der Bus in loitsche hielt.
Ich freute mich riesig Bill jetzt wiederzusehen auch wenn wir kaum 12 Stunden getrennt waren. Tja das muss liebe sein! Ich kicherte kurz und schritt dann zur Haustür.
Ich presste meinen Finger auf die Klingel und wartete ungeduldig. Nach ein paar Sekunden öffnete Tom mir die Tür und ich fiel ihm freudig in die Arme. „Hey!“, lächelte ich ihn an. „Hi!“, strahlte er zurück. „Na auch wieder hier?!“ „Jap! Ist Gustav auch da?!“
Tom nickte. „Der hat gestern hier geschlafen!“
„Hab ich mir schon gedacht!“, lachte ich.
„Tja, könntest du auch mal wieder machen!“
„Klar kein problem!“
Tom sah mich erfreut an. „Und was macht Bill?!“, fragte ich ganz nebenbei.
„Mhh…ich glaube der is bei Sandra“

Kapitel 82

„B-bei Sandra?!“ Meine Augen weiteten sich. „Seit wann denn?!“
Tom sah mich prüfend an. „Ich glaube der is eben grad erst dahin aber ich weiß es nicht so genau…warum? Was ist den so komisch daran, dass Bill zu seiner Freundin fährt?“
Ich winkte schnell ab. „Nichts, nichts!“
Tom zuckte die Schultern. „Also, willst du mit hoch kommen?!“ Ich konnte nur nicken.
Was zum Teufel wollte Bill wieder bei Sandra? Also entweder, sich einen schönen Tag mit ihr machen oder mit ihr Schluss machen. Mhh….das oder gefiel mir ehrlich gesagt besser!
„Hey na?!“, grinste Gustav uns entgegen, als wir Toms Zimmer betraten. „Hi!“, antwortete ich und versuchte ein halbwegs normales Lächeln zustande zu bringen.
„So was machen wir jetzt?“, fragte Tom und schmiss sich zu meinem Bruder aufs Bett.
Ich zuckte die Schulter und setzte mich auch dabei.
„Mir egal!“, lies auch Gustav vernehmen und Tom verdrehte die Augen. „Man ihr seit langweilig!“
„He!“, protstierte Gustav und gab Tom einen Knuff in die Seite. „Aua!“, schrie dieser und lies sich das natürlich nicht gefallen.
Während die Jungs sich neben mir prügelten wanderten meine Gedanken wieder zu Bill. Diese Ungwissheit brachte mich fast um. Was zum Teufel machen die beiden gerade? Macht Bill gerade schluss oder liegen sie zusammen auf dem Bett und küssen sich?
Verdammt ich will das wissen…
Wie kann er mir denn so etwas wieder antun? Wir hatten doch gestern noch darüber geredet! Wenn er heute nicht mit ihr schluss gemacht hat dann kann er mich vergessen….
Aber warum hatte er es gestern auch plötzlich so eilig von mir weg zu kommen? Vielleicht hat Tom sich geirrt und Bill hat die Nacht wieder bei ihr geschlafen. Ein heftiger Schmerz machte sich bei diesem Gedanken in meiner Brust breit.
Quatsch sowas würde Bill mir doch nicht antun…oder?
Nachdenklich kaute ich auf meiner Unterlippe herum. Warum ist Bill gestern so plötzlich verschwunden? Warum musste er aufeinmal weg? Doch zu Sandra?
Das war für mich eigentlich die logischste Erklärung. Ja, wahrscheinlich war er doch wieder bei seiner Sandra! Seiner allerliebsten Freundin!
War ja soooo klar das er es nicht lassen kann, wahrscheinlich hatte er nie vor schluss zu machen!!
Aprubt stand ich auf. Tom und Gustav blickten mich verdutzt an.
„Ich geh wieder heim!“, presste ich hervor.
Tom blinzelte verwirrrt. „Aber du bist doch gerade erst gekommen!“
Ich zuckte die Schultern. „Hab noch zu tun!“
Dann drehte ich mich um und stolzierte raus auf den Flur. Nie wieder werde ich einen Fuß in dieses Haus setzen, nie wieder!!!!
Entschlossen ging ich den Flur entlang als mir plötzlich Bill höchstpersönlich entgegen kam.
Als er mich sah lächelte er. „Hey süße!“
Wut schoss in mir auf. So ein Heuchler!
Als er mich Umarmen und küssen wollte stieß ich ihn weg. Verwirrt sah er mich an. „Alles in Ordnung?!“, fragte er vorsichtig nach.
Ich rollte mit den Augen. „Natürlich ist alles okay was soll schon sein?!“, fragte ich sarkastisch.
Als er mich dann weiterhin so fragend ansah verlor ich die Geduld und schrie: „Was denkst du wohl wa sist? Ich hab halt keinen Bock mehr nur diene zweite Freundin zu sein, und ich weiß genau das du grad bei Sandra warst! Brauchst dich gar nicht erst rauszureden!!! Weißt du was?? Du kannst mich mal!“
In meinen Augen brannten Tränen und Bill sah mich geschockt an. „A-a-aber“, stammelte er. „ich habe doch gerade mit ihr schluss gemacht!“

Kapitel 83

Benommen machte ich den Mund auf doch diesmal kam mir kein Laut über die Lippen.
Er hat mit ihr schluss gemacht? Er hat mir ihr schluss gemacht?
Bill gehört nur mir? Mir ganz alleine?
Die Gedanken in meinem Kopf überschlugen sich.
Die Vorstellung, dass Bill nicht mehr mit Sandra zusammen ist und nun nur noch für mich da ist war einfach zu schön um wahr zu sein.
„Oh Bill!“, hauchte ich und sprang ihm dann einfach in die Arme.
„Du-ich- es tut mir so leid!“, murmelte ich und vergrub mein Gesicht in seinem Jackenkragen. Gierig sog ich wieder seinen Geruch ein und wollte mich gar nicht mehr von ihm lösen.
Bill schien von meiner heftigen Reaktion leicht überrumpelt zu sein und streichelte mir nur scheu über den Rücken.
„Ich kanns gar nich glauben das is soooo toll!“, quietschte aus seiner Jacke hervor.
Bill musste lachen: „Okay na dann.“
Mein Grinsen wollte gar nicht mehr verschwinden.
„Ach Bill ich liebe dich!“, hauchte ich und küsste ihn. Meine Lippen brannten und in mir machte sich sein Kribbeln wie noch nie zuvor breit.
Ich schlang meine Arme um seinen Hals und er seine um meine Hüften.
Unsere Zungen berührten sich erst sanft und begannen dann immer Leidenschaftlicher miteinander zu spielen. Wie immer beeinträchtigte sein Piercing den Kuss nur zum positiven hin.
„Ich liebe dich auch!“, stiße Bill nach einigen Sekunden, atemlos von dem Kuss hervor, und presste seine Lippen dann sofort wieder auf meine.
Dass Gustav und Tom uns jederzeit hier erwischen könnten war uns in diesem Moment gar nicht bewusst: jetzt gab es nur uns beide!
Ich wollte meinen Bill gar nicht mehr los lassen. Mein Bill, der wegen mir mit Sandra schluss gemacht hat! ….Sandra….wie sie wohl reagiert hat? Ob es ihr sehr schlecht geht? Ob sie wohl weint?
Mhh…
Sachte löste ich mich von Bill. Leicht überrascht schaute dieser mich jetzt an.
„Was hat sie denn gesagt?“, fragte ich leise.
„Wer?“
Ich verdrehte die Augen. „Wer wohl? Sandra!!“
„Achso!“ Bill schaute mich mit unbehagen an. „Naja, sie hat sich nicht gerade gefreut!“
Ich zog die Augenbrauen in die Höhe. „Kann ich mir vorstellen!“
Bill seufzte und senkte den Blick. „Es ging ihr ziemlich mies! Sie hat geweint und….naja ich bin dann ziemlich schnell wieder gegangen weil ich mir das nicht mit ansehen konnte…“, schuldbewusst schaute er mich an.
„Naja es ist besser so! Anders hast du sie ja nur verarscht…“
„Ja du hast recht…“
Wir schwiegen beide eine Weile. Arme Sandra… irgendwie tat sie mir leid! Für mich wäre es auch schrecklich, wenn Bill mit mir schluss machen würde! Oh Gott gar nicht auszudenken….
„Wollen wir vielleicht in mein Zimmer gehen?“, riss Bill mich da aus meinen Gedanken und ich nickte erfreut. Aber soweit würde es jetzt bestimmt nicht kommen….es hat doch gerade erst angefangen mit uns….und es ist sicher noch lange nicht vorbei!!!!
Ich nickte erfreut.
„Also komm Schatz“, Bill lächelte mich unheimlich süß an und ich nahm seine Hand.
Als wir sein Zimmer betraten fiel mir ein, dass ich Tom und Gustav ja gesagt hatte das ich heim gehe…naja ich sag dann einfach das ich doch noch bleiben konnte oder so….aber jetzt will ich einfach nur die Zeit mit Bill genießen….
Nur wir beide und keine Sandra die in meinen Gedanken spukt!!

Kapitel 84

„Und was wollen wir jetzt machen?“, fragte ich Bill gespielt unwissend, kaum war die Tür hinter uns geschlossen. Der Angesprochene grinste kurz.
„Ach ich wüsste da schon was!“
Und schon legte er seine Lippen auf meine und weder verfielen wir in einen innigen Kuss. Langsam wanderte meine Hand unter sein T-Shirt und begann dort dann leicht über seine nackte Haut zu kratzen. Ich hörte wie Bill hörbar Luft einatmete.
Ganz langsam fuhr er mir mit einer Hand durchs Haar. Die andere wanderte auch ganz langsam unter mein Oberteil. Ich genoss seine Berührungen wo es nur ging und unsere Zungen spielten immer wilder und fester miteinander
Gerade wollte ich zum Angriff übergehen sprich ihm sein T-Shirt ausziehen, als wir plötzlich Schritte auf dem Gang hörten. Erschrocken fuhren wir auseinander und das keine Sekunde zu früh den einen Augenblick später flog die Tür auf. Entsetzt und ertappt zugleich schauten Bill und ich in die Gesichter unserer Brüder.
„Was macht ihr denn hier? Nici, wolltest du nicht Heim gehen?“ Verwirrt blickt Tom von mir zu Bill und wieder zurück.
„Ehm ja aber…weißt du dann hab ich Bill getroffen und er äh…“ Ich warf Bill einen Hilfe suchenden Blick zu doch er schaute mich auch nur leicht panisch an. „Weißt du er wollte… meinen rat!“
Gustav verdrehte leicht die Augen über diese schwache Ausrede; er wusste ja de Wahrheit.
Tom runzelte die Stirn und auch Bill sah nicht gerade Intelligent drein.
„Ja also, er hat sich von Sandra getrennt und er wollte wissen, wie er trotzdem weiterhin mit ihr befreundet sein kann“
Ich schaute Bill auffordernd an. Dieser spielte jetzt auch endlich mit: „Genau, ich wollte Nici, fragen ob sie mir dabei vielleicht helfen kann“
Erleichtert atmete ich auf. Das hatten wir ja zum Glück noch einigermaßen retten können. Tom nickte jetzt auch. “Achso. Warum hast du dich denn von Sandra getrennt?“, leicht entsetzt schaute er seinen Zwilling an. Wir anderen drei Sprich Gustav, Bill und ich warfen uns wieder nervöse Blicke zu. „Ja, also weiß du..“, Bill ruderte auf der Suche nach Ideen wild mit den Händen in der Luft herum. „Ich….äh hab mich verliebt! In eine andere…ja.“
Ich warf ihm einen ungläubigen Blick zu. Tom runzelte die Stirn und Gustav klappte der Mund auf.
„In wen?“
„Will ich nicht sage“
Mein Gott, wie kann er so was auch sagen? Klar dass Tom jetzt wissen will wen er liebt! Wenn ich gleich wieder mit Bill alleine Bill trete ich ihn erst mal gehörig in den Hintern!
Tom wandte sich jetzt an mich: „Weißt du es denn?“
Ich schüttelte hektisch den Kopf. „Nö, mir wollte er es auch nicht verraten!“ Ich versuchte enttäuscht drein zu sehen. „Kann man auch nicht ändern, seine Entscheidung!“
Ich sah Gustav auffordernd an. „Ja…man aber voll blöd komm schon Bill wir sind doch deine Freunde!“
Bill schüttelte den Kopf. „Ne tut mir leid aber das ist meine Sache!“
Tom seufzte. „Na ja vielleicht entschließt du dich ja doch noch es uns zu sagen“
Ich wusste genau, dass er jetzt hoffte, dass Bill es ihm gleich alleine mal unter 4 Augen sagen würde, weil sie sich ja für Gewöhnlich alles sagten. Aber da konnte er lange hoffe…
„Joa also ich geh dann jetzt aber echt mal heim!“, sagte ich nun. Bill und Tom schauten mich enttäuscht an, Gustav nickte nur. „Okay bis später!“
„Warum willst du denn nicht noch hier bleiben?!“, fragte Bill.
Ich zuckte die Schultern. Ich wollte wenn dann mit Bill allein sein und nicht noch mit Tom und Gustav hier herum hängen!
„Ich denke du wolltest eh noch mal in die Stadt nach Magdeburg?!“, fragte ich Bill.
Dieser verstand sofort. „Ach ja stimmt!“
Er winkte Tom und Gustav kurz zu. „Also ich fahr dann am besten grad mit Nici nach Magdeburg!
Gustav grinste. „Ja gut und ich und Tom zocken weiter an der PSP.“
Tom brummte. „Wenn es sein muss!“
„Also dann bis später!“, sagte ich und verlies grinsend mit Bill das Zimmer.

Kapitel 85

Erleichtert seufzte ich auf, nachdem Bill und ich das Haus verlassen hatten.
„Das war echt knapp!“, murmelte ich. Bill nickte. „Verdammt knapp!“
Langsam schlenderten wir zur Bushaltestelle.
Nachdenklich schaute ich vor mich hin. Heute war es noch mal gut gegangen. Aber Tom war auch nicht doof, falls so etwas noch mal vorkommt wird er sicher auch misstrauisch!
Und irgendwann…irgendwann wird er es erfahren müssen!
Nur wann?
Wenn er erst über mich hin weg ist? Aber wann wird das sein? Heute? Morgen? In einem Jahr?
„Bill?!“
„Ja?!“
„Du weißt, dass das nicht immer so gehen kann?!“
Ich schaute ihn an. Er blickte zurück und nur durch seinen Blick fühlte ich mich grad schon wieder beruhigter. Seine Augen spendeten so viel Wärme und Liebe. Ich versank wieder mal förmlich in ihnen. „Ja, das stimmt.“, sagte er sanft „Aber wenn er es weiß, wird er es auch akzeptieren müssen!“ Er nahm meine Hand und umschloss sie fest mit der seinen. „Er muss dann einsehen, dass wir uns lieben!“
Eine wohlige Wärme kam in mir auf und erfüllte meinen ganzen Körper. Ein Lächeln machte sich auf meinen Lippen breit und ich schmiegte mich enger an Bill ran.
„Du hast Recht!“, flüsterte ich. Unsere Finger verharkten sich ineinander.
„Ich weiß“, grinste Bill.
Um einiges besser gelaunt stiegen wir dann in den Bus nach Magdeburg ein und ließen uns auf die erstbesten Plätze nieder.
„Weißt du, ich bin echt froh, dass das mit Sandra jetzt endlich vorbei ist!“, murmelte ich an Bill gewandt während der Bus langsam los fuhr. „Mhm.“, Bill nickte nur nachdenklich. Besorgt blickte ich ihn an. „Es war das Beste so! Sie wird schon drüber weg kommen…“, versuchte ich ihn halbherzig zu trösten. Schließlich wäre es für Sandra schlimmer gewesen, wenn sie am Ende erfahren hätte, dass Bill sie die ganze Zeit mit mir betrügt.
„Bill“, fing ich wieder an. „Sie wird-“ Doch er unterbrach mich. „Komm Nici lass gut sein! Ich weiß das es das Richtige war!“ Na ja den Eindruck machte er mir aber nicht gerade!
Okay wenn er meine Hilfe nicht will, bitte! Soll er doch sehen wie er klar kommt!
Die restliche Fahrt schwiegen wir nur.
Die Stimmung zwischen uns war angespannt. Ich machte aber auch nichts um dies wieder zu ändern… ich wollte ihm nur helfen! Wenn er den leidenden spielen muss, nur weil er mit Sandra Schluss gemacht hat soll er doch.
Vor meinem Haus blieben wir stehe. „Willst du jetzt mit rein oder echt in die Stadt?“, fragte ich. Bill schüttelte den Kopf. „Ich will mit zu dir!“, sagte er leicht unsicher. Ich zuckte betont gleichgültig die Schultern. Wenn er meint. Auch wenn ich nicht genau wusste, was das bringen soll…
„Nici, hör mal, es tut mir leid! Du hast Recht! Es… es war das Beste so!“
Ich nickte kaum merklich. Er schaute mich traurig an. Sah man mir an, dass ich ihm nicht glaubte?
Ich merkte doch genau, dass es ihm viel ausmachte! Sehr viel…
„Komm Schatz wir gehen rein!“ Liebevoll nahm er meine Hand. Ich war immer noch in eisernes Schweigen verfallen.
Er glaubte doch nicht ernsthaft, dass ich da jetzt einfach drüber weg sah?
…wenn er Gefühle für die hat soll er es sagen. Nur die Wahrheit!!

Kapitel 86

„Ach komm schon süße, jetzt guck nicht so böse!“
Bill sah mich treu an und legte sanft einen Arm um mich. „Du weißt doch ich hab das nicht so gemeint! Sie tut mir nur leid, das ist alles!“
Er legte seine Stirn an meine und sah mich immer noch gekonnt lieb an.
Ich musste mich zusammenreißen ihm bei diesem süßen Anblick nicht wieder sofort um den Hals zu fallen und…
Ich seufzte daher nur. „Ja, ich weiß doch!“
Bill grinste mich süß an. „Ich will jetzt einfach nur die Zeit mit dir genießen!“
Er beugte sich zu mir rüber und legte seine Lippen sanft auf meine. Eine angenehme Wärme breitete sich in mir aus.
Langsam fuhr ich ihn mit einer Hand über die Wange und die Haare.
Er hatte ja Recht. Wir sollten unsere gemeinsame Zeit genießen. Wer weiß wie viel wir noch davon haben. Wenn Bill erst wieder mit Tokio Hotel weg ist….
Meine Magen krampfte sich schmerzhaft zusammen dich ich tröstete mich sofort wieder mit dem Gedanken, dass ich ihn ja noch bei mir hatte. Noch…
Bill ließ jetzt von meinen Lippen ab und begann meinen Hals mit lauter kleinen gehauchten Küssen zu versehen. Ich seufzte wohlig auf.
Mein Bill…
Ich wanderte mit meiner anderen jetzt langsam unter sein T-Shirt und kratzte ihm wieder leicht über die nackte Haut, weil ich wusste, dass ihm das sehr gefällt.
Er stöhnte kurz auf. „Nici, ich liebe dich!“
Ich spürte seinen heißen Atem an meinem Hals.
„Ich dich auch!“
Er ließ nun von meinem Hals ab und wendete sich wieder meinen Lippen zu. Unsere Zunge verfielen in ein heißes Zungenspiel. Immer leidenschaftlicher, fester und wilder küssten wir uns.
Ich explodierte wieder mal fast vor Glück. Das hab ich mir immer gewünscht! So viel hatte ich durchgemacht um an hier das Ziel zu kommen. Susie musste ich ertragen. Sandra musste ich ertragen. Ich war kurz mit Tom zusammen…
Der Gedanke an Tom versetzte mir plötzlich einen ungewohnten Stich in der Brust.
Hä? Wieso denn jetzt das? Bisher hat es das doch noch nie…
Da hab ich aber auch nicht an ihn gedacht, während ich seinen Bruder küsse…
Mein bester Freund.
Ehemaliger.
Der wahrscheinlich immer noch Gefühle für mich hat.
Plötzlich kamen wieder die ganzen Schuldgefühle in mir auf, wie an dem Tag, als ich mit Tom die DVD´s geschaut hatte.
Ich Biest.
Ich hab eigentlich keinen von beiden verdient. Oder?
Ein rießiger Kloß steckte mir im Hals. Tom…
Hab ich ihn eigentlich wirklich mal geliebt?
Ich versuchte mich krampfhaft an die Nacht zu erinnern, nach der Karaoke wo ich mir dessen absolut sicher war.
Dieses Kribbeln…. Es gleicht dem, was ich jetzt hier spüre wirklich einmalig…
Ja ich habe Tom geliebt…. Habe?
Wann hab ich mich eigentlich entliebt? … Als ich schluss gemacht habe?
Ach man aus mir wird doch niemand schlau…
Drückende Schuldgefühle bauten sich immer weiter in mir auf.
Ich kann Bill so nicht küssen, wenn mir solche Sachen durch den Kopf gehen!
Sanft aber bestimmt löste ich mich von ihm .
Bill sah mich verdutzt an.
„Alles in Ordnung?!“ Liebevoll strich er mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht.
Ich nickte entschlossen.
„Ja aber… ich….wollen wir nicht lieber ne DVD gucken?!“
Bill sah mich perplex und enttäuscht zugleich an.
„DVD gucken?!“, wiederholte er fragend wohl in der Hoffnung sich verhört zu haben.
„Ja, Schatz, bitte!“, sagte ich und schaute ihn bittend an.
Bill seufzte und nickte ergebens.
„Wenn du unbedingt willst!“ Immer noch schwang die enttäuschung in seiner Stimme mit.
„Danke!“, strahlte ich ihn nur an und drücke ihm noch einen leichten Kuss auf.
Er ist eben doch der beste…..

Kapitel 87

„Alles okay bei dir?!“
Bills Stimme riss mich wieder mal aus meinen Gedanken. Angespannt nickte ich.
„Klar, was soll schon sein?!“, fragte ich betont gleichgültig.
Mein Blick war weiter starr nach vorne zum Fernseher gerichtet.
Was gucken wir noch mal für einen Film?
Doch ich spürte weiterhin Bills prüfenden Blick auf mir. Er merkte genau, dass mit mir etwas nicht stimmt.
Nervös versuchte ich es einfach zu ignorieren.
Und trotzdem ging der Konflikt in mir weiter.
Wann hab ich mich von Tom entliebt?
Komm, ist doch egal jetzt hast du Bill!
Ja, aber was ist mit Tom?
Bill ist viel lieber und süßer!
Aber Tom dein bester Freund!
Und Bill mein fester!!

„Bist du wirklich sicher, dass alles klar ist?!“
Ich nickte heftig. Vielleicht etwas zu heftig.
Bill schüttelte den Kopf. „Ich versteh dich nicht!“
„Da bist du nicht der Einzige!“, murmelte ich so leise, dass er es nicht hören konnte. Ich verstand mich ja selber auch nicht. Wann weiß ich denn endlich mal was ich will? Hab ich irgendwelche Störungen?
Bill
Ich liebe ihn doch. Warum geistert plötzlich Tom in meinen Gedanken herum? Er hat da nichts zu suchen! Gar nichts!
Das mit ihm war vielleicht mal. Doch jetzt ist es vorbei!!!! Ich liebe ihn nicht mehr! Ich liebe Bill, ich habe Bill schon immer geliebt!!!
Mein Blick verfinsterte sich. Tom ist nur mein bester Freund. Fertig.
„Hey, wenn du immer och sauer bist wegen Sandra!“, fängt Bill plötzlich an. „Dann kann ich nur wieder sagen, dass-“, doch ich unterbreche ihn: „Bill, die Sache ist geklärt! Es ist alles in Ordnung jetzt mach dir keine Sorgen!“
Beruhigend lege ich ihm eine Hand auf den Oberschenkel. Wie süß er doch ist. Macht sich solch Sorgen um mich.
Also, Bill ist viel besser als Tom. Der wollte mir ja nur an die Wäsche. Man, da war ich echt enttäuscht von ihm. Dabei sind wir an dem Abend ja grad erst zusammen kommen.
Ah, verdammt jetzt geistert er schon wieder in meinen Gedanken rum.
Das soll aufhören!!
Ich will nur Bill…
Meinen Bill…
Nur ihn…
Ich schaue meinen Freund zärtlich von der Seite an. Bill scheint es zu bemerken und blickt leicht fragend zurück.
Ja, ich weiß ich bin unlogisch.
Nici, du bist so bekloppt das gibt’s gar nicht! Ich seufzte kurz und richtete meine Augen dann wieder auf Bill.
Auf meinen Bill, den ich liebe!
Ich beugte mich zu ihm rüber und legte meine Lippen auf seine.
Wir küssten uns kurz eine Weile, dann löste ich mich wieder von ihm.
Bill schüttelte den Kopf.
„Du bist echt komisch heute!“
ich schaute ihn schuldbewusst an. „Tut mir leid!“
Bill schwieg kurz dann meinte er noch: „Was red ich. Heute? Du bist immer komisch!“
Dafür fing er sich erst mal einen Knuff von mir ein.
„Man!“
Gespielt beleidigt kreuzte ich die Arme und schaute nach vorne zum Fernseher.
„Ach komm Schatz nur ein Scherz!“
Immer noch schaute ich stur geradeaus. Bill richtete sich plötzlich auf und setzte sich auf meinen Schoß. Direkt in mein Blickfeld.
„Ey!“
Er grinste mich nur an. „Komm ich bin doch viel interessanter als der Film!“
Okay, da musste ich ihm jetzt aber recht geben.
Ebenfalls mit einem Grinsen, beugte ich mich nun vor und begann ihn direkt leidenschaftlich zu küssen.
Meinen Bill.
Nach ein paar Sekunden begann ich dann schon direkt ihm das T-Shirt auszuziehen. Er tat es mir gleich und zog mir mein Oberteil aus.
Als seine Hände dann auch noch langsam zu meinem Hosenbund wanderten und den Knopf langsam aufmachten, war ich mir ganz sicher, dass ich ihn liebe. Nur ihn…

Kapitel 88

Bill lies nun von meinen Lippen ab und wanderte langsam meinen Hals entlang. Ich spürte seinen heißen Atem und schloss genießerisch die Augen.
Mein Herz begann wieder immer schneller und lauter zu pochen. Langsam fuhr ich mit beiden Händen über seinen nackten Oberkörper. Spürte seine weiche, warme Haut. Eine kleine Gänsehaut machte sich an meinem Körper breit.
Ich musste unwillkürlich aufkeuchen, als Bill geschickt seine Zunge mit ins Spiel brachte und weiter meinen Hals Liebkoste.
Es fühlte sich alles einfach so schön an…so unbeschreiblich…so wahnsinnig….so geil…
Jetzt war ich mir wieder mal ganz sicher, dass Bill der richtige ist. Er, nur er.
Kein Tom…
Und nur wegen mir, hat Bill auch mit Sandra Schluss gemacht, da kann ich ihn doch jetzt nicht einfach wieder fallen lassen.
Vor allem, da ich ihn ja auch so Liebe…nur ihn…
„Bill!“, stöhnte ich leicht vor mich hin und er lies wieder von meinem Hals ab. Drückte seine Lippen fest auf meine. Leidenschaftlich begannen wir uns zu küssen und jede Berührung mit seinem Piercing brachte mich halb um den Verstand.
„Ich liebe dich, Nici!“, stieß er zwischen dem Kuss atemlos hervor. Seine Hände wanderten nun auch über meinen nackten Oberkörper. Seine Fingernägel kratzten leicht über meine Haut und ließen mich immer wieder von neuem leicht aufseufzen.
„Ich…dich auch!“, antwortete ich atemlos und küsste ihn weiter. Er wanderte immer tiefer und stieß irgendwann an meinen Hosenbund…
Meine eine Hand legte ich nun an seinen Hinterkopf und presste ihn mehr an mich, küsste ihn wilder.
Ein Kribbeln durchzog meinen Körper, als Bill langsam begann, meine geöffnete Hose immer weiter runter zu schieben. Stück für Stück.
Ich tat es ihm jetzt gleich und lies eine Hand hinunter gleiten. Berührte seine Hüfte und streichelte ihn dort sanft. Drückte meine Zunge immer fester gegen seine, spürte seinen Oberkörper gegen meinen gedrückt.
Plötzlich drang ein Piepen zu meinem Ohr durch. Was ist das denn?
Ich versuchte es zu ignorieren, doch Bills Handy dudelte einfach fröhlich weiter.
„Scheiße, man stell das ding mal aus!“, löste ich mich von ihm und verdrehte die Augen.
Bill hob entschuldigend die Hände in die Höhe.
„Ja, Sorry!“, murmelte er und griff nach seinem Handy das vor dem Bett auf dem Boden lag.
„Ja?!“, ging er ran.
Ich verdrehte nur die Augen. Ich meinte eigentlich er sollte den Anrufer wegdrücken und das Handy dann ausschalten und kein Dauergespräche führen!
„Oh, hey Tom!“
Bei diesen Worten verschluckte ich mich fast und musste ein Husten unterdrücken; Tom wusste ja nicht, dass Bill bei mir war. Nervös warf er mir einen Blick zu, doch ich zuckte nur hilflos die Schultern.
„Ehm ja…ich bin noch in der Stadt…“, stotterte er ins Handy. Kurze Stille von ihm, weil Tom anscheinend gerade etwas sagte. „Was? Warum denn?!“
Bill hörte sich nun enttäuscht an und ich blickte ihn überrascht an. Er warf mir einen genervten Blick zurück zu.
Was denn jetzt?
“Ja gut….tschüss!“
„Was ist denn?!“, fragte ich, kaum hatte er aufgelegt. Bill stöhnte. „Ich soll jetzt heim kommen… Mum und Dad wollen mir uns essen gehen, weil sie uns ja auch nur so selten sehen und wir bald wieder weg sind…blabla!“
„Oh!“, nun schaute ich ihn auch enttäuscht an.
Bill stand auf und griff nach seinem T-Shirt das irgendwie in die hinterste Ecke des Zimmer gelangen war. „Kann man jetzt auch nicht ändern!“, sagte er bedauernd und zog sich das T-Shirt wieder an.
„Ich komm morgen dann noch mal vorbei okay?!“
Ich nickte. „Okay, aber wenn’s geht alleine, ne?!“
„Klar!“, Bill nickte wie wild. „Ich wird Tom schon irgendwie los!“ Er zwinkerte mir grinsend zu und auch meine Lippen verzogen sich jetzt zu einem Lächeln.
„Also bis dann Süße!“ Er drückte mir noch kurz einen Kuss auf und verschwand dann einfach.
Na ja dann freu ich mich eben auf morgen….wieder musste ich grinsen.

Kapitel 89

Gelangweilt saß ich auf der Coach und zappte im Fernsehen herum.
Wie immer lief nichts Anständiges…langweilig.
Mein Blick fiel auf die Uhr. Gleich 7.
Eigentlich könnte Gustav ja langsam mal wieder nach Hause kommen. Was treibt der denn so lange? Die Twins sind doch nicht mehr da…
Na ja vielleicht trifft er sich ja auch noch mit Georg.
Ich seufzte.
Da sind die Jungs mal da, und ich häng trotzdem nur genervt daheim rum.
Was soll das denn?
Irgendwie ist das blöd.
Meine ganze Lage ist blöd
Alles ist blöd.
Ständig schwirrt mir der Gedanke im Kopf herum, dass wir Tom bald auch mal die Wahrheit sagen müssen.
Er wird es erfahren…
Früher oder später.
Auch wenn mir später etwas lieber wäre…
Seine Reaktion darauf will ich gar nicht erst wissen. Wütend? Verstört? Verletzt?
Alles?
Ich seufzte wieder.
Dabei ist er mir doch auch so wichtig. Ich will nicht, dass er mich hasst. Ich will es nicht…
Irgendwann schaltete ich den Fernseher dann aus und trottete nach oben.
Toller Abend.
Ich ärgerte mich schon ein bisschen, dass wohl irgendwie keiner auf die Idee kam mich mal anzurufen oder mit mir was zu unternehmen. Aber dann fiel mir auch wieder ein, dass Tom und Bill ja weg waren und Sandra sich erst mal erholen musste.
Wegen Bill…meinem Freund…
Na ja von Gustav und Georg hatte ich eh nichts anderes erwartet…was können die auch mit mir anfangen?
Ziemlich schlecht gelaunt zog ich mich um und hüpfte ins Bett.
Am Wochenende um die Uhrzeit. Ich bin wohl krank…
Über eine Stunde wälze ich mich noch im Bett herum und sehe immer abwechselnd zwei Gesichter vor mir.
Bill. Tom. Bill. Tom.
Das machte mich fast noch wahnsinnig. Ständig schwirrten sie in meinen Gedanken herum und verhinderten das Einschlafen. Hielten mich wach.
Ständig musste ich darüber nachdenken, dass es richtig fies ist, was Bill und ich hier machen. Hintergehen Tom. Meinen besten Freund. Ein wichtiger Mensch für mich. Sehr wichtig.
Kopfschüttelnd starre ich aus dem Fenster. In das kalte helle Mondlicht.
Er tut mir so leid. Er hat so etwas nicht verdient. Ganz und gar nicht.
„Wir müssen es ihm sagen!“, flüstere ich vor mich hin.
Er muss es erfahren. Wir können es ihm nicht ewig verschweigen. Das geht nicht.
Ich kaue mir auf der Unterlippe herum. Morgen werden wir es ihm sagen.
Bill wollte doch zu mir kommen.
Am besten kommt Tom dann auch mit…
Plötzlich muss ich gähnen und ich spüre die Müdigkeit in mir aufkommen. Jetzt werde ich müde, toll. Wo ich eigentlich Bill noch anrufen müsste.
Na ja kann ich eigentlich ja auch noch morgen machen.
Er wird sicher nicht sehr begeistert sein. Und Sandra.
Oh Gott…sie killt mich! Zusammen mit Tom.
Bill noch dazu.
Aber irgendwie hätten wir das auch verdient.
Immer mehr versinke ich im schlaf. Mit Anspannung im ganzen Körper. Aufregung.
Was wird morgen passieren?

Kapitel 90

„Hey Nici!! Aufstehen! Ist heute so ein schöner Tag!“
Gustav hopste plötzlich, wie es mit vorkam, mitten in der Nacht auf mein Bett und riss mich somit aus meinen Angenehmen träumen.
„Ey man, noch ganz dicht inner Birne?!“, fauchte ich ihn leicht aggressiv an. So fest ich konnte zog ich an der Bettdecke und mein Bruder verlor das Gleichgewicht.
Vorn über fiel er auch noch auf mich drauf und machte mich nur noch wütender.
„Man was soll das denn? Mitten in der Nacht?!“, motzte ich.
Gustav prustet los.
„Was daran jetzt so lustig?!“ Genervt schubste ich ihn von mir runter, da mich langsam schon ein Gefühl der Taubheit an den Oberarmen überkam.
„Es ist gleich 11 Uhr!“
„Jo, schön, kann ich jetzt weiter schlafen?!“
„Ne, sonst hätte ich dich doch net geweckt oder?!“
„Doch hättest du sicher.“
Gustav grinste und nickte dann. „Okay stimmt vielleicht, aber Tom und Bill kommen gleich vorbei!“
Ich riss die Augen auf. „Warum kommen die gleich?!“
Gustav runzelte die Stirn. „Öhm ja…brauchen die nen richtigen Grund? Also ich hab halt angerufen und gefragt ob die-“, ich lies ihn gar nicht mehr ausreden, sondern stürmte grad ins Bad.
Bill kommt gleich….ich muss doch noch duschen und die Haare machen und oh Gott, wie sehe ich aus?
Eigentlich passte es ja genau, dass Tom und Bill jetzt kamen…beide… ich müsste nur ganz kurz alleine mit meinem Freund reden und ihm erklären, dass ich beschlossen hatte, Tom die Wahrheit zu sagen.
Der würde natürlich nicht sehr begeistert sein…wenn es nach Bill gehen würde, würden wir das mit ins Grab nehmen und heimlich in Afrika irgendwo heiraten oder so. Aber es kann ja nicht ewig so gehen also…
Ich wollte mir Toms Gesichtsausdruck gar nicht erst vorstellen… was würde er denken? Ich habe mich erst vor wenigen Tagen von ihm getrennt…und wenn ich ihm jetzt erzähle, dass ich was mit Bill am laufen habe? Er hat doch sicher noch Gefühle für mich, oder? So schnell geht das ja nicht… verflixt, ich will ihn doch nicht als besten Freund verlieren…
Nach einer guten Stunde kam ich dann endlich aus dem Bad und schlurfte nach unten in die Küche.
Hungrig schmierte ich mir ein Brötchen und pflanzte mich dann gemütlich vor den Fernsehen. Sportschau!
Gerade wurden die Bundesligaergebnisse von gestern durchgegeben. Schalke hatte unentschieden gespielt und Bayern verloren….Stuttgart gewonnen und Bremen auch verloren.
Gerade als ich am ausrechnen war, mit wie vielen Punkten vor Sprung Schalke somit also noch auf dem ersten war kam Gustav ins Zimmer spaziert.
„Och ne, mach den scheiss weg!“ Er wollte sich die Fernbedienung schnappen doch ich stürzte mich noch zu erst auf sie. „Vergiss es! Ich guck hier!“
Mein Bruder verdrehte die Augen und wollte mir den Bedienung aus den Händen reißen.
So entstand dann ein Todesmutiger Kampf zwischen uns, in dem der Gewinner dann entscheiden konnte, was geguckt wurde.
Gerade hatte ich die Bedienung in meinen Besitz ergattert, da klingelte es auch schon an der Tür. Erschrocken sprang ich auf und riss die Augen auf.
Bill und Tom!
„Hah! Gewonnen!“ Gustav schien es gar nicht zu interessieren, dass unsere Freunde da waren.
Mit einem Grinsen schaltete er um und warf sich dann in den Sessel.
„Idiot!“, zischte ich nur.
Mit pochendem Herzen ging ich dann zur Haustür.
Okay, auf in den Kampf…

Kapitel 91

Fucking Pain

Okay Nici, heute ist der entscheidende Tag. Tom wird von euch erfahren….von dir und Bill.
Oder sollten wir es doch lieber geheim halten?
Nein, früher oder später musste es raus.
Dann lieber später
Nein…Nici hör auf zu denken, lächle und mach die Tür auf.
Ich atmete noch mal tief ein und riss dann die Haustür auf. Wie erwartet standen Bill und Tom vor mir.
Und ein mir unbekanntes Mädchen. Sie hatte wild gelocktes blondes Haar und blaue Augen. Sie war etwas rundlich, aber nicht so, dass man sagen konnte, sie wäre dick…
„Hi“ Ich lächelte unsicher.
Meine Gegenübers Grinsten ebenfalls und Bill zwinkerte kurz.
Okay….
Wer zur Hölle ist das Mädchen?
Hat Bill etwa ne neue?
Nici? Was denkst du für nen scheiss? Da wärs eher Toms Neue. Haha, genauso ungläubig…immer hin ist er ja noch in mich verliebt.
Leider
„Hey, also ich bin Lilli.“ Das Mädchen blickte mich unsicher an und ich nickte kurz zur Begrüßung.
Was will die hier?
Tom grinste plötzlich breit. „Nici?“
Ich schaute ihn fragend an. Was kommt denn jetzt?
“Sie ist meine neue Freundin!“
Erschrocken riss ich die Augen auf und blickte die beiden fassungslos an. Erst jetzt bemerkte ich, dass sie sich an den Händen hielten.
Oh Gott….Nici, tief ein atmen…nein, immer schön ruhig bleiben, nicht durchdrehen.
Ist doch alles okay, Tom hat ne Freundin also, trauert er dir offensichtlich nicht mehr hinterher….nach den paar tagen.
Ich spürte ein Hämmern in der der Brust und ein Pochen in den Schläfen.
Ich sollte mich freuen. Tom liebt mich nicht mehr, also können Bill und ich unsere Beziehung gestehen…
Tom liebt mich nicht mehr…
Ja und, freu dich!
Aber er hat mir nicht mal richtig nachgetrauert
Willst du etwas, dass es ihm schlecht geht?
Nein, aber ich dachte er liebt mich…
Ich biss die Zähne aufeinander und zwang mir ein Lächeln ins Gesicht, das sich anfühlte, als hätte ich mir den Kiefer verrenkt.
„Schön, freut mich für euch!“
Ich könnte kotzen… was will Tom mit der? Die passen doch gar net zusammen….
„Wollen wir dann mal rein gehen?!“, fragte Bill dann irgendwann und sah mich misstrauisch an.
Ich nickte wie wild. „Klar, kommt rein!“
War ja klar, dass es früher oder später so kommen musste. Tom hat Tausende von Fans. Die wollen ihn doch alle… und er will sie auch?
Klasse, danke Tom, danke, das du mit mir gespielt hast, verdammt ich dachte du liebst mich so? Wie kannst du dann noch so ein paar Tagen wieder eine Freundin haben?
Plötzlich spürte ich etwas an meiner Hand.
Bill.
Er umschloss sie warm mit seiner hand und drückte sie leicht.
„Was los, Süße? Ist doch klasse für uns…bald können wir es ihm dann sagen!“
Ich konnte nur nicken.
Bill lies meine Hand wieder los, bevor Tom es noch sehen würde und ich hatte ganz vergessen, dass ich es ihm ja heute schon sagen wollte….

Kapitel 92

Warum verdammt hat Tom eine neue Freundin?
Wie kann der bitte nach 2 Tagen über mich hinweg sein?
Wie kann der mich einfach so vergessen?
Warum macht der so was??
Frustriert führt ich die drei sprich Bill, Tom und seine Lilli ins Wohnzimmer, wo Gustav sich auf der Coach breit gemacht hatte und in aller Ruhe einen Film anguckte.
„Hey Leute!“
Der Blick von meinem Bruder blieb an Toms Begleitung hängen und in seinem Gesicht zeichnete sich Verwirrung ab.
„Wer ist das denn?!“ Unauffällig deutete er auf Lilli. Ich verdrehte die Augen.
„Meine neue Freundin!“ Wieder blickte Tom stolz in die Runde und ich hätte kotzen können.
Was war denn bitte so toll an der?
Zugegeben sie sah gut aus, aber sonst??
Nici, du bist nur eifersüchtig!
Bin ich gar nicht…
Tom und seine Lilli setzten sich auf die andere Coach, gegenüber von Gustav, ich lies mich in den Sessel fallen.
Bill warf mir kurz einen ratlosen Blick zu und setzte sich dann zu Gustav.
Ziemlich genervt verschränkte ich die Arme und schaute miesepetrig in die Runde.
„Also das ist ja mal ne echte Überraschung!“
Gustav nickte Tom anerkennend zu.
Uh, was war denn daran jetzt so toll?
Ist doch klar, dass Tom jedes Mädchen herum bekommt, aber wie hat der es geschafft sich neu zu verlieben?
Hallo??? Das kann der doch echt nicht einfach machen. Mich hier sitzen lassen, apü…
Ich war so in meinen Gedanken vertieft, so dass ich Bills bohrenden Blick gar nicht erst mitbekam.
Seine dunklen, tiefen Augen hafteten auf mir und versuchten förmlich mich zu röntgen.
„Ja, aber was will man machen? Liebe ist halt überall!“ Tom grinste allwissend und bekam einen Kuss auf die Wange gedrückt. Natürlich von Lilli.
Grr, wie mich das aufregt. Was bildet der sich eigentlich ein? Mich so zu behandeln, der sollte sich schämen, ja genau! So ein dummer, behinderter, kleiner Machoarsch!
„Ich muss mal aufs Klo!“ Bill sprang auf, während sein Blick immer noch auf mir haftete.
Tom zuckte die Schultern. „Na dann geh doch!“
Ich zog auch verwirrt eine Augenbraue in die Höhe, da Bill ein paar Sekunden wie angewurzelt stehen blieb und mich auffordernd ansah. Ich verstand gar nicht, was er von mir wollte…
„Ich ähh… hab vergessen wo es ist, Nici zeigst dus mir net bitte mal?!“
Langsam klingelte es bei mir.
Ach so.
Sag das doch gleich! Man jetzt wollte Bill auch noch mit mir reden, dabei hab ich eigentlich weiß Gott genug Probleme. Tom ist mit Lilli zusammen.
Man wie mich das aufregte. Die passen doch gar nicht zusammen! Allein schon optisch…neee…das ging ja mal gar nicht!
„Ja klar, ich komme!“, seufzte ich und stand auf.
Unter den verdutzten Blicken von Tom verließen wir das Wohnzimmer und stiegen langsam die Treppe hoch, ich hinter Bill her.
Doch er steuerte nicht die Toilette an, dabei wusste er ja eigentlich genau wo sie war, sondern mein Zimmer.
Kaum war ich hinter ihm eingetreten schloss er schon die Tür.
Wieder schaute er mich durchbohrend an.
„Süße, was ist los mit dir?!“ Seine sanfte Stimme klang besorgt und sie schnürte mir die Kehle zu.
Liebevoll legte er einen Arm um mich und sah mir mit seinen großen braunen Augen in die Meine.
„Du bist heute irgendwie so … komisch!“
Ich konnte seinen heißen Atem schon auf meiner Wange spüren, fühlte seine Nähe und Wärme.
Oh man, ich liebte doch Bill, ich habe ihn immer geliebt! Mit Tom das war vorbei…wir waren kurz zusammen, aber das war nichts besonderes…nicht so wie das zwischen Bill und mir…
„Es ist nichts, schatz!“, murmelte ich und legte meine Stirn erschöpft an seine Brust.

Kapitel 93

Liebevoll strich Bill mir über den Rücken.
„Na ja, wenn du meinst…“
Ich blieb dicht an ihm gelehnt und sog gierig seinen Geruch ein. Tom kann mir doch egal sein, ich hab meinen Bill!
„Ab weißt du…“, fing ich plötzlich an und hob meinen Kopf wieder.
Bills Augen funkelten fragend und bohrten sich wieder in die Meine.
Ach, wie ich doch in diesem tiefen, dunklen versinken konnte…
„Vielleicht sollten wir es Tom jetzt sagen….schließlich hat er ja jetzt eh eine neue Freundin!“, murmelte ich leise.
Ja, Tom sollte es wissen… er sollte es erfahren und auch so leiden wie ich.
Sich fragen wie das sein konnte.
Einen plötzlichen Schlag kriegen, so wie ich, als ich das mit Lilli und ihm erfahren habe.
Ja, das hatte er verdient!
„Es ihm sagen?!“ Bill runzelte die Stirn. Ich sah ihm deutlich die Verunsicherung an, doch darauf konnte ich jetzt keine Rücksicht nehmen.
„Ja, es ihm sagen! Das wäre die perfekte Gelegenheit! Jetzt, wo er glücklich mit Lilli ist!“, redete ich Bill gut bei und fuhr ihm sanft mit einer hand über den Oberarm.
Nachdenklich wiegte er den Kopf hin und her.
„Na ja ich weiß nicht…“
Unentschlossen kaute er sich auf der Unterlippe herum.
Ich sog scharf Luft ein und musste mich zusammen reißen, ihn nicht gleich anzufauchen.
Tom soll es wissen! Er soll verletzt sein, so wie ich!!
„Ach Schatz…willst du es nicht endlich zu geben? Allen unsere Liebe sagen?!“, fragte ich leise und mit gesenkter Stimme.
Langsam kam ich ihm näher und hauchte einen kleinen Kuss auf seine zarten Lippen.
Bill kratzte sich kurz am Hinterkopf.
„Doch eigentlich schon!“ Er grinste und kam nun mir wieder näher.
Ich musste lächeln.
Yeah, so macht man das! Tom, du wirst dich noch wundern. Ja, ja jetzt bist du noch glücklich mit deiner Lilli, aber wer weiß wie lange noch?
Wieder spürte ich Bills Lippen an meinen und ich erwiderte diesen heißen, leidenschaftlichen Kuss nur zu gerne.
Das war alles nur perfekt. Endlich konnten Bill und ich unsere Liebe offen zugeben und Tom würde eins ausgewischt bekommen.
Einfach super!
Ich spürte Bills Zunge, die gegen meine Lippen stieß und um Einlass bat. Sofort öffnete ich meinen Mund und wir verfielen in ein heißes Zungenspiel.
Sanft wanderten Bills Hände unter mein T-Shirt und begannen leicht meine Haut zu streicheln.
Ich schlang meine Arme um seinen Hals und musste leise aufstöhnen, als seine Hände höher wanderten…
„Bill, wir sollten wieder runter gehen, die machen sich jetzt bestimmt auch schon sorgen“, löste ich mich dann allerdings von ihm. „Die denken, ich zeig dir nur de Toilette!“ Ich grinste.
Bill grummelte irgendwas unverständliches vor sich hin.
„Na gut!“ Er drückte mir noch einen Kurzen, aber innigen Kuss auf und drehte sich dann zur Tür um.
Grinsend folgte ich ihm die Treppe hinunter.
Hah, Tom wird Augen machen!
„Man wie lange braucht ihr denn?!“, dieser riss auch grad wieder seine Klappe auf, kaum waren wir eingetreten.
„Wart ihr echt nur auf der Toilette?!“ Ein hämisches Grinsen durchzog seine Lippen.
„Na ja, wenn dus genau wissen willst: nein!“, antwortete ich, mit einem nicht minder größerem Grinsen.

Kapitel 94

Tom hob eine Augenbraue in die Höhe und musterte Bill und mich abwechselnd.
„Ach ja?“ Seine Stimme klang skeptisch. „Und wo wart ihr dann?!“
Er verschränkte beide Arme.
Lilli warf ihm einen fragenden Blick zu.
„In meinem Zimmer!“, antwortete ich wahrheitsgemäß. Bill an meiner Seite nickte.
Gustav grinste leicht; er konnte sich wohl schon denken, was wir da oben gemacht hatten.
Tom allerdings nicht.
„Und was habt ihr da gemacht?!“, fragte er auch schon.
Ich warf Bill noch einen kurzen Blick zu. Seine dunklen, großen braunen Augen ruhten auf mir.
Sie glitzerten.
„Na ja…was man mit seinem Freund bzw. seiner Freundin halt so macht!“, schmunzelte ich leicht.
Für einen Moment war es ganz ruhig im Zimmer. Alles schien wie erstarrt und keiner rührte sich. Leise drang das Ticken der Uhr zu mir durch.
„W-was?!“ Tom musterte uns argwöhnisch und seine Augen wurden von Sekunde zu Sekunde größer.
„Nici und ich sind zusammen!“, meldete sich Bill dann auch mal zu Wort und legte sanft einen Arm um mich. Ich kuschelte mich eng an ihn und lächelte zufrieden.
Tom sah aus, als hätte ihm jemand eine schallende Ohrfeige verpasst.
„Zusammen?!“, wiederholte er begriffsstutzig.
Ich nickte nur. Lilli warf ihrem Freund fragende Blicke zu, doch der konnte nicht reagieren, weder auffassen, was wir ihm eben mitgeteilt hatten.
„Das freut mich für euch!“, meinte Gustav und zwinkerte uns unauffällig zu.
„Mich auch!“ Lilli schüttelte ihre blonde Mähne zurück.
Ich schenkte ihr nur einen kühlen Blick. Sie kannte uns gar nicht, also solle sie nicht so tun, als würde es sie interessieren.
Ich wette sowieso, dass sie nur mit Tom zusammen ist, weil er berühmt ist.
„S-seit wann?!“, fragte Tom dann und schluckte schwer.
Man sah ihm deutlich an, wie viel ihm, das ausmachte.
Scheint wohl doch noch nicht über mich hinweg zu sein?
Ich schaute Bill von der Seite an und streichelte ihm zart mit einem Finger über seine Hand, die auf meiner Schulter ruhte.
„Seit ein paar Tagen, aber wir haben halt noch auf den richtigen Moment gewartet um es euch zu sagen!“ Bill blickte seinen Bruder unbehaglich an.
Dieser sah immer noch aus, als hätte er so eben einen Geist gesehen.
„Ein paar tagen?!“, wiederholte er die Worte leise. Dann lachte er kurz trocken auf. „Ach deshalb hast du mit Sandra Schluss gemacht!“ Er nickte wissend und Bill schwieg betroffen.
„Gut, dann wäre das ja geklärt!“, sagte ich dann nach einigen Momenten der Stille und zog Bill mit mir zur Coach.
Eng aneinander gekuschelt saßen wir da, auch wenn es Bill etwas unbehaglich zu sein schien.
Tom starte gedankenverloren an die Decke und Gustav hatte sich wieder dem Fernsehen zuzuwenden.
Man musste kein Experte sein um sehen zu können, dass die Stimmung sehr gedrückt war.

Kapitel 95

Ich war relativ zufrieden mit mir.
Zum einen war nun endlich raus, dass Bill und ich zusammen sind und zum anderen hatte ich Tom nun so richtig eins ausgewischt. Er konnte sich jetzt auf keinen Fall bei mir beschweren; er hatte ja auch eine neue Freundin.
Leicht erschöpft legte ich meinen Kopf an Bills Schulter und vergrub mein Gesicht tief in seinen Haaren. Der Geruch von Wachs und Haarspray drang mir in die Nase und ich sog ihn gierig ein.
Mit meiner Nasenspitze berührte ich sanft seinen Hals.
Abwesend streichelte er mir mit einer Hand immer wieder an der Hüfte entlang.
Er schien wohl gerade über Tom nachzudenken. Bestimmt hatte er ein schlechtes Gewissen ihm gegenüber. Schließlich sind sie Zwillingsbrüder und Tom musste schon sehr in mich verliebt gewesen sein… oder ist er das immer noch?
Bills Augen sahen glasig nach oben an die Decke und sein Kopf war nach hinten gegen die Coachlehne gelehnt. Seine perfekt geschwungenen Lippen waren leicht geöffnet.
Ich konnte mich an seinem Anblick einfach nicht satt essen.
War ich nun wirklich endlich mit ihm zusammen? Wie lange hatte ich für ihn geschwärmt, wie lange hatte ich mir eingeredet, eh nie an ihn ran zu kommen? Wie viel hatte ich gelitten? Endlich hatte ich ihn für mich… kaum zu glauben.
Langsam hob ich eine Hand und fuhr mit zittrigen Fingern die Konturen seiner Lippen nach.
Sanft begann ich ihm immer wieder kleine Küsse auf den Hals zu hauchen. Seine warme, weiche haut fühlte sich so gut an…
Bill seufzte wohlig auf.
Mit einer Hand fuhr er mir durch die Haare.
Ich ließ nun von seinem Hals ab und wollte mich gerade seinen Lippen zu wenden, als ich dem Blick von Tom begegnete.
Resigniert beobachtete er uns. Sein Blick sprach wirklich Bände.
Seine dunklen Augen schimmerten nass und ruhten auf mir.
Seine Hände hatte er zu Fäusten geballt.
Peinlich berührt wendete ich mich wieder von Bill ab und senkte den Kopf.
Ein seltsames Gefühl stieg in mir auf.
Nici, du hast jetzt kein schlechtes Gewissen? Dir tut es jetzt nicht leid oder? Er hat mir doch auch Lilli vor die Nase gesetzt…also wieso sollte ich nicht auch einen Freund haben dürfen?
Aber ausgerechnet Toms Zwillingsbruder
Ja und? Ich liebe ihn nun mal…
Tom hast du auch geliebt
Aber jetzt nicht mehr! Ich hab meinen Bill!
Und tust Tom damit weh
Verdammt, ich sollte einfach mit dem Denken aufhören.
„Ich glaube Lilli und ich gehen mal!“ Tom stand plötzlich auf.
Erstaunt schaute ich ihn an.
Warum will er jetzt gehen? Kann er es in meiner Nähe nicht mehr ertragen.
„Ja, komm Schatz!“ Lilli sprang auch sofort auf und nahm seine Hand.
Ein kurzer Blitz durchzuckte mich und meine Augen verengten sich zu schlitzen. Irgendwie regte dieses Mädchen mich auf. Aber gewaltig.
„B-bis später dann irgendwann…“ Tom winkte noch kurz und ohne noch mal jemanden anzusehen zog er Lilli hinter sich her, nach draußen.
Ich seufzte auf.
„Ich glaube er ist ziemlich verletzte!“, murmelte Bill leise und drückte meine Hand fester.
Ich schwieg kurz und starrte nur auf die Stelle vom Sofa wo Tom eben noch gesessen hatte.
„Aber wir können es doch auch nicht ändern?!“, flüsterte ich zurück.
Was kann ich schon dagegen tun?
Ich liebe Tom doch nicht mehr und ich habe Bill hier…außerdem ist Lilli jetzt da….ach man wieso ist das so kompliziert?
“Nein und ich will es auch gar nicht ändern!“ Bills Lippen berührten leicht mein Ohr, als er mir diese Worte zu hauchte.
„Ich auch nicht!“

Kapitel 96

„Aber meinst du es war richtig, ihm es jetzt schon zu sagen?!“ Bills Augen waren nachdenklich zusammen gekniffen und ruhten auf mir.
Ich legte den Kopf leicht schief und hielt seinem Blick so gut es ging stand.
„Natürlich war es das!“, antwortete ich mit aller Überzeugung, die ich aufbringen konnte.
Auch wenn ich mir dessen selbst nicht so sicher war. Wir hatten Tom wirklich verletzt.
Als ob er in den paar Tagen wirklich über mich hinweg gekommen wäre.
Er hat mich wirklich geliebt. Ich spürte das.
Wir waren die besten Freunde. Was wir alles erlebt haben. Wir wussten eine Zeit lang wirklich alles über den anderen.
Doch nun hatte sich plötzlich eine große, unsichtbare Mauer zwischen uns aufgebaut. Irgendetwas lag zwischen uns. Die Gefühle.
„Du bereust es doch auch, oder?!“ Bill musterte mich immer noch durchbohrend.
Ich schluckte stark.
„Ich bereue nur, es ihm vielleicht schon gesagt zu haben. Aber das hier, würde ich nie im Leben bereuen!“, sprach und beugte mich zu ihm rüber.
Langsam legte ich meine Lippen auf die leicht warmen von Bill. Ich spürte wie er grinste.
„Ich weiß!“, hauchte er mir zu und zog mich erneut in einen innigen Kuss.
Bill küsste wirklich ganz anders als Tom. Und doch küssten sie beide auf diese ganz bestimmte zarte, Arte und Weise.
Eigentlich war es ein Fehler von mir, Tom zu küssen. Ich habe ihn immer weiter süchtig nach mir gemacht und jetzt… jetzt lasse ich ihn so im Stich. Es ist alles meine Schuld. Doch man soll nichts bereuen, wenn man in diesem Moment glücklich war. Ich war glücklich.
Tom, warum kann nicht einfach wieder alles so wie früher zwischen uns sein? Als die Liebe noch nicht da war. Als wir die besten Freunde waren. Ich will dich nicht verlieren. Nicht als Freund. Nicht als meinen Freund.
„Bill, ich glaube wir müssen noch mal mit Tom reden!“
Der Angesprochene zog fragend die Stirn kraus.
„Irgendwie… ich weiß auch nicht. Er tut mir so leid und wir lassen ihn jetzt einfach alleine mit dem Wissen, dass wir beide glücklich zusammen sind und er alleine dasteht!“
„Er ist doch mit Lilli zusammen?!“, erwiderte Bill prompt und bedachte mich weiterhin mit verwirrten Blicken.
Ich verdrehte die Augen. „Du weißt schon was ich meine!“
Er nickte langsam. „Er ist mein Zwillingsbruder!“
Wow, echt eine schlaue Feststellung. Und dafür hat er jetzt wirklich ganze 16 Jahre gebraucht? Man, hab ich einen intelligenten Freund.
„Also, komm!“ Ich sprang auf und schaute Bill auffordernd an. Dieser erhob sich auch schon sofort.
Gustav war immer noch so in den Fernseher vertieft, dass er nicht mal merkte, wie wir das Wohnzimmer verließen.
„Hey nicht so schnell!“ Bill schnappte mich an der Hand und bremste meinen schnellen Schritt so etwas.
„Sorry.“, murmelte ich nur.
Das schlechte Gewissen hämmerte immer stärker auf mich ein. Wie konnte ich nur? Nur weil Tom plötzlich eine Freundin hatte…wahrscheinlich hatte er Lilli auch nur geholt, um mich eifersüchtig zu machen. Oh mein Gott. Natürlich hatte er das!
Wie kann ein Mensch nur so dumm sein?
Ist doch nichts Neues bei dir
Armer Tom. Verdammt, ich will doch einfach nur meinen besten Freund zurück.

Fortsetzung Folgt

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